Das Sport-Mega-Event als Garant für Wirtschaftswachstum? Eine Untersuchung der FIFA-WM 2006


Examensarbeit, 2008

74 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Begründung der Fragestellung
1.2 Gegenstand und Ziel der Arbeit
1.3 Methodisches Vorgehen und Grundlagen der Arbeit
1.4 Zum Begriff Mega-Event

2. Angaben zum Kontext
2.1 Die ökonomische Bedeutung des Sports in Deutschland
2.1.1 Professioneller Sport als Wirtschaftszweig
2.1.2 Wirtschaftliche Aspekte des Freizeitsports
2.1.3 Sport als Unterhaltung
2.1.4 Sport als Massenphänomen
2.2 Geschichte der FIFA-Weltmeisterschaft
2.3 Die Fußball-WM 2006 als Mega-Event

3. Die WM 2006
3.1. Untersuchungen im Vorfeld zur WM 2006
3.1.1 Mögliche ökonomische Effekte der WM 2006
3.1.2 Darstellung des Analysemodells von Rahmann u. a
3.1.3 Zur Problematik eines geeigneten Analyseverfahrens
3.1.4 Die Merkmale der Kosten-Nutzen-Analyse (KNA)
3.1.5 Zentrale Begriffe des Verfahrens
3.1.6 Strukturmodell
3.2. Langfristiger wirtschaftlicher Nutzen der WM 2006
3.3 Fazit der Studie von Rahmann u. a

4. Wirtschaftliche Ergebnisse
4.1 Aktueller wirtschaftlicher Nutzen der WM 2006

5. Auswertung der Ergebnisse

6. Ausblick auf die WM 2010 in Südafrika

7. Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Anhang

1. Einleitung

1.1 Begründung der Fragestellung

Seit dem 19. Jahrhundert gibt es in Deutschland den Sport in seinen uns heute bekannten Formen. Er erfüllt inzwischen wichtige gesellschaftliche Funktionen.

Aus Sicht des Lehrers hat Sport seine Bedeutung als Schulfach, um die ganzheitliche Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu gewährleisten, um u. a. soziales Verhalten und Gemeinschaftsgefühl, sowie Freude am Spiel zu fördern und nicht zuletzt auch einen Beitrag zur Erhaltung der Gesundheit zu leisten.

Ein weiterer Bereich ist der Freizeitsport, bei dem neben dem Spaß am gemeinsamen Spiel die Entwicklung sozialer Prozesse, aber auch die Austragung von Vergleichswettkämpfen eine Rolle spielen.

Auf dieser Basis hat sich in den letzten 50 Jahren auch der Profisport inzwischen zu einem bedeutenden gesellschaftlichen Faktor entwickelt.

Nicht nur die zunehmende wirtschaftliche Verwertung des Freizeitsports, sondern, auch die wirtschaftlichen Auswirkungen des Profisports auf die Volkswirtschaft haben bereits zu einem neuen Begriff der „Sportökonomie“ geführt.

Offensichtlich hat sich bereits eine Vielzahl von Branchen um den Freizeitsport entwickelt und auch der Profisport ist ein signifikanter Wirtschaftsfaktor geworden.

Seine Kulmination erfährt der Profisport durch Wettkampf-Großveranstaltungen und in noch weiterer Steigerung durch so genannte „Sport-Mega-Events“.

Im Zuge der FIFA-WM 2006 vom 09. Juni bis zum 09. Juli in Deutschland gab es vielfach Stimmen, die nahe legten, dass es bedeutende positive wirtschaftliche Auswirkungen auf die deutsche Volkswirtschaft gegeben hätte:

So schreibt die Süddeutsche Zeitung überschwänglich am 08.07.06, also bereits vor dem Ende der FIFA WM 2006:

„WM beflügelt die deutsche Wirtschaft“.1

Und am 15.09.2006:

„56,6 Millionen Gewinn“.2

Weiterhin titelte die Süddeutsche Zeitung am 14.07.06:

„Die WM als Chance für die Zukunft“.3

Eine weitere positive Meldung kommt vom Tagesspiegel. In seiner Ausgabe vom 07.09.2006 ist zu lesen: „Rekordzuwachs an Fluggästen“.4

Ferner äußert sich die WM-Stadt Dortmund in einer Pressemitteilung äußerst positiv zum Verlauf der WM.5

Weitere positive Zahlen werden von der Bundesagentur für Arbeit in Form von neuen Arbeitsstellen gemeldet.6

Auf die Stadt München bezogen7 wurde in den Bereichen: Infrastrukturmaßnahmen, Werbung weltweit, nachhaltige Infrastruktur und Gastronomie/Hotellerie ein positiver ökonomischer Nutzen bilanziert. Diese positive Münchner Bilanz dürfte sich bis zu einem gewissen Grad und unter Vernachlässigung regionaler Unterschiede verallgemeinern lassen.

