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Förderung der historischen Fragekompetenz. Eine Unterrichtsreihe mit Stationenlernen zum Thema "Ländliches Leben um 1850"

Titel: Förderung der historischen Fragekompetenz. Eine Unterrichtsreihe mit Stationenlernen zum Thema "Ländliches Leben um 1850"

Hausarbeit , 2021 , 16 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Sachunterricht, Heimatkunde
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser wissenschaftlichen Arbeit wird die Fragekompetenz von Schüler*innen näher beleuchtet und eine Unterrichtsreihe zum Thema "Ländliches Leben um 1850" hinsichtlich der Förderung der Fragekompetenz vorgestellt. Im schulischen Kontext kann man leider oft feststellen, dass es einen geringen Redeanteil von Schüler*innen gibt und auch das Fragenstellen meistens seitens der Lehrer*innen erfolgt. Die Lehrkräfte stellen die Fragen und die Lernenden bemühen sich, diese angemessen zu beantworten. Da Grundschulkinder jedoch ein beträchtliches geschichtliches Vorwissen und eine natürliche Fragehaltung mitbringen, sollte es grundlegend sein, auf dieses im Sachunterricht einzugehen beziehungsweise von diesem auszugehen. Den Fragen der Kinder sollte mehr Raum zur Verfügung gestellt werden und es sollten Impulse zum Fragenstellen gesetzt werden.

Kompetenzorientierter Unterricht findet immer mehr an Bedeutung. Statt der Vermittlung reinen Faktenwissens wird vermehrt das Schulen spezieller Kompetenzen gelehrt. Die historische Perspektive des Sachunterrichts wird unter anderem durch das Erlernen drei zentraler Kompetenzen gefördert. Dazu zählen die Frage-, Methoden- und Narrationskompetenz, die es ermöglichen, Gelerntes auch außerhalb der Schule in neuen Kontexten anzuwenden.

Die Arbeit ist wie folgt aufgebaut: Zunächst wird der theoretische Hintergrund gebildet und erläutert, was unter dem Fragekompetenzbereich verstanden wird. Danach folgt eine nähere Erklärung der Methode des Stationenlernens, da die Unterrichtsreihe unter anderem mit dem Lernen an Stationen vermittelt werden soll. Anschließend werden praxisnahe Rahmenbedingungen gegeben, die für eine fiktive Klassengemeinschaft gelten können. Darauf folgt eine grobe Skizzierung dieser Unterrichtsreihe und dann eine ausführliche Heranführung an ein Unterrichtsbeispiel zur Förderung der Fragekompetenz.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die historische Perspektive im Sachunterricht

2.1 Die historische Fragekompetenz

2.2 Lernen an Stationen

3. Die historische Fragekompetenz in der Praxis

3.1 Rahmenbedingungen und Skizzierung der Unterrichtsreihe

3.2 Praktische Umsetzung

4. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die historische Fragekompetenz von Grundschulkindern zu stärken, indem ein didaktisches Konzept für den Sachunterricht vorgestellt wird. Dabei wird untersucht, wie durch die Methode des Stationenlernens und die Vorbereitung eines Besuchs im Bauernhausmuseum Bielefeld die natürliche Neugier der Kinder genutzt werden kann, um einen aktiven und eigenständigen historischen Lernprozess zum Thema „Ländliches Leben um 1850“ zu fördern.

  • Förderung der historischen Fragekompetenz im Grundschulunterricht
  • Einsatz der Unterrichtsmethode „Lernen an Stationen“
  • Konzeption einer Unterrichtsreihe zum Thema „Ländliches Leben um 1850“
  • Einbindung außerschulischer Lernorte zur Motivationssteigerung
  • Verbindung von Vorwissen, Eigeninteresse und historischem Lernen

Auszug aus dem Buch

3.2 Praktische Umsetzung

Der Unterrichtseinstieg beginnt damit, dass die Lehrkraft das Thema der Unterrichtsreihe „Ländliches Leben um 1850“ an die Tafel schreibt. Mit passenden Bildern von Szenen aus der Zeit, welche die lehrende Person an die Tafel pinnt, wird das erste Interesse und Neugierde geweckt. Die Lehrkraft fragt die Schüler*innen: „Was wisst ihr bereits über diese Zeit und welche Fragen würdet ihr gerne in den nächsten Stunden beantwortet bekommen?“ und gibt die Aufgabe, in Partnerarbeit eine Mindmap dafür anzufertigen, aufgeteilt in Vorwissen und Fragestellungen. Mit dieser Methode sind die Kinder schon des Öfteren bekannt gemacht worden und beherrschen diese gut. Nach der Bearbeitung der Aufgabe wird diese besprochen und nach Themen geordnet an der Tafel festgehalten. Die Kinder sollen ihre Mindmaps ebenfalls ergänzen. Die Lehrkraft hat bei diesem Verfahren die Möglichkeit, zu sehen, auf welchem Kenntnisstand sich die Lernenden bereits befinden, also was sie schon über das ländliche Leben um 1850 wissen und worüber sie gerne mehr erfahren möchten.

