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Die Farbtypologie. Auswirkungen auf die Kommunikation

Untersuchung des DISG-Modells

Titel: Die Farbtypologie. Auswirkungen auf die Kommunikation

Studienarbeit , 2017 , 22 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Maxi Schwab (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit soll sich mit dem Kommunikationsverhalten verschiedener Persönlichkeitstypen und deren Interaktion auseinandersetzen. Dabei werden zunächst die fünf Axiome nach Watzlawick sowie das Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun theoretisch analysiert. Das Kennenlernen dieser beiden Kommunikationsmodelle ist die Basis, um anschließend den Bezug zwischen Kommunikation und dem DISG-Modell herstellen zu können. Und zeigt auf, dass bei der zwischenmenschlichen Kommunikation die sozialpsychologischen Aspekte in den Vordergrund gerückt werden und sie sich dadurch auszeichnet, dass die ein und dieselbe Nachricht stets viele Botschaften gleichzeitig enthält. Dies ist eine Grundtatsache des Lebens, um die wir als Sender und Empfänger nicht herumkommen. Dass jede Nachricht ein ganzes Paket mit vielen Botschaften ist, macht den Vorgang der zwischenmenschlichen Kommunikation so kompliziert und störanfällig, aber auch so aufregend und spannend.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fünf Axiome nach Watzlawick

3. Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun

4. DISG Modell

4.1. Erläuterung des Modells

4.2. Kritik am Modell

4.3. Matrix

4.4. DISG in Verbindung mit Kommunikation

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das DISG-Modell als Werkzeug zur Analyse des Kommunikationsverhaltens und stellt Bezüge zu etablierten kommunikationspsychologischen Theorien wie den Axiomen nach Watzlawick und dem Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun her, um Interaktionen zwischen verschiedenen Persönlichkeitstypen besser verständlich zu machen.

  • Grundlagen der zwischenmenschlichen Kommunikation nach Watzlawick und Schulz von Thun
  • Strukturelle Erläuterung und wissenschaftliche Kritik am DISG-Modell
  • Detaillierte Analyse der vier Verhaltensstile (Dominant, Initiativ, Stetig, Gewissenhaft) mittels Matrix
  • Anwendung des DISG-Modells zur Optimierung der zwischenmenschlichen Kommunikation

Auszug aus dem Buch

4.2 Kritik am Modell

Das DISG Persönlichkeitsmodell, ist wie viele Persönlichkeitstests, mit Vorsicht zu genießen, da die Aussagen der verschieden Typen oftmals nicht ganz einstimmig getroffen werden können und sich teils überschneiden. Die selbstbezogenen Testaufgaben erlauben streng genommen keinen Vergleich mit anderen Personen. Vergleiche mit anderen Personen sind streng genommen nur bei psychometrischen Tests zulässig. Die Anbieter des DISG-Tests erheben den Anspruch auf wissenschaftliche Seriosität, haben diese Theorie bislang jedoch nicht der Überprüfung durch unabhängige Experten unterzogen. In der Forschung hat sich zudem seit einigen Jahren die Auffassung durchgesetzt, dass der Persönlichkeit fünf Dimensionen zugrunde liegen (Big Five Modell, B5T), also fünf Achsen, anstatt zwei, wie beim DISG-Modell. Dadurch ist eine genauere Diagnostik möglich. Das DISG Modell ist eher unzuverlässiger in der Diagnostik und wenig wissenschaftlich fundiert, jedoch leicht erklärbar. Auch muss beachtet werden, dass jeder Mensch abhängig von seiner Umwelt kommuniziert und agiert, dies kann zu unterschiedlichen Rollen führen und somit zu unterschiedlichen Ergebnissen beim Persönlichkeitstest. Für einer grobe Ersteinschätzung des Gegenübers oder seiner Selbst ist das DISG Modell hilfreich, da es einen Leitfaden zur richtigen Kommunikation und den zwischenmenschlichen Hürden gibt.

Kritisch zu betrachten ist, sobald das Persönlichkeitsmuster ausgewertet wurde, dass Menschen es sich gerne leicht machen und alles und jeden in sogenannte Schubladen stecken. Eine solche Einteilung geschieht oftmals sofort und ist schwer rückgängig zu machen, dies kann zu falschen Beurteilungen und Vorurteilen führen. Beispielsweise ist nicht jeder blaue, gewissenhafte Mensch nur an Daten und Fakten interessiert. Auch das Abwerten anderer Persönlichkeiten ist eine Gefahr. "Gleich und gleich gesellt sich gern" heißt es in einem bekannten Sprichwort, doch gerade die Individualität stellt eine Bereicherung dar. Bei vielen Aufgabenstellungen ist die Vielfalt an unterschiedlichen Persönlichkeiten, mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen, zielführend zu einem guten Ergebnis. Wie bereits auch schon genannt, besitzt jeder Mensch mindestens zwei aller vier Verhaltenstendenzen des DISG Modells in unterschiedlicher Gewichtung, meist sogar alle vier. Eine klare Abtrennung des eigenen oder fremden Persönlichkeitsmusters ist daher oftmals nicht möglich und führt daher zu eher schwammigen Aussagen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung der Kommunikation und Vorstellung des DISG-Modells als Analyseinstrument für individuelle Verhaltensstile.

