Diese Arbeit hat die Ressourcenanalyse von fünf Unternehmen der Branche Medizin-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik/Optik zum Gegenstand, aufgrund derer ein Ranking der Unternehmen vorgenommen werden soll. Dabei geht es um die ADVA AG, die Carl Zeiss Meditec AG, die Drägerwerk AG, die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA und die Jenoptik AG. Bevor auf die zu analysierenden Unternehmen eingegangen wird, soll kurz die Branche beschrieben und Chancen sowie Risiken aufgezeigt werden. Weiterhin werden Ressourcen identifiziert, die in der Branche Stärken ausmachen, jedoch noch nicht zu nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen führen. Danach erfolgt die Analyse der Unternehmen. Nach wichtigen Eckdaten erfolgt eine Beschreibung der Wertkette, aus der im Anschluss Ressourcen identifiziert werden. Diese Ressourcen sollen dann anhand des VRIO-Framework bewertet werden.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Brancheanalyse: Medizin-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik/Optik
Die Analyse der Unternehmen
Unternehmen ADVA AG
F&E
Operations
Marketing/Vertrieb
Qualitätsmanagement
Mitarbeiter
Zusammenfassung und Bewertung der Ressourcen
Unternehmen Carl Zeiss Meditec AG
F&E
Fertigung
Marketing & Vertrieb
Service
Qualitätsmanagement
Zusammenfassung und Bewertung der Ressourcen
Unternehmen Drägerwerk AG
Zusammenfassung und Bewertung der Ressourcen
Unternehmen Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA
F&E
Beschaffung und Logistik
Produktion
Marketing & Vertrieb
Qualitätsmanagement
Zusammenfassung und Bewertung der Ressourcen
Unternehmen Jenoptik AG
F&E
Produktion
Qualitätsmanagement
Zusammenfassung und Bewertung der Ressourcen
Ranking der Unternehmen
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Diese Seminararbeit analysiert die Ressourcen von fünf Unternehmen aus der Branche der Medizin-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie Optik, um ein qualifiziertes Ranking ihrer strategischen Wettbewerbsposition zu erstellen. Ziel ist es, unter Anwendung des VRIO-Frameworks zu bewerten, welche unternehmensspezifischen Ressourcen nachhaltige Wettbewerbsvorteile bieten und wie die Unternehmen ihre strategischen Ziele verfolgen.
- Ressourcenanalyse und Wertschöpfungsketten der betrachteten Unternehmen
- Anwendung des VRIO-Frameworks zur Bestimmung von Wettbewerbsvorteilen
- Branchenanalyse zur Identifikation von Chancen, Risiken und Stärken
- Bewertung der Innovationskraft und Prozessorganisation
- Qualitatives Ranking der Marktperformance
Auszug aus dem Buch
Unternehmen Drägerwerk AG
Die Drägerwerk AG, ein Familienunternehmen in fünfter Generation, ist in den Bereichen Medizin- und Sicherheitstechnologien tätig. Der Konzern unterteilt sich in die Dräger Medical AG & Co. KG und die Dräger Safety AG & Co. KGaA und erwirtschaftete im Jahr 2006 einen Umsatz von 1.801,3 Mio. € mit insgesamt 9.949 Mitarbeitern – davon 4.433 in Deutschland. 80% des Umsatzes erzielte das Unternehmen außerhalb Deutschlands. Im Neun-Monatsvergleich 2007 kann der Konzern ein Umsatzplus von 2,8% verzeichnen, obwohl die Auftragseingänge in den USA im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr deutlich niedriger (-13,8%) waren. Die Eigenkapitalquote ist mit 33% hoch.
Das Leistungs- und Produktportfolio der Dräger Medical betrifft den klinischen Akutbereich entlang der Patientenprozesskette (Notfallmedizin, Home Care, perioperativer Bereich, Intensiv- und Perinatalmedizin). Das Unternehmen ist sowohl vom Umsatz (2006 1.239,2 Mio. €) als auch von der Mitarbeiterzahl (2006 6.051) her doppelt so groß wie Dräger Safety. Im Neun-Monatsvergleich 2007 lagen Umsatz und Auftragseingänge leicht unter den Werten des Vorjahreszeitraumes. Dräger Medical hat die Umwandlung in eine Prozessorganisation hinter sich, die fünf Geschäftsprozesse unterscheidet:
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Definition der Zielsetzung der Arbeit, Vorstellung der fünf untersuchten Unternehmen sowie Einbettung in die Branche Medizin-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik/Optik.
Brancheanalyse: Medizin-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik/Optik: Darstellung der Branchenstruktur, der Chancen und Risiken sowie der ökonomischen Bedeutung von Innovationen und Rahmenbedingungen in Deutschland.
Die Analyse der Unternehmen: Detaillierte Untersuchung von ADVA AG, Carl Zeiss Meditec AG, Drägerwerk AG, Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA sowie Jenoptik AG hinsichtlich ihrer Wertkette und der Identifikation ihrer Ressourcen.
Ranking der Unternehmen: Qualitative Einschätzung der zukünftigen Performance der analysierten Unternehmen basierend auf ihren nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen.
Schlüsselwörter
Ressourcenbasierter Ansatz, RBA, VRIO-Framework, Strategische Analyse, Medizin- und Messtechnik, Innovationsmanagement, Wettbewerbsvorteil, Wertschöpfungskette, ADVA AG, Carl Zeiss Meditec AG, Drägerwerk AG, Fresenius Medical Care AG, Jenoptik AG, Marktperformance, Prozessorganisation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die strategische Wettbewerbsposition von fünf führenden Unternehmen der deutschen Medizin-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnikbranche auf Basis einer Ressourcenanalyse.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die Themenfelder umfassen die Branchenanalyse, die detaillierte Beschreibung unternehmensspezifischer Wertschöpfungsketten sowie die Bewertung von Ressourcen hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist die Erstellung eines qualitativen Rankings der Unternehmen, basierend auf deren Fähigkeit, nachhaltige Wettbewerbsvorteile durch spezifische Ressourcen zu generieren.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit nutzt primär das VRIO-Framework nach Barney, um die identifizierten Ressourcen systematisch auf ihre Werthaftigkeit, Seltenheit, Imitierbarkeit und organisatorische Verankerung zu prüfen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Branchenübersicht und die Einzelanalyse der Unternehmen ADVA, Carl Zeiss Meditec, Drägerwerk, Fresenius Medical Care und Jenoptik.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?
Zentrale Begriffe sind der ressourcenbasierte Ansatz (RBA), das VRIO-Framework, strategische Wettbewerbsvorteile und spezifische Branchen-Innovationsprozesse.
Wie unterscheidet sich die Ressourcenbewertung bei ADVA AG von anderen Unternehmen?
Im Gegensatz zu Unternehmen wie Drägerwerk oder Fresenius, bei denen die Prozessorganisation oder vertikale Integration stark ins Gewicht fallen, stützt sich ADVA vor allem auf vertriebsseitige Wettbewerbsvorteile.
Welche Bedeutung kommt der Prozessorganisation bei der Drägerwerk AG zu?
Die Prozessorganisation bei Dräger Medical gilt als nachhaltiger Wettbewerbsvorteil, da sie eine enge Kundenorientierung und schnelle Anpassung an Nachfrageänderungen ermöglicht.
- Quote paper
- Julika Fricke (Author), 2008, Die praktische Anwendbarkeit des ressourcenbasierten Ansatzes (RBA) im Rahmen der strategischen Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117066