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Wesentliche Barrieren der Unternehmensgründung in Österreichs KMU während der Planungs- und Latenzphase

Titel: Wesentliche Barrieren der Unternehmensgründung in Österreichs KMU während der Planungs- und Latenzphase

Magisterarbeit , 2008 , 96 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Manuel Baumgartner (Autor:in)

BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Unternehmensgründungen bilden einen wesentlichen Beitrag zur dynamischen Entwicklung einer Volkswirtschaft. Wo neue Unternehmen gegründet werden, werden Innovationen hervorgebracht und dadurch Arbeitsplätze geschaffen.1
Darüber hinaus bildet die Gründung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) durch ihre wettbewerbsrevitalisierende Fähigkeit ein wirtschaftliches Gegengewicht zu den Großkonzernen und gilt somit als wichtiger Faktor für die Erhaltung eines funktionierenden ökonomischen Apparats.2
Da die Wettbewerbsintensität wesentlich von der Zahl der auf einem Markt auftretenden Unternehmen beeinflusst wird, ist eine ausreichende Anzahl an Unternehmensneugründungen vonnöten, um die Marktabgänge im Interesse der Sicherheit des Wettbewerbs zu kompensieren. Der Eintritt neuer Unternehmen in den Markt schafft demnach zusätzliche Konkurrenz, verhindert eine monopolistische Anbietersituation und bewirkt insofern eine Belebung des Wettbewerbs.3 Des Weiteren liegen die Vorteile der Bearbeitung kleiner Marktsegmente – im Optimalfall von Marktnischen – in der im Allgemeinen hier niedrigeren Wettbewerbsintensität sowie dem weitgehenden Fehlen von Preiskämpfen.4 Dadurch, dass KMU häufig Marktnischen bedienen, die ein für ein Großunternehmen unrentables Volumen aufweisen, bzw. durch
die Fähigkeit, Innovationen äußerst schnell zu vermarkten, wird der langfristige Erfolg dieser Unternehmen gewährleistet.
Aufgrund einer überschaubareren Organisationsstruktur und des oft unmittelbaren Kontakts mittelständischer Unternehmen sowohl zu ihren Abnehmern, als auch zu ihren Lieferanten, kann unter der Voraussetzung einer gegebenen Unternehmensflexibilität stärker auf Kundenwünsche eingegangen werden, woraus vor allem in Zeiten gesteigerten Wohlstandes und eines individualisierten Konsums eine weitere Stärke kleiner und mittelständischer Unternehmen resultiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ausgangssituation

