"Immer am Trapez, immer Tochter der Luft" - Zur Bedeutung des Wasserfrauenmotivs in Fontanes "Effi Briest"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2006
24 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung: Die Wasserfrau in der Literatur
1.1 Zur Symbolik des Wassers

2 Untersuchungsteil
2.1 Von Melusinen, Undinen und Wasserfrauen
2.1.1 Wasserwesen bei Egenolf von Staufenberg, Thüring von Ringoltingen und Paracelsus
2.1.2 Friedrich de la Motte Fouqués Undine
2.1.3 Hans-Christian Andersens Kleine Meerjungfrau
2.2 „Was Dir so verlockend erscheint [...] das bezahlt man in der Regel mit seinem Glück.“ - Zur Gestalt der Wasserfrau
2.3 Das Wasserfrauenmotiv bei Effi Briest
2.3.1 Das Motiv der Tochter der Luft
2.3.2 Das Motiv des Versinkens
2.3.3 Das Wasser-Motiv
2.3.4 Effi –das Abbild einer Nymphe
2.4 Natur vs. Kultur. Zur Gender-Konzeption in Effi Briest

3 Auswertung

4 Literaturverzeichnis
4.1 Primärliteratur
4.2 Sekundärliteratur

1 Einleitung: Die Wasserfrau in der Literatur

Wasserfrauen weckten seit jeher das Interesse der Dichter und Schriftsteller. Der Mythos um Melusine und Undine wurde sowohl im Mittelalter als auch in der Romantik in zahlreichen Werken der Literatur, Kunst und Musik bearbeitet.

Die vorliegende Arbeit versucht der Frage nachzugehen, ob Fontane in Effi Briest eine Wasserfrau schuf. Zuvor jedoch muss die Gestalt der Wasserfrau anhand der mittelalter-lichen Sagen Egenolfs von Staufenberg und Thürings von Ringoltingen sowie der roman-tischen Wasserfrau-Erzählungen Friedrich de la Motte Fouqués und Hans Christian Andersens herausgearbeitet werden. Im Anschluss daran sollen die Ergebnisse auf Fontanes Effi Briest angewendet und im Hinblick auf das Rollenverständnis von Mann und Frau untersucht werden. Dabei sind die Werke von Anna Maria Stuby[1], Hubert Ohl[2] und Matthias Vogel[3] maßgeblich. Für die Bedeutung des Wassers sei verwiesen auf den Aufsatz von Christine Hehle[4] über die Rolle der Ostsee in Effi Briest.

In seinen späteren Romanen schuf Fontane zahlreiche Frauengestalten, die Züge eines Elementarwesens aufweisen. Zu nennen wäre an dieser Stelle Melusine von Barby im Stechlin, die ihrem Namen alle Ehre macht und als verführerische Frau erscheint, deren Lockungen kein Mann widerstehen kann. In Ellernklipp ist es die Gestalt der Hilde, in Unwiederbringlich die Figur der Ebba von Rosenberg sowie Cécile aus dem gleichnamigen Roman, die eine Verbundenheit mit den Elementen aufweisen. Weitere Wasserfrauen schuf Fontane in Oceane von Perceval und Melusine von Cadoudal.[5]

All diesen Frauengestalten ist die Verbundenheit mit dem Element Wasser gemein. Daher soll im Folgenden kurz geklärt werden, wie Wasser in der Literatur dargestellt wird und welchen Symbolgehalt es haben kann.

