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Theaterrezension zu "Faust - Der Tragödie erster Teil" am Schauspielhaus des Staatsschauspiels Dresden, Spielzeit 2006/2007

Titre: Theaterrezension zu "Faust - Der Tragödie erster Teil" am Schauspielhaus des Staatsschauspiels Dresden, Spielzeit 2006/2007

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2007 , 9 Pages , Note: 2,5

Autor:in: Melanie Teege (Auteur)

Théâtrologie, Danse
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Der Fauststoff steht in einer ganz besonderen Beziehung zum derzeitigen Aufführungsort Dresden. Zum Einen war das Elbflorenz 1845 Uraufführungsort von Faust II, zum Anderen ist hier 1887 eine Abschrift des Urfaust gefunden worden.

Beschrieben wird in dieser Rezension in Kurzform Fausts Lebenswerk aber auch wie es zu dieser Aufführung im Dresdner Schauspielhaus kam.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Grundlagen der Theaterrezension

2 Faust I – Auftakt der neuen Spielzeit

3 Ein Lebenswerk

4 Ein kleines rotes Büchlein

5 Der Worte sind genug gewechselt

6 Die Zahlen sprechen für sich

7 Quellenangabe

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Inszenierung von Johann Wolfgang von Goethes Faust im Sächsischen Staatsschauspiel Dresden auseinander und beleuchtet die theaterwissenschaftliche Einordnung sowie die künstlerische Umsetzung des Stoffes im Kontext der Spielzeit 2006/2007.

  • Grundlagen und Definition der Theaterrezension
  • Historische Bedeutung des Faust-Stoffes für den Standort Dresden
  • Regiekonzepte und dramaturgische Ansätze von Holk Freytag
  • Besetzungsanalyse und schauspielerische Darbietungen
  • Analyse des Publikumszuspruchs und der wirtschaftlichen Bilanz

Auszug aus dem Buch

4 Ein kleines rotes Büchlein

„Ein Staatsschauspiel hat die Verpflichtung, die zentralen Werke der Weltliteratur den Generationen zugänglich zu machen“ sagt Holk FREYTAG, in dessen Händen in Zusammenarbeit mit Chefdramaturg Stefan SCHNABEL die Regie für den Faust im Schauspielhaus lag.

Er selbst ist in einer ganz besonderen Weise mit dem Stoff verbunden. Bereits im Alter von zehn Jahren kaufte er sich nach eigenen Angaben seine erste Faust-Ausgabe, ein kleines rotes Büchlein eben und nennt es auch heute noch seinen ständigen Begleiter. Erstmals auf die Bühne brachte er den ersten Teil des Faust 1982 in Hildesheim, zehn Jahre später bearbeitete er beide Teile um sie in Wuppertal zur Aufführung zu bringen.

Für ihn ist es zu diesem Zeitpunkt undenkbar geworden, nur einen Teil des Faust isoliert aufzuführen, da erst das Wechselspiel beider Teile die Welt vorführen und die Faust-Figur zu einem „deutschen Jedermann“ werden lassen. Das macht Faust zu einem „Teil unserer Identität und großen, deutschen Volksstück“, so FREYTAG. Um die Nähe zum Volk in der Inszenierung zu verdeutlichen platziert er einen Chor in die ersten Parkettreihen, welcher das Stück mit Volkliedern auflockert und zudem bereichert.

Der Dresdner Faust ist eine gelungene Symbiose aus traditionellen, klassischen und modernen Elementen, die das Stück ebenso in den Horizont junger Zuschauer rücken. So entwickelt sich die Aufführung im Schauspielhaus zum Beispiel aus dem Zuschauerraum heraus, die Atmosphäre einer Disko bringt die Verführung in Auerbachskeller zum Ausdruck und Mephisto selbst hat seinen Schrecken in der heutigen Zeit fast völlig verloren und fungiert als Anwalt der Menschen. Durch seine komplementäre Kleidung zu Faust hat Michaela BARTH dafür gesorgt, dass er als zu meist besserer Teil von Faust auftritt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Grundlagen der Theaterrezension: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Theaterrezension und erläutert die wesentlichen Kriterien, die eine fundierte kritische Auseinandersetzung mit einer Inszenierung ausmachen.

