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Initial Public Offering. Der Börsengang als Finanzierungsinstrument

Titel: Initial Public Offering. Der Börsengang als Finanzierungsinstrument

Hausarbeit , 2020 , 28 Seiten

Autor:in: Tim-Moritz Staudinger (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Beschaffung von neuem Geld stellt viele Unternehmen vor Probleme. Finanzierungen unterschiedlichster Art werden täglich in mittelständischen Unternehmen durchgeführt. Diese werden zwischen Innen- und Außenfinanzierung und Eigen- und Fremdfinanzierung differenziert. Im Rahmen von fremdfinanzierten Geldern spielt die Zinsbelastung eine erhebliche Rolle, da zusätzliche Kosten das Unternehmensbudget mindern.

Gerade für mittelständische Unternehmen hat sich die Art der Kapitalbeschaffung durch beispielsweise Kontokorrentkredite als nicht mehr zeitgemäß erwiesen. Trotz aktiven und sich fortsetzendem Wandel an den Finanz- und Kapitalmärkten legen
viele Unternehmen weiterhin den Schwerpunkt bei der Kapitalbeschaffung auf den klassischen Kredit. Bei deutschen Unternehmen liegt die Eigenkapitalquote deutlich unter dem internationalen Vergleich. Dadurch verteuert sich das Fremdkapital, da die Kreditzinsen in Abhängigkeit der Bonität bestimmt werden und in Folge dessen, die Zinsbelastung
das Unternehmensbudget mindert. Alternative Finanzierungsformen über Wertpapiere wie Aktien und Anleihen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Deshalb sind Unternehmen gezwungen ihre Eigenkapitalbasis aufzubauen bzw. zu stärken und auf solche alternativen Finanzierungsinstrumente zurückgreifen.

In dieser Hausarbeit wird zuerst ein Überblick über die Finanzierungsarten dargestellt. Anschließend wird eine Überleitung zu dem alternativen Finanzierungsinstrument, dem Börsengang bzw. Initial Public Offering, nachfolgend IPO genannt, gebildet wird. Nachdem das Motiv eines IPO aufgezeigt wird und eingehend auf die Vorteile und Nachteile
eingegangen wurde, werden die hierfür benötigten Kriterien bzw. Voraussetzungen erläutert und der Ablauf dargelegt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Problemstellung

2. Grundlagen der Finanzierung und Finanzierungsarten

3. Der Gang an die Börse – IPO

3.1 Motive

3.2 Vorteile und Chancen eines Börsengangs

3.2.1 Gewinnung neuer Mitarbeiter

3.2.2 Generationswechsel und Nachfolgeregelung

3.2.3 Imagegewinn und Bonitätssteigerung

3.3 Nachteile und Risiken eins Börsengangs

3.3.1 Publizitätspflichten

3.3.2 Überfremdungsgefahr

3.3.3 Kosten eines Börsengangs

4. Kriterien der Börsenreife

4.1 Rechtliche Börsenreife

4.2 Wirtschaftliche Börsenreife

4.3 Organisatorische bzw. Innere Börsenreife

5. Ablauf des IPO

5.1 Erste Maßnahmen bei IPO

5.1.1 IPO-Berater

5.1.2 Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer

5.1.3 Die konsortialführende Emissionsbank

5.1.4 Das Emissionsvolumen

5.2 Weiterer Ablauf des IPO

5.2.1 Due Diligence

5.2.2 Equity Story

5.2.3 Wertpapierverkaufsprospekt

5.2.4 Das perfekte Timing

5.3 Preisbildungsverfahren

5.3.1 Festpreisverfahren

5.3.2 Bookbuilding-Verfahren

5.4 Nachbetreuung

6. Fazit und Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Börsengang (Initial Public Offering, IPO) als alternative Finanzierungsform für Unternehmen, insbesondere um die Eigenkapitalbasis zu stärken und Wachstum zu ermöglichen. Dabei werden die Motive, Voraussetzungen und der Ablauf eines IPO beleuchtet.

