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Schule als diversitätssensible Bildungsinstitution. Durch welche spezifischen Maßnahmen lässt sich Diversitätssensibilität in deutschen Schulen fördern?

Titel: Schule als diversitätssensible Bildungsinstitution. Durch welche spezifischen Maßnahmen lässt sich Diversitätssensibilität in deutschen Schulen fördern?

Hausarbeit , 2021 , 18 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Innerhalb dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, durch welche spezifischen Maßnahmen Diversitätssensibilität an deutschen Schulen gefördert werden kann. Dazu wird zunächst der Begriff der „Diversität“ näher erläutert und welche Dimension diese mit sich bringt. Im weiteren Verlauf werden im nächsten Kapitel die Akteure aufgezeigt, welche in diesem Kontext wichtige Rollen einnehmen und die spezifischen Maßnahmen zur diversitätssensiblen Schulbildung werden aufgezeigt. Danach wird zudem noch kritisch Stellung gegenüber dem Diversitäts-Dilemma genommen. Im letzten Kapitel werden die wesentlichen Erkenntnisse dieser Arbeit zusammenfassend dargestellt.

Die Bildungsinstitution Schule steht in Deutschland großen Herausforderungen gegenüber. Immer mehr aufkeimende rechtsradikale bis rechtsextreme Tendenzen, sowie lesben-, schwulen-, bi- und transsexuelle Diskriminierungen und weitere Diskriminierungen jeglicher Art von Gesellschaftsgruppen und Individuen, sind nicht nur gesamtgesellschaftliche Diskurse, sondern auch Herausforderungen für deutsche Schule. Einer Etablierung gesellschaftlicher Diversität stehen manche Menschen noch immer skeptisch gegenüber bzw. sehen es als Angriff auf ihre eigene Kultur oder Lebensweisen.

Aktueller denn je sind Bewegungen der LGBTQIA+-Szene (lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, queere, intersexuelle und asexuelle Menschen) oder BLM (Black Lives Matter), welche sich für Antidiskriminierung, Gleichbehandlung und Diversität einsetzen und damit aufzeigen wollen, dass es egal ist, welcher Nationalität oder Kultur man angehört oder welche sexuelle Identität man besitzt und deswegen öffentlich gegen gesellschaftliche und institutionelle Diskriminierung ankämpfen. Um Antidiskriminierungen entgegenzuwirken und Gleichbehandlung zu etablieren, bedarf es diversitätssensibler Schulbildung und -räume, damit schon frühzeitig dem Keim von Diskriminierung und Hass Einhalt geboten werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Diversität

3. Schule als diversitätssensible Bildungsinstitution

3.1 Akteure

3.2 Spezifische Maßnahmen zur Förderung

3.3 Diversitäts-Dilemma

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, durch welche spezifischen Maßnahmen die Diversitätssensibilität an deutschen Schulen gefördert werden kann, um Diskriminierungen entgegenzuwirken und Chancengerechtigkeit zu etablieren. Dabei wird die Rolle verschiedener Akteure innerhalb des Bildungssystems beleuchtet und das Spannungsfeld zwischen individueller Förderung und notwendiger Gleichbehandlung analysiert.

  • Grundlagen des Diversitätsbegriffs im erziehungswissenschaftlichen Kontext.
  • Analyse der Akteursrollen (Politik, Schule, Lehrkräfte, Eltern, Schüler*innen).
  • Darstellung konkreter Handlungsfelder und Maßnahmen zur Prävention und Intervention.
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem Diversitäts-Dilemma in Bildungsinstitutionen.

Auszug aus dem Buch

3.2 Spezifische Maßnahmen zur Förderung

Die Handlungsmöglichkeiten für Schulen, um diversitätssensibler zu agieren bzw. Diskriminierung effektiv zu bekämpfen, gliedern sich in vier Ebenen: Zunächst müssen Diskriminierungen als solche erkannt und Diskriminierungsvorfälle aufgedeckt werden. Durch Befragungen von Schüler*innen aber auch Lehrkräften, Untersuchung von bereits etablierten Regelungen und Abläufen zur Antidiskriminierung und Analysen der Unterrichte bzw. ihrer Strukturen und Inhalten, können Schulen dazu beitragen Diskriminierung aufzudecken. Befragungen können u.a. durch Lehrkräfte, Elternvertretungen oder die Schulleitung erfolgen.

Es ist hierbei wichtig, dass kein zusätzlicher Druck auf die Schüler*innen aufgebaut wird, sondern diese freiwillig, ungezwungen und anonym ablaufen, damit diese sich auch den Bezugspersonen öffnen können. Bestehende Regeln und Abläufe können mit dem Hinblick auf institutionelle und strukturelle Diskriminierung untersucht werden, ob beispielsweise, schulinterne Abläufe oder Leitlinien bestimme Personengruppe benachteiligen. Gleiches gilt auch für die Analyse der Unterrichtsmaterialien und -inhalte.

