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Webbasierte Geschäftsmodelle für Musikdownloads im Internet und ihre Zukunftsfähigkeit

Titre: Webbasierte Geschäftsmodelle für Musikdownloads im Internet und ihre Zukunftsfähigkeit

Mémoire (de fin d'études) , 2008 , 74 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Dipl.-Betriebswirt Daniel Garcia Dinis (Auteur)

Gestion d'entreprise - Commerce et Distribution
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im Jahr 1976 sang der Musiker John Miles „Music was my first love and it will be
my last“. Eine Tatsache, die Millionen Menschen teilen; Musik ist allgegenwärtig, begleitet unser ganzes Leben, steht häufig für Epochen und Lebensabschnitte. Sie bringt die Stimmung auf Feten und Emotionen in Filme. Wer kann sich schon ein Leben ohne Musik vorstellen?
Diese Arbeit befasst sich aber nicht mit den emotionalen Komponenten von Musik,
sie erklärt nicht, wie der Mensch bzw. das menschliche Gehirn in Gegenwart von
Musik reagiert oder was die Faszination der Töne ausmacht. Hier soll es um ein
reines (Geld-)Geschäft gehen: Die Musikindustrie. Eine Branche, die Menschen zu
Millionären gemacht hat, aber auch Leben zerstört hat.
Die Fragen, die in dieser Arbeit beantwortet werden sollen, befassen sich schlicht mit betriebswirtschaftlichen Fakten, hier im speziellen mit dem Musikmarkt im Internet, was bedeutet: Downloads im Internet. Auch der Verfasser selbst hat einen Teil der Entwicklung mitgemacht: Während er in den 1990er Jahren noch Kassetten oder später verstärkt CDs gekauft hatte, beschränkt er sich seit dem Jahr 2002 eher auf Musikdownloads im Internet. Seine gut bestückte CD-Sammlung ist seitdem stagniert, die Anzahl seiner Musikstücke allerdings nicht. Wie man Umfragen entnehmen kann, teilt er diese Erfahrung mit vielen Menschen. Abbildung 1 zeigt diese Downloadentwicklung der letzten Jahre in Zahlen und verdeutlicht die neuerlangte Wichtigkeit für die Musikindustrie in Deutschland und auch weltweit. Schon als Laie erkennt man, dass ein neues Denken für die Musikbranche von Nöten ist: Ein Hauptaugenmerk muss nun auf den digitalen Musikmarkt gerichtet werden, die „physischen“ Produkte wie CDs bleiben zwar erhalten, verlieren aber an Bedeutung.
Dass die Macher der Musikindustrie aber auch aufgrund von illegalen Downloads
stöhnen, bleibt niemandem verborgen. Warum das konkret so ist, wie sich die
Wertschöpfung im Laufe der Jahre verändert hat, wird in einem späteren Kapitel
dargestellt.Die Arbeit wird zunächst einen Überblick über die Musikindustrie im Wandel der Zeit geben, von den traditionellen Anfängen im Grammophon-Zeitalter bis hin zum Absatzmarkt im Internet. Auch der Musikpiraterie im Internet wird ein Unterkapitel gewidmet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Motivation und Vorgehensweise