  • Grundlagen der Unternehmensfinanzierung
  • Chancen und Risiken eines Börsengangs
  • Kriterien für die Börsenreife
  • Prozessschritte der Emissionsvorbereitung und Durchführung
  • Methoden der Preisbildung bei Börsengängen

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Gewinnung neuer Mitarbeiter

Die Börsennotierung wirkt sich positiv auf die Gewinnung neuer Mitarbeiter aus. Aufgrund steigender Informationspflichten bzw. Publizität und frisches Image ist ein börsennotierter Arbeitgeber deutlich attraktiver als andere Unternehmen. Hinzu kommt eine deutliche Motivationsspritze für potenzielle Mitarbeiter, geltend auch für Bestandsmitarbeiter, durch die potenzielle Ausgabe von Belegschaftsaktien. Belegschaftsaktien werden von dem börsennotierten Unternehmen oft ausgegeben, sodass sich die Mitarbeiter mit dem Unternehmen deutlich besser identifizieren können und sowohl einen monetären Anreiz erhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Problemstellung: Diese Einführung thematisiert die Finanzierungsprobleme mittelständischer Unternehmen und führt den Börsengang als notwendiges alternatives Finanzierungsinstrument ein.

2. Grundlagen der Finanzierung und Finanzierungsarten: Hier werden die theoretischen Begrifflichkeiten und Unterscheidungsmerkmale zwischen Innen- und Außenfinanzierung sowie Eigen- und Fremdfinanzierung dargelegt.

3. Der Gang an die Börse – IPO: Dieses Kapitel analysiert die Motive für einen Börsengang sowie die damit verbundenen strategischen Vorteile, Chancen und die inhärenten Risiken.

4. Kriterien der Börsenreife: Hier werden die rechtlichen, wirtschaftlichen und organisatorischen Voraussetzungen definiert, die ein Unternehmen für eine erfolgreiche Börsennotierung erfüllen muss.

5. Ablauf des IPO: Dieser Hauptteil beschreibt detailliert den Prozess der Börseneinführung, von der Auswahl der Berater bis hin zu den verschiedenen Preisbildungsverfahren und der anschließenden Nachbetreuung.

6. Fazit und Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass ein sorgfältig geplanter Börsengang trotz hoher Komplexität eine lukrative langfristige Finanzierungsoption darstellt.

Schlüsselwörter

Börsengang, IPO, Initial Public Offering, Eigenkapital, Finanzierung, Finanzierungsarten, Börsenreife, Due Diligence, Emissionsvolumen, Bookbuilding-Verfahren, Festpreisverfahren, Equity Story, Publizitätspflichten, Kapitalmarkt, Börsennotierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Börsengang (Initial Public Offering) als strategisches Instrument zur Unternehmensfinanzierung und Eigenkapitalstärkung.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Themen sind Finanzierungsformen, die Vor- und Nachteile eines Börsengangs, die Bedingungen für die Börsenreife sowie der konkrete Ablauf der Emissionsprozesse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch einen IPO ihre Eigenkapitalbasis stärken und welche Voraussetzungen dafür erfüllt werden müssen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Aufarbeitung bestehender Finanzierungstheorien und Prozessmodelle für Börsengänge.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der Analyse der Motive und Risiken über die Kriterien der Börsenreife bis hin zum detaillierten operativen Ablauf der Börseneinführung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Börsengang, IPO, Eigenkapitalfinanzierung, Emissionskonzept und Börsenreife.

Warum ist die Wahl des Emissionskonzepts für den IPO so wichtig?

Ein ausgefeiltes Emissionskonzept ist entscheidend, da es die Vorbereitung und Durchführung strukturiert und als Schlüssel zum Erfolg der Börseneinführung gilt.

Welche Rolle spielt die Due Diligence im Börsenprozess?

Die Due Diligence dient der intensiven Analyse und Plausibilisierung des Unternehmenskonzepts und schützt sowohl das Emissionshaus als auch zukünftige Aktionäre.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Initial Public Offering. Der Börsengang als Finanzierungsinstrument
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Nürnberg früher Fachhochschule
Autor
Tim-Moritz Staudinger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
28
Katalognummer
V1170802
ISBN (PDF)
9783346589446
ISBN (Buch)
9783346589453
Sprache
Deutsch
Schlagworte
initial public offering börsengang finanzierungsinstrument
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tim-Moritz Staudinger (Autor:in), 2020, Initial Public Offering. Der Börsengang als Finanzierungsinstrument, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1170802
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Leseprobe aus  28  Seiten
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