Auf diese Weise ist es Schulen möglich, einen ersten Überblick über Vorfälle und deren Ausprägung zu bekommen, was zwingende Voraussetzung für die weiteren Verfahrensabläufe ist. Erworbene Kenntnisse können dann im Anschluss in an der Schule organisierten Elternabenden, Workshops und Informationstagen thematisiert und an Kinder, Eltern und Angehörige weitergegeben werden.

Zu guter Letzt können bspw. durch die Bildungsministerien der Länder Statistiken und Studien erhoben werden, welche Aufschluss über den Inklusionsstatus, Zusammensetzungen von Eltern- und Schüler*innenvertretungen und über Personengruppen, welche aus sozialgesellschaftlicher Sicht in solchen Gremien nicht vertreten sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die steigende Heterogenität der Klassenräume ein und begründet die Notwendigkeit, Diversitätssensibilität sowie Antidiskriminierung als zentrale Bildungsziele zu verankern.

2. Diversität: Hier wird der Begriff Diversität im sozialwissenschaftlichen Diskurs definiert und in zwei erziehungswissenschaftliche Strömungen unterteilt, wobei der Fokus auf der kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Strukturen liegt.

3. Schule als diversitätssensible Bildungsinstitution: Das Kapitel analysiert die Rollen verschiedener Akteure, präsentiert konkrete Maßnahmen zur Förderung einer diversitätssensiblen Schulkultur und erörtert das theoretische Diversitäts-Dilemma.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Diversitätssensibilität ein kontinuierlicher Lernprozess ist, der ein enges Zusammenspiel aller Akteure erfordert, um institutionelle Diskriminierung abzubauen.

Schlüsselwörter

Diversität, Schule, Antidiskriminierung, Bildungsinstitution, Chancengerechtigkeit, Inklusion, Diversitätssensibilität, Migrationsgesellschaft, Schulkultur, Bildungsziele, Prävention, Intervention, Diskriminierung, Schulentwicklung, Partizipation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie deutsche Schulen diversitätssensibler gestaltet werden können, um auf die zunehmende gesellschaftliche Vielfalt adäquat zu reagieren und Diskriminierung abzubauen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten gehören der Begriff der Diversität, die Verantwortlichkeiten der beteiligten Akteure, konkrete Präventions- und Interventionsmaßnahmen sowie das Dilemma zwischen individueller Förderung und Gleichbehandlung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, spezifische Maßnahmen und Handlungsansätze aufzuzeigen, mit denen deutsche Schulen Diversitätssensibilität fördern und diskriminierungsfreie Lernumgebungen schaffen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit erziehungswissenschaftlichen Diskursen, der Analyse bestehender Ansätze sowie der Einbeziehung aktueller Studien und Projekterfahrungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung des Diversitätsbegriffs, die Analyse der Rollen von Politik, Lehrkräften, Eltern und Schülern sowie die Darstellung operativer Schritte zur Etablierung einer diversitätssensiblen Schulkultur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Diversität, Schulentwicklung, Antidiskriminierung, Chancengerechtigkeit und Inklusion.

Inwiefern beeinflusst die Politik die Diversitätssensibilität an Schulen?

Die Politik schafft durch Gesetzgebungen und Rahmenvorgaben (wie das Grundgesetz) die rechtlichen Grundlagen für eine nicht-diskriminierende Bildung, wobei der Autor kritisiert, dass diese Vorgaben oft bruchstückhaft bleiben.

Was beschreibt das im Text erwähnte "Diversitäts-Dilemma"?

Das Dilemma besteht in der Schwierigkeit, einerseits individuelle Unterschiede der Schüler zu fördern, aber gleichzeitig durch diese Differenzierung keine neuen Ausgrenzungen oder Hierarchisierungen innerhalb der Klassengemeinschaft zu schaffen.

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Details

Titel
Schule als diversitätssensible Bildungsinstitution. Durch welche spezifischen Maßnahmen lässt sich Diversitätssensibilität in deutschen Schulen fördern?
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Veranstaltung
Bildungssysteme und Sozialisationsinstanzen im innerstaatlichen und internationalen Vergleich: Konzepte und Praktiken der diversitäts- und diskriminierungssensiblen Entwicklung von Bildungsinstitutionen in der Migrationsgesellschaft
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
18
Katalognummer
V1173843
ISBN (PDF)
9783346592095
ISBN (Buch)
9783346592101
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schule diversitätssensible Bildungsinstitution Diversität Antidiskriminierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Schule als diversitätssensible Bildungsinstitution. Durch welche spezifischen Maßnahmen lässt sich Diversitätssensibilität in deutschen Schulen fördern?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1173843
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Leseprobe aus  18  Seiten
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