Chatbot als Objekt der anthropologischen Forschung

Die Auseinandersetzung um die Idee der Gesprächsimitation und ihre Methoden


Forschungsarbeit, 2007
20 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zur konzeptionellen Mündlichkeit und medialen Schriftlichkeit

3. Was ist der Gegenstand?
3.1 Computergenerierte Psychotherapeuten
3.2 Kommerzielle Chatbots

4. Anthropologische Aspekte
4.1 Zum Problem der Verbreitung der natürlichen Sprache
4.2 Nutzerverhalten und Text-Bild-Konstelation
4.3 Chatbots und Emotionen

5. Fazit

6. Anhang

7. Literaturverzeichnis

8. Internetquellen

1. Einleitung

Anthropologie[1] ist frei übersetzt „die Wissenschaft vom Menschen und von der Menschheit“. Sie befasst sich mit dem einzelnen menschlichen Wesen wie auch mit der Gesamtheit aller Menschen sowie der menschlichen Kultur in natur- und geisteswissenschaftlicher Sicht in Geschichte und Gegenwart (sing-lang.uni-hamburg.de). Der Mensch und alles, was mit dem Menschen in dem Zusammenhang verstanden wird, soll auch zu den Objekten der Anthropologie werden.

Die neue anthropologische Disziplin[BO1] – die sog. Internetanthropologie - die sich mit der Forschung des Menschen im Sinne der Internetära beschäftigt, könnte man zwischen der Medien-, Sozial- und visueller Anthropologie platzieren. Sie ist noch ziemlich jung, entwickelt sich aber rasch. Internet ist ein[BO2] Artefakt, was impliziert, dass es sich für ein Objekt der anthropologischen Forschung eignet. Als globales Netz des Informationsaustauschs, Raum der Gespräche, der Einkäufe, der Treffen…usw. schafft es ein neues Forschungsfeld in dem Sinne, dass für Anthropologen dieser Bereich neue Herausforderungen schafft: Anthropologie hat ähnliche Aspekte schon breit beschrieben, nie aber im Sinne der virtuellen Welt. Da ändern sich einige Sachen, wie z. B. Raumdimensionen, Gleichzeitigkeit, Wahrheit der Aussage und der Selbstbildung…usw. In den Forschungen ist es möglich und sogar unbedingt, nur einige Richtungen auszuwählen, in Abhängigkeit davon, welchen normativen Erklärungskategorien man folgt und welche Felder man weiter vertiefen möchte.

Heutzutage ist das Internet in den modernen Gesellschaften eine nicht mehr wegzudenkende Kommunikationstechnologie, die als Voraussetzung für die Erzeugung von Informationen und materiellen Produkten ebenso relevant ist, wie sie das Alltagsleben vielen Menschen beeinflusst. Die Statistiken zeigen, dass 57% der 25- bis 34-Jährigen länger als 2 Stunden pro Woche ins Internet gehen, wobei das Chatten (16%) eine bedeutsame Rolle spielt[2].[BO3] Nach einigen Ausgangsüberlegungen bietet Abschnitt 2 eine kurze Einführung zum Konzept der medialen Schriftlichkeit, danach werden die Haupteigenschaften der Chatkommunikation vorgestellt im besonderen Fokus auf das Phänomen der Lingubots. Im weiteren werden die möglichen anthropologischen Gesichtspunkte der Chatbotforschung dargestellt. Es können drei Hypothesen nachgeprüft werden; ob die Lingubotssprache ähnlich der natürlichen Sprache ist und welche Folgen dieses mit sich bringt, welche Rolle ihre Visualität spielt und ob dabei Emotionalität von Bedeutung ist. Man[BO4] bezieht sprachphilosophische Hintergründe mithin ein, überprüft was dies für virtuelle/reale Kommunikation bedeutet und versucht darzustellen, wie leistungsfähig diese Systeme sind (bzw. nicht sind).