1.1 Zur Symbolik des Wassers

Wasser kann in verschiedenen Formen erscheinen, so zum Beispiel als Regen, Eis, Nebel oder Hagel. In literarischen Werken nicht immer mit Symbolgehalt aufgeladen, dient es manchmal einfach nur dem Ambiente; als Symbol jedoch hat es viele Bedeutungen. Die wichtigsten dabei sind seine lebensspendende und zerstörerische Kraft: Menschen, Tiere und Pflanzen wachsen und gedeihen erst durch Wasser, sie sind von ihm abhängig. Im Glauben an einen Jungbrunnen wird seine lebensspendende Kraft zur lebensver-längernden erhöht. Seine zerstörerische Macht offenbart das Element in Form von Sturmfluten, Überschwemmungen, starken Regenfällen, Strudeln und Hagelschlägen. Seit jeher betrachtet der Mensch das nasse Element mit gemischten Gefühlen: In den Kulturen der Griechen, Römer, Azteken und Inder wurden die Meeres-, Fluss- und Regengötter verehrt und mit Opfern besänftigt. In den Überlieferungen vieler Völker ist Wasser aber auch die Heimat von Meeresungeheuern und Wasserwesen wie Nixen, Nymphen oder Undinen. Diese Wesen - halb Frau, halb Fisch – werden beschrieben als anmutige Schönheiten, die Männer in den Tod locken. Der Antagonismus des Wassers - Schönheit und Bedrohlichkeit, Leben und Tod - wird somit dem Weiblichen gleichgesetzt. Wasserwesen sind ebenso wie das Wasser selbst von fließender, nicht greifbarer Gestalt. Doch Wasser ist nicht nur Symbol des Lebens und des Todes, sondern auch Zeichen von Liebe, Leidenschaft und Fruchtbarkeit. So wurde beispielsweise Aphrodite, die griechische Göttin der Liebe und der Schönheit, aus Meerschaum geboren.[6]

2 Untersuchungsteil

Die Untersuchung verschiedener aquatischer Frauengestalten aus Mittelalter und Romantik sowie die Herausarbeitung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede sollen Aufschluss über die Gestalt der Wasserfrau bringen. Im Anschluss daran wird Fontanes Roman Effi Briest unter der Fragestellung, ob Effi eine solche Wasserfrau ist, analysiert. Schließlich werden die Auswirkungen einer Konzeption der Frau als Elementarwesen in Effi Briest untersucht und dabei besonders auf das Rollenverständnis von Mann und Frau eingegangen.

2.1 Von Melusinen, Undinen und Wasserfrauen

Bei der Beschäftigung mit der Wasserfrauenthematik lässt sich auf eine lange literarische Tradition zurückgreifen. Erschienen Wasserfrauen in antiken Mythen noch ohne Namen, wurden im Mittelalter die Figuren der Melusine durch Thüring von Ringoltingen und der Undine durch Egenolf von Staufenberg ausgeformt. Die Romantik griff auf diese mittel-alterlichen Sagen sowie Paracelsus’ Schrift über die Elementarwesen zurück und schuf in den Bereichen Literatur, Kunst und Musik zahlreiche bedeutende Werke zu diesem Themenkomplex.[7]

2.1.1 Wasserwesen bei Egenolf von Staufenberg, Thüring von Ringoltingen und Paracelsus

Um 1310 verfasste Egenolf von Staufenberg seine Verserzählung Der Ritter von Staufen-berg, in welcher dem Helden Peterman von Temriger aus dem Hause Staufenberg Liebe, Reichtum und Macht von einer überirdischen Frau angetragen wird. Dies ist jedoch an die Bedingung geknüpft niemals eine andere Frau zu heiraten. Sollte dies dennoch ge-schehen, so werde der Ritter am dritten Tag sterben. Peterman willigt ein und beide leben einige Zeit glücklich miteinander. Als jedoch Kirche und Verwandte auf eine Ehe mit der Nichte des Königs drängen, gibt er nach. Sein Tabubruch endet, wie vorhergesagt, mit dem Tod.[8]

1465 verfasste Thüring von Ringoltingen, gestützt auf das Versepos von Couldrette, seine Melusine. Die Erzählung handelt vom jungen Grafen Raymond, der an einer Waldquelle eine Frau namens Melusine trifft. Diese verspricht ihm bei einer Heirat Reichtum und Macht unter der Bedingung sie niemals samstags zu sehen, sonst verliere er dies wieder sowie sie selbst. Raymond willigt ein und heiratet sie noch im Wald. Angetrieben durch seinen Bruder übertritt er eines Tages das Verbot und sieht wie sich Melusine vom Nabel abwärts in einen Wurm verwandelt. Er behält das Gesehene für sich, so dass der Übertritt von Melusine nicht geahndet wird. Der erneute Verbotsübertritt - er beschimpft sie öffentlich als Schlange und Wurm - endet wie prophezeit mit dem Verlust von Reichtum und Macht sowie dem Verschwinden Melusines.[9]

