Hedge Fonds - Fluch oder Segen des modernen Kapitalismus?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2008

28 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einordnung der Hedge Fonds in das Finanzmarktsystem

3 Begriffsbestimmung

4 Abgrenzung zu Private Equity Fonds

5 Anlagestrategien

6 Investoren und Marktvolumen

7 Spektakuläre Hedge Fonds Investitionen
7.1 Die Devisenspekulationen in den 1990er Jahren
7.2 Der LTCM-Kollaps

8 Die Regulierung von Hedge Fonds

9 Gefahren durch Hedge Fonds

10 Ausblick

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Im Jahr 2005 sorgte der damalige Partei- und Fraktionsvorsitzende der SPD Franz Müntefering mit der Metapher „Heuschreckenschwärme“ für Diskussionen. In einem Interview mit der Bild am Sonntag kritisierte er damit das verantwortungslose Verhalten von Private Equity- und Hedge Fonds (Vgl. Kamp/Krieger 2005: 4). Bereits im November 2004 war es jedoch der CDU Politiker Heiner Geißler, der sein Unverständnis am bestehenden Finanzmarktsystem innerhalb eines Gastbeitrages in der Wochenzeitung Die Zeit, äußerte: „Wo bleibt der Aufschrei der SPD, der CDU, der Kirchen gegen ein Wirtschaftssystem, in dem große Konzerne gesunde kleinere Firmen wie Kadus im Südschwarzwald mit Inventar und Menschen aufkaufen, als wären es Sklavenschiffe aus dem 18. Jahrhundert, sie dann zum Zwecke der Marktbereinigung oder zur Steigerung der Kapitalrendite und des Börsenwertes dichtmachen und damit die wirtschaftliche Existenz von Tausenden mitsamt ihren Familien vernichten (Geißler, Heiner: Die Zeit vom 11.11.2004, Nr. 47)?“

In Deutschland hat sich in den letzten Jahren allmählich eine breite Debatte über Chancen und Risiken von Spekulationsgeschäften und Beteiligungskapital entwickelt. Diese Diskussion wird oftmals sehr emotional geführt. Das mag auch daran liegen, dass der Finanzsektor vielen Menschen aufgrund seiner Abstraktheit fremd und bedrohlich erscheint und Kapitalbesitz häufig mit Macht und Einfluss assoziiert wird (Vgl. Kamp/Krieg 2005: 4). Insbesondere viele Beschäftigte betrachten das Phänomen der Unternehmensbeteiligung skeptisch. Sie sehen sich den neuen Eigentümern hilflos ausgeliefert und fürchten, dass sie ihre Arbeitsplätze verlieren. Demgegenüber hoffen vor allem mittelständische Unternehmen auf die Erschließung neuer Finanzierungsquellen (Vgl. Böttger 2005: V).

Das vorrangige Ziel dieser Arbeit, die im Rahmen des Hauptseminars „Soziologische Diskurse und Kernfragen der Globalisierung“ entstanden ist, besteht darin, jenseits von Emotionen sachlich die Mechanismen des Finanzmarktes zu analysieren. Der Focus dieser Arbeit liegt dabei bei den Hedge Fonds. Es soll dem Leser ermöglicht werden, die Systematik dieser Erscheinungen des Finanzkapitalismus zu erschließen und Licht ins Dunkel der zunehmend undurchsichtig anmutenden Finanzwelt zu bringen. Dabei wird im Weiteren untersucht, ob und wenn ja, welche Gefahren von Hedge Fonds ausgehen können.

Hierzu ist es sinnvoll zunächst das Gesamtsystem des Finanzmarktes und dessen Aufgaben zu skizzieren, um die Thematik der Hedge Fonds sachlogisch einordnen zu können. Nach einem Definitionsversuch erfolgt eine Abgrenzung zu den Private Equity Gesellschaften. In einem weiteren Schritt werden die Anlagestrategien und das Marktvolumen der Hedge Fonds Industrie dargestellt. Anschließend werden mit den Devisenspekulationen in den 1990er Jahren und dem Zusammenbruch des Long Term Capital Management Hedge Fonds (LTCM) zwei der bekanntesten Hedge Fonds-Investitionen vorgestellt. Daran anknüpfend werden die aktuell bestehenden Regulationsmechanismen skizziert. Welche Gefahren durch Hedge Fonds existieren und welche positiven Effekte mit ihnen einhergehen, ist Thema des vorletzten Kapitels. Die Arbeit endet mit einem Ausblick, der auch ein persönliches Resümee beinhaltet.

