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Die Rolle der Kognition in den verschiedenen Formen des Lernens

Modelllernen nach Bandura in der Prävention, Risiken und Chancen in Social Media

Titel: Die Rolle der Kognition in den verschiedenen Formen des Lernens

Hausarbeit , 2021 , 26 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Monika Miller (Autor:in)

Psychologie - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In den verschiedenen Formen des Lernens ist unsere Kognition teils mehr und teils weniger beteiligt. Anhand der einschlägigen Literatur wird diese Beteiligung hier aufgeschlüsselt und diskutiert. Das Modelllernen (auch Imitationslernen oder soziales Lernen genannt) nach Alfred Bandura spielt im menschlichen Lernverhalten eine besondere Rolle, die Sozialen Medien bieten dafür eine ganz eigene Szenerie mit Chancen, aber auch Risiken im Feld der Prävention.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Formen des Lernens

2.1 Nicht-assoziative Lernformen

2.1.1 Habituation und Sensibilisierung

2.1.2 Die Rolle der Kognition im nicht-assoziativen Lernen

2.2 Assoziative Lernformen

2.2.1 Klassische Konditionierung

2.2.2 Die Rolle der Kognition in der klassischen Konditionierung

2.2.3 Operante Konditionierung

2.2.4 Die Rolle der Kognition in der operanten Konditionierung

2.3 Modelllernen

2.3.1 Die vier basalen Prozesse im Modelllernen

2.3.2 Die Rolle der Kognition im Modelllernen

2.4 Komplexes Lernen

3 Modelllernen in der Prävention

3.1 Praxisbeispiele

3.2 Risiken und Chancen durch Modellernen in den sozialen Medien

4 Diskussion und Reflexion

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht verschiedene Lernformen in der Psychologie, insbesondere deren Abhängigkeit von kognitiven Prozessen, und analysiert den gezielten Einsatz von Modelllernen im Rahmen der gesundheitlichen Prävention sowie dessen Einfluss durch soziale Medien.

  • Grundlagen und Klassifizierung verschiedener Lernprozesse
  • Die Rolle kognitiver Prozesse bei klassischen und operanten Lernformen
  • Anwendung des Modelllernens in der Primär- und Sekundärprävention
  • Analyse der Chancen und Risiken durch soziale Medien für Jugendliche
  • Reflexion über die Vorhersehbarkeit und Messbarkeit von Lernerfolgen

Auszug aus dem Buch

3.1 Praxisbeispiele

Es folgen zwei Praxisbeispiele für Modelllernen in der Prävention, eines für Primärprävention bei Kindergartenkindern und eines für Sekundärprävention bei Erwachsenen:

Das Programm „Komm mit in das gesunde Boot“, das seit 2016 bundesweit in Kindergärten durchgeführt wird, beinhaltet 20 Stunden Bewegungsspiele, 15 Stunden Einüben von gesundem Freizeitverhalten und 15 Stunden Ernährungstraining. Diese Intervention fußt u.a. auf der sozialkognitiven Theorie von Alfred Bandura, die das Modelllernen beinhaltet. Auf die vier basalen Prozesse des Modelllernens wird dabei genau geachtet. Als Modelle funktionieren hier Finn und Fine, zwei Piratenkinder, die die gesamten Übungen begleiten. Diese Modelle ziehen große Aufmerksamkeit auf sich, weil sie einerseits identifikationstauglich für die Kinder sind (es sind ein Mädchen und ein Junge im Vorschulalter), andererseits aber attraktiv und bewundernswert, da sie als Piratenkinder viele Abenteuer erleben. Durch die Langfristigkeit der Intervention und das Weiterführen des erlernten Verhaltens danach durch die Beteiligung der gewohnten Erzieher werden die Kinder immer wieder daran erinnert und vergessen das Erlernte nicht. Motorisch gesehen wird darauf geachtet, dass alle Kinder die Übungen durchführen können. Als Motivation dienen die attraktiven Rollenvorbilder Finn und Fine, die Erzieher als Bezugspersonen und die anderen Kinder aus der Gruppe, die alle begeistert mitmachen. Als Belohnung gibt es das Gemeinschaftsgefühl und die Geschichten von Finn und Fine. Elternarbeit für die Weiterführung des erlernten gesundheitsfördernden Verhaltes ist im Konzept fest verankert (Wartha et al. 2016).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung des Modelllernens ein und formuliert das Ziel der Arbeit, Lernprozesse und deren kognitive Beteiligung im Kontext der Prävention zu beleuchten.

