Diese Arbeit betrachtet das Freizeitverhalten der 16 – 29-Jährigen während der Corona-Krise. Es wird primär auf die geschlechterspezifischen Unterschiede des Sportverhaltens eingegangen.
In der heutigen Welt gibt es nahezu unendliche Möglichkeiten zur Gestaltung der Freizeit. Das Angebot wird im Motor des Kapitalismus ständig erweitert und es treten neue Anbieter auf den Markt. Durch die 2020 ausgebrochene Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Maßnahmen zur Eindämmung des Virus haben sich die Möglichkeiten drastisch eingeschränkt und selbst der Kontakt zu engsten Freunden musste vorerst ausgesetzt werden. Besonders junge Menschen, die viele soziale Kontakte pflegen und sportlich aktiv sind, werden vor enorme Herausforderungen gestellt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung in die Arbeit
1.1. Problemstellung- und Abgrenzung
1.2. Zielsetzung
1.3. Gang der Untersuchung
2. Theorie und Hintergründe
3. Empirischer Teil
3.1. Forschungsdesign
3.2. Ergebnisse
3.3. Diskussion der Ergebnisse
3.4. Handlungsempfehlung für Akteure der MICE-Branche
4. Fazit und Ausblick
5. Literaturverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die geschlechterspezifischen Veränderungen im Sportverhalten der 16- bis 29-jährigen Generation Z während der Corona-Pandemie. Ziel ist es, auf Basis einer quantitativen Studie zu klären, wie sich die Häufigkeit der sportlichen Betätigung gewandelt hat, welche neuen Sportarten an Bedeutung gewonnen haben und welche Implikationen sich daraus für die Akteure der MICE-Branche ableiten lassen.
- Analyse des Sportverhaltens der Generation Z im Kontext der Corona-Pandemie.
- Untersuchung geschlechterspezifischer Differenzen bei der Sportausübung.
- Erfassung von Veränderungen bei bevorzugten Sportarten und Aktivitäten.
- Ableitung von Handlungsempfehlungen für Veranstalter und Akteure der MICE-Branche.
- Bewertung der Rolle von Digitalisierung und kreativen Krisenlösungen.
Auszug aus dem Buch
3.3. Diskussion der Ergebnisse
Im Hinblick auf die vorangegangenen Ergebnisse ist zu sagen, dass die Mehrheit der Zielgruppe, der Männer (knapp 57 Prozent) und Frauen (50 Prozent), ein hohes Sportinteresse (Punkte 4 und 5) hat. Bei den Frauen ist der Anteil derjenigen, die ein geringes oder kein Sportinteresse haben (Punkte 1 und 2) mit knapp über 20 Prozent im Vergleich zu den Männern mit knapp 10 Prozent doppelt so hoch. Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass die Männer ein etwas größeres Sportinteresse haben.
Interessant ist die Entwicklung des Sportverhaltens seit dem Lockdown. Hier liegt der Anteil der Frauen, die mehr Sporttreiben als vorher mit knapp 37 Prozent über den Männern mit knapp 32 Prozent. Da der Anteil so hoch ist lässt sich sagen, dass die Zielgruppe dem Sport im Alltag einen höheren Stellenwert zuordnet. Durch die Einschränkungen ist anzunehmen, dass sich der Alltag der Zielgruppe vorwiegend zuhause abspielt. Sei es im Home-Office oder im Online-Lehrbetrieb. Es ist zu sehen, dass die Zielgruppe Sport als Ausgleich zum vorwiegend sitzenden Alltag in den vier Wänden nutzt. Dies wurde weiterhin durch die Einschränkungen der häufigsten Aktivitäten der Zielgruppe, wie Freunde treffen oder Essen gehen begünstigt.
In der weiteren Beobachtung ist ebenfalls interessant, dass die Sportarten Fahrrad fahren und Fitness zu Hause bei beiden Geschlechtern herausstechen. Geschlechterspezifische Unterschiede gibt es vor allem in den Bereichen Schwimmen, Yoga, Zumba und Tanzen. Hierbei haben die Frauen die Oberhand.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einführung in die Arbeit: Darstellung der Problemstellung durch die Corona-Pandemie sowie Definition der Zielsetzung und des Untersuchungsaufbaus.
2. Theorie und Hintergründe: Erläuterung der sozioökonomischen Auswirkungen der Pandemie auf den Alltag der Generation Z und die Reaktion der Wirtschaft.
3. Empirischer Teil: Detaillierte Beschreibung des Forschungsdesigns der Studie sowie Präsentation, Diskussion und Interpretation der erhobenen Sportdaten inklusive Handlungsempfehlungen.
4. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ableitung von Empfehlungen für eine zukunftsorientierte MICE-Branche nach der Krise.
5. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und Datengrundlagen.
Schlüsselwörter
Generation Z, Corona-Pandemie, Sportverhalten, Freizeitverhalten, geschlechterspezifische Unterschiede, Fitness, MICE-Branche, Lockdown, Home-Office, Online-Angebote, quantitative Studie, Krisenmanagement, Sportinteresse, Lebensstil, Digitalisierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert das Sport- und Freizeitverhalten der 16- bis 29-jährigen Generation Z während der Corona-Pandemie mit einem besonderen Fokus auf geschlechterspezifische Unterschiede.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die Arbeit behandelt die Auswirkungen von Kontaktbeschränkungen auf den Alltag, das veränderte Sportinteresse, die Präferenz bestimmter Sportarten sowie Strategien für die MICE-Branche in Krisenzeiten.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, wissenschaftlich zu ergründen, ob und wie sich das Sportverhalten der Zielgruppe durch die Corona-Krise gewandelt hat und welche Auswirkungen dies auf die Branche hat.
Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Datenerhebung verwendet?
Es wurde ein quantitatives Forschungsdesign gewählt, bei dem mittels einer Online-Umfrage (LimeSurvey) Daten von 146 Befragten erhoben und mittels Pivot-Tabellen ausgewertet wurden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Pandemie-Auswirkungen, die detaillierte Darstellung und Diskussion der empirischen Ergebnisse sowie konkrete Handlungsempfehlungen für Event-Akteure.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Generation Z, Corona-Pandemie, Sportverhalten, MICE-Branche und Krisenmanagement definiert.
Wie unterscheidet sich das Sportinteresse zwischen Männern und Frauen laut der Studie?
Die Studie zeigt, dass Männer ein insgesamt höheres Sportinteresse aufweisen, während bei Frauen der Anteil derjenigen, die sportlich weniger interessiert sind, doppelt so hoch ausfällt.
Warum spielt die MICE-Branche eine Rolle in dieser Untersuchung?
Die Arbeit verknüpft das Freizeit- und Sportverhalten der jungen Zielgruppe mit der Notwendigkeit für Veranstalter, in Krisenzeiten flexibel zu reagieren und digitale Alternativen zu schaffen.
Welche Sportarten haben laut der Umfrage während der Krise an Bedeutung gewonnen?
Besonders Fahrrad fahren und Fitness zu Hause zeichneten sich als populäre Ausgleichsaktivitäten für beide Geschlechter während des Lockdowns ab.
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- Nadim Naamnih (Autor), 2020, Geschlechterspezifische Unterschiede des Sportverhaltens während der COVID-19-Pandemie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1172563