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Geschäftsunfähigkeit und beschränkte Geschäftsfähigkeit

Titre: Geschäftsunfähigkeit und beschränkte Geschäftsfähigkeit

Essai , 2020 , 13 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Auteur)

Gestion d'entreprise - Droit économique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Inwiefern ist es beschränkt Geschäftsfähigen und Geschäftsunfähigen möglich, selbstständig am Rechtsverkehr teilzunehmen?
In Kapitel zwei werden die Voraussetzungen und Rechtsfolgen der Geschäftsunfähigkeit gegenübergestellt. Anschließend wird in Kapitel drei die beschränkte Geschäftsfähigkeit thematisiert und zustimmungsfreie- und zustimmungsbedürftige Rechtsgeschäfte werden beschrieben. Hierbei wird genauer auf die Einwilligung und Genehmigung eingegangen. Ebenfalls werden Fälle der Teilgeschäftsfähigkeit eines beschränkt Geschäftsfähigen dargestellt und erläutert.
Im vierten und somit letzten Kapitel werden die Ergebnisse zusammengefasst und es wird auf die Forschungsfrage eingegangen. Das Essay schließt mit einem Fazit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschäftsunfähigkeit

2.1 Voraussetzungen

2.2 Rechtsfolgen

3. Beschränkte Geschäftsfähigkeit

3.1 Zustimmungsfreie Rechtsgeschäfte

3.2 Zustimmungsbedürftige Rechtsgeschäfte

3.2.1 Einwilligung

3.2.2 Genehmigung

3.3 Teilgeschäftsfähigkeit

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Dieses Essay untersucht die rechtlichen Rahmenbedingungen der Geschäftsunfähigkeit und der beschränkten Geschäftsfähigkeit im deutschen Zivilrecht. Ziel der Arbeit ist die Beantwortung der Frage, inwiefern es Personen in diesen Zuständen möglich ist, eigenständig und rechtssicher am Rechtsverkehr teilzunehmen.

  • Grundlagen der Privatautonomie und des Schutzes von Minderjährigen bzw. psychisch beeinträchtigten Personen
  • Differenzierung zwischen Geschäftsunfähigkeit und beschränkter Geschäftsfähigkeit
  • Rechtliche Anforderungen an zustimmungsfreie und zustimmungsbedürftige Rechtsgeschäfte
  • Die Rolle der Einwilligung und Genehmigung durch gesetzliche Vertreter
  • Sonderfälle der Teilgeschäftsfähigkeit bei Erwerbsgeschäften und Arbeitsverhältnissen

Auszug aus dem Buch

3.1 Zustimmungsfreie Rechtsgeschäfte

Minderjährige benötigen gem. §107 BGB zum Abschluss von Rechtsgeschäften, welche nur rechtliche Vorteile bringen, keine Einwilligung des gesetzlichen Vertreters.

Bringt das Geschäft also rechtliche Nachteile mit sich, so wird eine Einwilligung vorausgesetzt. Einwilligung bedeutet gem. §183 BGB die vorherige Zustimmung. §107 BGB beschränkt sich ausschließlich auf den rechtlichen Vorteil eines Rechtsgeschäftes, jegliche wirtschaftliche Vorteile sind unbeachtlich. So scheidet auch ein „gutes Geschäft“ aus, welches ggf. wirtschaftlich sehr interessant gewesen wäre, da die Kaufpreiszahlung einen rechtlichen Nachteil darstellt. Dabei sind rechtliche Vorteile die erworbenen Rechte und rechtliche Nachteile die aus einem Geschäft entspringenden rechtlichen Pflichten oder geminderten Rechte. So kommt es auch nicht darauf an, dass die Vorteile die Nachteile überwiegen, da diese nicht existent sein dürfen.

Gegenseitig verpflichtende Rechtsgeschäfte, wie der Kaufvertrag, sind also nie lediglich rechtlich vorteilhaft, da sie neben dem erlangten Recht auch immer eine Verpflichtung beinhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Das Kapitel führt in die Bedeutung der Geschäftsfähigkeit für die Privatautonomie ein und definiert die Leitfrage hinsichtlich der Teilnahme am Rechtsverkehr für geschäftsunfähige und beschränkt geschäftsfähige Personen.

