Die Geschichte des Kölner Karnevals


Hausarbeit, 2006

23 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Karneval, Fasten und Fastnacht
1.1. Karneval - ein Fest aus der Antike?
1.2 Der Karneval im Mittelalter – ein Fest der politischen Kritik
1.3 Karneval im Barock – französisch - italienisch - prachtvoll
1.4 Franzosenzeit – Karneval unter der Trikolore
1.5 Der Romantische Karneval und dessen Untergang
1.6 Karneval in der unter der preußischen Pickelhaube
1.7 Karneval in der Krise

2. Der Kölner Karneval in der Gegenwart

Literaturverzeichnis

1. Karneval, Fasten und Fastnacht

Fragt man heutzutage einen Kölner Karnevalsfreund nach seinen Aktivitäten während der Karnevalszeit, dann bekommt man häufig die Antwort: „Verkleiden, feiern und saufen“. Den Sinn des Karnevals kennen die wenigsten, geschweige denn seinen Ursprung und seine Entstehung. Im Folgenden soll diese Arbeit ein wenig zur Aufklärung über die Geschichte des Kölner Karnevals beitragen.

Fastnacht bzw. Karneval sind in ihrer Entstehung und Bedeutung eng mit dem christlichen Kirchenjahr verbunden. Genauer gesagt, ist es das letzte Fest vor Ostern, vor Beginn der vierzigtägigen Fastenzeit. In dieser Zeit war der Verzehr von Fleisch, Wein usw. strengstens untersagt. Mit der Fastnacht ist streng genommen die Nacht von Dienstag auf Aschermittwoch gemeint. Allerdings dehnte man im Laufe der Jahre die Festtage auf die „drei tollen Tage“ und heute auf eine vielwöchige Session aus. Den Namen „Fastnacht“ behielt man jedoch bei. In der Fastnacht feierte noch einmal mit einem üppigem Ess- und Trinkgelage und tat noch einmal dass, worauf man nun vierzig Tage verzichten musste (z.B. einen Bordellbesuch). Das Wort „Fastnacht“ bzw. „Fasching“ kommt von „vastschank“ und bezeichnet den letzten Ausschank (alkoholischer Getränke). Es ist mit dem aus dem romantischen Sprachbereich stammenden Wort „Karneval“ völlig bedeutungsgleich. Karneval ist abgeleitet von dem lateinischen Wort „carnislevamen“ und bedeutet „Wegnahme des Fleisches“. Aber auch auf eine andere Art des Fleisches sollte verzichtet werden – den Sex. In der Fastenzeit war also auch der Beischlaf strengstens untersagt und sogar der bloße Gedanke daran.

Da die Fastenzeit auf das Osterfest vorbereitet, gibt es für die Fastnacht kein bestimmtes Datum, welches alljährlich wiederkehrt. Das Osterfest richtet sich nach dem Mond, und zwar genauer gesagt nach dem ersten Frühlingsvollmond. Am Sonntag nach diesem Vollmond wird es gefeiert. Um den Tag des Aschermittwochs zu bestimmen muss man nun nochmals 40 Werktage plus sechs Sonntage abziehen, da diese keine Fastentage sind. Dadurch kann es vorkommen, dass die Fastnacht bzw. der Karneval schon am Anfang des Februars vorbei ist, in anderen Jahren erst am Anfang des März.

Im Schaltjahr 2008 ist der Ostersonntag am 23. März. Somit fällt der Aschermittwoch auf den 6. Februar. Addiert man nun auf den 6. Februar 40 Fastentage und zusätzlich 6 Sonntage so endet die Fastenzeit am 23. März – dem Ostersonntag.

1.1. Karneval - ein Fest aus der Antike?

Auf der Suche nach dem Ursprung des Karnevals wird man schon in der Antike fündig. In Schriften von antiken Autoren werden religiöse Feste beschrieben, die dem Karneval ähneln.

Im antiken Rom spielte man einmal im Jahr "verkehrte Welt". Hier tauschten Herren und Sklaven ihre Rollen. Die Oberen waren dann ganz unten und mussten ihren Dienern gehorchen. Dieses Spiel ist heute ein wichtiger Bestandteil des Karnevals. Man schlüpft in eine Rolle, die nicht der Realität entspricht. Die meisten Feste in der Antike waren bestimmten Göttern, wie dem Weingott Bacchus[1] oder dem Ackergott Saturn[2] gewidmet (Bacchanalien und Saturnalien)[3] und fanden zu deren Ehren statt. Im Römischen Reich herrschte zudem eine religiöse Toleranz und so wurden neben den römischen Staatsgöttern auch die einheimischen Kulte der unterworfenen Provinzen geduldet. Diese Kulte fanden neue Anhänger, gliederten sich in das Weltreich ein und fanden eine schnelle Verbreitung, die auch archäologisch in Köln nachgewiesen werden konnte. Colonia Claudia Ara Agrippinensium[4] wurde im Jahr 50 zur römischen Kolonie erhoben und war Hauptstadt der Provinz Niedergermanien[5]. Dadurch hatte Köln das Recht die gleichen Feste zu feiern, wie die Stadt Rom selbst.

