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Förderschwerpunkt Lernen. Förderung in der Regelgrundschule

Titel: Förderschwerpunkt Lernen. Förderung in der Regelgrundschule

Hausarbeit , 2021 , 16 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Katharina Förster (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit wird ein beispielhaftes Förderkonzept für eine Schülerin mit dem Förderschwerpunkt Lernen erstellt.

Nach einer ressourcenorientierten Beschreibung des Falls werden die vorrangigsten heilpädagogischen Förderziele benannt und anhand wissenschaftlicher Quellen belegt. Darauf folgte eine Übersicht über alle geplanten Förderstunden mit Spielideen. Abschließend werden drei Förderstunden im Detail beschrieben und Feinziele für die Klientin genannt.

Ein Förderkonzept für ein Kind mit dem Förderschwerpunkt Lernen zu entwickeln bedeutet aus heilpädagogischer Sicht eine spezifische methodische Ausrichtung. Diese ermöglicht es, dem Fall auf unterschiedlichen Ebenen zu begegnen und ihn heilpädagogisch zu begründen. Ausgehend von den individuellen Ressourcen und Einschränkungen der Kinder mit diesem Förderschwerpunkt lässt sich dabei das heilpädagogische Handeln legitimieren.

Im Rahmen dieser Fallstudie wird exemplarisch ein Förderkonzept für ein Mädchen mit dem Förderschwerpunkt Lernen erstellt. Für die exemplarische Förderung stehen zehn 60-minütige Förderstunden zur Verfügung. Vor der eigentlichen Planung der Förderung werden der Fall sowie die gesetzten Förderziele während der Förderung dargestellt. Anhand dessen wird im nächsten Schritt das methodische Vorgehen erläutert und ein Überblick über alle geplanten Stunden gegeben. Um einen noch umfassenderen Einblick in die Förderplanung zu ermöglichen, werden drei aufeinanderfolgende Förderstunden mit ihren jeweiligen Zielen detailliert geplant und beschrieben. Um den Fall abzuschließen, erfolgt am Ende eine kurze Erläuterung darüber, welche weiteren Förderziele in diesem Fall auch relevant gewesen wären.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Fallbeschreibung

2. Übersicht über Übergeordnete- und Nahziele der Förderung

3. Erläuterungen zu den Förderzielen

4. Methodische Ausrichtung

4.1 Lernförderung und Heilpädagogische Entwicklungsförderung

4.2 Token-System

5. Übersicht über alle zehn Förderstunden

5.1 Erläuterungen zu den Förderstunden

6. Ablaufpläne der Förderstunden 4 – 6

6.1 Ablauf Förderstunde 4: Einzelstunde (60 Minuten)

6.2 Ablauf Förderstunde 5: Förderung im Kassenverband (45 Minuten)

6.3 Ablauf Förderstunde 6: Förderung im Klassenverband (45 Minuten)

7. Andere Relevante Förderziele

8. Reflexion und Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines heilpädagogischen Förderkonzepts für ein Mädchen im Grundschulalter mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich Lernen, um ihre Motivation, Konzentrationsfähigkeit und Selbstständigkeit im Schulalltag gezielt zu verbessern.

  • Methodische Verknüpfung von Lernförderung und Heilpädagogischer Entwicklungsförderung.
  • Einsatz eines Token-Systems zur Steigerung der Lern- und Leistungsmotivation.
  • Implementierung eines Meldeplans zur Förderung der aktiven Unterrichtsteilnahme.
  • Strukturierung von zehn Förderstunden (Einzel- und Gruppenförderung).
  • Einsatz von Visualisierungshilfen wie Timern zur Stärkung der Konzentrationsphasen.

Auszug aus dem Buch

4.1 Lernförderung und Heilpädagogische Entwicklungsförderung

Das Förderkonzept für Maria soll im Wesentlichen auf zwei kombinierten Methoden aufbauen: Die Lernförderung und die Heilpädagogische Entwicklungsförderung. Gegenstand der Lernförderung sind vor allem „Schulleistungsprobleme und deren personale und soziale Bedingungsfaktoren“ (Wember et al., 2014, S. 150f.). Des Weiteren können durch eine individuelle Lernförderung noch weitere Entwicklungsaspekte z.B. aus den Bereichen Kognition, Sensomotorik, Sprache und Kommunikation und aus dem emotionalen und sozialen Bereich gefördert werden (ebd., S.151).

Aufgrund der festgestellten schwächeren Lern- und Denkfähigkeit ist diese Methode daher besonders gut geeignet, da sie für die Klientin eine individuelle Förderung im kognitiven Bereich ermöglicht. Die Interventionen der Lernförderung setzen an den jeweiligen Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen an (ebd., S. 151f.). Es wird zwischen direkter und indirekter Förderung unterschieden, wobei bei einer direkten Förderung die Förderung direkt an dem Bereich ansetzt, in dem Schwierigkeiten vorhanden sind (ebd., S. 152). Wember et al. (2014) nennt hierfür das Beispiel Lesen. Bestehen Probleme beim Lesen, soll dies direkt durch eine Leseförderung gefördert werden (S. 152). In diesem Fall soll daher eine direkte Förderung ihrer Merkfähigkeit stattfinden. So soll sichergestellt werden, dass sich die Klientin Arbeitsaufträge merken und diese selbstständig ausführen kann.