Und schließlich wird der u.a. finanzielle Erfolg der FIFA WM 2006 auch ganz offiziell von der Bundesregierung in ihrem Abschlussbericht zu ihrer Einschätzung des wirtschaftlichen Nutzens bestätigt: „WM-Umsatz übertrifft Erwartungen“.8

Vereinzelt gab es jedoch auch kritische Stimmen.

So war beispielsweise am 7.Juli 2006, also auch vor dem offiziellen Ende der FIFA WM 2006, ebenfalls in der Süddeutschen Zeitung zu lesen:

„Die großen Verlierer des Turniers. Massive Umsatzeinbrüche bei Theater, Kino, Kleinkunstbrettl und Kulturfestival.“9

Und der medialen, eher euphorischen, Berichterstattung zum Trotz, vertritt der Sportökonom Prof. Wolfgang Maennig in seiner, in Berlin vorgestellten Studie eine Gegenthese unter dem Titel: „Mega-Events kein Wirtschaftsmotor“.10

Die Studie bezieht sich auf Veranstaltungen und Sportstätten in mehreren US- Städten, auf Olympiaaustragungsorte, aber auch auf die Fußball-WM 2006 in Deutschland.

Das bisherige Fazit der Studie in Bezug auf den unmittelbaren ökonomischen Nutzen zeichne dabei „ein erschreckend pessimistisches Bild“.11

Die WM habe zwar im Sommer Milliarden an Mehreinnahmen für die Tourismusbranche und den Einzelhandel gebracht, aber im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt seien die Zahlen „nicht signifikant“ bis „fast nicht wahrnehmbar“. Dennoch bescheinigt Maennig dem Event einen großen Nutzen, nämlich den „Erlebnisnutzen“ für die Bevölkerung.12 Dieser Erlebnisnutzen an sich reiche schon aus, die WM positiv zu bewerten.

Aus dem Widerspruch dieser unterschiedlichen Bewertung der Wirtschaftlichkeit bzw. Rentabilität der FIFA WM 2006 motiviert sich mein Interesse für diese Arbeit.

1.2 Gegenstand und Ziel der Arbeit

Die beiden Thesen

-Sport-Mega-Event ist ein Garant für Wirtschaftswachstum
-Sport-Mega-Event ist kein Wirtschaftsmotor

sollen in dieser Arbeit gegenübergestellt und diskutiert werden.

Diese Thesen werden am Beispiel der FIFA WM 2006 untersucht und bewertet. Dazu werden Wirtschaftsstudien, die im Vorfeld zur WM 2006 in Deutschland erhoben wurden, solchen Wirtschaftsstudien, die nach der WM entstanden, gegenübergestellt.

Da im Vorfeld dieser WM enorme Investitionen nötig wurden und auch nach dem Event fortlaufende Unterhaltskosten/ Betriebskosten der Stadien zu Buche schlagen (Probleme der Nachnutzung), ist ein Zeitraum zur Beurteilung der gesamten Wirtschaftsleistung dieses Mega-Events zu definieren, um der Komplexität eines Kosten-Nutzen-Vergleichs gerecht zu werden.

Nach Rahmann u. a.13 beginnt dieser Zeitraum im Jahr 2000, da zu diesem Zeitpunkt die WM-Vergabe seitens der FIFA stattfand. Als Zeithorizont werden 15 Jahre gewählt (bis 2015). Dieser Zeithorizont ist als Kompromiss anzusehen, um in hinreichendem Maße die langfristigen Wirkungen von Infrastrukturmaßnahmen in die Rechnung mit einfließen zu lassen, diesen Anteil aber nicht zu hoch zu bewerten.

Die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wurden für die Schätzung der Kosten-Nutzen-Werte als konstant unterstellt (keine Inflation, Konjunkturschwankungen, politisch-ökonomische „Schocks“).

Die Infrastrukturmaßnahmen wurden zwar zur FIFA-WM 2006 fertiggestellt, sind aber größtenteils schon in Planung gewesen und wurden durch die FIFA-WM 2006 nur schneller realisiert.

Deswegen dürfen diese Kosten nicht als rein WM-induziert angerechnet werden.

1.3 Methodisches Vorgehen und Grundlagen der Arbeit

Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft hat im Auftrag des DFB und der Bundesregierung 1998 eine „Sozio-ökonomische Analyse der Fußball- Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland“14 vorgelegt, um die möglichen Kosten bzw. die Gewinne einer WM in Deutschland zu klären.

Sie diente als Entscheidungshilfe für eine definitive WM-Bewerbung Deutschlands 2006.