Die Fragekompetenz wird durch die lockere Anregung zum Fragenstellen ebenfalls beachtet. Die Kinder werden einerseits historisch, erkenntnisleitende Fragen Wie war das Leben für die Kinder um 1850 auf dem Bauernhof? Wie sah der Alltag eines Kindes im Gegensatz zu meinem aus? stellen, aber auch allgemeine Fragen, die nicht unbeachtet bleiben dürfen. Der Unterricht richtet sich nach den Fragen und Interessen der Lernenden, was ein entscheidender Vorteil für die Aufmerksamkeitshaltung und Motivation der Schüler*innen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung kompetenzorientierten Unterrichts und identifiziert das Problem der mangelnden Schülerpartizipation beim Stellen historischer Fragen im Sachunterricht.

2. Die historische Perspektive im Sachunterricht: Hier werden die theoretischen Grundlagen der historischen Fragekompetenz sowie die methodischen Vorteile des Stationenlernens für den Primarbereich dargelegt.

3. Die historische Fragekompetenz in der Praxis: Dieses Kapitel beschreibt die konkrete Planung der Unterrichtsreihe und die praktische Durchführung des Stationenlernens im Kontext des außerschulischen Lernorts.

4. Fazit: Das Fazit resümiert, dass das vorgestellte Konzept effektiv dazu beiträgt, das historische Denken durch gesteigerte Partizipation und Lebensweltbezüge erfolgreich zu fördern.

Schlüsselwörter

Historische Fragekompetenz, Sachunterricht, Stationenlernen, Bauernhausmuseum, Grundschule, Historisches Denken, Ländliches Leben, Fragehaltung, Geschichtsbewusstsein, Unterrichtsreihe, Kompetenzorientierung, Außerschulischer Lernort.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Förderung der historischen Fragekompetenz bei Grundschulkindern durch eine strukturierte Unterrichtsreihe.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf dem historischen Lernen, der Anwendung der Methode des Stationenlernens sowie der Integration außerschulischer Lernorte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein konkretes Unterrichtskonzept vorzustellen, das Schüler dazu anregt, eigene historische Fragen zu formulieren und diese aktiv zu erforschen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung fachdidaktischer Literatur sowie der Entwicklung eines Praxisbeispiels in Form einer Unterrichtsreihe.

Welche Inhalte stehen im Hauptteil der Arbeit im Vordergrund?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Kompetenzbereiche und eine detaillierte, praxisorientierte Ausarbeitung der Unterrichtsreihe „Ländliches Leben um 1850“.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wesentliche Begriffe sind historische Fragekompetenz, Stationenlernen, Grundschulunterricht und lebensweltorientiertes historisches Lernen.

Warum wird das Bauernhausmuseum Bielefeld als Lernort gewählt?

Es dient als authentischer Erfahrungsraum, der das im Unterricht theoretisch Erarbeitete veranschaulicht und die Schüler motiviert, neue historische Fragen zu generieren.

Wie werden die Schüler beim Stationenlernen unterstützt?

Durch selbsterklärende Materialien, Laufzettel und die begleitende Unterstützung der Lehrkraft wird die Selbstständigkeit der Schüler gefördert und strukturiert.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Förderung der historischen Fragekompetenz. Eine Unterrichtsreihe mit Stationenlernen zum Thema "Ländliches Leben um 1850"
Hochschule
Universität Bielefeld  (Universität)
Veranstaltung
Geschichtswissenschaften
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
16
Katalognummer
V1172274
ISBN (PDF)
9783346598219
ISBN (Buch)
9783346598226
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fragekompetenz Geschichtswissenschaften ländliches Leben früher Bauernhausmuseum
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Förderung der historischen Fragekompetenz. Eine Unterrichtsreihe mit Stationenlernen zum Thema "Ländliches Leben um 1850", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1172274
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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