2. Zur konzeptionellen Mündlichkeit und medialen Schriftlichkeit

Medium und Konzeption[BO5] soll man voneinander unabhängig sehen. Es gibt jedoch charakteristische Ähnlichkeiten zwischen ,, medial mündlich“ und ,, konzeptionell mündlich“ bzw. ,, medial schriftlich“ und ,, konzeptionell schriftlich“. Als Beispiel diene ein Roman (medial schriftlich/konzeptionell schriftlich) oder ein Gespräch zwischen Familienmitgliedern (medial mündlich/konzeptionell mündlich). Für die Wissenschaft sind vor allem die gegensätzlichen Kombinationen interessant, da es kommt bei ihnen immer wieder zu Veränderungsprozessen, die meistens weitgehende Konsequenzen haben. Ein Beispiel für eine solche Kombination ist ein Chat, der schriftlich realisiert wird, aber konzeptionell mündlich ist (vgl. REHM 1997).

Das Konzept der Mündlichkeit, die anhand des Mediums Schrift erfolgt, ist relativ jung. Es ist sehr eng mit den technischen Entwicklungen seit den 60er Jahren verbunden: genauer mit dem Computergebrauch und intensiven Medienhantierung. Die Übertragungsbedingungen solcher Konversation werden durch den Umstand bestimmt, dass es sich um eine Computer Mediated Communication handelt. Der Computer, als ein Medium, spielt in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle, da er es ermöglicht, ein simultanes Gespräch zu führen, ohne den Partner in der physischen Nähe zu haben.

Habscheids Charakteristik des Phänomens umfasst sowohl diese zeitliche Dimension (unbedingte gleichzeitige Anwesenheit von Sender und Empfänger, “zeitliche Nähe vs. räumliche Distanz”) als auch andere Aspekte, wie: begrenzte Speicherkapazitäten, hohe Schnelligkeit, variable Anzahl der Kommunikationspartner, wechselseitige Bekanntheit vs. Anonymität, physikalisch – chemische Zeichenmaterialitäten (z.B. akustische Laute und Töne) und biologische Modalitäten (z. B. Visualität) (HABSCHEID 2005: 48f). Grzenia stellt dazu noch eine Menge von unterschiedlichen Aspekten dar, und zwar: die Möglichkeiten der Dialog- vs. Monologführung, Spontaneität, Umgangssprachlichkeit, Situationsgebundenheit, Multimedialität, Hierarchie, Automatisationsmöglichkeiten, Dynamik, Reichweite, Haltbarkeit (vgl. GRZENIA 2006).

Da in der Computerkommunikation derzeit praktisch nur ein Mittel existiert, in dem Sprache realisiert werden kann, nämlich der geschriebene Text, wird er da für quasi-synchrone Interaktion gebraucht. Man spricht von dem Phänomen sog. Echtzeitschriftlichkeit (vgl. FREYERMUTH 2002: 96). Die multimedialen Formate im Internet führen zu einer Neubestimmung der Funktion von Schrift und Bild (SCHLOBINSKI 2005: 8).

Diese quasi-orale Kommunikation weist ein starkes Potenzial zur Interaktivität und Interaktion auf, die partiell synchron erfolgt und zeigt die analoge Struktur von Face-to-Face – Kommunikation (SCHLOBINSKI 2005: 9). Dabei muss man eine Differenz zwischen dem Sozialen (Interaktion) und dem Technischen (Interaktivität) zeigen. Natürlich darf man nicht sich ausschließlich nur auf einer Seite der Konversation konzentrieren, und zwar aus zwei Gründen: zum ersten kann man das neue Kommunikationsmedium nur im Zusammenhang von sozialen und technischen Komponenten verstehen und zum zweiten verlieren alle Erklärungen schnell an Gültigkeit, weil sowohl die technischen Innovationen als auch das soziale Umfeld sich rasch ändern.

Jan Grzenia unterscheidet drei Typen von Internetkommunikation: Korrespondenztyp (z. B. E-Mails), Hypertexttyp (z. B. das Textangebot von World Wide Web) und Konversationstyp, zu dem man Chats[3] anordnen kann (GRZENIA 2006: 43).

Innerhalb der synchronen online-Kommunikationstypen unterscheidet man Eins-zu-Eins-Kommunikation und Viele-zu-Viele-Kommunikation. Wenn man das Mensch-Maschine Chat umfokussieren möchte, muss man sich den ersten Typ halten. Lingobuts, bzw. Chatbots; computergenerierte Systeme, die in der Lage sind, über eine Ein- und Ausgabezeile oder durch ein Spracherkennungssystem mit einem menschlichen Nutzer in natürlicher Sprache in bestimmter Weise zu interagieren und eine Quasi-Konversation zu schaffen, spielen eine immer stärkere Rolle in internetbasierter Praxis und Forschung.

