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Mensch und Tier. Tiergestützte Intervention in der Sozialen Arbeit

Wie der Einsatz von Therapietieren Menschen mit Demenz helfen kann

Titel: Mensch und Tier. Tiergestützte Intervention in der Sozialen Arbeit

Bachelorarbeit , 2021 , 77 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Alisa Frick (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen der vorliegenden Bachelorarbeit wird untersucht, ob tiergestützte Interventionen bei Menschen mit Demenzerkrankung die Möglichkeit einer besseren Beziehungs- und Begegnungsentstehung verschaffen, daher gehend auch zu mehr Wohlbefinden, Lebensqualität beitragen können und zu einer Gesundheitsförderung der Erkrankten führen kann.

Zu Beginn dieser wissenschaftlichen Arbeit werden die theoretischen Grundlagen zu Demenz im Überblick dargestellt. Neben dem Krankheitsbild und deren Klassifikationen, werden die unterschiedlichen Schweregrade einer Demenzerkrankung näher beleuchtet und zudem die Diagnosekriterien, die herrschen, um eine Demenz feststellen zu können. Folgend werden die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten einer Demenzerkrankung näher betrachtet.

Wurden nun all diese Grundlagen einer Demenzerkrankung erläutert, wird im vierten Kapitel die Tiergestützte Intervention betrachtet. In diesem Kapitel werden vorerst die Grundlagen betrachtet, sprich was eine tiergestützte Intervention überhaupt ist, welche Unterschiede und welche Einsatzmöglichkeiten bestehen.

Der fünfte Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Menschen und Tieren. Hierbei werden verschiedene Erklärungsmodelle herausgearbeitet, die die besondere Beziehung zwischen Mensch und Tier erklären und verdeutlichen sollen. Zudem folgt eine Erklärung zu der besonderen Kommunikation, die zwischen Mensch und Tier herrscht.

Aufbauend auf diesem Kapitel, wird im folgenden Kapitel die bereits erwähnte gesundheitsfördernde Wirkung der Tiere gegenüber demenzerkrankten Menschen erklärt. Sowohl die sozialen als auch die physischen und physischen Auswirkungen werden hierbei genauer erläutert. Im siebten Teil dieser Arbeit wird die Bedeutung der Tiere, die diese für die Demenzpatienten/innen haben betrachtet. Um diese wissenschaftlich belegen zu können, werden hierzu verschiedene Studien und Forschungen herangezogen und die aktuelle Studienlage zusammengefasst. Des Weiteren werden in diesem Kapitel die jeweiligen Therapiemöglichkeiten und -formen, die im Bereich der Tiergestützten Interventionen möglich sind, detailliert betrachtet.

Im letzten Teil und damit achten Teil wird abschließend erörtert, welche Tiere gerade vorwiegend in Pflegeinrichtungen eingesetzt werden und vor allem, wie die hier stattfindenden Maßnahme der Tiergestützten Intervention konkret durchgeführt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DEMENZ

