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Erkenntnistheorie und Digitalisierung des Wissensmanagements

Titel: Erkenntnistheorie und Digitalisierung des Wissensmanagements

Hausarbeit , 2021 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Dr. Hans-Walter Höhl (Autor:in)

Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache)
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In seinem aktuellen Buch ”Mensch und Maschine - Wie Künstliche Intelligenz und Roboter unser Leben verändern“ beschreibt Thomas Ramge Geschichte, Methoden und aktuelle Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz und des Maschinellen Lernens.
In dieser Hausarbeit werden die Aussagen Ramges analysiert im Hinblick darauf,
– wie sich die Technologie der Künstlichen Intelligenz im Verhältnis zur menschlichen Intelligenz entwickeln wird,
– was die Funktion sogenannter Feedbackdaten ist
– und wie wahrscheinlich die Entwicklung einer Superintelligenz ist.
Basierend auf den Aussagen Karl Poppers in ”Science as Falsification - Conjectures and Refutations” aus dem Jahr 1963 werden folgende Fragestellungen behandelt:
– der theoretische Einwand Poppers gegen den wissenschaftlichen Anspruch der Theorien von Sigmund Freud, Alfred Adler und Karl Marx, und wie sich diese von den Theorien von Albert Einstein unterscheiden,
– die Verbindung zu den Feedbackdaten bei Ramge, und welcher theoretische und praktische Zusammenhang mit dem Prinzip der Falsifikation besteht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Literaturanalyse Thomas Ramge ”Mensch und Maschine. Wie Künstliche Intelligenz und Roboter unser Leben verändern.”

1.1 Künstliche Intelligenz – worauf beruht sie und wie entwickelt sie sich

1.2 Feedbackdaten – welche Bedeutung haben sie für die Künstliche Intelligenz

1.3 Superintelligenz – wodurch und wann tritt sie ein, wie ist sie kontrollierbar

2 Literaturanalyse Karl Popper ”Wissenschaft als Falsifikation“

2.1 Welchen Prinzipien müssen wissenschaftliche Theorien genügen

2.2 Welcher Zusammenhang besteht zwischen den Feedbackdaten der Künstlichen Intelligenz und dem Prinzip der Falsifikation

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die technologischen Grundlagen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz basierend auf Thomas Ramge und verknüpft diese erkenntnistheoretisch mit Karl Poppers Prinzip der Falsifikation, um die wissenschaftliche Methodik hinter modernen KI-Lernprozessen zu validieren.

  • Technologische Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) und ihre Grundlagen
  • Die zentrale Rolle von Feedbackdaten für das Maschinelle Lernen
  • Risiken der KI wie Monopolisierung, Manipulation und Überwachung
  • Erkenntnistheoretische Einordnung mittels des Falsifikationsprinzips nach Karl Popper

Auszug aus dem Buch

1.2 Feedbackdaten – welche Bedeutung haben sie für die Künstliche Intelligenz

Feedbackdaten sind das Korrektiv beim induktiven maschinellen Lernprozess eines KNN, das den assoziativen Lernvorgang im menschlichen Gehirn simuliert. Dieser ist ebenfalls auf Feedback gestützt, beispielsweise wenn Eltern die Fehler ihrer Kinder beim Erlernen ihrer Muttersprache immer wieder korrigieren. Das KNN ist ein Computersystem, das mittels statistischer Algorithmen die natürlichen Neuronen und Synapsen des menschlichen Gehirns in Rechenbereichen, sogenannten Knoten, in stark vereinfachter Weise nachbildet. Ein neu konzipiertes KNN startet mit einem Anfangswert der Gewichtung sowie der Übertragungs- und Aktivierungsfunktion in jedem seiner verknüpften künstlichen Neuronen. Die Anfangsgewichtungen werden anhand pauschaler Vorgaben oder statistischer Erfahrungswerten der Entwickler vorgegeben. Die Netzwerkstruktur, das heißt die Anzahl und Verschaltung der Verbindungen der Neuronen, wird durch die Problemstellung bestimmt. Für einfache Mustererkennung genügt ein vorwärts gerichtetes Netz, in dem die Neuronen nur in einer Richtung verbunden sind. Für die Modellierung von dynamischem Verhalten oder Gedächtnisfunktionen ist ein ”rekurrentes neuronales Netzwerk“ (RNN) erforderlich, welches rückgerichtete zeitverzögerte Feedbackschleifen an den Neuronen implizit enthält.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Literaturanalyse Thomas Ramge ”Mensch und Maschine. Wie Künstliche Intelligenz und Roboter unser Leben verändern.”: Dieses Kapitel erläutert die technischen Grundlagen der Künstlichen Intelligenz und beleuchtet die Chancen und Risiken der technologischen Entwicklung bis hin zur spekulativen Superintelligenz.

2 Literaturanalyse Karl Popper ”Wissenschaft als Falsifikation“: Hier wird Poppers wissenschaftstheoretische Abgrenzung von Pseudowissenschaften dargelegt und ein direkter Transfer zum iterativen Lernprozess heutiger KI-Systeme gezogen.

Schlüsselwörter

Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen, Feedbackdaten, Superintelligenz, Karl Popper, Falsifikation, Neuronale Netze, Algorithmen, Wissenschaftstheorie, Datenmonopole, Digitalisierung, Wissensmanagement, Relativitätstheorie, Induktive Methode, Deep Learning.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die technologischen Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz und setzt diese in einen erkenntnistheoretischen Kontext zu Karl Poppers Prinzip der Falsifikation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Funktionsweise von KI (speziell KNN), die Risiken durch diese Technologie sowie die Validität wissenschaftlicher Theorien im Vergleich zu maschinellen Lernmodellen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass die praktischen Erfolge des Maschinellen Lernens das von Popper postulierte Falsifikationsprinzip bestätigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, in der die Aussagen von Thomas Ramge zur KI und von Karl Popper zur Wissenschaftstheorie gegenübergestellt und synthetisiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der KI-Grundlagen (inkl. Feedbackdaten und Superintelligenz) und eine erkenntnistheoretische Untersuchung wissenschaftlicher Theorien nach Popper.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind KI, Maschinelles Lernen, Falsifizierbarkeit, Feedbackdaten, Neuronale Netze und Wissenschaftstheorie.

Wie bewertet der Autor die Gefahr einer Superintelligenz?

Der Autor stützt sich auf Expertenmeinungen, die das Eintreten einer Superintelligenz für die nähere Zukunft zwar als eher unwahrscheinlich, jedoch als notwendiges Feld für eine ernsthafte gesellschaftliche Diskussion einstufen.

Welche Rolle spielen "Feedbackdaten" in der Argumentation?

Feedbackdaten fungieren als das essenzielle Korrektiv, welches das maschinelle Lernen zu einem induktiven Prozess macht, der dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn nach Popper ähnelt.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erkenntnistheorie und Digitalisierung des Wissensmanagements
Hochschule
Fachhochschule des bfi Wien GmbH
Veranstaltung
Wissens- und Prozessmanagement / Erkenntnistheorie und Digitalisierung des Wissensmanagements
Note
1,0
Autor
Dr. Hans-Walter Höhl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
20
Katalognummer
V1172248
ISBN (PDF)
9783346591685
ISBN (Buch)
9783346591692
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erkenntnistheorie Falsifikation Künstliche Intelligenz Artificial Intelligence Maschinelles Lernen Machine Learning Superintelligenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dr. Hans-Walter Höhl (Autor:in), 2021, Erkenntnistheorie und Digitalisierung des Wissensmanagements, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1172248
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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