Kernstück dieser Studie ist eine Kosten-Nutzen-Analyse (im Folgenden kurz: KNA), mit der versucht wurde, die wirtschaftlichen Dimensionen der FIFA-WM 2006 für Deutschland im Vorfeld zu erfassen und darzustellen. Mit dieser KNA steht ein Instrument zur Verfügung, das sich bei der Vorfelduntersuchung des ökonomischen Nutzens der WM 2006 in der Prä-Event-, Präsenz- und Post-Event-Phase anwenden lässt und in dieser Arbeit die methodische Ausgangsgröße bilden soll.

Zunächst referiere ich die Ergebnisse der KNA unter Einbeziehung von Problemen bei der Voraussehbarkeit eines solchen Mega-Events.

Das Resümee dieser Analyse wird dann mit aktuellen Auswertungen zum Thema Wirtschaftlichkeit der WM 2006 verglichen.

Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der wirtschaftlichen Effekte der WM bis Mitte 2007 ab.

1.4 Zum Begriff Mega-Event

Da der Begriff Mega-Event für Großveranstaltungen wie die FIFA-WM in Studien oft benutzt wird, soll eine Begriffsdefinition vorangestellt werden, um seine weitere Verwendung in dieser Arbeit verständlich zu machen.

Der Begriff Event wird von verschiedenen Autoren inhaltlich sehr unterschiedlich gefasst. Der Überschaubarkeit halber wird für diese Arbeit die Definition von Rahmann u. a. übernommen:

„Großveranstaltungen oder sog. ‘Events’ sind geplante, zeitlich begrenzte Ereignisse, die sich mit ihrem jeweiligen Austragungsinhalt an eine spezifische Zielgruppe richten.

Neben periodisch wiederkehrenden Veranstaltungen an gleichen oder wechselnden Austragungsorten können unter diesem Begriff auch einmalige Ereignisse subsumiert werden. Bei der Durchführung eines Events können unterschiedliche – beispielsweise sportliche, kulturelle oder politische – Intentionen eine Rolle spielen. Mit Großveranstaltungen sind stets touristische Attraktionen verbunden, wobei die

Teilnahme von Besuchern – in Abhängigkeit des Veranstaltungstyps – eine unverzichtbare Bedingung darstellt.“15

Unterschieden werden sog. Hallmark-, Special- und Mega-Events.

·Hallmark-Events: Hauptsächlich werden Hallmark-Events zur Steigerung der Attraktivität und zur Erhöhung der Profitabilität von touristischen Reisezielen durchgeführt.

So ist die Kieler Woche oder das Oktoberfest als Hallmark-Event zu bezeichnen, da sie die Eigenschaften in sich vereinen, touristische Veranstaltungen zu sein, die vorwiegend im Sinne von Werbewirksamkeit regional inszeniert werden und vermehrt lokale Besucher anziehen, aber auch den nationalen Tourismus verstärken.16

-Special-Events sind national und teilweise auch international ausgerichtete Ereignisse, die aufgrund eines besonderen politischen, kulturellen oder sportlichen Anlasses initiiert und durchgeführt werden. Bestrebungen den Tourismus zu fördern, stehen primär nicht im Vordergrund, werden aber auch nicht ausgeschlossen. Als Beispiele für kulturelle Special-Events gelten die Verhüllung des Reichstags in Berlin oder die Documenta in Kassel. Sportliche Special-Events sind z.B. die Austragung der Fußball Europameisterschaft oder die Tour de France.17

-„Unter dem Begriff Mega-Events werden übergreifende, universelle Großveranstaltungen mit internationalem Charakter verstanden. Diese Events sind zunehmend unabhängig vom Veranstaltungsort bzw. –land und gelten als absolut unabhängig vom jeweiligen gesellschaftlichen System. Die Beweggründe für die Durchführung eines solchen Mega-Events beruhen beispielsweise auf der Identifikationswirkung mit weltweit anerkannten Werten und Normen. Aufgrund der internationalen Ausrichtung und der beträchtlichen

Zuschauer- bzw. Besucherströme sind auch erhebliche ökonomische Effekte insbesondere im Tourismus zu erwarten“.18

Zu dieser exklusiven Kategorie zählen nach allgemeiner Auffassung derzeit nur vier Großveranstaltungen:

1. Weltausstellungen, die sog. Expo´s.
2. Olympische Winterspiele.
3. Olympische Sommerspiele.
4. Fußball-Weltmeisterschaften.19

2. Angaben zum Kontext

Sport als Kulturleistung hat im individuellen wie gesamtgesellschaftlichen Selbstverständnis einen hohen Stellenwert. Er ist wie andere Kulturleistungen (Kunst/Wissenschaft) eingebunden in ökonomische Kreisläufe und realisiert sich in ihnen. Bevor ich mich mit der wirtschaftlichen Bedeutung der WM 2006 in Deutschland beschäftige, soll aufgezeigt werden, welchen ökonomischen Stellenwert Sport im Allgemeinen in Deutschland hat. Daraus soll die Legitimation des Themas hergeleitet werden.

