Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie ein Unternehmen die Branchenattraktivität mithilfe der Five Forces erhalten kann.
Damit Unternehmen erfolgreich am Markt bestehen können, müssen sie stets auf interne und externe Einflussfaktoren, sowie Veränderungen in der Branche, reagieren können. Hierfür wird die Branchenstrukturanalyse innerhalb des strategischen Managements eingesetzt, um herauszufinden, wie sich die Branche entwickelt. Das Five Forces Modell wurde von Michael Porter entwickelt und im "Harvard Business Review" veröffentlicht. Das Modell dient Unternehmen zur Bestimmung der Attraktivität einer Branche.
Zuerst werden in Kapitel zwei die Begriffe "Branche" und "Branchenattraktivität" definiert und voneinander abgegrenzt. Anschließend wird in Kapitel drei auf die neuen Konkurrenten am Markt eingegangen. Danach wird die Verhandlungsstärke der Abnehmer und Lieferanten dargestellt. Im Anschluss daran wird auf den Druck eingegangen, der durch Substitutionsprodukte entsteht. Im vierten Kapitel werden die Wettbewerbsstrategien nach nach Porter vorgestellt. Diese setzen sich aus der Kostenführerschaft, Differenzierungsstrategie und der Nischenstrategie zusammen. Im fünften und somit letzten Kapitel werden die Ergebnisse zusammengefasst und es wird auf die Forschungsfrage eingegangen. Das Essay schließt mit einem Fazit.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Grundlagen
2.1 Definition Branche und Branchenattraktivität
2.2 Strategisches Management
3. Porters Five Forces Modell
3.1 Neue Konkurrenten am Markt
3.2 Verhandlungsstärke der Abnehmer
3.3 Verhandlungsstärke der Lieferanten
3.4 Druck durch Substitutionsprodukte
3.5 Grad der Rivalität zwischen existierenden Wettbewerbern
4. Wettbewerbsstrategien nach Porter
4.1 Kostenführerschaft
4.2 Differenzierungsstrategie
4.3 Nischenstrategie
5. Fazit
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Beantwortung der Frage, wie ein Unternehmen die Attraktivität einer Branche bestimmen und erhalten kann, indem die internen und externen Einflussfaktoren des strategischen Managements analysiert werden.
- Branchenstrukturanalyse mittels des Five-Forces-Modells nach Michael E. Porter
- Einflussfaktoren von Markteintrittsbarrieren und Wettbewerbsdynamik
- Analyse der Verhandlungsstärke von Abnehmern und Lieferanten
- Bedeutung von Substitutionsprodukten und existierendem Wettbewerb
- Strategische Optionen wie Kostenführerschaft, Differenzierung und Nischenstrategie
Auszug aus dem Buch
3.1 Neue Konkurrenten am Markt
Neue Konkurrenten sind besonders entscheidend für die Struktur der Branche. Diese erhöhen die Kapazitäten am Markt. Allerdings besteht bei einem erhöhten Branchenpotenzial die Gefahr, dass die Konkurrenz wächst und die Preise sinken. Das bedeutet, dass die Rentabilität der Unternehmen sinkt. 9
Die Gefahr des Markteintritts ist abhängig von den vorhandenen Eintrittsbarrieren und den Reaktionen der bestehenden Wettbewerber. Markteintrittsbarrieren können etablierte Unternehmen vor neuen Konkurrenten schützen, allerdings können diese nicht direkt beeinflusst werden. Hierbei müssen die Markteintritts- und Marktaustrittsbarrieren für potenzielle Konkurrenten bewertet werden. Die Aufdeckung dieser Gefahr ist für das bestehen am Markt unerlässlich.
Folgend werden die wesentlichen Ursprünge von Eintrittsbarrieren nach Porter dargestellt:
Betriebsgrößenersparnisse:
Neue Anbieter werden hierbei dazu gedrängt hohe Investitionen zu tätigen oder mit einer hohen Produktionsmenge einzusteigen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz der Branchenstrukturanalyse und definiert die Leitfrage hinsichtlich der Erhaltung der Branchenattraktivität.
2. Grundlagen: Hier werden die Begriffe Branche und Branchenattraktivität definiert sowie die Rolle des strategischen Managements bei der Unternehmensführung beleuchtet.
3. Porters Five Forces Modell: Dieses Kapitel detailliert die fünf Wettbewerbskräfte nach Porter, die maßgeblich die Attraktivität und den Konkurrenzdruck innerhalb einer Branche bestimmen.
4. Wettbewerbsstrategien nach Porter: Die Arbeit stellt die drei strategischen Kernoptionen zur Erlangung von Wettbewerbsvorteilen vor: Kostenführerschaft, Differenzierungsstrategie und Nischenstrategie.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der Wettbewerbskräfte zusammen und betont, dass die Wahl der Strategie stets vom spezifischen Produkt und Zielmarkt abhängig gemacht werden muss.
Schlüsselwörter
Strategisches Management, Five Forces, Michael E. Porter, Branchenattraktivität, Wettbewerbsstrategie, Kostenführerschaft, Differenzierungsstrategie, Nischenstrategie, Markteintrittsbarrieren, Substitutionsprodukte, Verhandlungsstärke, Wettbewerbsvorteil, Branchenstrukturanalyse, Rentabilität, Marktanalyse
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Branchenattraktivität aus der Perspektive des strategischen Managements unter Anwendung des Five-Forces-Modells.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die Wettbewerbskräfte nach Porter, Eintrittsbarrieren, Verhandlungsmacht von Partnern im Markt sowie verschiedene Wettbewerbsstrategien.
Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Unternehmen die Attraktivität ihrer Branche bewerten und durch strategische Maßnahmen einen Wettbewerbsvorteil sichern können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert methodisch auf einer Literaturrecherche und der Anwendung der Branchenstrukturanalyse nach Michael E. Porter.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden das Five-Forces-Modell im Detail analysiert sowie drei spezifische Wettbewerbsstrategien (Kostenführerschaft, Differenzierung, Nische) erläutert.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Strategisches Management, Porter, Five Forces, Branchenattraktivität und Wettbewerbsstrategien definiert.
Welche Rolle spielen Umstellungskosten bei neuen Konkurrenten?
Hohe Umstellungskosten wirken als Eintrittsbarriere, da sie Kunden davon abhalten, zu einem neuen Anbieter zu wechseln, sofern dieser nicht durch niedrigere Preise oder bessere Qualität überzeugt.
Warum ist die Unterscheidung zwischen Kostenführerschaft und Differenzierung essenziell?
Die Wahl zwischen beiden Strategien bestimmt, ob ein Unternehmen über den Preis oder über einzigartige Produktmerkmale einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz erzielt.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2021, Die Five Forces nach Porter und die Problematik in einem Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1170596