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Anlageformen des Portfoliomanagements. Aktiv vs. Passiv

Eine empirische Analyse

Title: Anlageformen des Portfoliomanagements. Aktiv vs. Passiv

Bachelor Thesis , 2021 , 72 Pages

Autor:in: Alexander Rösler (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit stellt die beiden Anlageformen des Portfoliomanagements dar und untersucht, ob einer der beiden Ansätze in Bezug auf die zu untersuchenden Performancemaße überlegen ist.

Um fundierte Aussagen treffen zu können, werden nicht nur die erzielten Renditen verglichen, sondern auch das hierfür eingegangene Risiko herangezogen. Ziel dieser Arbeit ist der Vergleich von aktiv gemanagten Aktienfonds mit Indexfonds, im speziellen ETFs. Hierbei stellt der deutsche Aktienindex (DAX) den zugrundeliegenden Vergleichsmaßstab dar. Darüber hinaus soll die Frage beantwortet werden, welche wesentlichen Erfolgsfaktoren zu einer Überperformance von aktiv gemanagten Aktienfonds gegenüber der Benchmark führen.

Zur Beantwortung der zuvor aufgeworfenen Fragen wird die Untersuchung in zwei Teilen durchgeführt. Der erste Teil umfasst neben der theoretischen Auseinandersetzung mit den zugrundeliegenden Modellen und Theorien auch einen literarischen Vergleich der beiden Managementansätze. Der zweite Teil dient zur Ergänzung beziehungsweise Überprüfung des theoretisch-konzeptionellen Teils und inkludiert einen empirischen Performancevergleich.

Das zurückliegende Jahr 2020 war für die Fondsbranche trotz der COVID-19-Pandemie kein schlechtes Jahr. Dies zeigt sich primär anhand der Wertentwicklung der globalen Aktienfonds. Es darf jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass sich das globale Fondsvermögen bereits zu Beginn der Pandemie erheblich reduzierte.

Die Kapitalanlage in Investmentfonds lässt sich grundsätzlich in zwei unterschiedliche Managementstile untergliedern. Somit besteht einerseits die Möglichkeit, in aktiv gemanagte Produkte und andererseits die Geldanlage in passiv gemanagte Produkte zu investieren. In der Vergangenheit zeichnete sich ein Trend zu passiven Produkten ab.

Einer der Hauptgründe dieser Entwicklung ist die Tatsache, dass es aktiven Fondsmanagern nur sehr unregelmäßig gelingt, eine Outperformance in Form von Überrenditen zu erwirtschaften. Das daraus resultierende Problem besteht darin, dass der Anleger ex ante keine Kenntnisse darüber hat, welcher Managementstil die höhere Performance aufweisen wird. Es herrscht Unklarheit, ob ein aktiv gemanagter Fonds eine bessere Wertentwicklung als der Referenzindex aufweisen wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen des aktiven und passiven Fondsmanagements