Anders ist dies bei einer indirekter Förderung. Solche Fördermaßnahmen wirken nur mittelbar auf das im Vordergrund stehende Problem ein (ebd., S. 152). Als Beispiel nennt Wember et al. (2014) hier den Bereich der Lernmotivation (S. 152). Diese indirekten Fördermaßnahmen sollen ebenfalls in die Förderung der Klientin mit einfließen, um ihre Lern- und Leistungsmotivation zu steigern.

Aufgrund der Entwicklungsretardierung von 1 ½ Jahren, sollen außerdem Elemente der heilpädagogischen Entwicklungsförderung/ heilpädagogischen Übungsbehandlung (im Folgenden als HPÜ bezeichnet) mit in die Förderung einfließen. Die HPÜ wendet sich an Menschen mit einer geistigen Behinderung oder an Menschen mit einer Entwicklungsverzögerung (heilpädagogik-info, 2013). Es handelt sich dabei um einen ganzheitlichen Ansatz, der gezielt Wahrnehmungs- und Handlungskompetenzen aufbauen will (Schroer et. al., 2016, S. 146).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beschreibt den Kontext der Fallstudie für das Mädchen Maria und skizziert die Notwendigkeit heilpädagogischer Förderkonzepte bei einem Förderschwerpunkt im Bereich Lernen.

2. Übersicht über Übergeordnete- und Nahziele der Förderung: Hier werden drei übergeordnete Ziele definiert, die durch spezifische Nahziele in den Bereichen Motivation, Aktivierung und Merkfähigkeit operationalisiert werden.

3. Erläuterungen zu den Förderzielen: Dieses Kapitel begründet die gewählten Förderziele und erläutert den Einsatz von Hilfsmitteln wie Verstärkerplänen und Meldehilfen zur Steigerung der Eigenmotivation.

4. Methodische Ausrichtung: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Lernförderung und der heilpädagogischen Übungsbehandlung (HPÜ) sowie die Nutzung eines Token-Systems als motivierendes Element dargestellt.

5. Übersicht über alle zehn Förderstunden: Dieses Kapitel liefert eine tabellarische Aufstellung des gesamten Förderzeitraums und erläutert das methodische Vorgehen bei der Auswahl der abwechselnden Einzel- und Gruppenstunden.

6. Ablaufpläne der Förderstunden 4 – 6: Hier findet sich eine detaillierte Ausarbeitung der Förderstunden 4, 5 und 6 inklusive konkreter Lernziele und spielpädagogischer Interventionsmöglichkeiten.

7. Andere Relevante Förderziele: Dieses Kapitel gibt einen Ausblick auf ergänzende Förderbereiche, etwa im Bereich Sprache, Kommunikation oder soziale Kompetenz, die für Maria ebenfalls relevant sind.

8. Reflexion und Fazit: Die Autorin reflektiert den Prozess der Konzepterstellung und betont den hohen Wert der Praxiserfahrung sowie die Flexibilität in der pädagogischen Arbeit mit Kindern.

Schlüsselwörter

Heilpädagogik, Förderkonzept, Förderschwerpunkt Lernen, Lernmotivation, Token-System, Sonderpädagogik, Einzelförderung, Gruppenförderung, Merkfähigkeit, Grundschule, Verhaltensregel, Meldeplan, Entwicklungsverzögerung, Lernförderung, Unterrichtsbeteiligung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit erstellt ein exemplarisches heilpädagogisches Förderkonzept für ein 8-jähriges Mädchen mit dem Förderschwerpunkt Lernen an einer Regelgrundschule.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf die Steigerung der Lern- und Leistungsmotivation, die Förderung der Konzentrationsfähigkeit und die Verbesserung der Merkfähigkeit für Arbeitsanweisungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, das Mädchen durch eine Kombination aus Lernförderung und heilpädagogischen Methoden zu befähigen, motivierter, konzentrierter und eigenständiger am Unterricht teilzunehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein integrativer Ansatz aus der Lernförderung und der heilpädagogischen Übungsbehandlung (HPÜ) gewählt, ergänzt durch ein Token-System zur extrinsischen und intrinsischen Motivation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beinhaltet die Zielsetzung, die theoretische methodische Begründung, eine Übersicht über zehn Förderstunden sowie eine detaillierte Planung der Stunden vier bis sechs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Förderkonzept, Förderschwerpunkt Lernen, Token-System, Lernmotivation, Merkfähigkeit und Grundschule.

Wie genau soll der Meldeplan eingesetzt werden?

Der Meldeplan dient als visuelle Unterstützung, bei der Maria für jedes bewusste Melden einen Kreis auf einem Plan durchstreichen darf, um ihre aktive Teilnahme schrittweise zu steigern.

Warum wurde in den Förderstunden 4 bis 6 kein Verstärker explizit erwähnt?

Die Autorin betont, dass der Einsatz von Verstärkern nicht starr planbar ist, sondern immer situativ und individuell an die aktuelle Tagesform und Stimmung des Kindes angepasst werden muss.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Förderschwerpunkt Lernen. Förderung in der Regelgrundschule
Note
1,5
Autor
Katharina Förster (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
16
Katalognummer
V1169482
ISBN (PDF)
9783346591272
ISBN (Buch)
9783346591289
Sprache
Deutsch
Schlagworte
förderschwerpunkt lernen förderung regelgrundschule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Förster (Autor:in), 2021, Förderschwerpunkt Lernen. Förderung in der Regelgrundschule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1169482
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Leseprobe aus  16  Seiten
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