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Mediale Gewalt und reale Aggressionen bei Kindern und Jugendlichen

Lösen Gewaltdarstellungen in den Medien aggressives Verhalten bei Kindern und Jugendlichen aus?

Titre: Mediale Gewalt und reale Aggressionen bei Kindern und Jugendlichen

Dossier / Travail , 2021 , 16 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Ludmila Kravets (Auteur)

Pédagogie - Psychologie pédagogique
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Lösen Gewaltdarstellungen in den Medien aggressives Verhalten bei Kindern und Jugendlichen aus? Diese Arbeit befasst sich mit medialer Gewalt und realen Aggressionen bei Kindern und Jugendlichen. Nach der Einleitung geht es im zweiten Kapitel um die grundlegenden Begriffsbestimmungen zum weiteren Verständnis. Das dritte Kapitel setzt sich zu Beginn zum besseren Verständnis der Entstehung einer Aggression mit der Frustrations-Aggressions-Theorie auseinander. Nachfolgend werden einige der Wirkungstheorien kurz vorgestellt, damit ein allgemeiner Überblick zum Verständnis von medialer Gewalt entstehen kann. Schließlich wird die Lerntheorie von Bandura aufgegriffen, um das Verhältnis zwischen Gewaltdarstellungen und imitierten Lernen darzustellen. Das vierte Kapitel handelt über die Relevanz der Medien und geht dabei auf die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten und die Art der Gewalt ein. Im Anschluss daran setzt sich das fünfte Kapitel mit biologischen Veränderungen auseinander. Schließlich befasst sich das letzte Kapitel mit den Auswirkungen von Gewaltdarstellungen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Explikation grundlegender Begriffe

2.1 Mediale und reale Gewalt

2.2 Aggression

3 Theoretische Ansätze

3.1 Frustrations-Aggressions-Theorie

3.2 Wirkungstheorien

3.3 Lerntheorie von Bandura

4 Medienrelevanz bei Kindern und Jugendlichen

4.1 Möglichkeiten der Mediennutzung

4.2 Gewalt in den Medien

5 Biologische Veränderungen

6 Auswirkungen von Gewaltdarstellungen

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Konsum medialer Gewalt und der Entstehung sowie Ausprägung realer Aggressionen bei Kindern und Jugendlichen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob und unter welchen Bedingungen die Darstellung von Gewalt in modernen Medien aggressives Verhalten bei Heranwachsenden provoziert oder verstärkt.

  • Grundlagen der Begriffsbestimmung von medialer Gewalt und Aggression
  • Analyse psychologischer Wirkungstheorien und Frustrations-Aggressions-Modelle
  • Bedeutung der Mediennutzung im Alltag von Kindern und Jugendlichen
  • Biologische und neurophysiologische Auswirkungen bei regelmäßigem Medienkonsum
  • Einordnung des Modells des Beobachtungslernens nach Bandura

Auszug aus dem Buch

2.1 Mediale und reale Gewalt

Der Begriff Gewalt lässt sich in unterschiedlichen Herangehensweisen definieren. So ist nach Batinic und Appel (2008, S.180) zu verstehen, dass viele Definitionen des Begriffs ein gewalttätiges oder aggressives Verhalten als eine absichtliche Schädigung ausmachen. Die genaue Definition ist mehr als zweideutig und hängt von der jeweiligen Situation und Absichten des Handelnden ab. Die Begriffe Gewalt und Aggression werden oft als Synonym in der deutschen Sprache benutzt. Gewalt findet sich dort, wo ein menschliches Individuum verletzt oder in seiner Integrität behindert wird. Sie ist die Beeinträchtigung oder eine Verletzung eines Menschen durch eine absichtliche Machtaktion (Batinic & Appel, 2008, S. 180).

Eine weitere Möglichkeit der Differenzierung ist die Unterscheidung zwischen medialer und realer Gewalt. Folglich Mikos (2018, S.151ff) hat die mediale Gewalt eine bestimmte Form der symbolischen Darstellung. Sie kann in drei Formen vorkommen: als abgebildete reale Gewalt, als inszenierte reale Gewalt oder als inszenierte fiktionale Gewalt. Mediale Gewaltdarstellungen werden prinzipiell im Rahmen ästhetischer, kultureller und gesellschaftlicher Kontexte gesehen. Ersichtlich sind in Filmen und Fernsehsendungen zwar verschiedene Inszenierungen von Gewalt, diese werden aber trotz alledem für das Medium selber inszeniert. Beobachter (Rezipienten) verfügen über eine gewisse Distanz zu dem Medieninhalt. Kleber (2003, S.33ff) definiert mediale Gewalt durch eine produzierte, vermittelte, transportierte und dargebotene Gewalt. Es wird eine Art der Gewalt gegenübergestellt, der man in keiner realen Form begegnet, sondern ihr über das Hören, Sehen und Erfahren entgegentritt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Mediengewalt ein, skizziert den gesellschaftlichen Diskurs und definiert die zentrale Forschungsfrage der Hausarbeit.