2. Fünf Axiome nach Watzlawick: Theoretische Auseinandersetzung mit fünf Grundannahmen zwischenmenschlicher Kommunikation, wobei insbesondere das zweite und dritte Axiom für das DISG-Modell hervorgehoben werden.

3. Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun: Erläuterung der vier Seiten einer Nachricht (Sachinhalt, Appell, Beziehungshinweis, Selbstkundgabe) als Basis für das Verständnis von Kommunikationsstörungen.

4. DISG Modell: Detaillierte Darstellung der vier Verhaltensstile, kritische Betrachtung der wissenschaftlichen Fundierung, Aufarbeitung in einer Matrix und Verbindung zum Kommunikationsverhalten.

5. Zusammenfassung: Resümee über den Nutzen des DISG-Modells als praktisches, leicht anwendbares Werkzeug trotz fehlender wissenschaftlicher Gütekriterien.

Schlüsselwörter

Kommunikation, DISG-Modell, Watzlawick, Schulz von Thun, Persönlichkeitstyp, Verhaltensstil, Dominant, Initiativ, Stetig, Gewissenhaft, Sozialpsychologie, Persönlichkeitsmodell, Kommunikationstraining, Teamarbeit, Selbstwahrnehmung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht das DISG-Modell als Werkzeug zur Analyse von Kommunikationsstilen und setzt es in den Kontext bekannter kommunikationspsychologischer Theorien.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Kommunikationstheorien von Watzlawick und Schulz von Thun sowie die detaillierte Klassifizierung und Anwendung der vier DISG-Verhaltensstile.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für unterschiedliche Persönlichkeitstypen zu schaffen, um so die Qualität der zwischenmenschlichen Kommunikation im privaten oder beruflichen Kontext zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und dem Vergleich etablierter Kommunikationsmodelle mit dem DISG-Modell, ergänzt durch eine kritische Betrachtung der Anwendbarkeit.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der theoretischen Grundlagen, die detaillierte Aufschlüsselung der vier DISG-Typen in einer Matrix und die Untersuchung, wie die verschiedenen Typen in der Praxis kommunizieren.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Kommunikation, DISG-Modell, Verhaltenstendenzen, Persönlichkeitstypen und zwischenmenschliche Interaktion charakterisiert.

Warum wird die Kritik am DISG-Modell so stark betont?

Die Arbeit betont die Kritik, um aufzuzeigen, dass das DISG-Modell zwar ein hilfreicher Leitfaden zur Ersteinschätzung ist, aber wissenschaftliche Kriterien wie Reliabilität und Validität aufgrund der Selbsteinschätzungsmethode nicht vollumfänglich erfüllt.

Wie unterscheiden sich die vier DISG-Typen in der Kommunikation?

Sie unterscheiden sich grundlegend in ihrem Fokus (z.B. Sachorientierung vs. Beziehungsorientierung) und ihrer Art der Interaktion (z.B. dominant-einseitig vs. stetig-zuhörend).

Welche Rolle spielt die "Matrix" in dieser Arbeit?

Die Matrix dient der strukturierten Darstellung der einzelnen Verhaltensstile und hilft dabei, die Merkmale der vier Typen in einer Übersicht zusammenzuführen und vergleichbar zu machen.

Wie unterstützt das DISG-Modell die Teamarbeit?

Durch das Verständnis der individuellen Verhaltensunterschiede im Team können Reibungsverluste minimiert und eine respektvollere Zusammenarbeit gefördert werden.

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Details

Titel
Die Farbtypologie. Auswirkungen auf die Kommunikation
Untertitel
Untersuchung des DISG-Modells
Hochschule
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Note
3,0
Autor
Maxi Schwab (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
22
Katalognummer
V1169322
ISBN (PDF)
9783346582652
ISBN (Buch)
9783346582669
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Farbtypologie DISG Kommunikation Kommukationgsverhalten Kommunikationsmodelle Schulz von Thun Paul Watzlawik Persönlichkeitstypen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maxi Schwab (Autor:in), 2017, Die Farbtypologie. Auswirkungen auf die Kommunikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1169322
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Leseprobe aus  22  Seiten
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