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Police Brutality. Polizeiliche Gewalt im Zusammenhang mit Rassismus in Amerika

Title: Police Brutality. Polizeiliche Gewalt im Zusammenhang mit Rassismus in Amerika

Term Paper , 2021 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Corinna Kutschaba (Author)

Sociology - Law and Delinquency
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Diese Arbeit befasst sich mit polizeilicher Gewalt gegen Afroamerikaner in den Vereinigten Staaten von Amerika. Am 25. Mai 2020 starb ein damals 46-jährige Afroamerikaner namens George Floyd. Für 7 Minuten und 46 Sekunden hielt ihn ein weißer Polizeibeamter am Boden und drückte sein Knie an Floyds Hals, sodass dieser keine Luft mehr bekam. Aber wie kam es dazu, dass der Polizist so weit ging und einem Menschen das Leben nahm? George Floyd machte sich am genannten Tag vor 20 Uhr auf den Weg in den Laden "Cup Foods", wo er sich Zigaretten kaufen wollte, die er dann mit einem 20 Dollar Schein bezahlte. Der damals anwesende Verkäufer nahm an, dass es sich um gefälschtes Geld handeln würde und verlangte deshalb, dass Floyd ihm die Zigaretten zurückgab. Dieser weigerte sich jedoch, also rief der Kassierer bei der Polizei an und erklärte die Situation, fügte aber noch hinzu, dass Floyd betrunken war und sich nicht beherrschen konnte.

Auf den Körperkameras der Polizei konnte man erkennen, dass Floyd sehr kooperativ war, was im Transkript jedoch nicht rauszulesen war. Die Beamten hingegen schienen äußerst aggressiv zu handeln. Erst als sie versuchten, ihn in ihr Auto zu setzen, begann er, sich zu wehren. Er fiel zu Boden und sagte. er sei klaustrophobisch. Zu diesem Zeitpunkt erschien Derek Chauvin. Als sie es nach wiederholtem Mal nicht schafften, ihn in ihr Auto zu setzen, zog Chauvin ihn weg vom Auto und Floyd fiel zu Boden. Die Zeugen vor Ort fingen an das Geschehen mit ihren Handys aufzuzeichnen. Was sie vorher jedoch nicht wussten, war, dass es Georges Floyds letzten Momente waren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Black Lives Matter und wie es zu Stande kam

2.1 George Floyd und #blacklivesmatter

2.2 Breonna Taylor

3. Was die Statistiken zeigen

3.1 Das Risiko von der Polizei ermordet zu werden

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen polizeilicher Gewalt in den Vereinigten Staaten im Kontext von rassistischen Strukturen. Das zentrale Ziel ist es, anhand von Fallbeispielen und statistischen Daten zu analysieren, ob die Polizei gegenüber afroamerikanischen Bürgern disproportional gewalttätig agiert oder ob eine mediale Verzerrung der Wahrnehmung vorliegt.

  • Entstehung und Entwicklung der #BlackLivesMatter-Bewegung
  • Fallanalyse von George Floyd und Breonna Taylor
  • Statistische Auswertung von Inhaftierungsraten und Polizeigewalt
  • Diskussion über systemischen Rassismus innerhalb US-amerikanischer Polizeibehörden
  • Der Einfluss medialer Berichterstattung auf die öffentliche Wahrnehmung

Auszug aus dem Buch

2.1 George Floyd und #blacklivesmatter

Als am 25. Mai 2020 ein Mann namens George Floyd von einem weißen Polizisten erschossen wurde, geriet das Ganze Land in Aufruhr. Bereits einen Tag nachdem die Videos des Geschehens im Internet weltweit verbreitet wurden, gingen die Leute am 26. Mai 2020 auf die Straßen, um zu protestieren (vgl. BBC 2020). Die vier Polizisten, die am vorigen Abend an der Tat beteiligt waren, wurden sofort aus ihrem Amt entlassen. Trotz Pandemie liefen die Menschen auf die Straßen und drückten ihre Trauer und auch ihre Wut aus. Polizei Autos wurden vandalisiert und die Polizeistationen wurden mit Graffiti besprüht (ebd.). Nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern weltweit organisierten die Menschen Demonstrationen und schrieben auf Plakate Dinge, die jeder von ihnen hören sollte.

Umgerechnet 93 Prozent der Demonstrationen gegen Rassismus liefen friedlich ab und bei denen, wo es zu Brandstiftung, Ausschreitungen und Plünderungen kam, ging dies meist von Rechtsradikalen aus (vgl. Soll 2021). Und bei Demonstrationen gegen die Polizeigewalt kam es oftmals zu Gewalt von der Polizei aus gegen die Demonstrant*innen, obwohl man die Situationen auch auf eine ruhigere und friedlichere Art und Weise hätte regeln können (ebd.). In manchen Städten legten sich die Menschen auf den Bode und riefen: „I can’t breathe“, welches die Worte von George Floyd waren, als Derek Chauvin ihm mit seinem Knie die Luft wegnahm (vgl. BBC 2020).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Fall George Floyd und führt in die Problematik rassistisch motivierter Polizeigewalt in den USA ein, die Ausgangspunkt für die Untersuchung ist.

