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Einsatzmöglichkeiten von Hunden in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Title: Einsatzmöglichkeiten von Hunden in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Term Paper , 2022 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sven Gerhold (Author)

Social Work
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Hunde gelten im Allgemeinen als die besten Freunde des Menschen. In der Arbeit soll vorrangig die Frage nach den Einsatzmöglichkeiten von Hunden in der sozialen Kinder– und Jugendarbeit beleuchtet werden. In diesem Zusammenhang sollen auch verschiedene Methoden, Auswirkungen und Grenzen der tiergestützten sozialen Arbeit aufgezeigt werden.

Ausgangspunkt der Recherche für die Arbeit bilden die Bücher „Hunde in der Sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“ von Martina Kirchpfening sowie „Spurwechsel mit Hund: Soziales Lernen in der Jugendhilfe“ von Angelika Putsch. Ein weiterer Ausgangspunkt der Arbeit stellt das Projekt „Keine Angst vorm großen Hund“ des Vereins „Hunde helfen Menschen e.V.“ dar. In dem Projekt besuchen kompetente Hundehalter mit ihren Hunden Grundschulklassen und gestalten einige Unterrichtseinheiten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begrifflichkeiten und Definitionen

3. Arbeitsfelder und Adressat*innen

4. Warum gerade Hunde?

5. Voraussetzungen für Hund und Hundeführer*in

6. Rechtliche Grundlagen und Finanzierungsfragen

7. Grenzen der Pädagogik mit Hunden

7.1 Im Hund begründete Grenzen

7.2 Grenzen auf Seite der Klient*innen

7.3 Grenzen in der Zielsetzung

8. Anwendungen und Ziele der hundegestützten Intervention

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit beleuchtet die Einsatzmöglichkeiten von Hunden in der sozialen Kinder- und Jugendarbeit. Dabei wird untersucht, wie tiergestützte Interventionen als pädagogisches Mittel fungieren können, welche Voraussetzungen für Mensch-Hund-Teams gelten und wo die methodischen sowie praktischen Grenzen dieser Arbeit liegen.

  • Einsatzmöglichkeiten von Hunden in der Sozialen Arbeit
  • Pädagogische Anforderungen an Hundeführer und Hunde
  • Methodische Abgrenzung der tiergestützten Intervention
  • Rechtliche Grundlagen und Finanzierungsmöglichkeiten
  • Umgang mit Grenzen in der tiergestützten Pädagogik

Auszug aus dem Buch

4. Warum gerade Hunde?

Um die Frage, warum gerade Hunde sehr oft in der tiergestützten Arbeit eingesetzt werden und warum gerade diese Tiere dafür besonders geeignet sind, bedarf es einem Blick in die Entwicklungsgeschichte. Die Menschen kamen bereits vor etwa 60000 Jahren, kurz nach der Auswanderung aus Afrika, erstmalig mit Wölfen in Kontakt. Im Zusammenleben von Menschen und Wölfen entwickelte sich der Hund. Gezähmte Wölfe und später Hunde wurden von Anfang an beispielsweise bei der Jagd eingesetzt. Das Verhältnis zwischen Menschen und Hunden wurde im Zuge der Sesshaftwerdung noch enger. Der Hund bekam neben der Unterstützung bei der Jagd weitere Aufgaben wie den Schutz und das Hüten anderer Nutztiere. Noch heute ist der Hund das wichtigste Bezugstier für den Menschen. Im Sozialverhalten gibt es schon zwischen Wolf und Mensch sehr große Ähnlichkeiten, was sich in der Entwicklung zum Hund weiter verfeinerte.

Kein anderes Tier ist, gemessen am Menschen, vergleichbar beziehungsfähig und beziehungsbedürftig. Die lange gemeinsame Entwicklungsgeschichte hat den Hund befähigt, feinste Gesten, Blickkontakte und Bewegungen zu erfassen, deuten und spiegeln. Diese Fähigkeiten von Hunden lassen sich unter anderem nutzen, um verhaltensauffälligen Jugendlichen die Konsequenzen ihrer Handlungen wertfrei zu spiegeln und bewusst zu machen. Ähnlich wie Hunde auf Menschen, interagieren Menschen auch mit Hunden auf verschiedenen Ebenen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema der tiergestützten Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein und benennt zentrale Quellen sowie die Relevanz für die Soziale Arbeit.

