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Motivation und Motivationsförderung im Schulalltag

Title: Motivation und Motivationsförderung im Schulalltag

Essay , 2008 , 11 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Nico Ehlscheid (Author)

Psychology - Methods
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Gegenstand der folgenden Arbeit ist ein Trainingsprogramm zur Motivationsförderung von
Falko Rheinberg und Albert Günther (1999), das im schulischen Kontext seine Anwendung
fand. Zunächst sollen hierzu einige motivationstheoretische Grundlagen und Komponenten
dargestellt werden, auf denen Konzept und Inhalte des Trainingsprogramms basieren.
Anschließend wird das Training bzgl. der Motivation im Rahmen eines übergeordneten
Modells der Determinanten von Schulleistung, dem Angebots-Nutzungs-Modell (Helmke,
2003), diskutiert.
Desweiteren werden die methodischen und inhaltlichen Aspekte der empirischen Evaluation
des Trainings analysiert. Hierzu sollen Aussagen über Ziele, Effekte, Design und Fragen der
Validität kritisch beleuchtet werden.
Abschließend erfolgt eine persönliche Stellungnahme, in der die Frage nach der praktischen
Umsetzbarkeit und dauerhaften Integration der Methoden des Trainingsprogramms im
Schulalltag diskutiert wird.

[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Teil I

a) Theoretische Grundlagen

b) Die Rolle der Motivation im Angebots-Nutzungs-Modell (Helmke & Weinert, 2005)

Teil II

a) Vorstellung der Interventionsstudie von Rheinberg und Günther (1999)

b) Evaluation der Interventionsstudie

Teil III

Diskussion über die praktische Umsetzbarkeit des Konzepts der individuellen Bezugsnorm-Orientierung im Unterricht

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die praktische Anwendbarkeit eines Trainingsprogramms zur Motivationsförderung von Schülern, basierend auf dem Konzept der individuellen Bezugsnorm-Orientierung. Im Fokus steht dabei die Frage, wie motivationale Prozesse im schulischen Umfeld optimiert und nachhaltig integriert werden können.

  • Motivationstheoretische Grundlagen und Modelle der Schulleistung
  • Analyse der Interventionsstudie von Rheinberg und Günther (1999)
  • Vergleich von sozialen und individuellen Bezugsnormen
  • Herausforderungen der praktischen Umsetzung im Unterrichtsalltag

Auszug aus dem Buch

a) Theoretische Grundlagen

Der Begriff „Motivation“ wurde von DeCharms (1979) alltagssprachlich als „so etwas wie eine milde Form der Besessenheit“ definiert. Wissenschaftlich ausgedrückt, ist sie die „aktivierende Ausrichtung des momentanen Lebensvollzugs auf einen positiv bewerteten Zielzustand“ (Rheinberg, 2004).

So unterschiedlich beide Aussagen klingen mögen, in beiden Fällen aber wird Motivation als eine Gedankenkonstruktion (hypothetisches Konstrukt) aufgefasst, mit der Richtung, Intensität und Dauer von Verhalten erklärt wird. Beide Beschreibungen beziehen sich also auf denselben Aspekt von Verhalten – dem engagierten, ausdauernden Verfolgen eines Ziels (Rheinberg, 2005). Bezogen auf den schulischen Kontext sind z. B. gute Zeugnisnoten, Ansehen, Selbstbeweis und ähnliches, Ziele, die bei Schülern engagiertes Arbeitsverhalten auslösen. Allerdings kann man hier noch nicht von leistungsmotiviertem Verhalten im Sinne der Motivationspsychologie sprechen. Dies ist erst der Fall, „wenn die Selbstbewertung eigener Tüchtigkeit der ausschlaggebende Reiz einer engagierten Zielverfolgung ist“ (Rheinberg, 2005). In der Schule ist ein solches Verhalten wünschenswert, wird aber bei weitem nicht von jedem Schüler praktiziert. Woran liegt das, oder besser gesagt, wie kann es gefördert werden?

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit führt in ein Trainingsprogramm zur Motivationsförderung ein und stellt die methodischen Aspekte sowie die Einbettung in das Angebots-Nutzungs-Modell vor.

Teil I: Es werden motivationstheoretische Grundlagen erläutert und die Bedeutung der Motivation für Schulleistung im Kontext von Lehrerengagement und individuellen Bezugsnormen diskutiert.

Teil II: Das Kapitel widmet sich der methodischen Beschreibung sowie der kritischen Evaluation einer spezifischen Interventionsstudie zur Motivationsförderung.

Teil III: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Diskussion zur praktischen Umsetzbarkeit und den Grenzen der Implementierung individueller Bezugsnormen im Schulalltag.

Schlüsselwörter

Motivation, Motivationsförderung, individuelle Bezugsnorm-Orientierung, soziale Bezugsnorm, Angebots-Nutzungs-Modell, Interventionsstudie, Schulleistung, Leistungsbewertung, Selbstbewertung, Leistungsmotiv, Prüfungsangst, Unterrichtsqualität, Lehrerengagement, Zielsetzung, Kausalattribution.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Fundierung und der praktischen Anwendung von Programmen zur Steigerung der Leistungsmotivation bei Schülern, insbesondere durch die Anwendung individueller Bezugsnormen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Motivationspsychologie, die Rolle der Lehrer bei der Leistungsbewertung sowie die Wirksamkeit von Interventionsstudien in schulischen Kontexten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu prüfen, wie das Konzept der individuellen Bezugsnorm-Orientierung zur Motivationssteigerung genutzt werden kann und vor welchen praktischen Herausforderungen Lehrer dabei stehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Analyse bestehender motivationstheoretischer Modelle sowie der Evaluation einer empirischen Interventionsstudie von Rheinberg und Günther (1999).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung theoretischer Grundlagen, die Vorstellung und Evaluation der Interventionsstudie sowie eine abschließende Diskussion der Praxistauglichkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Motivation, individuelle Bezugsnorm, Schulleistung, Leistungsbewertung und pädagogische Interventionsstrategien.

Warum wird soziale Bezugsnorm als unzureichend für die Motivation bewertet?

Soziale Bezugsnormen können bei leistungsschwächeren Schülern zu dem Eindruck führen, dass Misserfolg auf mangelnde Fähigkeit zurückzuführen ist, was die Motivation langfristig eher senkt als fördert.

Welche Rolle spielt die Lehrperson bei der Umsetzung?

Die Lehrperson ist entscheidend, da das Engagement und die Bereitschaft des Lehrers, sich auf motivationstheoretische Konzepte einzulassen, maßgeblich über den Erfolg einer Intervention entscheiden.

Sind individuelle Bezugsnormen eine vollständige Alternative zu Noten?

Nein, die Arbeit stellt klar, dass eine vollständige Ersetzung sozialer Normen weder sinnvoll noch im bestehenden Schulsystem umsetzbar ist, da auch selektive Leistungsvergleiche weiterhin benötigt werden.

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Details

Title
Motivation und Motivationsförderung im Schulalltag
College
University of Cologne
Grade
1,0
Author
Nico Ehlscheid (Author)
Publication Year
2008
Pages
11
Catalog Number
V117219
ISBN (eBook)
9783640197231
ISBN (Book)
9783640409600
Language
German
Tags
Motivation Motivationsförderung Schulalltag
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nico Ehlscheid (Author), 2008, Motivation und Motivationsförderung im Schulalltag, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117219
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