Noch Anfang der 90er Jahre gab es wenige Untersuchungen und Analysen zu den Auswirkungen des Internetchats auf die Gesellschaft im anthropologischen Sinne, u. a. die Studie von Sproul/Kiesler. Ab Mitte der 90er erschienen einige Sammelbände, z. B. Herring 1996 und 1998 die erste Monographie zu dem Thema. In dem Wissensportal mediensprache.net finden sich zum Beispiel in der Literaturdatenbank zum Thema Chat, 229 Einzelbeiträge[4]. Einige Wissenschaftler befassen sich mit dem Thema des Chats im Zusammenhang mit der Brieftheorie – z. B. Weigel 1999 -, des Gender-Swappings – z. B. Bruckman, Hall, Savicki 1996. Luhmann betrachtet das Chatten als soziologisches Phänomen (LUHMANN 1996: 366). In den letzten zehn Jahren erschienen zahlreiche Publikationen über Chats, z. B. Pemberton, Shurville 2000, Barnes 2002, Thurlow, Lengel, Tomic 2004 usw.

3. Was ist der Gegenstand?

Einen sehr wichtigen Aspekt bilden die Bedingungen solcher Kommunikation. Sie ähnelt der mündlichen Konversation dadurch, dass sie unter der Voraussetzung der gegenseitigen Anwesenheit gestellt wird, was unmittelbare Erreichbarkeit ermöglicht. Dadurch wird die mündliche Nachricht quasi verschriftlicht und ein quasi mündlicher Dialog wird im Medium der Schrift zur Realität (vgl. WIRTH 2005: 71).

Das Chatten hat einerseits den Charakter einer synchronen Kommunikationssituation (wie das Telefonieren), andererseits aber erfolgt es schriftbasiert. In diesem Fall wird die Sendermitteilung erst für den Empfänger erkennbar, nachdem der erste die Nachricht durch seine Tastatur eingetippt und die > Enter-Taste < gedrückt hat. In diesem Moment wird die Botschaft an einen Server übermittelt, der sie verarbeitet und an den zweiten Teilnehmer des Chats weiter übermittelt. Da ein potenzieller Turn strikt linear erfolgt – d.h. wer zuerst kommt, mahlt zuerst, hat dieses zur Folge, dass die Dialoge zwischen zwei Chattern zumeist von Repliken anderer Chatter unterbrochen werden. (vgl. FREYERMUTH 2002: 96; SCHLOBINSKI 2005: 8). Sandbothe wertet den Chat als „performatives Schreiben eines Gesprächs, in dem die Sprache interaktiv geschrieben statt gesprochen wird“, was eine „Verschriftlichung der Sprache zur Folge hat“ (SANDBOTHE 1997: 149). Diese Veschriftlichung ermöglicht in erheblichem Maße die Verflechtung von Datenübermittlung und Datenspeicherung. Die Chatmitteilungen bleiben auf der Bildschirmoberfläche für einen längeren Zeitraum graphisch wahrnehmbar. Es besteht aber auch die Möglichkeit, einen Chat jederzeit unbemerkt mitzuschneiden, da bei der Chatkommunikation das Interaktionsmedium mit dem Speichermedium zusammenfällt.

Es gibt einige Schulen, die unterschiedliche Aspekte der Chatuntersuchung unterstreichen. Nach Grzenia zum Beispiel sind Dialoguntersuchung[5], Spontaneitätsaspekte[6], Situationsgebundenheit[7], Multimedialitätsmöglichkeiten[8], Hypertextualität,[9] Redehierarchie-untersuchung[10], Tastaturverwendungsmöglichkeiten[11], Dauer[12], Sprachumfang[13] und andere

von Bedeutung (GRZENIA 2006: 97-117). Es werden auch andere Aspekte geforscht, zum Beispiel das Turn-Taking[14], Reparaturen[15] und sequentionelle Organisation[16] (vgl. STREECK 1983: 76f).