Die Feste und Feiern zu Ehren der Isis[6] und der Kybele[7] wurden aufwändig mit Umzügen von Maskierten und Musikanten gefeiert. Auch hier war wieder das Spiel der „verkehrten Welt“ erkennbar. Die Beschreibungen von Maskenumzügen veranlassten viele Forscher hier die Ursprünge des Karnevals zu sehen. Der Schriftsteller und Philosoph Lucius Apuleius (ca. 125 n. Chr. bis ca. 170 n. Chr.) schreibt über das Isisfest: «Damals zogen durchs Land um Korinth scherzhafte Masken; zuerst erschien da der skuriele Vortrab der Prozession, sodann kamen die Verkleideten selbst: Esel und Philosophen, Gladiatoren und Magister, Magistrate, Jäger und Soldaten, Fischer, Vogelsteller, Männer hüllten sich in Frauenkleider. […] Es folgte und beschloss endlich das kunstvoll gezimmerte Schiff voll greller Malereien den lärmenden, schreienden, grotesken Aufmarsch. Die Galionsfigur am Heck: eine goldene Gans!»[8]. Obwohl diese Maskenumzüge an den Rosenmontagszug des Karnevals erinnern, so hatten sie doch einen ganz anderen Sinn. Sie waren meist nur eine Vorgruppe für die Prozession der Priester und Götterbilder des Festzuges der Isis. Die Aufgabe dieser Vorgruppe war es, die Menschen zum Lachen zu bringen, da die Gottheit nur frohe Menschen sehen sollte. Die Zelebrierung solcher Feste wurde auch in Köln nachgewiesen. Allerdings kann man davon ausgehen, dass es sich eher um einen germanischen Verwandten des Isiskultes, den Nerthuskult[9], handelt. Der römische Historiker und Senator Tacitus (ca. 55 n. Chr. bis 115 n. Chr.) vermerkt: «Mit Gottesfrieden und Umzug eines von Kühen gezogenen Bildes auf einem Wagen wurde ihr Fest im heiligen Hain einer Meeresinsel in jedem Frühjahr durch mehrere Tagen begangen. Nach dem Umzug wurden Wagen und Götterbild einer kultischen Reinigung unterzogen»[10]. Im Mittelpunkt dieser Umzüge stand das Schiff (eher ein Schiffskarren). Nach uralten germanischen Vorstellungen verlassen die Fruchtbarkeitsgottheiten im Herbst das Land zu Schiff und kehren im Vorfrühling wieder ebenfalls zu Schiff auch wieder zurück.

Fest steht, die Römer und andere antiken Völkergruppen feierten keinen Karneval! So sehr diese Feste dem Karneval auch ähneln mögen, so hatten sie doch einen anderen Sinn und sind mit dem Untergang der römischen Herrschaft verschwunden bzw. durch das Christentum, das in der Antike immer mehr Zulauf fand, verdrängt worden. Auch wenn die antiken Feste nichts mit Karneval zu tun hatten, so hatten sie doch Einfluss auf seine Geschichte (siehe „verkehrte Welt“). Viele neuzeitlichen Festgestalter lasen die Beschreibungen der römischen Schriftsteller und gestalteten ihre karnevalistischen Feiern nach „römischen Vorbild“. Da in Köln die römischen Wurzeln stets präsent waren, suchte man im 19. Jahrhundert immer wieder Anregungen aus der Antike für den alljährlichen Rosenmontagszug.

1.2 Der Karneval im Mittelalter – ein Fest der politischen Kritik

Wie wir erfahren haben, gab es in der Antike keinen Karneval. Historisch einwandfrei belegbar in Deutschland ist der Karneval in Deutschland erst im 13. Jahrhundert. Im restlichen Europa ist er wohl nicht vor dem 12. Jahrhundert aufgetaucht. Somit ist der Karneval im Mittelalter entstanden.