2.1 Definition von Demenz

2.2. Klassifikationen von Demenz

2.2.1. Die primäre Demenz

2.2.2. Die sekundäre Demenz

2.3 Die Schweregrade der Demenz

2.3.1. Leichte Demenz

2.3.2 Mittelschwere Demenz

2.3.3 Schwere Demenz

2.4. Klinische Diagnosekriterien

2.4.1. Anamnese

3. BEHANDLUNGEN DEMENZERKRANKTER MENSCHEN

3.1. Medikamentöser Therapieansatz

3.2. Nicht-medikamentöse Therapieansätze

3.2.1. Erinnerungstherapie / Reminiszenz-Therapie

3.2.2. Das Realitäts-Orientierungs-Training

3.2.3 Ergo- und Beschäftigungstherapie

3.2.4. Validation nach Naomi Feil

3.2.5. Die Milieu-Therapie

3.2.6. Musik- und Kunst-Therapie

4. TIERGESTÜTZTE INTERVENTION

4.1. Definition von Tiergestützter Intervention

4.2. Die Geschichte der Tiergestützten Intervention

4.3. Tiergestützte Aktivitäten / Tiergestützte Therapie

4.3.1 Tiergestützte Aktivitäten (TGA)

4.3.2. Tiergestützte Therapie (TGT)

5. DIE BEZIEHUNG ZWISCHEN MENSCHEN UND TIEREN

5.1 Geschichtliche Entwicklung der Mensch-Tier-Beziehung

5.2. Die Erklärungsmodelle

5.2.1 Die Biophilie-Hypothese nach Wilson

5.2.3. Ableitungen aus der Bindungstheorie

5.3 Die Mensch-Tier-Kommunikation

5.3.1. Analoge Kommunikation

5.4. Schlussfolgerungen zur Mensch-Tier-Beziehung

6. GESUNDHEITSFÖRDERNDE WIRKUNG DER TIERE AUF DEN DEMENZERKRANKTEN

6.1. Tiere als Ressource für den Menschen

6.2. Physische Auswirkungen

6.3. Psychisch-Mentale Auswirkungen

6.4. Soziale Wirkung

7. DIE BEDEUTUNG DER TIERE FÜR DEMENZERKRANKTE MENSCHEN

7.1. Aktuelle Forschungen und Studien

7.1.1. Studien und Statistiken bezüglich Bedeutung für Demenz Patienten/innen

7.1.2. Direkte Wirkmechanismen in der Tiergestützten Intervention mit Demenzerkrankten

8. TIERE IN PFLEGEEINRICHTUNGEN

8.1. Eingesetzte Tiere

8.2. Einsatzmöglichen der Tiere in Pflegeeinrichtungen

8.3. Gesetzliche Grundlagen Tiergestützter Intervention

8.4. Finanzierung der Maßnahme

9. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Bachelorarbeit untersucht, welchen Einfluss tiergestützte Interventionen auf die Lebensqualität und das Wohlbefinden von Menschen mit Demenz haben. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie sich der Kontakt zu Tieren auf Demenzpatienten auswirkt und welche theoretischen Grundlagen diese Wirkeffekte erklären.

  • Grundlagen der Demenz und Behandlungsansätze
  • Mensch-Tier-Beziehung und theoretische Erklärungsmodelle
  • Gesundheitsfördernde Wirkungen von Tieren auf demenzerkrankte Menschen
  • Praktische Implementierung und gesetzliche Rahmenbedingungen in Pflegeeinrichtungen

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Erinnerungstherapie / Reminiszenz-Therapie

Mithilfe von Fotos, Geschichten und Alltagsgegenständen werden Erinnerungen geweckt und die geistigen Fähigkeiten angeregt, wirkt stimmungsaufhellend in allen Krankheitsstadien. Denn mit dem Verlust der Nervenzellen im Gehirn, geht auch immer ein Verlust der Lebenserinnerungen mit ein. Dies bedeutet ebenfalls, dass der Demenzerkrankte zu einem Teil auch die eigene Identität für sich selbst verliert. (Vgl. Maier/Schulz/Weggen/Wolf, 2011, S. 118)

Die Erinnerungstherapie soll diesem Prozess etwas entgegenwirken. Sie soll dem Patienten/innen helfen, sich Erinnerungen und Ereignisse noch einmal bewusst zu machen. Es werden alle Möglichkeiten, die dazu beitragen, sich an die jeweilige Vergangenheit wieder zu erinnern:

Vertraute Tätigkeiten sollen wiederholt werden, alte Fotos, Bücher, Musik oder Einrichtungs- und Kleidungsstücke werden zusammen mit dem Patienten/innen nochmals angeschaut und besprochen. Die eigene Identität soll dem Patienten/innen verdeutlich und klargemacht werden. Hierbei geht es nicht darum, dass das Gesagte alles der Wahrheit entspricht, dies ist in diesem Fall eher nebensächlich. Der Austausch, das Gespräch und die versuchte Erinnerung ist das oberste Ziel dieser Therapiemöglichkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in das Krankheitsbild Demenz, Darstellung der epidemiologischen Lage in Deutschland und Formulierung der Forschungsfrage.

2. DEMENZ: Definition, Klassifikation und Einteilung der Demenz in Schweregrade sowie Erläuterung diagnostischer Verfahren wie der Anamnese.

3. BEHANDLUNGEN DEMENZERKRANKTER MENSCHEN: Übersicht über medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapieansätze zur Stabilisierung des Alltags und der Lebensqualität.

4. TIERGESTÜTZTE INTERVENTION: Definition und geschichtliche Entwicklung der tiergestützten Intervention sowie Abgrenzung von tiergestützten Aktivitäten und Therapien.