2.1 Die ökonomische Bedeutung des Sports in Deutschland

Die primäre gesellschaftliche Bedeutung des Sports liegt in seinen Effekten für die Volksgesundheit, im Lustgewinn der aktiven Sportler und auch der passiven Sportkonsumenten, sowie in seiner erzieherischen Wirkung, insbesondere für die Jugend.

Sport als ökonomisches Phänomen hat Anbieter und Nachfrager von Sportleistungen, bei denen Lohn- und Gewinneinkommen erzielt, Konsum- und Investitionsentscheidungen getroffen, Steuern gezahlt und Subventionen gewährt werden – kurz: Sport ist wie andere Massenphänomene, beispielsweise der Tourismus, Teil des Wirtschaftslebens des Landes, damit eingebunden in den Kosmos der vielfältigen ökonomischen Aktivitäten mit seinen marktwirtschaftlichen, profitorientierten Zielen und Mechanismen.

Daneben gibt es auch eine politische Perspektive: Sport ist ohne Förderung des Staates, in dem für uns gewohnten Rahmen, kaum realisierbar.

Es stellt sich die Frage, ob es neben den vorrangigen gesundheitspolitischen Gründen auch ökonomische Argumente für eine Förderung des Sports gibt, Dieses ist in Zeiten leerer Kassen von besonderer Bedeutung.20

Im Folgenden soll nun der ökonomische Stellenwert von Sport in Deutschland erörtert werden.

2.1.1 Professioneller Sport als Wirtschaftszweig

Die Sportvereine mussten sich auf die wachsende Bedeutung der ökonomischen Verwertungsinteressen einstellen. Bei einem aktuellen Top Ranking der wertvollsten (damit ist das Anlagevermögen des Vereins gemeint) europäischen Clubs belegte Real Madrid mit einem Wert von 1,063 Mrd. Euro den ersten Platz. Der FC Bayern folgte als wertvollster Deutscher Club mit 727 Mio. Euro auf Platz 6.21 Der bedeutungsvollste Posten im Vereinsgefüge ist heute nicht mehr der des Trainers, sondern der des Managers.22 Von seinem finanzpolitischen Know-how hängt es wesentlich ab, ob sich der Verein einen finanziell aufwendigen Kader leisten kann, um durch sportliche Erfolge mehr Geld einspielen zu können.

Der Jahresumsatz von Manchester United, einem Englischen Fußballclub aus der Premier League, der sich unlängst (sehr erfolgreich) zu einer Aktiengesellschaft umgewandelt hat, lag laut Berechnungen der Consulting-Firma Deloitte & Touche in der Saison 1999/2000 bei 185 Millionen Euro.

Diesem Umsatz kam Real Madrid mit 163 Millionen Euro und Bayern München mit 145 Millionen Euro am nächsten.23 Der HSV erwirtschafte in der Saison 1999/2000 einen Jahresumsatz von ca. 38 Millionen Euro.24 Bedingt durch eine rasante Steigerungsrate der Stadionbesucher (aus unterschiedlichen Ursachen) sowie die Anhebung des durchschnittlichen Eintrittspreises erhöhte sich der Umsatz durch

Zuschauereinnahmen in der Bundesliga um knapp 100 % (von ca. 51 Mio. Euro auf ca. 102 Mio. Euro) im Zeitraum von 1991 bis 1996.25

Ein heutiger erfolgreicher Profisportler ist nicht nur Sportler, sondern gleichzeitig auch Großverdiener, Unternehmer und Arbeitgeber. Er beschäftigt eigene Berater, die dafür Sorge tragen, dass er bestmöglich vermarktet wird und lukrative Verträge abschließt, die ihm wiederum immense Gewinne einbringen.

Auch die großen Sportartikelhersteller profitieren von diesem Trend. Sie buhlen um Ausrüsterverträge mit den Topvereinen, um dadurch den Trikot- und Merchandisingartikelverkauf bestmöglich zu fördern.

(So führte der Wechsel von David Beckham von Manchester United zu Real Madrid zu einem Rekordverkauf von Replika-Shirts mit seiner Rückennummer, woran Adidas und Real Madrid ein Vermögen verdienten, und Real den 35 Mio. Euro teuren Transfer schon innerhalb eines Jahres refinanzierte).26

Durch die Ökonomisierung des Sports fließen andererseits dem Staat Einnahmen in Form von Steuern zu, die der Allgemeinheit zu Gute kommen, und u.a. als staatliche Fördermittel in den Sportbereich zurückfließen.

2.1.2 Wirtschaftliche Aspekte des Freizeitsports

Auch im Freizeitsport ist die Bedeutung wirtschaftlicher Aspekte stark gewachsen.

„Leistungen im Wert von nahezu 2,2 Mrd. Euro haben die Sportvereine 1998 ihren Mitgliedern im Rahmen ihrer Mitgliedschaft zur Verfügung gestellt (sog. Eigenverbrauch der Sportvereine und Sportverbände).