3.1 Computergenerierte Psychotherapeuten

Grundmuster von diesem Typ[BO6] ist die Simulation eines Gesprächs zwischen einem computergenerierten Psychotherapeuten[17] auf der einen und einem menschlichen Patienten auf der anderen Seite. In der Therapiesitzung wird von der Seite des Chatbots nach Rogers ein Konzept der nondirektiven Gesprächsführung zur Basis. Die Prämissen der Echtheit, Empathie und der Wertschätzung werden für die Aussagen der Patienten gewählt (vgl. WEIZENBAUM 1976). Wie im folgenden Beispiel wird dieses Konzept mit Techniken der aktiven Gesprächsführung im Sinne des Spiegelns und des Paraphrasierens von Aussagen des Users durch den Chatbot verknüpft:

Human: i am so unhappy

ALICE : What makes you so unhappy, ela.

Human: i can not find my key

ALICE : You might find that I am your key.

Human: no, I am talking about my door key

ALICE : Are you serious? Yes, it is the topic.

Human: that is why i am so sad

ALICE : Take it easy human being, you should not be sad.

(…)[18]

Gerade dieses kleine Transkript eines Gesprächs mit A.L.I.C.E.[BO7] macht es deutlich, dass dem Programm ein einfaches Reiz-Reaktionsschema zugrunde liegt. Der A.L.I.C.E. kommt in der Konversation die Rolle zu, das „gegenüber zum fortgesetzten Sprechen über seine Fragen und Probleme zu bewegen, nicht selbst zu intervenieren und keine eigene Sprechinitiative zu entwickeln“ (TEWES 2005: 246). Das Programm liest erstmal die Nutzereingaben, organisiert die Ausgabe der Antwort und steuert die Einbindung des Skripts mit Mustererkennungen für die Dateneingaben des Nutzers mit den mit den Eingaben korrespondierenden Antworten. In diesem Fall entscheidend waren wahrscheinlich die Wörter „unhappy“ und „key“.

3.2 Kommerzielle Chatbots

In dem Maße, in dem das Internet an gesellschaftlicher Bedeutung gewonnen hat, genau in dem Maße hat es sich von einem libertären Netzwerk zu einem durch ökonomische Interessen bestimmten entwickelt. E-Commerce, vor wenigen Jahren noch ein Fremdwort im Deutschen, hat sich heutzutage nicht nur als Begriff durchgesetzt. Es kam dazu, dass eine Maschine[19] als eine Art der Kundenberatung dient und „in Umgangssprache formulierte Fragen sofort beantwortet“ (kiwilogic.de). Das Ziel ist, nach dem Willen der Auftraggeber und Programmierer die Navigation auf der firmeneigenen Seite durch die Abbildung natürlichsprachiger Dialoge nutzerfreundlicher zu gestalten.

Der Einsatz von Chatbots in Onlineshops ist branchenübergreifend zu beobachten[20] und bildet eine Folge der Hoffnungen der Unternehmer, die auf die stetig wachsende Zahl potenzieller Kunden im Netz rechnen. So ermöglichen Chatbots bei richtiger Implementierung 24 Stunden am Tag 80% der Kundenfragen durch Self-Service direkt und automatisiert zu beantworten. Die Daten werden außerdem in Formen von Logdateien mitprotokolliert. Ihre Auswertung ermöglicht die Gewinnung der wertvollen Kundeninformationen aus den Marktforschungsbereichen. Mit automatisch dokumentierten Unterhaltungen liefern sie zudem konkrete Vorschläge für die Ausweitung der Wissensdatenbank. Das weiterhin trägt zur Konkretisierung und Verbesserung des thematischen Sortiments bei, sodass die Fragen der Kunden dadurch gut antizipierbar sind. Auf diese Weise wird das Problem der hohen Kosten und niedrigen Volumen zu bearbeitender Anfragen bewältigt. Das ist ein wichtiger Vorteil im Vergleich zu den menschlichen Mitarbeitern in einem Call-Center. (vgl. TEWES 2005)