1.2 Allgemeine Fakten zur Musikindustrie

1.2.1 Begriff Musikindustrie

1.2.2 Zahlen der Musikindustrie

1.2.3 Die „Big Four“ und die „Indies“

2 Der Musikmarkt im Wandel der Zeit

2.1 Der traditionelle Musikmarkt

2.1.1 Die Musikanfänge

2.1.2 Die Entwicklungsgeschichte der Speichermedien

2.2 Der Weg zum Online-Musikmarkt

2.2.1 Geschichtlicher Kontext zum Internet

2.2.2 Die Anfänge der Musiktauschbörsen

2.2.2.1 Client-Server-Modell und Peer-To-Peer-Modell

2.2.2.2 Das digitale Musikformat MP3

2.2.2.3 Die Geschichte von Napster

2.2.3 Musikpiraterie im Internet heute

2.2.4 Grundtypen von Geschäftsmodellen für Musik im Internet

2.2.4.1 Unentgeltliche B2C-Services (Quadrant I)

2.2.4.2 Kostenpflichtige B2C-Services (Quadrant II)

2.2.4.3 Die unentgeltlichen und kostenpflichtigen P2P-Services (Quadranten III und IV)

2.3 Zwischenfazit Kapitel 2

3 Die Marktteilnehmer und die veränderten Wertschöpfungen der Musikindustrie

3.1 Weitere Marktteilnehmer der Musikindustrie

3.2 Die Wertschöpfungskette der Musikindustrie

3.2.1 Die traditionelle Wertschöpfung in der Musikindustrie

3.2.2 Die Wertschöpfung nach der Digitalisierung

3.3 Gesamtergebnis des dritten Kapitels

4 Die Geschäftsmodelle Musicload und iTunes im Vergleich

4.1 Die Analyse von Musicload

4.1.1 Design und Bedienungsfreundlichkeit

4.1.2 Angebot und Preise

4.1.3 Services und Promotion

4.1.4 Gesamtergebnis von Musicload

4.2 Die Analyse von iTunes

4.2.1 Design und Bedienungsfreundlichkeit

4.2.2 Angebot und Preise

4.2.3 Services und Promotion

4.2.4 Gesamtergebnis von iTunes

4.3 Das Gesamturteil der beiden Geschäftsmodelle

5 Mögliche zukünftige Modelle

5.1 Flatrate-Geschäftsmodell

5.2 Internetfähige MP3-Player

5.3 „Musictube“

6 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Diplomarbeit untersucht die Zukunftsfähigkeit webbasierter Geschäftsmodelle für Musikdownloads im Internet. Im Zentrum steht die Analyse, ob Plattformen wie iTunes und Musicload langfristig am Markt bestehen können, welche ökonomischen Rahmenbedingungen hierfür erforderlich sind und wie sie sich gegenüber illegalen Angeboten behaupten können.

  • Wandel der Musikindustrie durch die Digitalisierung und Online-Distribution.
  • Strukturanalyse der Musik-Wertschöpfungskette im digitalen Zeitalter.
  • Vergleichende Fallstudie der Geschäftsmodelle von Musicload und iTunes.
  • Einfluss von Digital Rights Management (DRM) auf die Kundenbindung.
  • Entwicklungsperspektiven für zukünftige Musik-Distributionsmodelle.

Auszug aus dem Buch

2.2.2.1 Client-Server-Modell und Peer-To-Peer-Modell

Als Computer noch unvorstellbar teuer, groß und selten waren, wurden sie nur in großen Firmen - wie Versicherungen oder staatlichen Behörden - eingesetzt und der Zugang war nur wenigen Auserwählten möglich. Aufgaben, die der Computer erledigen sollte, mussten von Spezialisten übernommen werden. Die Anweisungen wurden in so genannte Lochkarten gestanzt. Eine Aufgabe konnte einen ganzen Stapel solcher Lochkarten umfassen, der an einer zentralen Stelle in den Computer eingelesen und dann bearbeitet wurde. Viele Monitore mit je einer Tastatur waren an einen zentralen Server angeschlossen. Diese Art der Bedienung war mühselig, umständlich und teuer. Die Nutzungsweisen änderten sich zum Ende der 1970er/Anfang 1980er mit der Entwicklung der Personal Computer. Nun bestimmte jeder Benutzer selbst, welche Programme und Anwendungen auf seinem Rechner liefen. Zunächst waren die Computer noch isoliert, bis Netzwerke zur Kopplung von PCs entwickelt wurden. Hierbei gibt es zwei Ansätze: Das Client-Server-Modell und das Peer-To-Peer-Modell (P2P).

Beim Client-Server Modell gibt es einen zentralen Server, der dazu dient, z.B. Festplattenplatz, Drucker etc. den Clients zur Verfügung zu stellen. Oft läuft auf dem Server eine Datenbank, die von den Clients verwendet wird. Großer Vorteil dieses Modells ist die Tatsache, dass die Verwaltung der bereitgestellten Ressourcen zentral durchgeführt werden kann. Allerdings entsteht so auch ein großer Nachteil: Fiele dieser Server aus, so wäre das gesamte Netzwerk lahmgelegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Hinführung zum Thema, Erläuterung der Motivation des Verfassers und Überblick über die Relevanz des digitalen Musikmarktes sowie die Vorgehensweise in der Arbeit.