Diese Leistungen wurden sowohl durch Beiträge der Vereinsmitglieder (1,5 Mrd. Euro) als auch durch Zuschüsse des Staates und hier insbesondere der Länder und Kommunen an die Sportvereine und Sportverbände (0,7 Mrd. Euro) finanziert“.27 Diese staatlichen Zuschüsse machen allerdings nur ca. 10 % der Ausgaben von Bund, Ländern und Gemeinden 1998 für den Sport aus. „Der Staat mit seinen Gebietskörperschaften Bund, Länder und Gemeinden hat fast 5,8 Mrd. Euro seinen Bürgern für Sportzwecke unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Damit sind rund 1,5 % des gesamten Staatsverbrauchs dem Sport zuzurechnen.

Davon entfallen 5,1 Mrd. Euro auf Ausgaben des Staates zur unentgeltlichen Bereitstellung der öffentlichen Sportinfrastruktur (insbesondere Personal- und laufende Unterhaltskosten [keine Investitionen!] für die Nutzung von Sporteinrichtungen, Schulsport in den öffentlichen Schulen, Dienstsport bei Polizei und Bundeswehr usw.), dem so genannten Staatsverbrauch für Sportzwecke.“28 Diese Subventionierung durch den Steuerzahler hat seine Legitimation durch die gesellschaftliche, soziale und gesundheitliche Bedeutung des Sports für das Gemeinwesen und dient letztendlich der Gesundheitserziehung und der Freude der Bürger.

Der Sport liefert aber auch einen Beitrag zur Wirtschaft und zum Wirtschaftswachstum.

So ist vor allem auf den Zusammenhang von sportinduzierten Ausgaben und allgemeiner Wirtschaftsentwicklung hinzuweisen.

Bei der Produktion von Sportwaren, wie z.B. Sportschuhen, werden im Vorfeld Materialien (z.B. Leder) aus anderen Wirtschaftszweigen sowie Arbeitskräfte benötigt. Noch deutlicher fällt diese Verknüpfung bei Investitionen in die Sportinfrastruktur ins Gewicht. Diese werden vorwiegend von der Baubranche ausgeführt und erfordern eine Menge an Material und Arbeitskräften.

Daneben sind im Umfeld der Entwicklung des Sportsektors viele neue Jobs entstanden, wie z.B. Sportjournalisten, Sportärzte, Physiotherapeuten, um nur einige zu erwähnen.

2.1.3 Sport als Unterhaltung

Jedes Fußballspiel ist ein öffentliches Ereignis. Seine Bedeutung spiegelt sich nicht nur in der Zahl der Tore, sondern auch in der Anzahl der Zuschauer wider. Zwischen Spielern auf dem Rasen und Zuschauern auf den Rängen besteht eine enge massenpsychologische Beziehung. Das hat bedeutsame ökonomische Auswirkungen.

Ein Stadionbesuch des Lieblingsvereins verlangt, dass eine Eintrittskarte gekauft wird.

Ebenso ist es erforderlich, ins Stadion zu kommen. Dies kann entweder mit dem Auto oder mit dem öffentlichen Nahverkehr erfolgen. Beides zieht sportfremde Folgekosten nach sich.

Schließlich soll im Stadion vielleicht noch eine Kleinigkeit gegessen oder getrunken und ein Fanartikel gekauft werden, um Sympathie für den eigenen Verein zu bekunden.

Dies alles erfordert den Einsatz von Arbeitskräften.

So wird durch die Intention, ein Spiel der Lieblingsmannschaft live zu sehen, ein kleinerer oder größerer Wirtschaftskreislauf in Gang gesetzt, der Arbeitsplätze schafft, obendrein Multiplikatorwirkungen29 nach sich zieht und dem Staat Steuereinnahmen zufließen lässt.

2.1.4 Sport als Massenphänomen

Sowohl aktiv als auch passiv betrieben, ist Sport in Deutschland ein Massenphänomen.

Über 89% der Deutschen gaben im Jahr 2000 an, sich für Sport zu interessieren, über 27 Mio. sind in den 87000 verschiedenen Sportvereinen organisiert. Allein die Zahl aktiver Fußballer, die im Deutschen Fußball-Bund (DFB) organisiert sind, hat längst die Marke von 6 Millionen Personen aus gut 27 Tausend Vereinen überschritten.

Rund 39 Mio. Menschen aus der BRD, die über 14 Jahre sind, können als fußballinteressiert bezeichnet werden. Das sind ca. 62 % der gesamten Bevölkerung.30

Regelmäßig und aktiv betreiben rund 10% der deutschen Bevölkerung die Sportart Fußball, wobei ein Großteil von ihnen zu den 14 bis 19-jährigen gehört.31

30 Mio. Menschen besuchen jedes Jahr Sportveranstaltungen in Deutschland, 50 Mio. verfolgen Sport im Fernsehen. Allein die Fußball-Europameisterschaft 2004 in Portugal hatte europaweit 845 Mio. Fernseh-Zuschauer. 1999 wurden über 10000 Sportveranstaltungen im deutschen Fernsehen übertragen (das sind durchschnittlich 27 Veranstaltungen pro Tag).