2 Formen des Lernens: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über verschiedene Lernformen, von einfachen nicht-assoziativen Prozessen bis hin zu komplexem Lernen, unter besonderer Berücksichtigung kognitiver Einflüsse.

3 Modelllernen in der Prävention: Hier wird der praktische Einsatz von Modelllernen in der Primär- und Sekundärprävention sowie die ambivalenten Auswirkungen sozialer Medien auf Jugendliche thematisiert.

4 Diskussion und Reflexion: Der Abschnitt diskutiert die Schwierigkeiten bei der wissenschaftlichen Messung individueller kognitiver Lernprozesse und hinterfragt die Vorhersehbarkeit von Modellauswahlen in der Praxis.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Relevanz der kognitiven Prozesse für den Lernerfolg zusammen und weist auf die Bedeutung des Modelllernens für zukünftige präventive Ansätze hin.

Schlüsselwörter

Modelllernen, Prävention, Kognition, soziale Medien, Verhaltensänderung, klassische Konditionierung, operante Konditionierung, Gesundheitspsychologie, Imitationslernen, Jugendliche, Vorbilder, Beobachtungslernen, Primärprävention, Sekundärprävention, Körperbild.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen des Lernens in der Psychologie und verknüpft diese mit der praktischen Anwendung des Modelllernens in der gesundheitlichen Prävention.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse klassischer und operanter Lernformen, dem Modelllernen nach Bandura sowie den Risiken und Chancen durch soziale Medien für die körperliche und psychische Gesundheit.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, ein umfassendes Bild der bisherigen Erkenntnisse über Lernprozesse zu entwerfen und insbesondere die Rolle kognitiver Prozesse sowie deren Einfluss auf präventive Interventionen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Aufarbeitung psychologischer Theorien, die durch praxisbezogene Beispiele und aktuelle Studienergebnisse ergänzt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Lernformen inklusive kognitiver Aspekte und einen praktischen Teil, der Präventionsprogramme und den Einfluss digitaler Vorbilder analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Modelllernen, Prävention, Kognition, soziale Medien und Verhaltensänderung.

Warum sind soziale Medien für das Modelllernen so relevant?

Soziale Medien bieten Jugendlichen eine fast unendliche Auswahl an Modellen und Vorbildern, was sowohl positive Anreize für gesundes Verhalten als auch negative Auswirkungen auf das Körperbild und psychische Störungen haben kann.

Was besagt das Kapitel über die "vier basalen Prozesse"?

Es erklärt nach Alfred Bandura, dass für ein erfolgreiches Modelllernen Aufmerksamkeit, Abspeicherung, motorische Fähigkeit zur Nachahmung und Motivation des Beobachters zwingend erforderlich sind.

Welche Rolle spielt die Kognition bei der Konditionierung?

Obwohl klassische und operante Konditionierung ursprünglich behavioristisch ohne Kognition erklärt wurden, zeigt die Arbeit auf, dass kognitive Prozesse wie Erwartungshaltungen oder Einsicht den Lernerfolg maßgeblich beeinflussen.

Wie lässt sich der langfristige Erfolg von Präventionsmaßnahmen in der Praxis bewerten?

Die Autorin reflektiert aus ihrer Erfahrung, dass der Erfolg sehr individuell ist und trotz theoretischer Fundierung in der Praxis nur schwer messbar und langfristig vorhersehbar ist.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Rolle der Kognition in den verschiedenen Formen des Lernens
Untertitel
Modelllernen nach Bandura in der Prävention, Risiken und Chancen in Social Media
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,7
Autor
Monika Miller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
26
Katalognummer
V1175754
ISBN (PDF)
9783346595973
ISBN (Buch)
9783346595980
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Allgemeine Psychologie Formen des Lernens Modelllernen Prävention Social Media Dysmorphologie vier basale Prozesse Imitationslernen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Monika Miller (Autor:in), 2021, Die Rolle der Kognition in den verschiedenen Formen des Lernens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1175754
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Leseprobe aus  26  Seiten
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