Zum einen werden die vier Marketingdimensionen mit einander verglichen, zum anderen setzt sich der Text mit den Kundendimensionen im Profit und Non-Profit Sektor auseinander.
Außerdem wird mit Hilfe von Literatur ein kleiner Teil der theoretischen Grundlagen in Bezug auf den Sozialmarketingprozess bearbeitet. Zusätzlich zu den Marketing- und Kundendimensionen wird ein kleiner Einblick gewonnen, wie Unternehmen sich auf dem Markt, mit Hilfe von Strategien, positionieren.
Inhaltsverzeichnis
1. Marketing in sozialen Unternehmen – Zusammenfassung
2. Mein Anteil in der Präsentation
2.1. Marketing Dimensionen
2.2. Kundendimensionen
2.3. Die Strategie – Auf dem Weg zur Positionierung
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit reflektiert die Erstellung und inhaltliche Ausgestaltung einer Gruppenpräsentation zum Thema Marketing in sozialen Unternehmen, mit dem Ziel, grundlegende Konzepte wie Marketing- und Kundendimensionen sowie den strategischen Positionierungsprozess für den Non-Profit-Sektor zu erläutern und kritisch zu hinterfragen.
- Grundlagen des Sozialmarketings und Abgrenzung zum klassischen Marketing
- Vergleich verschiedener Marketingdimensionen (produkt-/bedürfnisorientiert sowie aktiv/passiv)
- Analyse von Kundendimensionen im Non-Profit-Sektor
- Bedeutung der strategischen Positionierung für soziale Einrichtungen
- Anwendung des Sozialmarketingprozesses anhand von Praxisbeispielen
Auszug aus dem Buch
2.1 Marketingdimensionen
Insgesamt gibt es vier Marketingdimensionen an denen sich Unternehmen orientieren können: produktorientiertes Marketing, bedürfnisorientiertes Marketing, aktives Marketing und passives Marketing.
Ich habe in der Präsentation immer die zwei gegensätzlichen Marketingdimensionen in einer Tabelle gegenübergestellt und verglichen.
Beginnen möchte ich mit dem produktorientierten und dem bedürfnisorientierten Marketing.
Wie der Name schon sagt steht beim produktorientierten Marketing das Produkt und nicht der Herstellungsprozess im Vordergrund. Dies bedeutet, dass das Unternehmen danach strebt, das beste Produkt auf dem Markt anzubieten; es soll in großen Mengen und zu guten Preisen verkauft werden.
Hier hofft das Unternehmen natürlich darauf, dass die Kunden dies genauso sehen und das Produkt erwerben. Wird das Produkt hingegen teuer entwickelt und hergestellt, so kann dies den Preis deutlich anheben und die Nachfrage daraufhin schnell absinken.
Konzentriert sich das Unternehmen nur darauf das beste Produkt zu entwickeln, dann kann es passieren, dass es am Markt vorbei produziert. Das Produkt mag dann zwar gut sein, ebenso wie die Qualität, jedoch hat das Unternehmen dann am Ziel bzw. Kunden vorbei produziert.
Im Gegensatz dazu steht das bedürfnisorientierte Marketing, hier werden die Bedürfnisse und Wünsche der Verbraucher und der Zielmärkte konkret erfasst. Das oberste Ziel ist hier nicht das beste Produkt herzustellen, sondern die Zufriedenstellung der Kunden, denn aus diesen sollen Stammkunden werden.
Unternehmen gehen davon aus, dass der Schlüssel zum Erreichen der Ziele in der Kundenzufriedenheit liegt, deshalb werden alle grundlegenden Entscheidungen nach Wünschen und Bedürfnissen der Verbraucher getroffen.