Allein die Tatsache, dass es mehrere TV-Sender in Deutschland gibt, die ausschließlich Sportsendungen ausstrahlen, spricht für sich.

Es besteht eine inhaltliche Wechselwirkung zwischen der medialen Bedeutung des Sports und seiner Bedeutung als Wirtschaftsfaktor.

Im Freizeitsektor steht Sport mittlerweile an erster Stelle.32

Noch deutlicher wird die wirtschaftliche Bedeutung des Sports in einer Auswertung aus dem Jahr 1998.33

Aus dieser geht hervor, dass das sportbezogene Bruttoinlandsprodukt knapp 27 Mrd. Euro betrug. Somit machte die sportbezogene Leistungserstellung im Jahr 1998 1,4 % des gesamten Bruttoinlandsproduktes in Höhe von 1.942 Mrd. Euro aus.34

Damit trug der Sport nicht nur zur Schaffung von Einkommen und Beschäftigung in Deutschland bei, sondern wies auch mit knapp 4% in der jüngeren Vergangenheit ein überdurchschnittliches Wachstum pro Jahr auf.35

Den größten Anteil machte mit 20,7 Mrd. Euro der sportbezogene private Verbrauch aus. Das sind nahezu 1,9 % des gesamten privaten Verbrauchs.

„Die Bundesbürger geben damit für den Sport ungefähr genauso viel Geld wie für den Kauf von Tabakwaren oder Körperpflegemittel aus.“36

Von diesen 20,7 Mrd. Euro entfielen knapp mehr als 50% (11,04 Mrd. Euro) direkt auf die Sportgüter produzierenden Sektoren,37 während für annähernd 9,7 Mrd. Euro Güter im Rahmen der Sportausübung außerhalb dieser Sportbranche nachgefragt wurden (Benzin, Handelsleistungen, Verkehrsleistungen usw.).38

Diese Zahlen spiegeln sich auch in der Menge der sportbezogenen Beschäftigten wider. So waren 1998 mehr als 783 Tsd. Personen im Sportbereich beschäftigt.

Das sind mehr als 2,4% aller beschäftigten Arbeitnehmer in Deutschland, etwa genauso viele wie im Kreditgewerbe.39

Die enorme Beliebtheit des Sports, besonders des Fußballs, rechtfertigt meiner Meinung nach eine weitergehende Beschäftigung mit dem Thema.

Die Ausgangsfrage, die in dieser Arbeit gestellt wurde, ist die Frage nach der Wirtschaftsleistung für das Ausrichterland der FIFA-WM.

Um zu verstehen, weshalb sich eine solche Frage zu einem Fußballturnier aufwirft, scheint es angebracht, die Geschichte der FIFA-WM kurz zu skizzieren, um die rasante Entwicklung von einem kleinen, regional begrenzten Turnier zu einem weltweiten Mega-Event darzustellen.

2.2 Geschichte der FIFA-Weltmeisterschaft

Entwickelt hat sich die FIFA-Weltmeisterschaft für Nationalmannschaften aus dem Erfolg des ersten Olympischen Fußball-Wettbewerbs im Rahmen der Sommerspiele 1924 in Frankreich.

Die erste FIFA-WM wurde dann 1930 in Uruguay ausgetragen und erinnerte organisatorisch noch stark an die Olympischen Spiele. So wurde die gesamte WM in nur einer Stadt (Montevideo) in drei Stadien ausgetragen.

Die Teams (13 Teams und 18 Spiele) wurden noch direkt eingeladen. Bereits die nächste WM 1934 in Italien wurde nach dem noch heute gültigen (wenn auch bisweilen modifizierten) Event-Format durchgeführt:

„Die FIFA als Veranstalter bzw. Eigentümer der Turnierserie ‘FIFA-Fußball-WM’ schreibt alle vier Jahre die lokale Ausrichtung weltweit an nationale Fußballverbände aus, die einer ihrer regionalen Mitgliedskonföderationen angehören. Der Zuschlag für ein bestimmtes Jahr erfolgt nach einer Wahlentscheidung des FIFA Exekutivkomitees, welches aus einer proportionalen Besetzung der Konföderationsvertreter besteht.

Der in diesem Bewerbungsprozess erfolgreiche Verband hat speziell für den Zweck der WM-Ausrichtung ein lokales Organisationskomitee (OK) zu gründen.

Dieses zeichnet letztlich in Kooperation und unter Kontrolle eines Organisationsgremiums bei der FIFA verantwortlich für die konkrete Umsetzung nach dem Veranstaltungsreglement der FIFA, das in einem umfangreichen Vertrag niedergelegt ist (z.B. mit Regierungsgarantien).