2 Der Musikmarkt im Wandel der Zeit: Detaillierte Betrachtung der historischen Entwicklung des Musikmarktes von analogen Tonträgern über die Entstehung des Internets und der ersten Tauschbörsen bis hin zu heutigen Grundtypen digitaler Geschäftsmodelle.

3 Die Marktteilnehmer und die veränderten Wertschöpfungen der Musikindustrie: Analyse der Akteure in der Musikwirtschaft und Untersuchung der Wertschöpfungsketten vor und nach der Digitalisierung.

4 Die Geschäftsmodelle Musicload und iTunes im Vergleich: Empirischer Vergleich der beiden führenden Plattformen Musicload und iTunes unter Berücksichtigung von Design, Bedienung, Preispolitik und Service-Angeboten.

5 Mögliche zukünftige Modelle: Vorstellung und Diskussion innovativer Ansätze wie Flatrate-Modelle, internetfähige Endgeräte und plattformübergreifende Nutzerbeteiligungsmodelle.

6 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und Nachhaltigkeit legaler Musikdownload-Modelle.

Schlüsselwörter

Musikindustrie, Digitalisierung, Musikdownload, Geschäftsmodelle, Wertschöpfungskette, Musikpiraterie, Internet, Musicload, iTunes, Digital Rights Management, DRM, Tauschbörsen, Online-Handel, Flatrate, Musikmarketing.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die aktuelle Lage und die Zukunftsaussichten webbasierter Geschäftsmodelle für Musikdownloads im Internet.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Neben der historischen Entwicklung des Musikmarktes stehen die Wertschöpfungsprozesse, die Analyse legaler Anbieter und die Problematik der Musikpiraterie im Mittelpunkt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Zukunftsfähigkeit von Musik-Download-Diensten wie iTunes und Musicload unter ökonomischen Aspekten zu beurteilen und Erfolgsfaktoren für das Überleben am Markt zu definieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewandt?

Es wird eine strukturelle Analyse der Wertschöpfungskette sowie ein empirisch fundierter Vergleich der zwei Marktplattformen (iTunes vs. Musicload) auf Basis eines Kriterienkatalogs durchgeführt.

Was sind die wichtigsten Inhalte des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Marktanalyse, die Darstellung der veränderten Akteure und eine umfassende Stärken-Schwächen-Analyse der zwei führenden Portale.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Digital Rights Management (DRM), Wertschöpfungskette, Tauschbörsen, Online-Distribution und die ökonomische Struktur der Musikbranche.

Welche zentrale Erkenntnis lässt sich aus dem Vergleich von iTunes und Musicload ableiten?

Beide Modelle sind bisher erfolgreich, leiden jedoch unter internen Struktur- und Rechteproblemen (DRM) sowie einem teils unvollständigen Katalog, was das "Musikdownload-Traummodell" in Frage stellt.

Was ist das sogenannte "Musikdownload-Traummodell"?

Ein vom Autor entworfenes Modell, das sechs essenzielle Anforderungen definiert: Faire Preisgestaltung, vollständiges Angebot, Übersichtlichkeit, Zusatzservices, hohe Klangqualität und DRM-freie Portierbarkeit auf alle Endgeräte.

Warum ist die Pirateriebekämpfung für den Autor so relevant?

Der Autor argumentiert, dass eine starke Minimierung der Piraterie durch die Bereitstellung legaler, nutzerfreundlicher und widerspruchsfreier Alternativen die einzige nachhaltige Lösung für die Branche ist.

Fin de l'extrait de 74 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Webbasierte Geschäftsmodelle für Musikdownloads im Internet und ihre Zukunftsfähigkeit
Université
Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen
Note
2,7
Auteur
Dipl.-Betriebswirt Daniel Garcia Dinis (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
74
N° de catalogue
V116861
ISBN (ebook)
9783640187409
ISBN (Livre)
9783640188819
Langue
allemand
mots-clé
Webbasierte Geschäftsmodelle Musikdownloads Internet Zukunftsfähigkeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dipl.-Betriebswirt Daniel Garcia Dinis (Auteur), 2008, Webbasierte Geschäftsmodelle für Musikdownloads im Internet und ihre Zukunftsfähigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/116861
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Extrait de  74  pages
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