Während Egenolf und Thüring literarische Werke schufen, verfasste Theophrast von Hohenheim, genannt Paracelsus, mit seinem Liber de nymphis, sylphis, pygmaeis et salamandris et de caeteris spiritibus (1591) eine wissenschaftliche Beschreibung der verschiedenen Elementargeister, die im Wasser, in der Luft, in der Erde sowie im Feuer beheimatet sind. Für die Wassergeister verwendet Paracelsus den Gattungsbegriff der Nymphe und differenziert innerhalb dieser Gattung zwischen „Melosinen“[10] und „Vndina“[11]. Obwohl er eindeutig diese beiden Wasserwesen unterscheidet, verwendet Böschenstein die Namen Melusine und Undine synonym.[12] Zwischen beiden lässt sich aber ein deutlicher Unterschied feststellen: Undine wird als rührendes und positives Wesen dargestellt, das dem Mann weit weniger Angst einflößt als Melusine, der negative Aspekte zugeschrieben werden.[13] Diese Melusinen sind nach Paracelsus „Mißgewechs“[14] der Wasserleute und vom Teufel besessen. Beiden, Melusinen und Undinen, mangelt es an einer Seele. Um diese zu erlangen muss die Wasserfrau einen Menschen heiraten. Wird sie jedoch von dem Menschen auf dem Wasser beleidigt, muss sie in ihr Element zurückkehren und dem Mann den Tod bringen, sollte er eine andere heiraten. Eine Verbindung zwischen einem Elementarwesen und einem Sterblichen beschreibt Paracelsus am Beispiel der Staufenbergsage und Thürings Melusine.[15]

2.1.2 Friedrich de la Motte Fouqués Undine

Fouqué verfasste seine Erzählung Undine im Jahr 1809 und griff dabei auf mittelalterliche Sagen sowie Paracelsus zurück. 1811 erschien sie erstmals in der von ihm eigens herausgegebenen Zeitschrift „ Die Jahreszeiten “ und wurde schließlich 1814 als Buch veröffentlicht. Das Kunstmärchen handelt von der Wasserfrau Undine, die, um eine Seele zu erlangen, eine Ehe mit einem Sterblichen eingeht. Undines aquatische Herkunft wird vom Autor gleich zu Beginn angedeutet:[16]

Mitten durch das Gespräch hatte der Fremde [Huldbrand, A.S.] schon bisweilen ein Plätschern am niedrigen Fensterlein vernommen, als sprütze Jemand Wasser dagegen. Der Alte [Undines Pflegevater, A.S.] runzelte bei diesem Geräusche jedesmal unzufrieden die Stirn; als aber endlich ein ganzer Guß gegen die Scheiben flog, und durch den schlechtverwahrten Rahmen in die Stube herein sprudelte, stand er unwillig auf, und rief drohend nach dem Fenster hin: Undine! Wirst Du endlich einmal die Kindereien lassen.[17]

Hier wird bereits die bedrohliche und zerstörerische Kraft des Wassers deutlich. Doch verlieh Fouqué dem Wasser in seiner Erzählung nicht nur etwas Bedrohliches, sondern auch eine verlockende Macht, der beispielsweise die leibliche Tochter des Fischerpaares zum Opfer fiel.[18]

Die Herkunft der Pflegetochter Undine ist auch in ihren „seeblauen Augenhimmeln“[19] sowie in ihrem Namen, unda bedeutet Welle, angedeutet. Als Wasserwesen hat Undine keine Seele. Diese kann sie nur durch die Ehe mit einem Sterblichen erlangen. Aus diesem Grund schickte sie ihr Vater, ein mächtiger Wasserfürst, zu den Menschen und wertet damit die eigene Wasserwelt gegenüber der Menschenwelt ab.[20] Ihre Familie lenkte ihr einen Sterblichen in die Arme, den sie becircen konnte: Ihr Onkel Kühleborn führte den Ritter Huldbrand durch den Wald zur Hütte des Fischerpaares und machte anschließend die Landzunge durch eine Überschwemmung zur Insel, so dass der Ritter dort einige Tage verweilen musste. Auch lenkte er einen Priester auf die Insel, um beide zu trauen.[21]

Nach der Hochzeit wird aus dem wilden und kecken Mädchen Undine mit dem kin-dischen Verhalten eine freundliche, demütige und sittsame Ehefrau. Für Huldbrand hat sie damit ihre Anziehungskraft verloren. Ihr ungestümes Wesen scheint gezähmt. Ebenso gehen die stürmischen Wassermassen, die zuvor die Landzunge zur Insel machten, wie-der zurück. Der Domestizierungsprozess, der bei der unbeseelten Undine durch Diminu-tive von Seiten Huldbrands und Fouqués begann, scheint nun durch den Gewinn einer Seele vollendet. Undine klärt Huldbrand über ihre Herkunft auf und darüber, dass er sie nie auf dem Wasser beleidigen dürfe, sonst müsse sie in ihr Element zurückkehren.[22] Der Leser hofft auf einen positiven Ausgang dieser Verbindung, hat er doch die harmonische Beschreibung der Elemente Erde und Wasser zu Beginn der Erzählung noch vor Augen:[23]