2 Faust I – Auftakt der neuen Spielzeit: Hier wird der Bezug des Faust-Stoffes zum Standort Dresden hergestellt und die Bedeutung der Inszenierung als Eröffnung der Spielzeit 2006/2007 hervorgehoben.

3 Ein Lebenswerk: Dieses Kapitel widmet sich Goethes lebenslanger Arbeit am Faust-Stoff und analysiert die inhaltlichen Unterschiede sowie die philosophischen Kernfragen beider Faust-Teile.

4 Ein kleines rotes Büchlein: Die persönliche Bindung des Regisseurs Holk Freytag zum Werk wird thematisiert, eingebettet in die spezifische Dresdner Inszenierung und deren moderne künstlerische Gestaltung.

5 Der Worte sind genug gewechselt: Eine detaillierte Betrachtung der schauspielerischen Besetzung, wobei insbesondere die Rollen von Mephistopheles, Gretchen und dem Ensemble hervorgehoben werden.

6 Die Zahlen sprechen für sich: Dieses Kapitel analysiert das Medienecho, den Publikumszuspruch sowie die wirtschaftliche Gesamtsituation des Sächsischen Staatsschauspiels im Kontext der Spielzeit.

7 Quellenangabe: Eine Auflistung der verwendeten Literatur, Online-Ressourcen und Textfassungen, die der Analyse zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Faust, Theaterrezension, Holk Freytag, Sächsisches Staatsschauspiel, Dresden, Goethe, Theaterkritik, Schauspielkunst, Inszenierung, Weltliteratur, Dramaturgie, Kulturmanagement, Spielzeit 2006/2007, Mephistopheles, Klassik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse einer spezifischen Theaterinszenierung von Goethes Faust am Sächsischen Staatsschauspiel Dresden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Theaterkritik, der Regiearbeit von Holk Freytag, der historischen Einbettung des Faust-Stoffes in Dresden und der schauspielerischen Umsetzung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Qualität und Konzeption der Dresdner Faust-Inszenierung im Kontext einer modernen Interpretation sowie den Publikumszuspruch zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus literaturwissenschaftlicher Analyse und theaterkritischer Beobachtung unter Einbeziehung von Fachlexika und Primärquellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Rezension, die Werkgeschichte, die Regiekonzepte, die Besetzung und die wirtschaftliche Bilanz der Spielzeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Faust, Theaterrezension, Holk Freytag, Staatsschauspiel Dresden und Dramaturgie.

Welche Rolle spielt der Regisseur Holk Freytag in der Analyse?

Er wird als zentrale Figur dargestellt, dessen lebenslange Auseinandersetzung mit dem Stoff die Dresdner Inszenierung maßgeblich geprägt hat.

Wie bewertet der Autor den Erfolg der Inszenierung?

Der Autor führt den Erfolg sowohl auf die künstlerische Qualität der Umsetzung als auch auf hohe Besucherzahlen zurück, merkt jedoch an, dass die Kritik in den Medien teils kontrovers ausfiel.

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Résumé des informations

Titre
Theaterrezension zu "Faust - Der Tragödie erster Teil" am Schauspielhaus des Staatsschauspiels Dresden, Spielzeit 2006/2007
Université
Dresden Technical University  (Institut für Germanistik)
Note
2,5
Auteur
Melanie Teege (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
9
N° de catalogue
V117441
ISBN (ebook)
9783640199747
Langue
allemand
mots-clé
Theaterrezension Faust Tragödie Teil
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Melanie Teege (Auteur), 2007, Theaterrezension zu "Faust - Der Tragödie erster Teil" am Schauspielhaus des Staatsschauspiels Dresden, Spielzeit 2006/2007, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117441
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