Die vorliegenden Bachelorarbeit zeigt das Marktpotenzial für (Ford) Nutzfahrzeuge in einem festgelegten regionalen Markt auf. Hierbei wird unter anderem näher auf die Theorie sowie die Methode einer Marktpotenzialanalyse eingegangen. Am Ende der Arbeit wird das regionale Marktpotenzial für ein Ford-Autohaus errechnet.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
1.3 Motivation zur Arbeit
2 Theorie und Methoden zur Marktpotenzialanalyse
2.1 Marktpotenzialanalyse
2.1.1 Bedeutung, Zuordnung und Motive der Marktpotenzialanalyse
2.1.2 Begriffsbestimmung von Marktgrößen und verwandter Termini
2.1.2.1 Markt- und Absatzpotenzial
2.1.2.2 Markt- und Absatzvolumen
2.1.2.3 Marktanteil und der relative Marktanteil
2.1.2.4 Marktausschöpfungsgrad bzw. Marktsättigungsgrad
2.1.3 Relevanz und Methoden der Marktforschung
2.2 Segmentierung als Instrument zur Zielgruppenbildung (Teilmarkt)
2.2.1 Begriffserklärung von Segmentierung und Zielgruppen (Teilmarkt)
2.2.2 Ziele und Nutzen durch Segmentierung
2.2.3 Anforderungen an die Segmentierungskriterien
2.2.4 Segmentierungskriterien
2.2.4.1 Produktbezogene Kriterien
2.2.4.2 Kundenbezogene Kriterien
2.2.4.2.1 Business-to-Customer
2.2.4.2.2 Business-to-Business
2.2.4.3 Nutzenbezogene Kriterien
2.3 Nutzfahrzeuge
2.3.1 Begriffserklärung
2.3.2 Klassifizierung von Nutzfahrzeugen und deren Einsatzgebiete
3 Praxisteil: Marktpotenzialberechnung für Ford Nutzfahrzeuge
3.1 Vorstellung des Ford-Autohauses
3.2 Vorstellung der Ford Nutzfahrzeuge und der Fahrzeugpalette
3.3 Bestimmung des Marktes (Zielgruppen) mittels Segmentierung
3.3.1 Handwerker
3.3.2 Personenbeförderungsunternehmen
3.3.3 Speditionsunternehmen
3.4 Datenerhebung und -auswertung zur Marktvolumenberechnung/Marktanteil
3.5 Markt- und Absatzpotenzialberechnung mit möglichen Szenarien
4 Fazit
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel der Arbeit besteht darin, für ein fiktives Ford-Autohaus in der Region Mönchengladbach eine fundierte Marktpotenzialanalyse für das Produktsegment der Nutzfahrzeuge (Nfz) durchzuführen, um die zukünftige maximale Aufnahmemenge und das daraus resultierende Absatzpotenzial zu ermitteln.
- Grundlagen der Marktpotenzialanalyse und Marktforschung.
- Marktsegmentierung als strategisches Instrument zur Zielgruppenbildung im B2B-Bereich.
- Differenzierte Betrachtung der Branchen Handwerk, Personenbeförderung und Spedition.
- Methodische Vorgehensweise bei der Berechnung von Marktpotenzialen unter Verwendung von Sekundärdaten und impliziten Annahmen.
- Kritische Bewertung der Ergebnisse und Ableitung von Handlungsempfehlungen für das Ford-Autohaus.
Auszug aus dem Buch
2.2.4.1 Produktbezogene Kriterien
In vielen Branchen erweist sich die produktbezogene Marktsegmentierung als geläufiges und altbewährtes Vorgehen. Ebenso hat diese Methode in der Automobilindustrie einen hohen Stellenwert. Da die Konzentration in der Betrachtungsweise auf das Produkt gerichtet ist, wird nach Heise/Hünerberg dieses Vorgehen auch als „Angebotssegmentierung“ betitelt. Abgeleitet stehen somit die angebotscharakteristischen Kriterien Preisklassen und die technischen Aspekte im Vordergrund.