2.1 Investmentfonds im Allgemeinen

2.2 Effizienzmarkthypothese

2.3 Portfoliotheorie nach Harry Markowitz

2.4 Capital Asset Pricing Model

3. Vergleich der Portfoliomanagementstile

3.1 Aktives Management

3.1.1 Zielsetzung des aktiven Managements

3.1.2 Market Timing

3.1.3 Stock-Picking

3.1.4 Analysemethoden

3.1.4.1 Fundamentalanalyse

3.1.4.2 Technische Analyse

3.2 Passives Management

3.2.1 Zielsetzung des passiven Managements

3.2.2 Index Tracking

3.2.2.1 Tracking Error

3.2.2.2 Strukturen der Replikation

3.2.2.3 Methoden der Replikation

4. Performancemessung bei Investmentfonds

4.1 Sharpe-Ratio

4.2 Treynor-Ratio

4.3 Jensen-Alpha

5. Empirischer Performancevergleich: Aktive vs. passive Aktienfonds

5.1 Erläuterung der untersuchten Fonds und Methodik

5.2 Definition der Benchmark

5.3 Betrachtungszeiträume der Performanceentwicklung

5.3.1 Betrachtung: 1 Jahr

5.3.2 Betrachtung: 3 Jahre

5.3.3 Betrachtung: 5 Jahre

5.3.4 Betrachtung: 10 Jahre

5.4 Analyse der Ergebnisse

5.5 Bewertung anhand zweidimensionaler Performancemaße

5.5.1 Sharpe-Ratio

5.5.2 Treynor-Ratio

5.5.3 Jensen-Alpha

5.6 Erfolgsfaktoren des aktiven Portfoliomanagements

5.7 Finale Diskussion und weiterführende Überlegungen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist ein fundierter Vergleich zwischen aktiv gemanagten Aktienfonds und passiven Indexfonds (insbesondere ETFs) unter Einbeziehung des deutschen Aktienindex (DAX) als Vergleichsmaßstab, um zu untersuchen, welcher Ansatz performancetechnisch überlegen ist und welche Faktoren zum Erfolg aktiven Managements beitragen.

  • Aktives vs. passives Portfoliomanagement
  • Empirische Analyse der Performanceentwicklung über verschiedene Zeiträume
  • Methoden der Performancemessung (Sharpe-Ratio, Treynor-Ratio, Jensen-Alpha)
  • Erfolgsfaktoren aktiver Anlagestrategien
  • Replikationsmethoden für passive Anlageinstrumente

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Market Timing

Das interne Research stellt einen nicht zu vernachlässigen Kostenfaktor im Rahmen der Informationsgewinnung dar. Die zunehmende Transparenz auf den globalen Finanzmärkten hat eine steigende Nachfrage an Analysten, die sämtliche Länder, Branchen und einzelne Wertpapiere abdecken zur Folge. Die Kosten hierfür sind anteilig in den Fondsgebühren einzukalkulieren. In der Praxis erweist sich jedoch die exakte Zurechnung oftmals problematisch, da die Forschungsergebnisse teilweise auch anderen Abteilungen und Fonds zufließen. Es bleibt die Frage im Raum, inwiefern der Fondsmanager die generierten Informationen im Rahmen des Market Timings positiv verwerten kann.

Das Market Timing zielt im weiteren Sinne auf die Anpassung der Sensitivitäten eines Portfolios gemäß den Prognosen zukünftiger Marktentwicklungen ab, um somit von Trends profitieren zu können bzw. eine Reduzierung der Sensitivität des verwalteten Portfolios bei bevorstehenden negativen Marktphasen vorzunehmen. Im engeren Sinne bezeichnet das Market Timing dagegen die Bestimmung optimaler Ein- und Ausstiegspunkte für ausgewählte Anlagetitel. Die gewinnbringende Verwertung der Informationen trägt somit zur Erzielung einer zusätzlichen Rendite bei. Da die optimalen Kaufs- und Verkaufszeitpunkte ex ante schwer zu prognostizieren sind, wird hierbei die Momentum-Strategie am häufigsten angewandt. Diese Methode findet bei der Auswahl der Aktien Anwendung, von denen sich der Fondsmanager eine überproportionale Wertentwicklung verspricht. Diese Strategie wird im Rahmen der technischen Analyse genutzt, um Aussagen bezüglich der Impuls- oder Schwungkraft einer Aktie bzw. eines Marktes treffen zu können. Dabei wird das Momentum (MOM) allgemein als Verhältnis des aktuellen Kurses zum Kurs vor n Tagen definiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Fondsbranche und die grundlegende Differenzierung zwischen aktivem und passivem Management ein, wobei die Forschungsfrage nach der relativen Überlegenheit der Ansätze gestellt wird.

2. Theoretische Grundlagen des aktiven und passiven Fondsmanagements: Das Kapitel erläutert die Funktionsweise von Investmentfonds sowie zentrale Kapitalmarkttheorien wie die Effizienzmarkthypothese, die Portfoliotheorie nach Markowitz und das CAPM.

3. Vergleich der Portfoliomanagementstile: Es werden die Strategien des aktiven Managements (Market Timing, Stock-Picking, Analysemethoden) den Methoden des passiven Managements (Index Tracking, Replikationsstrukturen) gegenübergestellt.