Der grüne Boden, worauf seine Hütte gebaut war, streckte sich weit in einen großen Landsee hinaus, und es schien eben so wohl, die Erdzunge habe sich aus Liebe zu der bläulich klaren, wunderhellen, Fluth, in diese hinein gedrängt, als auch, das Wasser habe mit verliebten Armen nach der schönen Aue gegriffen [...].[24]

[...]


[1] Anna Maria Stuby: Liebe, Tod und Wasserfrau. Mythen des Weiblichen in der Literatur. Opladen 1992 (Kulturwissenschaftliche Studien zur deutschen Literatur).

[2] Hubert Ohl: Melusine als Mythos bei Theodor Fontane. In: Mythos und Mythologie in der Literatur des 19. Jahrhunderts, hrsg. von Helmut Koopmann. Frankfurt am Main 1979, S. 289-305 (Studien zur Philosophie und Literatur des neunzehnten Jahrhunderts 36); Ders.: Melusine als Mythologem bei Fontane. In: Fontane-Blätter 42 (1986), S. 426-440.

[3] Matthias Vogel: „Melusine ... das lässt aber tief blicken“. Studien zur Gestalt der Wasserfrau in dichterischen und künstlerischen Zeugnissen des 19. Jahrhunderts. Bern/ Frankfurt am Main/ New York/ Paris 1989 (Europäische Hochschulschriften: Reihe 28, Kunstgeschichte, Bd. 101).

[4] Christine Hehle: Von Krotoschin nach Kessin. Zu Landschaft und Mythos der Ostsee in Theodor Fontanes Roman Effi Briest. In: Fontane-Blätter 73 (2002), S. 71-87.

[5] Vgl. Theodor Fontane: Der Stechlin. Roman. In: Ders.: Große Brandenburger Ausgabe, Bd. 17, hrsg. von Klaus-Peter Möller. Berlin 2001, S. 337f.; Ohl: Melusine als Mythos, S. 290-294; Ders.: Melusine als Mythologem, S. 427-437; Silvia Bovenschen: Theodor Fontanes Frauen aus dem Meer. Auch ein Mythos der Weiblichkeit. In: Macht des Mythos – Ohnmacht der Vernunft?, hrsg. von Peter Kemper. Frankfurt am Main 1989, S. 359-383, hier S. 368-370; Christian Grawe: Theodor Fontane. Effi Briest. Frankfurt am Main 1998 (Grundlagen und Gedanken: Erzählende Literatur), S. 99; Renate Böschenstein: Melusine in der Neuzeit. In: Verführer, Schurken, Magier, hrsg. von Ulrich Müller und Werner Wunderlich. St. Gallen 2001 (Mittelalter-Mythen 3), S. 645-661, hier S. 655. Vgl. hierzu auch Renate Schäfer: Fontanes Melusine-Motiv. In: Euphorion 56 (1962), S. 69-104, hier S. 76-96.

[6] Vgl. Sibylle Selbmann: Mythos Wasser. Symbolik und Kulturgeschichte. Karlsruhe 1995, S. 20f., 28, 32-40, 117-120; Vogel: Melusine, S. 13-15.

[7] Vgl. Inge Stephan: Weiblichkeit, Wasser und Tod. Undinen, Melusinen und Wasserfrauen bei Eichendorff und Fouqué. In: Inszenierte Weiblichkeit. Codierung des Geschlechter in der Literatur des 18. Jahrhunderts (Literatur-Kultur-Geschlecht. Studien zur Literatur- und Kulturgeschichte.), Köln/ Weimar/ Wien 2004, S. 207-230, hier S. 219f.; Stuby: Liebe, S. 75; Vogel: Melusine, S. 134, 174-189; Bovenschen: Frauen aus dem Meer, S. 360f.