Für das Segmentierungskriterium Preisklassen haben sich die unteren, mittleren und oberen Marktklassifizierungen etabliert. Darüber hinaus werden nach Diez von diesen Marktklassifizierungen, welche den Großteil des Marktes bilden, weitere Klassifizierungen der sogenannten Luxus- und Premiumklassen abgrenzt. Die Unterschiede in den Preisansätzen sind i.d.R. nach Fahrzeuggröße begründet. Die Preis-Segmentierung nach Fahrzeugklassen bzw. -größen benutzt Zuordnungskürzeln von A000 (Toyota IQ, smart Fortwo) bis D (Lamborghini Gallardo, Mercedes S-Klasse, Bentley Continental etc.). In der Automobilindustrie sind neben der Segmentierung nach Preisklassen auch technische Segmentierungskriterien relevant. Technische Kriterien sind bspw. die Produktmerkmale: Motorleistung, Antriebsstränge, Fahrwerk etc. Ferner werden auch sogenannte Bodystyles (Limousine, Cabriolet, SUV, Coupé, Sportwagen) zu den produktbezogenen Merkmalen kategorisiert. Zusammenfassend hat die produktbezogene Segmentierung innerhalb der Automobilbranche eine bedeutsame Stellung. Gleichwohl reicht diese allein nicht aus, um einen definierten Gesamtmarkt in homogene Teilmärkte zu zerlegen. Insofern werden weitere Segmentierungskriterien benötigt, welche in den weiteren Unterpunkten erörtert werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Einführung in die Problemstellung des Nutzfahrzeugmarktes und Definition der Zielsetzung der Bachelorarbeit.
2 Theorie und Methoden zur Marktpotenzialanalyse: Erläuterung der theoretischen Grundlagen für Marktpotenzialanalysen, einschließlich relevanter Marktgrößen und Segmentierungsmethoden.
3 Praxisteil: Marktpotenzialberechnung für Ford Nutzfahrzeuge: Anwendung der theoretischen Methoden auf das fiktive Ford-Autohaus zur Ermittlung regionaler Marktpotenziale für verschiedene Kundensegmente.
4 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, kritische Reflexion des methodischen Vorgehens und Ausblick auf zukünftige Marktentwicklungen.
Schlüsselwörter
Marktpotenzialanalyse, Nutzfahrzeuge, Ford, Marktsegmentierung, B2B-Marketing, Zielgruppenbestimmung, Absatzpotenzial, Handwerk, Personenbeförderung, Spedition, Marktforschung, Absatzvolumen, Wettbewerbsanalyse, Marketingstrategie, Prognose.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Durchführung einer Marktpotenzialanalyse für Nutzfahrzeuge eines fiktiven Ford-Autohauses in der Region Mönchengladbach.
Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?
Die zentralen Felder sind die theoretische Fundierung der Marktpotenzialanalyse, die Segmentierung von B2B-Märkten sowie die praktische Anwendung dieser Konzepte auf die Fahrzeugpalette von Ford.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Hauptziel ist es, die zukünftige maximale Aufnahmemenge für Ford-Nutzfahrzeuge im regionalen Markt zu bestimmen und daraus ein realistisches Absatzpotenzial für das Autohaus abzuleiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?
Es wird ein mehrstufiger Segmentierungsansatz basierend auf dem STP-Modell (Segmenting, Targeting, Positioning) angewandt, kombiniert mit Sekundärdaten-Auswertungen und der Herleitung von Marktkennzahlen über implizite Annahmen.
Was ist der inhaltliche Schwerpunkt des Hauptteils?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Vorstellung des Ford-Autohauses, die Analyse der Zielgruppen (Handwerk, Personenbeförderung, Spedition) und die detaillierte Berechnung des Marktvolumens sowie des Marktpotenzials.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Marktpotenzialanalyse, B2B-Segmentierung, Ford-Nutzfahrzeuge, Absatzpotenzial, Zielgruppenorientierung und Marktforschung.
Warum wurde das Handwerk als größte Zielgruppe identifiziert?
Aufgrund der hohen Anzahl an Handwerksbetrieben in der Region und deren überdurchschnittlich hohem Bedarf an leichten Nutzfahrzeugen der Klasse N1 macht diese Branche etwa 90 % des prognostizierten Marktpotenzials aus.
Welchen Einfluss haben gesetzliche Rahmenbedingungen auf die Analyse?
Gesetzliche Vorgaben wie Fahrverbote für ältere Diesel-Fahrzeuge oder Euro-Richtlinien beeinflussen die Kaufentscheidungen der Zielgruppen und bieten Chancen für den Absatz modernerer, emissionsärmerer Ford-Modelle.
- Quote paper
- Felix Henkel (Author), 2019, Marktpotenzialanalyse für ein Ford-Autohaus. Dargestellt anhand einer Zielgruppenbetrachtung für das Produktsegment Nutzfahrzeuge, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1170688