Es gibt natürlich viele Mängel von diesen Phänomenen in der Praxis. Aufgrund unterschiedlicher Bedürfnisse der Kunden müssen die Programme im Sinne einer kundenorientierten Beratung kontextsensitiv auf das Nutzenverhalten reagieren können. Die Chatbots sollen vor allem als Informationssystem genutzt werden, weswegen unpräzise Informationen den Nutzer verärgern könnten. Aus diesem Grund verfügen sie nicht über eine größere Zahl von Auffangerkennungs-Antworten. Falls eine Frage nicht beantworten werden kann, bietet das System erstmal eine Neuformulierung der Frage. Sollte auch dann die geeignete Antwort nicht möglich sein, bindet das System menschliche Kundenberater per Live-Chat ein[21]. Die ursprüngliche Kommunikation wird auf eine Mensch (Nutzer) – Maschine (Chatbot) – Mensch (Kundenberater) – Kommunikation erweitert:

[...]


[1] von griechisch: ἄνθρωπος ánthroposMensch“ und λόγος lógosLehre

[2] Siehe Abb.1

[3] Es gibt auch Untergruppen

[4] Stand: den 28.2.2007

[5] ähnlich zu der Turn-Taking-Untersuchung, es wird aber auch untersucht, welche Methoden man wählt,

um das Interesse aufzuwecken

[6] dazu: Satzlänge, Typographieauswahl, Interpunktionsgebrauch, Fehlerfrequenz, Sprachkompetenz der

Sender, Wiederholungen, Logik.

[7] dazu: Kommunikationskanale, Kooperation, Ignoranz, Korrespondenzthematik, Konversationsdisziplin

[8] vor allem die Kodtypen, aber auch: Graphik, Visualität

[9] es geht um die Zusammenhängeabbildung; ein Sender hat die Möglichkeit, durch die Linkangabe den

Sinn seiner Botschaft besser zu erklären

[10] manchmal haben nur wenige Personen die Konversationsführerposition

[11] er meinte die Automatisierung: Kopieren, Ausschneiden und Einfügen, was die Textproduktion

erleichtert und den Turn-Taking wesentlich beeinflusst.

[12] dazu: die Entstehung lokalen Chatsprachen

[13] dabei untersucht: der Einfluss der minimaler Chataussagedauerhaft auf ihren Empfang

[14] das Einander – Wechseln während des Gesprächs

[15] Fehler und ihre Korrekturen

[16] interaktive organisierte Äußerungsfolge in Gesprächen

[17] Chat – aus Engl. Gespräch, Bot – Abk. vom Engl. robot

[18] Chatbot Alice alicebot.org, den 4 Juli 2007

[19] siehe Anhang Abb.2,3

[20] eine Übersicht findet man auf der Seite chatbots.de

[21] nur etwa 10 % aller Fachgespräche benötigen eine Weterleitung (siehe: TEWES 2005)

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Chatbot als Objekt der anthropologischen Forschung
Untertitel
Die Auseinandersetzung um die Idee der Gesprächsimitation und ihre Methoden
Hochschule
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Veranstaltung
„Anthropologie der visuellen Medien“
Note
1,3
Autor
Jahr
2007
Seiten
20
Katalognummer
V116947
ISBN (eBook)
9783640187584
ISBN (Buch)
9783640188932
Dateigröße
1135 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Eine sehr gute Arbeit, die schon relativ früh im Studium in neue Wissensbereiche vordringt und in der Lage ist, dies auch überzeugend zu vermitteln. Sehr wichtig ist die breite Auslegung der Anthropologie als die Wissenschaft vom Menschen und die Einordnung des Internets als vom Menschen geschaffen, um Kommunikation jedweder Art zu ermöglichen. Sehr gelungen sind in diesem Zusammenhang die Demonstration des Funktionierens von Chatbots durch eigene kleine Feldversuche mit verschiedenen bots und das Einbeziehen der visuellen Ebene durch die Reproduktion von Internetfenstern im Anhang.
Schlagworte
Chatbot, Objekt, Forschung, Medien, Internet, Web 2.0, Kommunikation, Sprache, Chat, Mündlichkeit, Schriftlichkeit
Arbeit zitieren
Elzbieta Szumanska (Autor), 2007, Chatbot als Objekt der anthropologischen Forschung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/116947

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