Inwiefern ist es beschränkt Geschäftsfähigen und Geschäftsunfähigen möglich, selbstständig am Rechtsverkehr teilzunehmen?
In Kapitel zwei werden die Voraussetzungen und Rechtsfolgen der Geschäftsunfähigkeit gegenübergestellt. Anschließend wird in Kapitel drei die beschränkte Geschäftsfähigkeit thematisiert und zustimmungsfreie- und zustimmungsbedürftige Rechtsgeschäfte werden beschrieben. Hierbei wird genauer auf die Einwilligung und Genehmigung eingegangen. Ebenfalls werden Fälle der Teilgeschäftsfähigkeit eines beschränkt Geschäftsfähigen dargestellt und erläutert.
Im vierten und somit letzten Kapitel werden die Ergebnisse zusammengefasst und es wird auf die Forschungsfrage eingegangen. Das Essay schließt mit einem Fazit.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Geschäftsunfähigkeit
- Voraussetzungen
- Rechtsfolgen
- Beschränkte Geschäftsfähigkeit
- Zustimmungsfreie Rechtsgeschäfte
- Zustimmungsbedürftige Rechtsgeschäfte
- Einwilligung
- Genehmigung
- Teilgeschäftsfähigkeit
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Essay befasst sich mit der Frage, inwiefern es beschränkt Geschäftsfähigen und Geschäftsunfähigen möglich ist, selbständig am Rechtsverkehr teilzunehmen. Hierfür werden die Voraussetzungen und Rechtsfolgen der Geschäftsunfähigkeit sowie die verschiedenen Arten der beschränkten Geschäftsfähigkeit analysiert.
- Voraussetzungen und Rechtsfolgen der Geschäftsunfähigkeit
- Zustimmungsfreie und zustimmungsbedürftige Rechtsgeschäfte bei beschränkter Geschäftsfähigkeit
- Einwilligung und Genehmigung im Rahmen der beschränkten Geschäftsfähigkeit
- Die Teilgeschäftsfähigkeit beschränkt Geschäftsfähiger
- Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und der Forschungsfrage
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt die Bedeutung der Geschäftsfähigkeit im Rechtsverkehr heraus und führt in das Thema des Essays ein. Sie erläutert den Begriff der Geschäftsfähigkeit und die verschiedenen Kategorien der Geschäftsfähigkeit im BGB.
Geschäftsunfähigkeit
Dieses Kapitel behandelt die Voraussetzungen und Rechtsfolgen der Geschäftsunfähigkeit. Es wird erläutert, wer als geschäftsunfähig gilt und welche Folgen die Unfähigkeit zur Abgabe wirksamer Willenserklärungen hat.
Beschränkte Geschäftsfähigkeit
Das Kapitel zur beschränkten Geschäftsfähigkeit befasst sich mit den verschiedenen Formen der Geschäftsfähigkeit von Minderjährigen und beschreibt die Rechtsfolgen von zustimmungsfreien und zustimmungsbedürftigen Rechtsgeschäften. Außerdem werden die Themen Einwilligung, Genehmigung und Teilgeschäftsfähigkeit näher beleuchtet.
Schlüsselwörter
Der Essay konzentriert sich auf die Themen Geschäftsfähigkeit, Geschäftsunfähigkeit, beschränkte Geschäftsfähigkeit, Willenserklärung, Rechtsgeschäft, Minderjährigkeit, Einwilligung, Genehmigung, Teilgeschäftsfähigkeit und die entsprechenden Rechtsnormen im BGB.
Häufig gestellte Fragen
Ab wann gilt man als geschäftsunfähig?
Geschäftsunfähig sind Kinder unter sieben Jahren sowie Personen, die sich in einem die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit befinden.
Was sind die Rechtsfolgen einer Willenserklärung eines Geschäftsunfähigen?
Willenserklärungen von Geschäftsunfähigen sind gemäß BGB nichtig, also von Anfang an rechtsunwirksam.
Was bedeutet "beschränkte Geschäftsfähigkeit"?
Minderjährige zwischen 7 und 18 Jahren sind beschränkt geschäftsfähig. Ihre Rechtsgeschäfte bedürfen in der Regel der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter.
Welche Rechtsgeschäfte sind für Minderjährige zustimmungsfrei?
Rechtsgeschäfte, die dem Minderjährigen lediglich einen rechtlichen Vorteil bringen (z.B. Schenkungen ohne Lasten), sind ohne Zustimmung wirksam.
Was ist der Unterschied zwischen Einwilligung und Genehmigung?
Die Einwilligung ist die vorherige Zustimmung zu einem Rechtsgeschäft, während die Genehmigung die nachträgliche Bestätigung darstellt.
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- Anonym (Author), 2020, Geschäftsunfähigkeit und beschränkte Geschäftsfähigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1170624