2 Einordnung der Hedge Fonds in das Finanzmarktsystem

Der Begriff „Finanzmarkt“ dient gewöhnlich als Oberbegriff für die beiden Begriffe Kapitalmarkt und Geldmarkt. Traditionell wird der Kapitalmarkt für die langfristige Finanzierung von privaten und öffentlichen Investitionen genutzt, der Geldmarkt dient vielmehr der kurzfristigen Liquiditätssicherung, vor allem zwischen den Banken (Vgl. Huffschmid 2002: 24).

Im Wesentlichen hat der Finanzmarkt zwei Grundfunktionen. Zum einen handelt es sich um die klassische Kreditfunktion, die Unternehmen, Regierungen und Banken die Zahlungsfähigkeit z.B. für Investitionen ermöglicht. Zum anderen kann im Finanzsektor Kapital eingelagert und angelegt werden, das von ihren Eigentümern zeitweise oder dauerhaft nicht für Zahlungen benötigt wird. In den letzten Jahren hat sich der Finanzmarkt allerdings verändert und sich ziemlich weit von den ursprünglichen Funktionen entfernt. Neben den Kredit- und Depotbanken sind neue Akteure aufgetaucht. Dabei haben sich die Gewichte zwischen den Abteilungen der Finanzmärkte teilweise erheblich verschoben. Huffschmid hat den heutigen Finanzmarkt übersichtlich in fünf Sektoren eingeteilt (Vgl. Huffschmid 2002: 24f). Diese sind:

1. Der Kreditmarkt, mit den Banken als Gläubiger auf der einen; Unternehmen, Regierungen und Privatpersonen als Begünstigte und Schuldner auf der anderen Seite.
2. Der Primärmarkt für Wertpapierfinanzierungen. Dort beschaffen sich die Akteure durch die Ausgabe von Aktien oder die Auflage von Anleihen Finanzmittel direkt beim „Publikum“. Aktien verbriefen Anteile am Eigenkapital von Unternehmen (Aktiengesellschaften), die den Unternehmen zu Beginn ihrer Tätigkeit einen Kapitalzufluss von ihren Anteilseignern ermöglichen. Anleihen wiederum sind verbriefte Schuldtitel, d.h. es wird einer Gesellschaft eine bestimmte Summe an Kapital überlassen, das nach einer vereinbarten Zeit und zu einem festgelegten Zinssatz zurückgezahlt wird. Dieser Sektor ist der klassische Kapitalmarkt, der überwiegend über die Börse abgewickelt wird. Finanzunternehmen sind hierbei nicht als Kreditgeber, sondern als Vermittler zwischen Kapitalgebern und Kapitalnehmern tätig.
3. Der Sekundärmarkt für Wertpapierhandel. Dort werden bereits existierende Wertpapiere, deren Finanzierungsfunktion also bereits erfüllt ist, gehandelt. Dabei tritt das Anlegerinteresse an hohen Zinsrenditen und steigenden Kursen gegenüber dem Finanzierungsinteresse in den Vordergrund.
4. Der Markt für Währungen. Er ist für die Abwicklung von grenzüberschreitenden Investitionen erforderlich. Darüberhinaus hat er sich allerdings auch zu einem bevorzugten Spekulationsmarkt entwickelt.
5. Der Markt für abgeleitete Finanzinstrumente (Derivate), die auf Forderungen bzw. Verpflichtungen in der Zukunft beruhen. Hierbei steht zum einen die Sicherungsfunktion gegen Preisschwankungen für Handelpartner und zum anderen die Spekulation im Vordergrund (Vgl. Huffschmid 2002: 24f).

Aktien und Anleihen gelten dabei immer noch als die klassischen Anlageformen. Entsprechend werden andere Kapitalanlagen auch als „Alternative Assets“ bezeichnet. Die wichtigsten Anlageklassen innerhalb dieser Kategorie sind die Private Equity- und die Hedge Fonds. Nimmt man die Einteilung von Huffschmid, so agieren Hedge Fonds in einer Vielzahl der aufgeführten Märkte. Vorrangig investieren sie in den Sekundärmarkt für Wertpapiere (3.), in den Markt für Währungen (4.) und in den Markt für abgeleitete Finanzinstrumente (5.) (Vgl. Nitschke 2006: 1; Böttger 2005: 3). Was sich konkret hinter dem Begriff Hedge Fond verbirgt, ist Thema des nächsten Kapitels.