2.1 Gründungsquoten und Entwicklungstendenzen in Österreich

2.2 Österreichische Gründungsquote im internationalen Vergleich

2.3 Ursachenforschung

3 Klärung zentraler Begrifflichkeiten

3.1 Unternehmertum vs. Entrepreneurship

3.1.1 Unternehmertum

3.1.2 Entrepreneurship

3.2 Potentieller Unternehmensgründer

3.3 Gründer

3.4 Jungunternehmer

3.5 Phasen der Unternehmensgründung

3.5.1 Vor-Gründungsphase

3.5.2 Gründungsphase

3.5.2.1 Latenzphase

3.5.2.2 Planungsphase

3.5.3 Nach-Gründungsphase

3.6 Arten der Gründung

3.7 Hemmende Faktoren im Gründungsprozess

3.8 Cluster-Regelung

4 Interne Hemmnisse der Unternehmensgründung

4.1 Cluster Gründer

4.1.1 Mangelnde Ausdauer und Durchhaltevermögen

4.1.2 Mangelndes Selbstbewusstsein und unsicheres Auftreten

4.1.3 Mangelnde kommunikative Fähigkeiten

4.1.4 Angst vor dem Scheitern

4.1.5 Risikoaversion und fehlende Machbarkeitsüberzeugung

4.1.6 Mangelnde Flexibilität und Disziplin

4.1.7 Mangelndes Unabhängigkeitsstreben

4.1.8 Ideenlosigkeit und mangelndes Innovationsvermögen

4.1.9 Unzureichendes Problemlösungspotential

4.2 Cluster Management

4.2.1 Unzureichende Planungskompetenz

4.2.2 Fachliche Probleme

4.2.3 Mangelnde Branchenerfahrung

4.2.4 Mangelnde Führungskompetenz

4.2.5 Kaufmännische Probleme

5 Externe Hemmnisse zur Unternehmensgründung

5.1 Cluster Umwelt

5.1.1 Mangelnde Unterstützung des sozialen Umfelds

5.1.2 Unzureichende Erziehung zur Selbstständigkeit

5.1.3 Negatives Image des Unternehmertums in der Öffentlichkeit

5.1.4 Unzureichende Vermittlung unternehmerischen Denkens

5.1.5 Fehlende Gründungsinfrastruktur

5.1.5.1 Gründungsberatung

5.1.5.2 Gründerausbildung

5.1.6 Unüberwindbare Markteintrittsbarrieren aufgrund zu hohen Wettbewerbs

5.1.7 Opportunitätskosten als Gründungshemmnis

5.1.8 Mangel an qualifizierten Arbeitskräften

5.1.9 Steuerliche Gründungshemmnisse

5.1.10 Rechtliche Barrieren

5.1.10.1 Fehlen von Genehmigungen als Gründungshemmnis

5.1.10.2 Fehlen von Befähigungsnachweisen oder Konzessionen als Gründungshemmnis

5.1.11 Schwer überwindbare bürokratische Hürden

5.1.12 Sozialversicherung für Unternehmer als Gründungshindernis

5.2 Cluster Ressourcen

5.2.1 Mangelnde Kapitalverfügbarkeit

5.2.2 Niedriger Informationsgrad über das Gründungs-geschehen

5.2.3 Fehlendes soziales Netzwerk

5.2.4 Die Auswirkungen der Förderlandschaft auf die Gründungsquote

6 Wissenschaftliche Methodik

6.1 Wahl des Mediums

6.2 Die Stichprobe

6.3 Der Fragebogen

6.4 Repräsentativität der Stichprobe für die Grundgesamtheit

7 Empirie

7.1 Filterfragen

7.2 Die Barrieren der Unternehmensgründung

7.3 Zusammenfassung der empirischen Datenlage

7.4 Neutrale Betrachtung der Hemmnisfaktoren

7.5 Vorschläge zur Verbesserung des Gründungsklimas in Österreich

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit ist es, die hemmenden Faktoren innerhalb des Gründungsprozesses zu erarbeiten, um Gründern Informationen zur Verfügung zu stellen, Problembereiche aufzudecken und durch eine empirische Untersuchung Ansatzpunkte für die Verbesserung des Gründungsklimas in Österreich zu identifizieren.

  • Analyse der Gründungsphasen und zentraler Begrifflichkeiten
  • Kategorisierung von Hemmnissen in interne (Gründer, Management) und externe (Umwelt, Ressourcen) Faktoren
  • Identifikation wesentlicher Gründungsbarrieren durch Literaturrecherche
  • Empirische Untersuchung von Jungunternehmern zur Bewertung von Hemmnisfaktoren
  • Ableitung von Maßnahmen zur Verbesserung der österreichischen Gründungsquote

Auszug aus dem Buch

4.1.4 Angst vor dem Scheitern

Speziell im von einer leistungsorientierten Gesellschaft geprägten mitteleuropäischen Kulturkreis kommt dem Begriff des beruflichen Erfolges besonderes Augenmerk zu. Die Definition des Scheiterns kommt hier häufig dem Begriff Versagen gleich, was in einer negativen Einstellung zu jeglicher Form unternehmerischen Denkens resultiert.40

Im jährlich erscheinenden Report des GEM gaben im Jahr 2005 46% der befragten Österreicher an, schlichtweg Angst vor dem Versagen der eigenen Selbstständigkeitsbestrebungen zu haben, weshalb ihre Ideen unrealisiert bleiben.41 Diese Tatsache beschert Österreich im Vergleich mit den GEM-Mitgliedsstaaten den vorletzten Rang. Einzig in Deutschland ist die Angst vor dem Scheitern mit 51% noch größer.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die volkswirtschaftliche Bedeutung von KMU und formuliert das Ziel, hemmende Faktoren der Unternehmensgründung in Österreich systematisch zu erfassen.

2 Ausgangssituation: Dieses Kapitel beleuchtet die aktuelle Gründungssituation in Österreich und zeigt anhand internationaler Vergleichsdaten, dass die Gründungsrate im internationalen Vergleich eher niedrig ist.

