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Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in die Grundschule

Exemplarisch aufgezeigt am Integrationskonzept einer 1. Grundschulklasse

Title: Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in die Grundschule

Term Paper , 2008 , 119 Pages , Grade: 1,00

Autor:in: Vroni Kößler (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Summary Excerpt Details

[...] In der Arbeit wird exemplarisch an der Klasse 1c der Grundschule Xxx das Thema Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in die Regelschule aufgezeigt.
Zunächst werden in Kapitel zwei nach der Begriffsklärung die geschichtlichen Hintergründe und die Grundgedanken von Integration behinderter Kinder in die Grundschule dargestellt. Anschließend wird näher auf die Integrationsformen in Bayern und insbesondere auf die bestehenden Integrationsprojekte in Musterstadt eingegangen.

In Kapitel drei wird das Integrationskonzept der Grundschule Xxx am Beispiel der Klasse 1c vorgestellt.

Diese Klasse wird schließlich im vierten Kapitel empirisch untersucht. Die Studie beleuchtet schulische Integration aus Sicht der Kinder und Eltern. Ziel der Untersuchungen war, wie bereits erwähnt, herauszufinden, ob die schulische Integration in der Klasse 1c auch die soziale Integration der Kinder mit Behinderung bewirkt und welche Einstellung die Eltern der Kinder der Klasse 1c zur Integrationsklasse haben.

Zuletzt werden in einem Resümee die wichtigsten Erkenntnisse sowie Tendenzen für die Zukunft dargestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Integration von behinderten Kindern in die Grundschule