2. Begrifflichkeiten und Definitionen: Es werden grundlegende Begriffe wie Pädagogik, Intervention und tiergestützte Intervention definiert und in einen theoretischen Kontext gestellt.

3. Arbeitsfelder und Adressat*innen: Das Kapitel differenziert zwischen verschiedenen Einsatzbereichen der tiergestützten Arbeit, wie Aktivitäten, Förderung, Pädagogik und Therapie.

4. Warum gerade Hunde?: Dieser Abschnitt analysiert die historisch gewachsene Bindung zwischen Mensch und Hund und deren Eignung für pädagogische Kontexte.

5. Voraussetzungen für Hund und Hundeführer*in: Es werden notwendige Qualifikationen, gesundheitliche Anforderungen an den Hund und die Bedeutung der Mensch-Hund-Beziehung erläutert.

6. Rechtliche Grundlagen und Finanzierungsfragen: Hier wird der Bezug zum SGB VIII hergestellt und die Finanzierung sowie steuerliche Aspekte der Arbeit mit Hunden beleuchtet.

7. Grenzen der Pädagogik mit Hunden: Das Kapitel erörtert biologische Belastungsgrenzen des Tieres, Klienten-spezifische Ausschlusskriterien und Grenzen der Zielsetzung.

8. Anwendungen und Ziele der hundegestützten Intervention: Hier werden konkrete Anwendungsbeispiele sowie positive Effekte, wie die Förderung von Empathie und sozialem Lernen, dargestellt.

9. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über den Etablierungsprozess der hundegestützten Arbeit und zeigt Forschungsbedarf für die sozialpädagogische Fallarbeit auf.

Schlüsselwörter

Tiergestützte Intervention, Soziale Arbeit, Pädagogik, Mensch-Hund-Team, Jugendhilfe, Kindheit, Empathie, Entwicklungsgeschichte, Sozialverhalten, Hundeführer, Verhaltensauffälligkeiten, Inklusion, Bindung, Therapie, SGB VIII

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Einsatzmöglichkeiten und Wirkungsweisen von Hunden in der sozialen Kinder- und Jugendarbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit behandelt die theoretische Einordnung, rechtliche Rahmenbedingungen, Anforderungen an die tiergestützte Pädagogik sowie deren Grenzen und Ziele.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Status quo der hundegestützten sozialen Arbeit aufzuzeigen und die Relevanz der Mensch-Tier-Beziehung für pädagogische Interventionen zu begründen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine Literaturrecherche und theoretische Analyse bestehender pädagogischer Konzepte und Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Anforderungen an die Akteure, juristische Aspekte, die Darstellung von Grenzen der pädagogischen Arbeit und die Analyse von Anwendungsfeldern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Tiergestützte Intervention, Soziale Arbeit, Pädagogik, Mensch-Hund-Team und Jugendhilfe.

Welche Bedeutung kommt dem Hund in der Arbeit mit verhaltensauffälligen Kindern zu?

Der Hund dient als wertfreier Spiegel, der es ermöglicht, Konsequenzen des eigenen Verhaltens zu erkennen, ohne das Kind zu stigmatisieren.

Welche Rolle spielt die Ausbildung des Hundeführers?

Die Ausbildung ist entscheidend, um personale und interpersonale Prozesse zu verstehen und das Einsatzkonzept des Hundes sicher auf die Bedürfnisse der Klienten abzustimmen.

Warum gibt es laut Autor noch Forschungsbedarf?

Der Autor stellt fest, dass ein expliziter sozialpädagogischer Diskurs zur tiergestützten Arbeit fehlt und eine fundierte Fallbetrachtung oft zu kurz kommt.

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Details

Title
Einsatzmöglichkeiten von Hunden in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
College
University of Applied Sciences North Hesse; Bad Sooden-Allendorf
Grade
1,0
Author
Sven Gerhold (Author)
Publication Year
2022
Pages
16
Catalog Number
V1176416
ISBN (PDF)
9783346596444
ISBN (Book)
9783346596451
Language
German
Tags
einsatzmöglichkeiten hunden arbeit kindern jugendlichen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sven Gerhold (Author), 2022, Einsatzmöglichkeiten von Hunden in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1176416
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