3 Begriffsbestimmung

Wohl kaum ein Begriff in der Finanzsprache führt so in die Irre wie der des Hedge Fonds. Es wird suggeriert, dass es sich um risikolose Anlagen handelt, da im Allgemeinen das Wort „hedge“ im Sinne von „absichern“ verstanden wird (Vgl. Pichl 2001: 5). Ursprünglich haben sich Hedge Fonds tatsächlich auf risikoarme, abgesicherte Anlagen konzentriert (Vgl. Böttger 2005: 60). Der erste Hedge Fond wurde bereits 1949 von Alfred Winslow Jones, ein Journalist und Soziologe der später Fondsmanager wurde, gegründet (Vgl. Agarwal/Naik 2006: 129). Die historische Anlageidee bestand darin, geringe Kursunterschiede von risikoarmen und abgesicherten Anlagen an verschiedenen Handelsplätzen auszunutzen bzw. sich gegen Preisschwankungen abzusichern. Da bestimmte Schwankungen festen Mustern folgen, ist dieses „Arbitragegeschäft“ im Prinzip sehr risikoarm (Vgl. Böttger 2005: 60). Die moderne Hedge Fonds-Landschaft hat mit dem klassischen „hedging“ allerdings nur noch sehr wenig zu tun. Entgegen ihrer Bezeichnung dienen Hedge Fonds heute nicht mehr der Absicherung gegen Risiken, sondern sind eigenständige Anlageinstrumente mit sehr unterschiedlichen Strategien und Risikoprofilen. Das Kernanliegen ist es, sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen Gewinne zu erzielen. Im Vordergrund steht die Spekulation mit dem Ziel, von Preisschwankungen auf den Finanzmärkten zu profitieren (Vgl. Kamp/Krieger 2005: 27).

In der Praxis lassen sich Hedge Fonds anhand folgender Kriterien definieren:

- Ziel ist die Realisierung von Erträgen und zwar unabhängig von der allgemeinen Marktentwicklung.
- Hinsichtlich der Anlageinstrumente bestehen grundsätzlich keine Beschränkungen. Oftmals werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt.
- Die Fondsgebühren hängen vom Erfolg des Fonds ab. Verglichen mit üblichen Investmentfondgebühren sind sie jedoch außerordentlich hoch.
- Das Fondsmanagement ist häufig finanziell am Erfolg des Hedge Fonds beteiligt.
- Der Anleger zahlt in der Regel eine hohe Mindestanlagesumme und ist für eine längere Zeitdauer fest an das Engagement gebunden (Haltefrist).
- Hedge Fonds nutzen häufig Leerverkäufe und einen hohen Verschuldungsgrad (Leverage) als Renditehebel.[1]
- Es bestehen nur in geringem Umfang Informations- und Publizitätspflichten (Vgl. www.fondsinformation.de/Hedgefonds/Hedgefonds.htm, Stand: 18.05.2005, zitiert nach Kamp/Krieger 2005: 27f)).

International sind Investmentfonds streng reguliert. Hedge Fonds werden daher üblicherweise nicht als Investmentfonds organisiert, sondern als „Limited Partnership“, vergleichbar mit der deutschen GmbH & Co. KG. Um weiteren Regulierungen zu entgehen, werden die Hedge Fonds oft in regulierungsarmen Karibikstaaten und Steueroasen registriert (Vgl. Böttger 2005, S. 60). Zu den wichtigen Zentren der Hedge Fonds-Industrie gehören die Kanalinseln, die Kaimaninseln, die Bahamas, aber auch Staaten mit liberaler Kapitalmarkt-Gesetzgebung wie Luxemburg, Irland oder Monaco (Vgl. Kamp/Krieger 2005, S. 29f). Im nun folgenden 4. Kapitel erfolgt eine Abgrenzung der Hedge Fonds zu den Private Equity Fonds.

4 Abgrenzung zu Private Equity Fonds

Im Kern handelt es sich bei Private Equity Fonds um die Beteiligung an nicht börsennotierten Unternehmen über das Eigenkapital. Sein definitorisches Gegenstück ist „Public Equity“, also die Eigenkapitalbeteiligung an börsennotierten Unternehmen. In Europa wird der Private Equity-Begriff sehr unpräzise verwendet und oftmals dem Venture Capital - der „Wagniskapitalbeteiligung“ von zumeist sehr jungen Unternehmen - gleichgesetzt. Der Marktbereich des Venture Capital ist allerdings nur ein Teilsegment des umfassenden Marktes für Private Equity (Vgl. Pichl 2001: 19). Für Private Equity Fonds gibt es im Gegensatz zu Public Equity keinen organisierten, öffentlichen Markt. Aus diesem Grund sind die Marktstrukturen und Investitionsstrategien schwieriger einsehbar und komplexer (Vgl. Kamp/Krieger 2005: 21).