2.1 Begriffsklärung

2.1.1 Integration

2.1.2 Inklusion

2.1.3 Behinderung

2.1.4 Sonderpädagogischer Förderbedarf

2.2 Geschichtliche Entwicklung hin zur Integration

2.2.1 Geschichtlicher Überblick

2.2.2 Bedeutung des Sonderschulwesens

2.2.3 Entstehung und Weiterentwicklung des Integrationsgedankens

2.2.4 Integration heute

2.3 Schulische Integration

2.3.1 Integrative Erziehung und ihre Bedeutung für die Gesellschaft

2.3.1.1 Der pädagogische Sinn von Integration

2.3.1.2 Kinder ohne sonderpädagogischen Förderbedarf

2.3.1.3 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf

2.4 Umsetzung schulischer Integration

2.4.1 Schulische Bedingungen

2.4.1.1 Formen des gemeinsamen Unterrichts

2.4.1.2 Zieldifferentes Lernen

2.4.1.3 Individualisierung des Unterrichts

2.4.1.4 Gemeinsamkeit in der Vielfalt

2.4.1.5 Nähe zwischen schulischer und außerschulischer Lebenswelt

2.4.1.6 Integrative Grundhaltung aller Beteiligten

2.4.1.7 Klassengröße und Zusammensetzung

2.4.1.8 Lernanregende und behindertengerechte Gestaltung von Schulraum und Schulgelände

2.4.1.9 Zwei-Pädagogen-System

2.4.1.10 Differenzierende Bewertung

2.4.1.11 Weitere Bausteine einer integrativen Didaktik nach Peter Heyer

2.4.2 Lehrerausbildung

2.4.3 Stellung der Eltern

2.4.4 Rechtliche Lage

2.5 Umsetzung der schulischen Integration in Bayern

2.5.1 Rechtliche Grundlagen in Bayern

2.5.1.1 Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen in Bayern

2.5.1.2 Lehrplan für die bayerische Grundschule

2.5.2 Der Bayerische Weg der Integration durch Kooperation

2.5.3 Verschiedene Formen der Integration

2.5.3.1 Öffnung der Förderschulen für Schüler ohne Förderbedarf

2.5.3.2 Kooperation zwischen Förderschulen und allgemeinen Schulen

2.5.3.3 Kooperationsklassen

2.5.3.4 Außenklassen

2.5.3.5 Mobiler Sonderpädagogischer Dienst (MSD)

2.5.3.6 Sonderpädagogische Beratungszentren

2.5.3.7 Einzelintegration

2.5.4 Politische Situation in Bayern

2.6 Umsetzung der schulischen Integration in Musterstadt

2.6.1 Außenklassen in Musterstadt

2.6.2 Integrationsklassen in Musterstadt

3 Integration in der Grundschule Xxx

3.1 Integrationskonzept der Grundschule Xxx

3.1.1 Entstehung der ersten Integrationsklasse

3.1.2 Finanzielle Unterstützung

3.1.3 Pädagogisches Konzept des Modellversuchs

3.1.3.1 Ziele des integrativen Unterrichts

3.1.3.2 Unterrichtsorganisation und Unterrichtsgestaltung

3.1.3.3 Integrativer Unterricht

3.1.4 Personelle und räumliche Gegebenheiten

3.1.4.1 Pädagogisches Personal

3.1.4.2 Klassenräume

3.1.5 Verlauf des Modellversuchs

3.1.6 Weiterentwicklung des Integrationsmodells

3.2 Integration in der Klasse 1c

3.2.1 Schüler der Klasse 1c

3.2.1.1 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf

3.2.1.2 Kinder ohne sonderpädagogischen Förderbedarf

3.2.2 Pädagogisches Personal

3.2.3 Unterrichtsablauf

3.2.4 Förderungsmöglichkeiten

3.2.5 Helfersystem

3.2.6 Kooperation mit der vierten Klasse

4 Empirische Erhebungen in der Klasse 1c

4.1 Fragestellung

4.2 Zur Methode

4.2.1 Erhebungsinstrument

4.2.1.1 Die mündliche Befragung

4.2.1.2 Die schriftliche Befragung

4.2.2 Gegenstandsbenennung

4.2.2.1 Zeitraum der Erhebungen

4.2.2.2 Gegenstandsbereiche der Erhebungen

4.2.3 Durchführung

4.2.4 Auswertung

4.2.4.1 Auswertung der Befragung der Kinder

4.2.4.2 Auswertung der Elternbefragung

4.3 Ergebnisse der Studien

4.3.1 Ergebnisse der Befragung der Kinder der Klasse 1c

4.3.2 Ergebnisse der Befragung der Eltern der Kinder der Klasse 1c

5 Resümee

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die schulische Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in die Grundschule, exemplarisch anhand einer 1. Grundschulklasse. Ziel der Arbeit ist es zu prüfen, ob ein integratives Konzept die soziale Integration behinderter Kinder in eine Regelschule fördern kann und welche Einstellung die Eltern dazu haben.

  • Grundlagen der Integrationspädagogik und geschichtliche Entwicklung
  • Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen der Integration in Bayern
  • Detaillierte Vorstellung eines konkreten Integrationsmodells (Grundschule Xxx, Klasse 1c)
  • Empirische Untersuchung des sozialen Status von Kindern und Elterneinstellungen

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Integration

Der Begriff „Integration“ wird im alltäglichen Leben in unterschiedlicher Weise verwendet. Daher ist eine genauere Definition notwendig. Der Terminus, der auf die lateinischen Begriffe „integrare“ bzw. „integratio“ zurückgeht und „Wiederherstellung eines Ganzen“, „etwas zusammenfügen, das vorher getrennt war“ bzw. „Einbeziehung, Eingliederung in ein größeres Ganzes“ (Duden, das Fremdwörterbuch 1982, S. 349; Heimlich 2003, S. 17) bedeutet, findet sich in mehreren wissenschaftlichen Disziplinen: In der Mathematik, der Wirtschaft, der Soziologie, der Psychologie und der Pädagogik. Die Soziologie beispielsweise definiert Integration als das Einbinden einer Minderheit in eine größere soziale Gruppe.

In dieser Arbeit wird Integration im Sinne der Pädagogik verwendet. Hier bezieht sich der Begriff auf den gemeinsamen Unterricht und die gemeinsame Erziehung von behinderten und nichtbehinderten Kindern in den Einrichtungen unseres Bildungssystems. Das gemeinsame Spielen, Lernen, Arbeiten und Leben aller Kinder – egal ob mit oder ohne Behinderung – in einer Schule des Wohnortes stehen also bei der Integration aus pädagogischer Sicht im Vordergrund (vgl. Schöler 1993, S. 9).

Im Folgenden werden verschiedene Definitionen für Integration aus der Forschung aufgeführt: Prengel ist der Meinung, dass Integration auf einen gesellschaftlichen Zustand abzielt, in dem Gemeinsamkeit in der Vielfalt möglich wird (vgl. Heimlich 2003, S. 17). Feuser umschreibt Integration als „[…] die Idee vom Erhalt bzw. der Wiederherstellung gemeinsamer Lebens- und Lernfelder für behinderte und nichtbehinderte Menschen, um der Erweiterung der Entwicklungsmöglichkeiten aller willen.“ (Feuser 2001, S. 25).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beleuchtung der Relevanz integrativer Schulen als Alternative zum segregierenden Sonderschulwesen und Einführung in die Fragestellung.