Die Austragung der Spiele selber findet über das Gastland verteilt in einer hinreichenden Anzahl an Städten statt. Das OK muss gewährleisten können, dass die jeweiligen Kommunen und Stadionträger die für die Fußball-WM nötigen infrastrukturellen Voraussetzungen erfüllen.

Die Auswahl der Spielorte ist nicht im Detail formal festgelegt, muss jedoch zwischen dem OK und der FIFA abgestimmt werden und stellt faktisch auch einen Bewerbungsprozess dar. Der Zugang der teilnehmenden Nationalmannschaft ist hingegen formeller durch eine festgelegte sportliche Vorrunden-Qualifikation in regionalen Gruppenbewegungen geregelt.

Die so ausgespielten Teams nehmen an der Endrunde, also der eigentlichen Weltmeisterschaft, teil, wobei die Mannschaft des Gastlandes bereits ohne Qualifikation gesetzt ist.“40

Die Anzahl der Vorrunden-Qualifikations-Teilnehmer stieg von den Anfängen (1934 WM in Italien zum ersten Mal mit Vorrundenqualifikation) von 31 Teams auf 193 Teams vor der WM 2002 in Korea/ Japan. Dabei stieg die Anzahl der spielenden WM Teams von 16 (1934) auf 32 (seit 1998 WM in Frankreich).

Aus den 32 teilnehmenden WM Teams ergeben sich durch die Vorrundenspiele und die anschließenden k.o.-Runden 64 Spiele. Diese Organisationsform wurde 1998 festgelegt und ist seitdem unverändert. Als kleine Änderung wurde nur verfügt, dass seit der WM 2002 der Titelverteidiger nicht mehr automatisch für die nächste WM qualifiziert ist.

Historisch erfolgte die Vergabe der WM alternierend zwischen den europäischen Ländern und Südamerika. Seit der WM 1994 in den USA hat die FIFA diese Vergabestrategie aufgekündigt und als neues festgeschriebenes Prinzip ein regionales Rotationsprinzip eingeführt. Damit kann der FIFA-WM eine strategische Funktion als „Türöffner“ zu fußballerisch noch relativ wenig erschlossenen, aber wirtschaftlich attraktiven Märkten wie den USA und Japan bzw. zu Wachstums- und

Entwicklungsmärkten wie Korea oder 2010 Südafrika zugeschrieben werden.41

Hierbei sei auf das ökonomische Potenzial der FIFA-WM hingewiesen, welches von Analysten auf vier Milliarden Dollar weltweit geschätzt wird.

FIFA42 -Weltmeisterschaften gelten als die profitabelste Großveranstaltung.43

Die FIFA-WM kann gemessen an der weltweiten TV-Nachfrage als das populärste Mega-Event angesehen werden. 33 Mrd. Menschen verfolgten die WM 1998 am Fernsehbildschirm.

Hochgerechnet ergibt das ein gesamtes Zuschauervolumen von rund 50 Mrd. Stunden. Damit ist die FIFA-WM publikumswirksamer als die Olympischen Sommerspiele (36. Mrd. Stunden Zuschauervolumen bei den Sommerspielen in Sydney).44

2.3 Die Fußball-WM 2006 als Mega-Event

Die Weltmeisterschaft findet alle vier Jahre statt. Jede Nation kann grundsätzlich nur einmal Ausrichternation sein, bzw. nur in einem zeitlich so großen Abstand, dass zwischen zwei Austragungen Generationen liegen (z.B. Fußball-WM 1974 in Deutschland, die nächste 2006 in Deutschland).

Als Spezifikum der Fußball-Weltmeisterschaft gegenüber anderen Mega-Events ist zu erwähnen, dass die WM idealerweise gleichmäßig über das ganze Land verteilt stattfindet. Sie wird also an verschiedenen Standorten durchgeführt, im Gegensatz zur Expo oder den Olympischen Spielen, die regional begrenzt sind.

Damit ist sie das einzige Mega-Event, welches tatsächlich von einer gesamten Nation ausgerichtet wird. Die großflächige Austragung führt zu Besonderheiten, da mehrere Austragungsorte bereitgestellt werden müssen (gegebenenfalls neu errichtet oder modernisiert).

Die wirtschaftlichen Auswirkungen verteilen sich besser im ganzen Land, große nationale Transportbewegungen zu den jeweiligen Austragungsorten sind erforderlich. Es gibt allerdings auch größere Risiken, z.B. in der Nachnutzung der Austragungsorte.

Ebenso fallen die Startinvestitionen höher aus (der Staat bzw. der Veranstalter muss dafür Sorge tragen, dass eine entsprechende Infrastruktur an den Austragungsorten gegeben ist sowie die Sicherheit gewährleistet wird. Diese Posten fallen bei mehreren Austragungsorten natürlich höher aus.).

