Der Schwerpunkt der hier vorliegenden schriftlichen Ausarbeitung liegt dabei auf der Betrachtung der einzelnen Zusammenhänge von Familienpolitik auf der Makroebene. Hierzu betrachten wir zunächst die Beschäftigungsraten der vergangenen Jahre der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich mit den USA und gehen den unterschiedlichen Gründen des anhaltenden Geburtenrückgangs und der Problematik der Verwirklichung von Kinderwünschen nach. Im Anschluss betrachten wir das familienpolitische System unter Bezugnahme der Fragestellung, ob die niedrigen Geburtenziffern sich durch eine veränderte Familienpolitik beeinflussen lassen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Der Geburtenrückgang und seine Ursachen
- Die Beschäftigungsquoten von Frauen
- Verwirklichung von Kinderwünschen
- Berufsperspektiven von Müttern gegenüber Vätern
- Familienpolitik im Wandel
- Finanzielle Maßnahmen
- Elternzeit und Elterngeld
- Absetzbarkeit von Betreuungskosten
- Betreuungsmaßnahmen
- Arbeitszeitmaßnahmen
- Finanzielle Maßnahmen
- Ökonomische Effekte - Vor- und Nachteile
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit untersucht die ökonomische Rolle der Frau in der Gesellschaft und analysiert den Einfluss der Familienpolitik auf die Geburtenraten und die Beschäftigungsquoten von Frauen. Sie setzt sich mit den Herausforderungen auseinander, die mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbunden sind, und beleuchtet die Auswirkungen der Familienpolitik auf die wirtschaftliche Entwicklung.
- Der Geburtenrückgang und seine Ursachen
- Die Beschäftigungsquoten von Frauen im Vergleich zu Männern
- Die Rolle der Familienpolitik bei der Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- Die ökonomischen Effekte von Familienpolitik
- Die Bedeutung von Geschlechtergerechtigkeit und Gleichstellung in der Familienpolitik
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Familienpolitik ein und definiert den Begriff im Kontext der wirtschaftlichen und sozialen Förderung von Familien. Sie beleuchtet die Ziele einer nachhaltigen Familienpolitik, die die Sicherung einer ausreichenden Kinderzahl und die Integration von Frauen in das Erwerbsleben umfasst.
Das zweite Kapitel analysiert den Geburtenrückgang und seine Ursachen. Es betrachtet die gestiegene Erwerbstätigkeit von Frauen als einen wichtigen Faktor und stellt die unterschiedlichen Beschäftigungsquoten von Frauen in den USA und Deutschland gegenüber.
Das dritte Kapitel befasst sich mit der Familienpolitik im Wandel und untersucht verschiedene finanzielle, betreuungs- und arbeitszeitbezogene Maßnahmen. Es beleuchtet die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Unterstützung von Familien.
Schlüsselwörter
Familienpolitik, ökonomische Rolle der Frau, Geburtenrückgang, Beschäftigungsquoten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Geschlechtergerechtigkeit, Gleichstellung, finanzielle Maßnahmen, Betreuungsmaßnahmen, Arbeitszeitmaßnahmen.
Häufig gestellte Fragen
Wie hängen Familienpolitik und die Erwerbstätigkeit von Frauen zusammen?
Eine gezielte Familienpolitik (z.B. durch Elterngeld und Betreuungsangebote) kann die Beschäftigungsquoten von Frauen erhöhen, indem sie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtert.
Was sind die Hauptursachen für den Geburtenrückgang?
Die Arbeit nennt veränderte Berufsperspektiven, wirtschaftliche Unsicherheiten und die Problematik der Realisierung von Kinderwünschen bei gleichzeitiger Karriereplanung.
Welche finanziellen Maßnahmen der Familienpolitik werden diskutiert?
Im Fokus stehen insbesondere das Elterngeld, die Elternzeit sowie die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten.
Gibt es Unterschiede in den Beschäftigungsraten zwischen Deutschland und den USA?
Ja, die Arbeit vergleicht die Quoten beider Länder, um die Auswirkungen unterschiedlicher politischer Systeme auf die ökonomische Rolle der Frau aufzuzeigen.
Was sind die ökonomischen Effekte von Familienpolitik?
Positive Effekte sind die Sicherung von Fachkräften durch höhere Frauenerwerbstätigkeit, während hohe Transferzahlungen kurzfristig die öffentlichen Haushalte belasten können.
- Quote paper
- Bettina Freude-Schlumbohm (Author), Ingalisa Krantz (Author), 2008, Familienpolitik - Die ökonomische Rolle der Frau in der Gesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117416