2 Integration von behinderten Kindern in die Grundschule: Theoretische Grundlegung durch Definitionen, geschichtlichen Kontext und Analyse der gesetzlichen sowie schulorganisatorischen Bedingungen der Integration, insbesondere in Bayern.

3 Integration in der Grundschule Xxx: Konkrete Vorstellung des Integrationskonzepts der Grundschule Xxx und der spezifischen Gegebenheiten der Klasse 1c.

4 Empirische Erhebungen in der Klasse 1c: Methodische Erläuterung und Auswertung der durchgeführten Befragungen von Kindern und Eltern zur sozialen Integration und den Einstellungen zum integrativen Unterricht.

5 Resümee: Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse und ein Ausblick auf die Notwendigkeit, das System der Integration weiterzuentwickeln.

Schlüsselwörter

Schulische Integration, sonderpädagogischer Förderbedarf, Inklusion, Regelschule, Grundschule, Integrationsklasse, soziale Integration, Elternbefragung, empirische Studie, Modellversuch, Kooperationsklasse, Lehrerausbildung, individuelle Förderung, behindertengerechte Gestaltung, gemeinsames Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert die Praxis und die Wirksamkeit schulischer Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in eine Regelschule, dargestellt am Beispiel einer Grundschulklasse.

Welche Themenfelder werden zentral behandelt?

Im Mittelpunkt stehen die theoretischen Grundlagen der Integration, die rechtlichen Rahmenbedingungen in Bayern, ein konkretes Modell an der Grundschule Xxx sowie die Auswertung empirischer Befragungen zu sozialen Aspekten und Elternsichten.

Was ist das Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist zu untersuchen, ob schulische Integration in der Klasse 1c auch die soziale Integration fördert und welche Einstellungen Eltern gegenüber diesem integrativen Modell einnehmen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Verfasserin nutzt empirische Erhebungen in Form von Befragungen (mündliche Interviews mit Kindern und schriftliche Fragebögen für Eltern) sowie soziometrische Analysen (Soziogramme).

Was wird im Hauptteil analysiert?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung des Integrationsbegriffs, die Analyse der bayerischen Schulsituation und die detaillierte empirische Evaluation der untersuchten Klasse 1c.

Was sind die charakteristischen Schlüsselwörter?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Integration, Inklusion, sonderpädagogischer Förderbedarf, gemeinsames Lernen und schulische Bedingungen in Bayern charakterisieren.

Wie ist die Einstellung der Eltern gegenüber der Integrationsklasse?

Die Einstellung der Eltern ist insgesamt sehr positiv. Die meisten Eltern würden ihr Kind erneut in einer integrativen Klasse anmelden, da sie Vorteile wie die Förderung der Sozialkompetenz und ein angenehmes Klassenklima sehen.

Was zeigt die soziometrische Analyse der Klasse 1c?

Die Analyse verdeutlicht die Gruppenstrukturen und zeigt, dass Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf am Rollensystem der Klasse teilnehmen, wobei ihre soziale Position teilweise noch durch anfängliche Schwierigkeiten oder auffälliges Verhalten beeinflusst ist.

Wird die Abschaffung des Sonderschulwesens befürwortet?

Die Meinungen der Eltern sind hier gespalten; während ein Teil der Eltern eine gemeinsame "Schule für alle" befürwortet, warnen andere vor dem Wegfall spezialisierter Fördermöglichkeiten.

Welche Rolle spielt die "Schule der Vielfalt" in der Arbeit?

Sie dient als normatives Ziel, das durch die verschiedenen untersuchten Integrationsmodelle in der Praxis der Grundschule Xxx in Musterstadt realisiert werden soll.

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Details

Title
Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in die Grundschule
Subtitle
Exemplarisch aufgezeigt am Integrationskonzept einer 1. Grundschulklasse
College
LMU Munich  (Fakultät für Psychologie und Pädagogik, Lehrstuhl für Schulpädagogik)
Grade
1,00
Author
Vroni Kößler (Author)
Publication Year
2008
Pages
119
Catalog Number
V117395
ISBN (eBook)
9783640199594
ISBN (Book)
9783640205509
Language
German
Tags
Integration Kindern Förderbedarf Grundschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Vroni Kößler (Author), 2008, Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in die Grundschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117395
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