2 Explikation grundlegender Begriffe: In diesem Kapitel werden die Definitionen von medialer versus realer Gewalt sowie der Begriff der Aggression wissenschaftlich hergeleitet und differenziert.

3 Theoretische Ansätze: Dieses Kapitel behandelt zentrale Erklärungsmodelle wie die Frustrations-Aggressions-Theorie, verschiedene Wirkungstheorien sowie Banduras Lerntheorie, um Aggressionen zu begründen.

4 Medienrelevanz bei Kindern und Jugendlichen: Das Kapitel beleuchtet das aktuelle Nutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen sowie die spezifische Art und Häufigkeit der Gewalt in verschiedenen Medienangeboten.

5 Biologische Veränderungen: Hier wird der Prozess der Desensibilisierung sowie neuronale Veränderungen im Gehirn durch regelmäßigen Konsum von Mediengewalt thematisiert.

6 Auswirkungen von Gewaltdarstellungen: Dieses Kapitel analysiert die empirischen Effekte und negativen Auswirkungen, insbesondere von Computer- und Videospielen, auf das Verhalten von Kindern und Jugendlichen.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Komplexität des Einflusses von Medienkonsum im Zusammenspiel mit situativen und persönlichen Faktoren.

Schlüsselwörter

Mediale Gewalt, reale Aggression, Medienkonsum, Wirkungstheorien, Beobachtungslernen, Desensibilisierung, Kindheitsentwicklung, Frustrations-Aggressions-Theorie, Bildschirmmedien, Mediensozialisation, Verhaltensstörungen, Jugendforschung, pädagogische Psychologie, Medienerziehung, Gewaltprävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Untersuchung, wie mediale Gewaltdarstellungen in Fernsehen und Videospielen das Verhalten von Kindern und Jugendlichen beeinflussen und reale Aggressionen fördern können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen psychologische Aggressionstheorien, die Rolle des Beobachtungslernens am Modell, das Nutzungsverhalten von Medien sowie die biologischen und verhaltensbezogenen Folgen bei Heranwachsenden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, ob ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Konsum gewalthaltiger Medien und der Ausbildung aggressiven Verhaltens bei jungen Menschen besteht.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender psychologischer Studien, Erklärungsmodelle und Mediennutzungsstatistiken, um den aktuellen Forschungsstand zu synthetisieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch psychologische Modelle, die Analyse der Medienpräsenz bei Kindern sowie die Diskussion biologischer und verhaltensrelevanter Auswirkungen von Mediengewalt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Mediale Gewalt, Aggression, Desensibilisierung, Modelllernen und der Einfluss von Computerspielen auf das Verhalten.

Welche Bedeutung hat das Modelllernen nach Bandura in diesem Kontext?

Banduras Theorie dient dazu zu erklären, wie Kinder durch das Beobachten erfolgreicher Gewaltakte in Medien diese Verhaltensweisen imitieren und somit in ihren eigenen sozialen Kontext übernehmen können.

Was ist das Ergebnis bezüglich der Auswirkung von Gewaltspielen?

Die Arbeit stellt fest, dass empirische Effekte auf aggressives Verhalten nachgewiesen sind, diese jedoch stark mit weiteren Faktoren wie Alter, Geschlecht und individueller Frustrationsneigung korrelieren.

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Résumé des informations

Titre
Mediale Gewalt und reale Aggressionen bei Kindern und Jugendlichen
Sous-titre
Lösen Gewaltdarstellungen in den Medien aggressives Verhalten bei Kindern und Jugendlichen aus?
Université
University of Applied Sciences Hamburg
Note
1,7
Auteur
Ludmila Kravets (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
16
N° de catalogue
V1172375
ISBN (PDF)
9783346590787
ISBN (Livre)
9783346590794
Langue
allemand
mots-clé
medien gewalt mediale gewalt aggression kinder jugendlich pädagogik psychologie pädagogische psychologie reale Gewalt frustrations-aggressions-theorie wirkungstheorien bandura lerntheorie mediennutzung medienrelevanz veränderungen auswirkungen Gewaltdarstellung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ludmila Kravets (Auteur), 2021, Mediale Gewalt und reale Aggressionen bei Kindern und Jugendlichen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1172375
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Extrait de  16  pages
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