Hunde gelten im Allgemeinen als die besten Freunde des Menschen. In der Arbeit soll vorrangig die Frage nach den Einsatzmöglichkeiten von Hunden in der sozialen Kinder– und Jugendarbeit beleuchtet werden. In diesem Zusammenhang sollen auch verschiedene Methoden, Auswirkungen und Grenzen der tiergestützten sozialen Arbeit aufgezeigt werden.
Ausgangspunkt der Recherche für die Arbeit bilden die Bücher „Hunde in der Sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“ von Martina Kirchpfening sowie „Spurwechsel mit Hund: Soziales Lernen in der Jugendhilfe“ von Angelika Putsch. Ein weiterer Ausgangspunkt der Arbeit stellt das Projekt „Keine Angst vorm großen Hund“ des Vereins „Hunde helfen Menschen e.V.“ dar. In dem Projekt besuchen kompetente Hundehalter mit ihren Hunden Grundschulklassen und gestalten einige Unterrichtseinheiten.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begrifflichkeiten und Definitionen
- Arbeitsfelder und Adressat*innen
- Warum gerade Hunde?
- Voraussetzungen für Hund und Hundeführer*in
- Rechtliche Grundlagen und Finanzierungsfragen
- Grenzen der Pädagogik mit Hunden
- Im Hund begründete Grenzen
- Grenzen auf Seite der Klient*innen
- Grenzen in der Zielsetzung
- Anwendungen und Ziele der hundegestützten Intervention
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit den Einsatzmöglichkeiten von Hunden in der sozialen Kinder- und Jugendarbeit. Dabei werden verschiedene Methoden, Auswirkungen und Grenzen der tiergestützten sozialen Arbeit beleuchtet. Die Forschungsarbeit basiert auf den Büchern von Martina Kirchpfening und Angelika Putsch sowie dem Projekt "Keine Angst vorm großen Hund" des Vereins "Hunde helfen Menschen e. V.".
- Begriffliche Abgrenzungen und Definitionen in der Pädagogik und tiergestützten Intervention
- Arbeitsfelder und Adressat*innen der tiergestützten Intervention
- Gründe für die Eignung von Hunden in der sozialen Arbeit
- Voraussetzungen für Hund und Hundeführer*in
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Finanzierungsmöglichkeiten
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung führt in die Thematik der hundegestützten sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein. Sie erläutert die Relevanz des Themas und skizziert die Forschungsmethodik und -quellen.
Begrifflichkeiten und Definitionen
Dieses Kapitel definiert grundlegende Begriffe wie Pädagogik und Intervention. Es zeigt die Vielfältigkeit und Flexibilität der Definitionen und grenzt die Bereiche der Pädagogik und der tiergestützten Intervention voneinander ab.
Arbeitsfelder und Adressat*innen
Hier werden verschiedene Arbeitsfelder der tiergestützten Intervention wie tiergestützte Aktivitäten, Förderung, Pädagogik und Therapie differenziert. Die Unterschiede zwischen den Arbeitsfeldern werden hinsichtlich Zielsetzung, Intensität der Maßnahmen und Professionalisierungsgrad der Akteure herausgearbeitet.
Warum gerade Hunde?
Dieses Kapitel beleuchtet die besondere Eignung von Hunden in der tiergestützten Arbeit. Es wird auf die enge Mensch-Hund-Beziehung und die besondere Fähigkeit von Hunden eingegangen, feinste Gesten und Bewegungen zu erfassen und zu spiegeln.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Themen der tiergestützten Intervention, insbesondere der hundegestützten Arbeit in der sozialen Kinder- und Jugendarbeit. Dabei werden die Begriffe Pädagogik, Intervention, tiergestützte Aktivitäten, Förderung, Pädagogik, Therapie, Sozialarbeit, Rechtliche Rahmenbedingungen und Finanzierungsmöglichkeiten, sowie die besonderen Eigenschaften von Hunden als wichtige Schlüsselwörter behandelt.
Häufig gestellte Fragen
Wie werden Hunde in der sozialen Arbeit eingesetzt?
Hunde werden in der tiergestützten Pädagogik, Förderung und Therapie eingesetzt, um soziale Kompetenzen zu stärken, Ängste abzubauen und die Motivation von Kindern und Jugendlichen zu steigern.
Warum eignen sich gerade Hunde für die Arbeit mit Jugendlichen?
Hunde reagieren wertfrei auf ihr Gegenüber und spiegeln feinste Gesten und Emotionen wider. Dies ermöglicht einen unmittelbaren Zugang zu den Gefühlen der Klienten.
Welche Voraussetzungen müssen Hund und Halter erfüllen?
Der Hund muss eine hohe Stresstoleranz und ein freundliches Wesen besitzen. Der Hundeführer benötigt eine entsprechende pädagogische Qualifikation und Fachwissen über tiergestützte Interventionen.
Wo liegen die Grenzen der Pädagogik mit Hunden?
Grenzen liegen im Tierschutz (Überforderung des Hundes), bei Allergien oder Ängsten der Klienten sowie in der Zielsetzung, wenn der Hund als bloßer "Eisbrecher" ohne pädagogisches Konzept genutzt wird.
Was ist das Projekt „Keine Angst vorm großen Hund“?
Es ist ein Projekt des Vereins „Hunde helfen Menschen e.V.“, bei dem Hundehalter Grundschulklassen besuchen, um Kindern den richtigen Umgang mit Hunden beizubringen.
- Arbeit zitieren
- Sven Gerhold (Autor:in), 2022, Einsatzmöglichkeiten von Hunden in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1176416