[8] Vgl. Egenolf von Staufenberg: Der Ritter von Staufenberg. Hrsg. von Eckhard Grunewald. Tübingen 1979 (Altdeutsche Textbibliothek 88), S. VII, V. 47-52, 203-421, 541-765, 865-1182; Böschenstein: Melusine, S: 649.

[9] Vgl. Thüring von Ringoltingen: Melusine. Nach den Handschriften krit. hrsg. von Karin Schneider. Berlin 1958 (Texte des späten Mittelalters 9), S. 42-51, 80-83, 92-97; Vogel: Melusine, S. 134; Böschenstein: Melusine, S. 645f.

[10] S. Theophrastus von Hohenheim: Liber de nymphis, sylphis, pygmaeis et salamandris et caeteris spiritibus. Bern 1960 (Altdeutsche Übungstexte), S. 11.

[11] S. Ebd., S. 17.

[12] Vgl. Böschenstein: Melusine, S. 645.

[13] Vgl. Stephan: Weiblichkeit, S. 222; Stuby: Liebe, S. 75.

[14] S. Hohenheim: Liber de nymphis, S. 28.

[15] Vgl. Ebd., S. 2, 16-32; Stuby: Liebe, S. 71; Bovenschen: Frauen aus dem Meer, S. 361f.; Böschenstein: Melusine, S. 650.

[16] Vgl. Stefan Neuhaus: Märchen. Tübingen 2005, S. 124; Bovenschen: Frauen aus dem Meer, S. 362; Stephan: Weiblichkeit, S. 221; Ruth Fassbind-Eigenheer: Undine oder die nasse Grenze zwischen mir und mir. Ursprung und Bearbeitung eines Wasserfrauenmythos. Von Paracelsus über Friedrich de la Motte Fouqué zu Ingeborg Bachmann. Stuttgart 1994 (Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik 291), S. 13; Beate Otto: Unterwasser-Literatur. Von Wasserfrauen und Wassermännern. Würzburg 2001 (Epistemata 348), S. 61; Vogel: Melusine, S. 151-155.

[17] S. Friedrich de la Motte Fouqué: Undine. Eine Erzählung. In: Ders.: Sämtliche Romane und Novellenbücher, Bd. 2: Der Todesbund. Ein Roman/ Undine. Eine Erzählung, hrsg. von Wolfgang Möhrig. Hildesheim/ Zürich/ New York 1992, S. 3- 188, hier S. 10.

[18] Vgl. Vogel: Melusine, S. 155-157; Fouqué: Undine, S. 21f.

[19] S. Fouqué: Undine, S. 23.

[20] Vgl. Fassbind-Eigenheer: Undine, S. 33; Fouqué: Undine, S. 72, 85f.; Otto: Unterwasser-Literatur, S. 61f.

[21] Vgl. Fouqué: Undine, S. 26f., 38-46, 59-69; Otto: Unterwasser-Literatur, S. 61. Otto bezeichnet Kühleborn fälschlicherweise als Vater Undines, doch ist er ihr Onkel. Des weiteren irrt Otto, wenn sie behauptet, Undine würde Huldbrand wie eine Marionette zu sich lenken. Denn nicht Undine lenkt ihn zur Fischerhütte, sondern Kühleborn. Vgl. Ebd., S. 63.

[22] Vgl. Fouqué: Undine, S. 10-26, 57-86; Otto: Unterwasser-Literatur, S. 63; Stephan: Weiblichkeit, S. 224-228; Stuby: Liebe, S. 89.

[23] Vgl. Ebd., S. 85; Otto: Unterwasser-Literatur, S. 62.

[24] S. Fouqué: Undine, S. 3.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
"Immer am Trapez, immer Tochter der Luft" - Zur Bedeutung des Wasserfrauenmotivs in Fontanes "Effi Briest"
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen  (Seminar für Deutsche Philologie)
Veranstaltung
Europäische Eheromane des 19. Jahrhunderts
Note
2,3
Autor
Jahr
2006
Seiten
24
Katalognummer
V117551
ISBN (eBook)
9783640200078
Dateigröße
497 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Immer, Trapez, Tochter, Luft, Bedeutung, Wasserfrauenmotivs, Fontanes, Effi, Briest, Europäische, Eheromane, Jahrhunderts
Arbeit zitieren
Astrid Ahl (Autor), 2006, "Immer am Trapez, immer Tochter der Luft" - Zur Bedeutung des Wasserfrauenmotivs in Fontanes "Effi Briest", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117551

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