Die klassische Funktion der Eigenkapitalbeteiligung ist die Eigenfinanzierung eines Unternehmens, im Unterschied zur Selbstfinanzierung, bei der das Unternehmen Finanzmittel über externe Quellen wie z.B. über Darlehen generiert (Vgl. Kamp/Krieger: 22ff).

Private Equity ist daher eine reine Eigenkapitalfinanzierung. Die neuen Anteilseigner werden somit zu juristischen Miteigentümern des Unternehmens. Sie erhalten anders als Kreditgeber keine festen Zinszahlungen, sondern werden als Gesellschafter des Unternehmens an Gewinnen und Verlusten gleichermaßen beteiligt. Das eigentliche Ziel von Private Equity-Fonds sind jedoch nicht Dividenden und Gewinnausschüttungen, sondern vielmehr den Wert des erworbenen Unternehmens innerhalb eines begrenzten Zeitraumes zu erhöhen, um das Unternehmen anschießend zu einem höheren Preis zu veräußern (exit) (Vgl. Böttger 2005: 16).

Mittlerweile verschwimmen die Grenzen zwischen Private Equity- und Hedge Fonds hinsichtlich ihrer Geschäftsziele mehr und mehr. Es lassen sich jedoch folgende Unterschiede zusammenfassen:

Hedge Fonds sind meist in Ländern registriert, in denen sie keiner Finanzaufsicht unterliegen und in denen ihre Erträge weitgehend unbesteuert bleiben. Private Equity-Fonds sind hingegen in dem Land registriert, wo das Management auch überwiegend aktiv ist. So ist hier zumindest im Prinzip eine Besteuerung der erwirtschafteten Erträge möglich. Auch die Kernstrategien lassen sich unterscheiden. Hedge Fonds investieren in eine Vielzahl von Finanzanlagen. Über Aktien beteiligen sie sich zum Teil auch an Unternehmen, allerdings selten mehrheitlich. Das vorrangige Ziel der Private Equity-Fonds ist es hingegen, die Mehrheit von Unternehmensanteilen zu erwerben. Beide Alternative Assets finanzieren sich weitgehend über Fremdkapital. (Vgl. Jarass/Obermair 2007: 14ff).

In der Fachliteratur existiert eine weitreichende Debatte über den Nutzen von Private Equity-Gesellschaften für die Volkswirtschaften. Die Befürworter argumentieren, dass die Unternehmen auf liquide Mittel angewiesen seien, um zu investieren und Arbeitsplätze zu schaffen. Private Equity-Gesellschaften könnten dafür einen notwendigen Beitrag leisten. In der Auseinandersetzung wird von der anderen Seite dargelegt, dass die Finanzkraft der großen Kapitalgesellschaften in den letzten Jahren stark angewachsen ist und der gestiegene Bedarf an liquiden Mitteln so nicht bestätigt werden kann (so z.B. Bundesbank 2006: 66). Im Weiteren würden die Private Equity-Gesellschaften zwar kurzfristig positive Wirkungen entfalten können, sich empirisch jedoch zeige, dass sie auf längere Sicht schädliche Wirkungen (Überschuldung, Arbeitsplatzabbau, Insolvenzen, Instabilität) entfalten (so z.B. Kamp/Krieger 2005: 21ff). Die Debatte soll an dieser Stelle nicht weiter geführt werden. Die Argumentationslinien sind jedoch auch bei der Diskussion über die Hedge Fonds ähnlich, worauf im Verlauf noch eingegangen wird. Welche Anlagestrategien von Hedge Fonds verfolgt werden, ist Schwerpunkt des nächsten Kapitels.

[...]


[1] Was sich konkret hinter den Begriffen Leerverkauf und Leverage verbirgt, wird explizit in Kapitel 5. erläutert.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Hedge Fonds - Fluch oder Segen des modernen Kapitalismus?
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Lehrstuhl für Arbeits- , Industrie- und Wirtschaftssoziologie)
Veranstaltung
Soziologische Diskurse und Kernfragen der Globalisierung (WS 2007/2008)
Note
1,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
28
Katalognummer
V117102
ISBN (eBook)
9783640195091
ISBN (Buch)
9783640526437
Dateigröße
581 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hedge, Fonds, Fluch, Segen, Kapitalismus, Soziologische, Diskurse, Kernfragen, Globalisierung
Arbeit zitieren
Raoul Weise (Autor), 2008, Hedge Fonds - Fluch oder Segen des modernen Kapitalismus?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117102

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Hedge Fonds - Fluch oder Segen des modernen Kapitalismus?



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden