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‚Black Lives Matter‘. Eine Empirische Analyse der Berichterstattung zum Diskurs

Titel: ‚Black Lives Matter‘. Eine Empirische Analyse der Berichterstattung zum Diskurs

Hausarbeit , 2021 , 23 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Teresa Simon (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit wird sich mit der Berichterstattung einer berühmten deutschen Boulevard-Zeitung, der Bild-Zeitung, zu dem ‚Black Lives Matter‘ Diskurs befassen. Die Forschungsfrage lautet: ‚Wie erstattete die Bild-Zeitung im Monat Juli 2020 Bericht über den ‚Black Lives Matter‘ Diskurs, mit besonderem Fokus auf die sprachliche Realisierung der Lexeme Rassismus, Polizei, George Floyd und Deutschland?‘ Aufgrund des begrenzten Umfangs der Arbeit sollen bei der Analyse vier Lexeme im Fokus stehen, deren quantitatives und qualitatives Vorkommen empirisch untersucht werden soll. Diese Lexeme lauten, wie in der Forschungsfrage
bereits bekannt gegeben ‚Rassismus‘, ‚Polizei‘, ‚George Floyd‘ und ‚Deutschland‘.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorie

2.1 Begriffserklärungen

2.1.1 Der Diskursbegriff

2.1.2 Korpuslinguistik

2.2 Theorien und Ansätze

2.2.1 DIMEAN

2.2.2 Konkordanzanalyse

2.2.3 Kollokationsanalyse

2.3 Ableitung einer Methodik der Arbeit

3. Analyse:

3.1 Datenaufbau und -Sammlung

3.2. Analyse

3.2.1 ‚Rassismus‘

3.2.2 „Polizei“

3.2.3 ‚George Floyd‘

3.2.4 ‚Deutschland‘

3.2.5 Zusammenfassung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Berichterstattung der Boulevard-Zeitung „Bild“ zum Diskurs um „Black Lives Matter“ im Juli 2020. Ziel ist es, mittels diskurslinguistischer Methoden zu analysieren, wie die Zeitung über das Thema berichtet und welche Rolle die Lexeme Rassismus, Polizei, George Floyd und Deutschland dabei einnehmen.

  • Diskurslinguistische Analyse von Zeitungsartikeln
  • Empirische Untersuchung mittels Korpuslinguistik
  • Anwendung des DIMEAN-Schemas
  • Qualitative und quantitative Auswertung der Berichterstattung
  • Untersuchung der nationalen Relevanz globaler Diskurse

Auszug aus dem Buch

3.2.2 „Polizei“

Polizei ist ein Lexem, welches im Korpus insgesamt 35-mal genannt wird. Hinzu kommen weitere zwei Male in denen Polizist verwendet wird. Die Relevanz der Polizei als Akteur im ‚Black Lives Matter‘ Diskurs wird daran deutlich.

Die Kontexte, in denen das Lexem genannt wird, sind jedoch überwiegend negativ. So ist die Rede davon, dass „die Glaubwürdigkeit der Polizei“ beeinträchtigt werde (vgl. Bild-Zeitung „Ford-Arbeiter fordern Boycott wegen George Floyd“, 12.7.20), „die Polizei ein immanentes Problem“ habe (vgl. Bild-Zeitung „Polizeigewerkschafter Seegers wehrt sich gegen Vorverurteilung. Zoff um Rassismus-Studie“, 20.7.20) und „die Brutalität der Polizei einzustellen“ sei (vgl. Bild-Zeitung „Ford-Arbeiter fordern Boykott wegen George Floyd“, 12.7.20). Zweimal wird das Lexem Problem in Verbindung mit Polizei gesetzt. In jeweils unterschiedlichen Artikeln wird von einem ‚immanenten Problem‘, einem ‚Rassismus-Problem‘ sowie einem ‚Problem mit Diskriminierung‘ berichtet, welche die Polizei habe. Besonders aussagekräftig ist das Zitat „[…] alle hassen die Polizei“, welches während einer Demonstration auf Pariser Straßen gefallen sein soll (vgl. Bild-Zeitung „Corona zum Trotz. Tausende feiern Ersatz-Pride in Paris“, 6.7.20).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema „Black Lives Matter“, Darlegung der Forschungsfrage und des Korpus-Umfangs.

2. Theorie: Theoretische Fundierung durch Definitionen von Diskurs und Korpuslinguistik sowie Erläuterung der Analyseschritte mittels DIMEAN.

3. Analyse:: Durchführung der empirischen Untersuchung anhand des zusammengestellten Korpus und Präsentation der Ergebnisse für die gewählten Lexeme.

4. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Reflexion der Ergebnisse sowie Ausblick auf mögliche weiterführende Forschung.

Schlüsselwörter

Black Lives Matter, Diskursanalyse, Korpuslinguistik, Bild-Zeitung, Rassismus, Polizei, George Floyd, Deutschland, Medienberichterstattung, DIMEAN, AntConc, Diskurs, Empirie, Medien, Diskursakteure

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der diskurslinguistischen Analyse der Berichterstattung der Bild-Zeitung zum Thema „Black Lives Matter“ im Juli 2020.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die diskursive Repräsentation von „Black Lives Matter“, die Rolle der Polizei sowie die Übertragung dieses ursprünglich US-amerikanischen Diskurses auf den deutschen Kontext.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie die Bild-Zeitung über den Diskurs berichtete, mit speziellem Fokus auf die sprachliche Realisierung der Begriffe Rassismus, Polizei, George Floyd und Deutschland.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine korpuslinguistische Methode verwendet, unterstützt durch das DIMEAN-Schema zur strukturierten Diskursanalyse und die Software AntConc zur Konkordanz- und Kollokationsanalyse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in den Datenaufbau sowie die Analyse der vier ausgewählten Lexeme, deren quantitatives und qualitatives Vorkommen im Korpus untersucht wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Diskursanalyse, Korpuslinguistik, „Black Lives Matter“, Rassismus, Polizei und Medienberichterstattung.

Wie wurde das Korpus für die Analyse zusammengestellt?

Das Korpus besteht aus 20 Online-Artikeln der Bild-Zeitung aus dem Monat Juli 2020, die im Zusammenhang mit dem Suchbegriff „Black Lives Matter“ standen.

Welche Rolle spielt das DIMEAN-Schema in der Untersuchung?

DIMEAN dient als Analyse-Schema, um die Texte auf transtextueller, Akteurs- und intratextueller Ebene zu betrachten und so eine strukturierte Orientierung bei der Diskursanalyse zu gewährleisten.

Zu welchem Schluss kommt die Autorin bezüglich der Darstellung der Polizei?

Die Analyse ergibt, dass die Polizei fast ausschließlich in negativen Kontexten dargestellt wird, wobei sie häufig als „Übeltäter“ im Diskurs fungiert und mit Rassismus-Vorwürfen sowie polizeilicher Gewalt in Verbindung gebracht wird.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
‚Black Lives Matter‘. Eine Empirische Analyse der Berichterstattung zum Diskurs
Hochschule
Universität Koblenz-Landau
Note
2,7
Autor
Teresa Simon (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
23
Katalognummer
V1170533
ISBN (PDF)
9783346583284
ISBN (Buch)
9783346583291
Sprache
Deutsch
Schlagworte
black lives matter blm Diskursanalyse korpuslinguistik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Teresa Simon (Autor:in), 2021, ‚Black Lives Matter‘. Eine Empirische Analyse der Berichterstattung zum Diskurs, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1170533
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Leseprobe aus  23  Seiten
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