Betreibt ein Unternehmen jedoch extrem bedürfnisorientiertes Marketing, so besteht die Gefahr, dass die vorhanden Ressourcen, wie Personal oder Finanzen, und die Gewinnziele zu wenig Berücksichtigung finden. Dies wirkt sich negativ auf die Rentabilität aus, gleichzeitig besteht aber auch eine Überforderung des Unternehmens, da jeder neue Wunsch die Komplexität erhöht und somit zu höheren Kosten führt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Marketing in sozialen Unternehmen – Zusammenfassung: Dieses Kapitel erläutert den Aufbau der Präsentation, die zugrunde liegenden Hypothesen zum Sozialmarketing sowie die kritische Auseinandersetzung mit diesen während der Gruppendiskussion.
2. Mein Anteil in der Präsentation: Dieser Abschnitt dient der Reflexion der individuellen fachlichen Schwerpunkte der Verfasserin, insbesondere der Marketing- und Kundendimensionen sowie der strategischen Planung.
2.1. Marketing Dimensionen: Es erfolgt eine detaillierte Gegenüberstellung und Analyse der vier Dimensionen: produktorientiertes, bedürfnisorientiertes, aktives und passives Marketing.
2.2. Kundendimensionen: Hier werden die emotionale, sozialdemographische und betriebswirtschaftliche Kundendimension im spezifischen Kontext sozialer Unternehmen und des Non-Profit-Sektors betrachtet.
2.3. Die Strategie – Auf dem Weg zur Positionierung: Dieses Kapitel beschreibt die Notwendigkeit strategischer Planung und Positionierung für Non-Profit-Organisationen, um sich am Markt abzuheben.
Schlüsselwörter
Sozialmarketing, Marketingdimensionen, Non-Profit-Organisationen, Kundenzufriedenheit, Positionierung, Marketingprozess, Sozialmanagement, Produktorientierung, Bedürfnisorientierung, Aktives Marketing, Passives Marketing, Kundenneugewinnung, Betriebswirtschaft, Strategie, Zielbestimmung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit reflektiert die Inhalte und die Vorbereitung einer Gruppenpräsentation zum Thema Marketing in sozialen Unternehmen im Rahmen des Moduls Sozialmanagement.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen umfassen die Definitionen von Sozialmarketing, den Vergleich verschiedener Marketing- und Kundendimensionen sowie die Bedeutung von Strategie und Positionierung in Non-Profit-Organisationen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Vermittlung und Reflexion von Marketinggrundlagen, um zu zeigen, wie soziale Unternehmen durch gezieltes Management ihre Positionierung und Kundenzufriedenheit verbessern können.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der reflexiven Aufarbeitung des erarbeiteten Fachwissens, welches anhand eines Praxisbeispiels angewandt wurde.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Marketingdimensionen, die Erläuterung der verschiedenen Kundendimensionen sowie die theoretische Herleitung von Marketingstrategien und Positionierung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselwörter sind unter anderem Sozialmarketing, Non-Profit-Organisationen, Kundendimensionen, Marketingprozess, Positionierung und Sozialmanagement.
Warum ist eine rein produktorientierte Marketingstrategie im sozialen Bereich problematisch?
Da soziale Einrichtungen primär Menschen und deren Bedürfnisse bedienen, führt eine reine Produktfokussierung oft dazu, dass an den tatsächlichen Anforderungen der Zielgruppe vorbeiproduziert wird und die emotionale Bindung zum Kunden fehlt.
Welche Rolle spielt die emotionale Kundendimension in sozialen Unternehmen?
Da Entscheidungen im sozialen Bereich oft nicht rein rational getroffen werden, ist eine emotional-positive Ausstrahlung der Einrichtung entscheidend, um Vertrauen aufzubauen und Kunden zu gewinnen.
Was beschreibt das Konzept der IST- und SOLL-Positionierung?
Die IST-Positionierung stellt den aktuellen Zustand eines Unternehmens dar, während die SOLL-Positionierung das angestrebte Zielbild definiert, dessen Erreichung durch entsprechende Marketingstrategien ermöglicht werden soll.
- Arbeit zitieren
- Ramona Brüe (Autor:in), 2017, Assignment: Marketing in sozialen Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1176613