2. Black Lives Matter und wie es zu Stande kam: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entstehung der Black Lives Matter-Bewegung nach und analysiert die Hintergründe der prominenten Fälle Trayvon Martin, Michael Brown, George Floyd und Breonna Taylor.

2.1 George Floyd und #blacklivesmatter: Dieser Abschnitt fokussiert sich auf die weltweiten Proteste nach dem Tod von George Floyd und die gesellschaftspolitische Reaktion darauf.

2.2 Breonna Taylor: Hier wird der spezifische Fall von Breonna Taylor untersucht, der die Problematik der "no knock"-Durchsuchungsbefehle und die strukturelle Gewalt gegen Schwarze Frauen thematisiert.

3. Was die Statistiken zeigen: Das Kapitel bietet eine quantitative Analyse von Inhaftierungsraten und Polizeigewalt, um das Ausmaß der rassistischen Disparitäten objektiv darzustellen.

3.1 Das Risiko von der Polizei ermordet zu werden: Es wird untersucht, wie hoch das statistische Risiko für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ist, durch polizeiliche Gewalt zu Tode zu kommen.

4. Fazit: Das Fazit führt die Ergebnisse zusammen und reflektiert über das bestehende systemische Problem sowie die Perspektiven für eine soziale Veränderung.

Schlüsselwörter

Polizeigewalt, Rassismus, USA, Black Lives Matter, George Floyd, Breonna Taylor, Inhaftierungsraten, Systemischer Rassismus, Polizeibeamte, Ethnische Herkunft, Proteste, Menschenrechte, Diskriminierung, Soziale Gerechtigkeit, Polizeireform.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Thematik polizeilicher Gewalt gegen Afroamerikaner in den USA und untersucht, inwieweit rassistische Vorurteile dabei eine Rolle spielen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Entstehung der Black Lives Matter-Bewegung, einzelne Schicksale von Betroffenen und statistische Analysen der Inhaftierung sowie Tötungsraten durch die Polizei.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob Polizeigewalt gezielt gegen afroamerikanische Bürger gerichtet ist oder ob die Wahrnehmung durch eine erhöhte Medienpräsenz solcher Fälle beeinflusst wird.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin verwendet eine deskriptive Analyse sowie eine komparative Betrachtung von statistischen Daten verschiedener US-Behörden und Organisationen in Kombination mit einer Literaturrecherche.

Was umfasst der Hauptteil?

Im Hauptteil werden neben dem historischen Kontext der #BlackLivesMatter-Bewegung die Einzelfälle George Floyd und Breonna Taylor detailliert dargelegt und durch statistische Daten zur Inhaftierung und zum Tötungsrisiko ergänzt.

Welche Schlüsselbegriffe sind für die Arbeit zentral?

Zentrale Begriffe sind Polizeigewalt, Rassismus, systemische Diskriminierung, Inhaftierungsraten und die Black Lives Matter-Bewegung.

Wie unterscheidet sich der Fall Breonna Taylor von den anderen behandelten Fällen?

Der Fall Breonna Taylor unterstreicht die Gewalt gegen afroamerikanische Frauen innerhalb ihrer eigenen Wohnung durch umstrittene "no knock"-Durchsuchungsbefehle, was eine andere Dynamik aufweist als Gewalt auf offener Straße.

Welche Rolle spielt die Ausbildung der Polizisten laut Autorin?

Die Autorin weist kritisch darauf hin, dass die vergleichsweise kurze 19-wöchige Ausbildung für Polizisten in den USA eine positive strukturelle Veränderung erschwert.

Welches Fazit zieht die Arbeit bezüglich des systemischen Rassismus?

Die Arbeit schließt, dass neben ökonomischen Faktoren Hautfarbe und Herkunft maßgebliche Rollen bei der Gewaltanwendung der Polizei spielen, wobei Afroamerikaner die am stärksten gefährdete Gruppe darstellen.

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Details

Title
Police Brutality. Polizeiliche Gewalt im Zusammenhang mit Rassismus in Amerika
College
Bielefeld University
Grade
1,7
Author
Corinna Kutschaba (Author)
Publication Year
2021
Pages
15
Catalog Number
V1176330
ISBN (PDF)
9783346597977
ISBN (Book)
9783346597984
Language
German
Tags
Rassismus Police Brutality Polizeiliche Gewalt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Corinna Kutschaba (Author), 2021, Police Brutality. Polizeiliche Gewalt im Zusammenhang mit Rassismus in Amerika, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1176330
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