Die mittelalterliche Fastnacht, war ein Fest, das auf wenige Tage vor Beginn der Fastenzeit beschränkt blieb. Auch in seiner Bedeutung war es stets dem Fasten und dem Osterfest untergeordnet. Seitdem der Karneval schriftlich erwähnt ist, handelt es sich um ein christliches Fest in der Vorbereitung auf die Fastenzeit. Zwar übte die Kirche moralische Kritik an den Ausschweifungen während des Festes aus, die oft zu zeitweiligen Verboten und Einschränkungen führten, jedoch wurde die Fastnacht nie ganz untersagt.

In Köln wird die Fastnacht erstmals am 5. März 1341 schriftlich im Eidbuch der Stadt Köln unter Punkt 22 erwähnt. Hier steht: „Ever sal der rait zu vastavende zu geinre geseltschaf volleyst geven van der steede gude.“[11] (Niemals soll der Rat zu Fastnacht einer Gesellschaft Unterstützung aus städtischen Mitteln gewähren).

Bild 1: Erst Erwähnung des Kölner Karnevals am 5. März 1341 im Eidbuch der Stadt Köln

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Dieser Beschluss kehrt mehrfach wieder, so z.B. am 22. Februar 1372 und am 8. März 1395, sowie im März 1396.

Da die mittelalterliche Gesellschaft in Stände unterteilt war, feierte jeder Stand seinen eigenen Karneval. Besonders zu erwähnen sind hier die Handwerkszünfte, die in der Fastnacht in Bezug auf ihr Handwerk feierten. In Nürnberg fanden zwischen den Jahren 1449 bis 1539 die Schembartläufe statt. Dies war ein Fastnachtsbrauch, der aus den Umzügen der Metzger vor Beginn der fleischlosen Fastenzeit hervorgeht. Das Wort „Schembart“ kommt von „Scheme“ und bedeutet Maske. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde der Umzug mit immer aufwendiger gestalteten Zugschlitten abgehalten, dabei führten die einzelnen Zünfte Tänze, wie z.B. den Reifetanz der Fassbinder oder den Schwerttanz der Schmiede, vor.[12]

Bild 2: Nürnberger Schembartbuch von 1539

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In Köln werden in vielen Schriften die Tänze der Gaffeln[13] erwähnt, Bilder gibt es leider keine. Beim Schwerttanz führten ledige Gesellen kunstgerechte Fechtschläge aus und fügten somit mannigfache Figuren zu einer Rose zusammen, einem Zeichen, dass dem Vortänzer das Signal gab, seine Ansprache an die Umstehenden zu halten. Die Tänzer trugen meist weiße Hemden und Schellen an den Beinen oder um den Bauch. In den Akten der Kölner Schmiedezunft von 1590 findet sich folgender Eintrag: «Dann begannen die Schwerttänzer, meist Knechte der Schwertfegerzunft oder des Metzgerhandwerkes, einen äußerst zierlichen, aber sehr gefährlichen Schwerttanz. […] Weniger gefährlich, aber vielleicht noch künstlerischer, war der Reifetanz der Fassbindergesellen. […] Ein Tänzer, auch wohl deren mehrere, tanzten auf einem rollenden Fass, andere schwangen während des Tanzens einen Reifen, worin ein mit Wein gefüllter Becher stand.»[14] Diese Tänze führten allerdings oft zu Streitigkeiten, bei denen schnell die Schwerter und Messer gezückt wurden, und deshalb verbot der Rat solche Aufzüge. Allerdings waren diese Verbote nie von langer Dauer und so kam es dazu, dass die Kölner Stadtsoldaten, die sogenannten Funken, den Schmieden den Schwerttanz streitig machten. Es kam zu Streitigkeiten und der Rat war kurz davor den Schwert- und Reifetanz erneut zu verbieten.[15]

Die Narreteien und die Fastnachtstage boten natürlich den Anlass für „vermummte“ Kritik an den Missständen in der Gesellschaft. Daher wurde der Karneval zum politischen Ventil. «Vom Fürsten frei (unter welchem Gewand auch immer) die Narretei»[16] könnte eine mögliche Devise gewesen sein. Auch in Köln waren die Fastnachtstage von politischer Brisanz und deckten so manche soziale Ungerechtigkeit auf. Deshalb sah sich auch die Kölner Stadtführung durch die Narren gefährdet, denn die Narrenkappe selbst bot Gelegenheit den eigenen Unmut auszudrücken, eine Rebellion zu propagieren und dabei anonym zu bleiben. Der Narr sah sich außerhalb jeder Ordnung angesiedelt und er durfte sagen, was er wollte. Fast jeder Bürger war während des Karnevals verkleidet bzw. vermummt. Dafür sorgten in Köln die Maskenverleihgeschäfte. Diese machten das Verkleiden auch für Menschen mit kleinerem Geldbeutel erschwinglich.