2. Geschäftsunfähigkeit: Hier werden die Voraussetzungen und Rechtsfolgen der Geschäftsunfähigkeit gemäß BGB erläutert, wobei insbesondere die Rolle des gesetzlichen Vertreters und Ausnahmen bei Bargeldgeschäften des Alltags thematisiert werden.

3. Beschränkte Geschäftsfähigkeit: Dieses Hauptkapitel analysiert detailliert die Möglichkeiten und Grenzen Minderjähriger beim Abschluss von Rechtsgeschäften, unterteilt in zustimmungsfreie Geschäfte, die Rolle von Einwilligung und Genehmigung sowie die Sonderregelungen der Teilgeschäftsfähigkeit.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die gesetzlichen Regelungen einen Balanceakt zwischen dem Schutz schutzbedürftiger Personen und deren Integration in den Rechtsverkehr sowie der Stärkung ihrer Privatautonomie darstellen.

Schlüsselwörter

Geschäftsfähigkeit, Geschäftsunfähigkeit, Beschränkte Geschäftsfähigkeit, Rechtsgeschäft, BGB, Privatautonomie, Gesetzlicher Vertreter, Einwilligung, Genehmigung, Teilgeschäftsfähigkeit, Willenserklärung, Rechtsverkehr, Minderjährige, Zustimmungsfreie Rechtsgeschäfte, Bargeldgeschäfte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die rechtliche Stellung von Personen, die entweder geschäftsunfähig oder in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkt sind, und wie diese am Rechtsverkehr teilnehmen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf den Voraussetzungen für die Geschäftsfähigkeit, dem Schutzmechanismus des BGB durch gesetzliche Vertreter sowie der Unterscheidung zwischen rechtlich vorteilhaften und zustimmungsbedürftigen Rechtsgeschäften.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu klären, inwiefern es sowohl beschränkt Geschäftsfähigen als auch Geschäftsunfähigen möglich ist, selbständig am Rechtsverkehr teilzunehmen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer juristischen Analyse und Auslegung der einschlägigen Paragraphen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) unter Heranziehung aktueller Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Geschäftsunfähigkeit, eine detaillierte Auseinandersetzung mit der beschränkten Geschäftsfähigkeit und deren verschiedenen Ausprägungen sowie die Erläuterung spezieller Ausnahmeregelungen wie der Teilgeschäftsfähigkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Geschäftsfähigkeit, Privatautonomie, Einwilligung, Genehmigung, BGB, Rechtsgeschäft und gesetzlicher Vertreter.

Warum sind gegenseitig verpflichtende Rechtsgeschäfte wie Kaufverträge bei Minderjährigen meist zustimmungsbedürftig?

Da ein Kaufvertrag für den Minderjährigen neben dem Erwerb des Eigentums auch die Verpflichtung zur Kaufpreiszahlung beinhaltet, ist er nicht „lediglich rechtlich vorteilhaft“ und erfordert daher grundsätzlich die Zustimmung der Eltern.

Was versteht man unter einem „lichten Moment“ im Zusammenhang mit Geschäftsunfähigkeit?

Ein „lichter Moment“ beschreibt einen Zustand, in dem eine ansonsten aufgrund einer krankhaften Störung geschäftsunfähige Person kurzzeitig über eine freie Willensbildung und ein unbeschränktes Urteilsvermögen verfügt und somit ausnahmsweise wirksam handeln kann.

Was unterscheidet eine Einwilligung von einer Genehmigung nach dem BGB?

Die Einwilligung gemäß §183 BGB ist die vorherige Zustimmung zu einem Rechtsgeschäft, während die Genehmigung gemäß §184 BGB die nachträgliche Zustimmung zu einem bereits getätigten Geschäft darstellt.

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Résumé des informations

Titre
Geschäftsunfähigkeit und beschränkte Geschäftsfähigkeit
Université
University of applied sciences, Cologne
Note
1,7
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
13
N° de catalogue
V1170624
ISBN (PDF)
9783346591005
ISBN (Livre)
9783346591012
Langue
allemand
mots-clé
Geschäftsunfähigkeit beschränkte Geschäftsfähigkeit Recht Wirtschaftsrecht Teilgeschäftsfähigkeit Zustimmungsfreie Rechtsgeschäfte Zustimmungsbedürftige Rechtsgeschäfte
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2020, Geschäftsunfähigkeit und beschränkte Geschäftsfähigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1170624
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Extrait de  13  pages
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