5. DIE BEZIEHUNG ZWISCHEN MENSCHEN UND TIEREN: Analyse der Mensch-Tier-Beziehung anhand theoretischer Modelle wie Biophilie, Du-Evidenz und Bindungstheorie.

6. GESUNDHEITSFÖRDERNDE WIRKUNG DER TIERE AUF DEN DEMENZERKRANKTEN: Detaillierte Betrachtung physischer, psychisch-mentaler und sozialer Auswirkungen von Tieren als Ressource.

7. DIE BEDEUTUNG DER TIERE FÜR DEMENZERKRANKTE MENSCHEN: Zusammenfassung aktueller Studien und Analyse der Wirkmechanismen im "magischen Dreieck" der Therapie.

8. TIERE IN PFLEGEEINRICHTUNGEN: Auswahl geeigneter Tierarten, praktische Einsatzmöglichkeiten sowie gesetzliche und finanzielle Aspekte der Umsetzung.

9. FAZIT: Synthese der Forschungsergebnisse zur Wirksamkeit tiergestützter Intervention bei Demenz und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung im Pflegealltag.

Schlüsselwörter

Demenz, Tiergestützte Intervention, Mensch-Tier-Beziehung, Biophilie-Hypothese, Validation, Pflegewissenschaft, Lebensqualität, Therapiebegleithund, Soziale Arbeit, Gerontologie, Gesundheitsförderung, Bindungstheorie, Du-Evidenz, Demenzbetreuung, Pflegeeinrichtung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen dieser Bachelorarbeit?

Die Arbeit untersucht, ob und wie tiergestützte Interventionen die Lebensqualität und soziale Interaktion von Menschen mit einer Demenzerkrankung verbessern können.

Welche zentralen Themenbereiche werden abgedeckt?

Die Arbeit beleuchtet die medizinischen Grundlagen der Demenz, psychologische Erklärungsmodelle der Mensch-Tier-Beziehung, spezifische Wirkfaktoren tiergestützter Interventionen und deren praktische sowie rechtliche Integration in Pflegeeinrichtungen.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist es, auf Basis von Fachliteratur und Studien zu klären, wie sich der Einsatz von Therapietieren auf Demenzpatienten auswirkt und welche Faktoren dabei für den Erfolg der Intervention entscheidend sind.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Analyse von Fachliteratur, aktuellen Studien und empirischen Daten aus der Mensch-Tier-Interaktionsforschung basiert.

Welche Schwerpunkte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Bindungstheorie, Biophilie, Du-Evidenz), die Analyse der gesundheitsfördernden Effekte bei Demenz sowie die konkrete Durchführung und Rahmenbedingungen der Tierhaltung in der professionellen Pflege.

Wie definieren sich die für die Arbeit zentralen Begriffe?

Die Arbeit differenziert präzise zwischen tiergestützten Aktivitäten (TGA), die informell und sporadisch stattfinden, und tiergestützten Therapien (TGT), die zielgerichtet, geplant und dokumentiert durchgeführt werden.

Welche Rolle spielt die Du-Evidenz in der Interaktion mit Demenzkranken?

Sie gilt als unumgängliche Voraussetzung für eine erfolgreiche therapeutische Beziehung, da sie das Tier als unverwechselbaren Partner begreifbar macht und eine emotionale Verbindung jenseits rationaler Kommunikation ermöglicht.

Warum sind gerade Tiere als "Eisbrecher" für Demenzpatienten geeignet?

Tiere urteilen nicht und reagieren nicht auf Äußerlichkeiten, was bei Demenzkranken, die oft unter Ängsten oder Kommunikationsstörungen leiden, die Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme deutlich senkt.

Ende der Leseprobe aus 77 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mensch und Tier. Tiergestützte Intervention in der Sozialen Arbeit
Untertitel
Wie der Einsatz von Therapietieren Menschen mit Demenz helfen kann
Hochschule
Fachhochschule des Mittelstands
Note
2,0
Autor
Alisa Frick (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
77
Katalognummer
V1174248
ISBN (PDF)
9783346593504
ISBN (Buch)
9783346593511
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mensch tier tiergestützte intervention sozialen arbeit einsatz therapietieren menschen demenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alisa Frick (Autor:in), 2021, Mensch und Tier. Tiergestützte Intervention in der Sozialen Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1174248
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Leseprobe aus  77  Seiten
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