Durch den Austragungszeitraum von einem Monat können sich allerdings mögliche wirtschaftliche Effekte entsprechend lange entfalten, auch wenn die Frequenz der Veranstaltungen zum Ende zu abnimmt (die Attraktivität erhöht sich allerdings).45 Die WM-induzierten Wirkungen haben im Zeitverlauf eine unterschiedliche Entwicklung.

Ein auf die WM zurückzuführender Impuls kann einerseits kurzfristige, andererseits

– vor allem im investiven Bereich – länger anhaltende Effekte auslösen.

Wie sich diese Situation für die WM 2006 in Deutschland entwickelt hat, wird im Folgenden erläutert.

[...]


1 Anhang, Text 1.

2 Ebd., Text 4.

3 Anhang, Text 2.

4 Ebd., Text 3.

5 Ebd., Text 5.

6 Ebd., Text 6.

7 Ebd., Text 10.

8 Ebd., Text 7.

9 Ebd., Text 8.

10 Berliner Morgenpost, 13.01.2007, S.12.

11 Berliner Morgenpost, 13.01.2007, S.12.

12 Vgl. ebd., S.12.

13 Vgl. Rahmann u. a., 1998, S.126.

14 Rahmann, Weber, Groenning, Kurscheidt, Napp, Pauli, (kurz: Rahmann u. a.),1998.

15 Rahmann u. a., 1998, S.65.

16 Vgl. Ritchie, 1984, S.2 ff.

17 Vgl. Getz, 1991, S.44.

18 Rahmann u. a., 1998, S.66.

19 Vgl. Hall, 1989, S.264 f.

20 Vgl. Meyer, B.; Ahlert, G., 2000. S.73.

21 Vgl. Pfründer, M., 2007.

22 Vgl. Klein-Bölting, U., CEO BBDO Consulting: "Fußballclubs müssen heute genauso professionell gemanagt werden wie Unternehmen. Dabei müssen sich die Vereine noch stärker als erfolgreiche Marken positionieren[…].“ In: Pfründer, M., 2007.

23 Vgl . Hödl , S.15.

24 Vgl. Büch; Maennig; Schulke,2002, S.71.

25 Vgl. Rahmann u. a., 1998, S.58.

26 Vgl. Lippische Landes-Zeitung, 2005, S.12.

27 Meyer; Ahlert, 2000, S.60.

28 Ebd., S.60.

26 Vgl. Lippische Landes-Zeitung, 2005, S.12.

27 Meyer; Ahlert, 2000, S.60.

28 Ebd., S.60.

29 Unter Multiplikatorwirkungen versteht man, dass durch Investitionen oder Konsum Einkommen erzeugt wird, das wiederum im Volkswirtschaftlichen Kreislauf nachfragewirksam verwendet wird. 30 Vgl. Rahmann u. a., 1998, S.48.

31 Vgl. ebd., S.48.

32 Vgl. Wilts, 2005, S.12.

33 Vgl. Meyer, Ahlert, 2000, S.55ff.

34 Vgl. ebd., S.55.

35 Vgl. Kurscheidt 2004, S.6.

36 Meyer, Ahlert, 2000, S.58.

37 Ebd., S.58.: „18,2% Erwerbswirtschaftliche Sporteinrichtungen z.B. Fitnessstudios, 17,9% Sportvereine und Sportverbände, 7,1% Sportbekleidung, 3,2% Sportgeräte, 2,8% Sportfährräder, 2,0% Sportspezifische Dienstleistungen der Gebietskörperschaften und 1,6% Sportschuhe.“

38 Vgl. ebd., S. 58.

39 Vgl. ebd., S.62.

40 Kurscheidt, 2004, S.3.

41 Vgl. ebd., S.5.

42 Für einen Überblick über die wirtschaftliche Bedeutung der FIFA vgl. z. B. Thomas Kistner, 2006, S.25.

43 Vgl. Kurscheidt, 2004, S.6.

44 Vgl. Kurscheidt, 2004, S.2.

45 Vgl. ebd., 2004, S.9.

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Details

Titel
Das Sport-Mega-Event als Garant für Wirtschaftswachstum? Eine Untersuchung der FIFA-WM 2006
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Veranstaltung
Sportsoziologie
Note
2,3
Autor
Jahr
2008
Seiten
74
Katalognummer
V117605
ISBN (eBook)
9783640208883
ISBN (Buch)
9783640209606
Dateigröße
857 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sport-Mega-Event, Garant, Wirtschaftswachstum, Eine, Untersuchung, FIFA-WM, Sportsoziologie
Arbeit zitieren
Paul Rosen (Autor), 2008, Das Sport-Mega-Event als Garant für Wirtschaftswachstum? Eine Untersuchung der FIFA-WM 2006, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117605

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