4. Performancemessung bei Investmentfonds: Dieses Kapitel definiert wissenschaftliche Maßstäbe für den relativen Anlageerfolg, wobei insbesondere die Sharpe-Ratio, Treynor-Ratio und das Jensen-Alpha als zweidimensionale Performancemaße detailliert vorgestellt werden.

5. Empirischer Performancevergleich: Aktive vs. passive Aktienfonds: Dieser Hauptteil analysiert auf Basis von 44 Fonds über verschiedene Zeiträume (1, 3, 5, 10 Jahre) die Wertentwicklung, den Tracking Error sowie die Erfolgsfaktoren aktiven Managements.

6. Fazit: Das Fazit fasst die empirischen Erkenntnisse zusammen und kommt zu dem Ergebnis, dass keine pauschale Überlegenheit eines Stils existiert, da die Performance stark von den betrachteten Zeiträumen und Marktphasen abhängt.

Schlüsselwörter

Aktives Portfoliomanagement, Passives Portfoliomanagement, DAX, Investmentfonds, ETF, Performancevergleich, Sharpe-Ratio, Treynor-Ratio, Jensen-Alpha, Market Timing, Stock-Picking, Effizienzmarkthypothese, Index Tracking, Rendite, Betafaktor.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor-Thesis grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht und vergleicht die zwei gängigen Managementansätze bei Investmentfonds – aktives versus passives Portfoliomanagement – im Hinblick auf ihre Wertentwicklung und Performancemessung.

Welches ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, ob einer der beiden Ansätze – aktiv oder passiv – eine überlegene Performance im Vergleich zum Referenzindex DAX aufweist und welche Erfolgsfaktoren zu einer etwaigen Überperformance führen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Neben den theoretischen Grundlagen der Portfoliotheorie und Markteffizienz stehen die Methoden zur Performancemessung, die Analyse von Replikationsstrategien bei ETFs sowie ein umfangreicher empirischer Performancevergleich verschiedener Fonds im Vordergrund.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin nutzt zur Performancemessung sowohl eindimensionale Methoden (BVI-Methode) als auch zweidimensionale risikoadjustierte Kennzahlen wie die Sharpe-Ratio, Treynor-Ratio und das Jensen-Alpha, basierend auf dem Capital Asset Pricing Model (CAPM).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Differenzierung der Managementstile und einen umfangreichen empirischen Teil, in dem 44 Fonds über Zeiträume von einem bis zehn Jahren detailliert ausgewertet werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Portfoliomanagement, Outperformance, Benchmark, Volatilität, Diversifikation, Betafaktor und Index-Replikation charakterisieren.

Wie unterscheidet sich die Vorgehensweise bei der Performancemessung von aktiven gegenüber passiven Fonds?

Bei passiven Fonds liegt der Fokus auf der möglichst exakten Nachbildung des Vergleichsindex (minimale Abweichung/Tracking Error), während beim aktiven Management durch gezielte Selektion und Timing versucht wird, Überrenditen gegenüber der Benchmark zu generieren.

Zu welcher Schlussfolgerung kommt der Autor in Bezug auf die Performance von aktiven Fonds?

Der Autor zeigt auf, dass aktive Fonds insbesondere über kürzere Zeiträume eine höhere Outperformancequote erzielen können, diese Dominanz jedoch mit zunehmender Laufzeit abnimmt.

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Details

Title
Anlageformen des Portfoliomanagements. Aktiv vs. Passiv
Subtitle
Eine empirische Analyse
College
University Of Applied Sciences Munich
Author
Alexander Rösler (Author)
Publication Year
2021
Pages
72
Catalog Number
V1176185
ISBN (eBook)
9783346600318
ISBN (Book)
9783346600325
Language
German
Tags
anlageformen portfoliomanagements aktiv passiv eine analyse Portfoliomanagement ETF Fonds Performancemessung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Rösler (Author), 2021, Anlageformen des Portfoliomanagements. Aktiv vs. Passiv, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1176185
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