In Köln wurde 1431 von den „Herren vom Rate“ beschlossen, dass sich niemand während der Fastnacht vermummen dürfe. Bei Zuwiderhandlung wäre eine Zahlung von fünf Mark fällig gewesen. Obwohl die Verbote jeweils für alle Zukunft oder ohne zeitliche Beschränkung ausgesprochen wurden, gerieten sie schnell in Vergessenheit und das fastabendliche Treiben kam schnell wieder auf. Trotz der Verbote ließ sich das politische Ventil der Fastnacht nicht lange verstopfen. Sie gewährten zumindest die Handhabe, Auswüchsen und Ausschreitungen Einhalt zu gebieten. Es ist also nachvollziehbar, warum der Stadtrat am 5. März 1341 beschließt, die Gelder für die bevorstehende Fastnacht zu verweigern (s. Bild1).

Das Fasten wurde im Mittelalter immer als das gottgewollte, tugendhafte Handeln gesehen. Die Fastnacht dagegen, als eine Zurschaustellung der „verkehrten Welt“, einer Welt des Lasters und des Närrischen. In dieser Zeit wurde abweichendes, lasterhaftes Verhalten geduldet. Das Zentrum des „köllschen“ Karnevals war damals zwischen Alter Markt und Hohe Straße. Hier waren in der Fastnacht fast alle nur denkbaren Fastnachtsvergnügen zu finden. Komödianten, Gaukler, Schausteller gaben hier ihr Können zum Besten. Am nächsten Tag fand wieder eine Besinnung auf die christliche Weltordnung und deren wichtigstes Fest – das Osterfest – statt. Während der Reformation wurde die Fastnacht erstmalig in Frage gestellt und von Martin Luther und anderen Reformatoren schließlich abgeschafft. Somit ist die Zelebrierung des Karneval heute überwiegend in katholischen Gegenden stark verbreitet.

[...]


[1] Bacchus: lateinische Bezeichnung für den griechischen Weingott Dionysos.

[2] Saturn: in der römischen Mythologie altrömischer Agrar- und Erntegott, der früh mit dem griechischen Gott Kronos, dem Vater des Zeus (in der römischen Mythologie Jupiter) gleichgesetzt wurde.

[3] Feste zu Ehren des Gottes Saturn und des Gottes Bacchus.

[4] Lateinischer Name für Köln; benannt nach Agrippina, der Frau von Kaiser Claudius I..

[5] Lat.: Germania inferior. Umfasste Teile der heutigen Niederlande, ganz Belgien und Teil des Nordwestens Deutschlands.

[6] Göttin aus der ägyptischen Mythologie, die auch von den Römern sehr verehrt wurde.

[7] Göttin aus der griechischen Mythologie, auch um sie ist in Rom ein Kult entstanden.

[8] zitiert aus Fuchs, P., Schwering, M., Zöller, K., Kölner Karneval. Seine Bräuche, seine Akteure, seine Geschichte, Greven Verlag, Köln 1997, S. 158f.

[9] Germanische Gottheit (Mutter Erde).

[10] zitiert aus Fuchs, P., Schwering, M., Zöller, K., Kölner Karneval. Seine Bräuche, seine Akteure, seine Geschichte, Greven Verlag, Köln 1997, S. 159.

[11] Vgl. Klersch, J., Melchert, B., Ajuja – jetzt geht’s los!. Karneval in Köln – humorvoll und historisch betrachtet, Bachem Verlag, Köln 1988, S. 53.

[12] Vgl. Euler-Schmift, M. (Hrsg.), Kölner Karnevalsmuseum. Tradition, Faszination, Vielfalt, Bachem Verlag, Köln 2005, S. 21.

[13] Eine Art Bruderschaft und Berufsgenossenschaft; entspricht etwa dem Begriff „ Zunft“.

[14] zitiert aus Fuchs, P., Schwering, M., Zöller, K., Kölner Karneval. Seine Bräuche, seine Akteure, seine Geschichte, Greven Verlag, Köln 1997, S. 170.

[15] Vgl. ebenda, S. 170.

[16] zitiert aus Fuchs, P., Schwering, M., Zöller, K., Kölner Karneval. Seine Bräuche, seine Akteure, seine Geschichte, Greven Verlag, Köln 1997, S. 163.

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Details

Titel
Die Geschichte des Kölner Karnevals
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,3
Autor
Jahr
2006
Seiten
23
Katalognummer
V117222
ISBN (eBook)
9783640197255
ISBN (Buch)
9783640515936
Dateigröße
1014 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geschichte, Kölner, Karnevals
Arbeit zitieren
Nico Ehlscheid (Autor), 2006, Die Geschichte des Kölner Karnevals, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117222

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