3 Klärung zentraler Begrifflichkeiten: Hier werden wesentliche Begriffe wie Unternehmertum, Entrepreneurship, Gründer und der Gründungsprozess definiert, um eine theoretische Grundlage zu schaffen.

4 Interne Hemmnisse der Unternehmensgründung: Das Kapitel analysiert personenbezogene Hemmnisse, unterteilt in die Cluster „Gründer“ (z.B. Angst vor dem Scheitern) und „Management“ (z.B. Planungskompetenz).

5 Externe Hemmnisse zur Unternehmensgründung: Hier werden Faktoren behandelt, die den Prozess von außen beeinflussen, wie das soziale Umfeld, rechtliche Barrieren oder die Verfügbarkeit von Ressourcen.

6 Wissenschaftliche Methodik: Dieses Kapitel erläutert das Vorgehen bei der empirischen Primärdatenerhebung, einschließlich der Wahl des Fragebogens und der Beschreibung der Stichprobe.

7 Empirie: Die Ergebnisse der Befragung von Jungunternehmern werden ausgewertet, interpretiert und in Bezug auf die zuvor identifizierten hemmenden Faktoren analysiert.

8 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und leitet Handlungsempfehlungen für die Wirtschaftspolitik ab, um das Gründungsklima in Österreich zu verbessern.

Schlüsselwörter

Unternehmensgründung, Österreich, Gründungsbarrieren, KMU, Entrepreneurship, Hemmnisfaktoren, Jungunternehmer, Gründungsquote, Ressourcen, Managementkompetenz, Planung, Förderlandschaft, Kapitalbeschaffung, Risiko, empirische Studie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht die wesentlichen Hemmnisse und Barrieren, denen potentielle Unternehmensgründer in Österreich in der Vor-Gründungs- und Latenzphase begegnen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt interne Faktoren (Persönlichkeitseigenschaften und Managementkompetenzen des Gründers) sowie externe Faktoren (soziale, rechtliche, steuerliche Umwelt und Ressourcenverfügbarkeit).

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, hemmende Faktoren zu identifizieren, um Gründern Hilfestellungen bei der Entscheidungsfindung zu bieten und Ansätze zur Verbesserung des österreichischen Gründungsklimas aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der theoretische Teil basiert auf einer umfassenden Literaturanalyse; der empirische Teil umfasst eine schriftliche Befragung mittels standardisierter Fragebögen bei 49 Jungunternehmern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung interner und externer Barrieren in Clustern sowie eine empirische Auswertung dieser Faktoren auf Basis der Befragungsergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert auf Themen wie Unternehmensgründung in Österreich, Gründungsbarrieren, KMU-Entwicklung, Förderlandschaft und Finanzierungsmöglichkeiten.

Warum wurden speziell Jungunternehmer für die Befragung herangezogen?

Jungunternehmer verfügen über einen aktuellen Überblick des gesamten Gründungsprozesses und können daher fundierte Aussagen über die Barrieren treffen, die sie selbst kurz zuvor überwunden haben.

Welche Bedeutung haben die "Cluster" in dieser Arbeit?

Die Cluster-Regelung dient dazu, eine Vielzahl von hemmenden Faktoren systematisch in die vier logischen Bereiche Gründer, Management, Umwelt und Ressourcen zu unterteilen, um sie besser analysierbar zu machen.

Was ist das wichtigste Ergebnis in Bezug auf die Art der Hemmnisse?

Die empirische Analyse zeigt, dass externe Faktoren (insbesondere aus dem Cluster Ressourcen wie Kapitalverfügbarkeit und Förderlandschaft) einen deutlich stärkeren hemmenden Einfluss auf die Zielgruppe ausüben als interne Faktoren.

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Details

Titel
Wesentliche Barrieren der Unternehmensgründung in Österreichs KMU während der Planungs- und Latenzphase
Hochschule
Fachhochschule Kufstein Tirol
Note
1,5
Autor
Manuel Baumgartner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
96
Katalognummer
V117588
ISBN (eBook)
9783640198597
ISBN (Buch)
9783640198689
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wesentliche Barrieren Unternehmensgründung Planungs- Latenzphase
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Manuel Baumgartner (Autor:in), 2008, Wesentliche Barrieren der Unternehmensgründung in Österreichs KMU während der Planungs- und Latenzphase, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117588
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Leseprobe aus  96  Seiten
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