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Beratung, Schlichtung und Verhandlung. Falldiskussionen am Beispiel Spielsucht

Titel: Beratung, Schlichtung und Verhandlung. Falldiskussionen am Beispiel Spielsucht

Hausarbeit , 2019 , 18 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Mandy Zunder (Autor:in)

Psychologie - Beratung und Therapie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit beschreibt zwei Beispiele für Situationen in der Beratung. Der erste Fall behandelt die Spielsucht. Die Lösung liegt wahrscheinlich auf der Hand, doch wie macht man dies dem Betroffenen klar? Wie kann er motiviert werden, den langen und schweren Weg aus einer Sucht heraus zu gehen und wie geht man mit auftretenden Widerständen um? Im zweiten Teil sollen die Problematik einer Verhandlungssituation beschrieben werden. Der Betreuer möchte für seinen Betreuten etwas bekommen, doch wie kann er sein Ziel erreichen, ohne dabei die Beziehung zum Verhandlungspartner zu gefährden? Gibt es Techniken, um die Verhandlungssituation zu kontrollieren und welche können angewandt werden?

Als Basis von Beratung und Verhandlung ist die Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg. In erster Linie dient Kommunikation der Verständigung: zwei Menschen (Sender und Empfänger) tauschen unter Zuhilfenahme von Signalen Informationen aus. Die Signale können sowohl verbal als auch nonverbal übertragen werden, wobei diese auch in unterschiedlicher Beziehung zueinanderstehen können. So kann ein nonverbales Zeichen als Ersatz dienen, beispielsweise durch ein Kopf schütteln ein "Nein" zum Ausdruck gebracht werden. Die verbale Kommunikation kann durch nonverbale Signale unterstützt , betont oder illustriert werden. Es kann auch der Inhalt einer verbalen Botschaft verändert werden, in dem man beispielsweise eine Aufforderung mit einem entschuldigenden Lächeln beifügt. Aber es gibt auch widersprüchliche Aussagen auf verbaler und nonverbaler Ebene, nämlich wenn der Sender etwas sagt, jedoch etwas anderes denkt und nicht kongruent erscheint, weil seine nonverbalen Botschaften unbewusst immer mitschwingen. So können verschränkte Arme Abwehr signalisieren, egal wie freundlich jemand sich artikuliert. Für eine gelungene Kommunikation ist ein Klares Senden und sorgfältiges Empfangen wichtig. Die verbale Kommunikation kann Interesse und Aufmerksamkeit zum Ausdruck bringen, indem der Zuhörer sich nicht nur passiv verhält, sondern aktiv durch Nachfragen und Paraphrasieren das Ge- spräch gestaltet und Einfluss auf den Verlauf nimmt. In der Beratung wird die Kommunikation nicht zufällig gewählt. Um gelungen kommunizieren zu können, empfiehlt es sich, Fertigkeiten anzueignen und Kommunikationsmodelle anzuwenden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 BLOCK 1 – FALL 2

2.1 PROBLEMDARSTELLUNG UND ANALYSE DER SITUATION

2.1.1 Definition der Spielsucht

2.1.2 Entstehung der Sucht

2.2 IST-ZUSTAND UND SEINE PROBLEME ERKENNEN

2.3 SOLL-ZUSTAND ERKENNEN UND SEINE ZIELE DEFINIEREN

2.4 HANDLUNGSSTRATEGIEN ENTWICKELN

2.4.1 Widerstände erkennen und bearbeiten

2.4.2 Grenzen in der Betreuung

3 BLOCK 2 – FALL 1

3.1 PROBLEMDARSTELLUNG

3.2 PROBLEMANALYSE UND LÖSUNGSANSATZ

3.2.1 Verhandlung führen

3.2.2 Gestaltung des Gesprächs

3.2.3 5 Phasen der Verhandlung

4 FAZIT

5 QUELLENANGABEN

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit setzt sich zum Ziel, die kommunikativen Herausforderungen im Alltag eines Berufsbetreuers anhand von zwei fiktiven Fallbeispielen zu analysieren. Dabei steht die Optimierung der Gesprächsführung in Beratungs- und Verhandlungssituationen im Vordergrund, um professionell auf Klienten einzuwirken und sachorientierte Lösungen zu erzielen.

  • Grundlagen erfolgreicher Kommunikation und Interaktion
  • Umgang mit Suchterkrankungen (Fallbeispiel Spielsucht)
  • Entwicklung von Handlungsstrategien und Überwindung von Widerständen
  • Methoden der Verhandlungsführung und Gesprächsgestaltung
  • Professionelle Rollenwahrnehmung und Grenzziehung in der Betreuungsarbeit

Auszug aus dem Buch

2.4 Handlungsstrategien entwickeln

Allein der Wunsch nach Abstinenz reicht nicht, um dauerhaft eine Veränderung in Gang zu bringen. Die Veränderung der Lebensweise des Spielsüchtigen erfordert eine hohe Motivation, schließlich ist er wie bei jeder anderen Sucht von Entzugssymptomen betroffen, die es schwer machen, dem Drang zu Spielen zu widerstehen. Scham und Verzweiflung über das eigene Fehlverhalten sorgen dafür, dass der Betroffene mit dem Problem hinter dem Berg hält, womöglich sogar das Versagensgefühl mit erneuten Spielen verdrängt (vgl. Batthyány & Pritz 2009, S.59). Ziel der Beratung ist diese Motivation zu fördern und zu erhalten. Kann der Betreute sein Problem als solches erkennen und zeigt sich bereit es zu bearbeiten, empfiehlt es sich, baldmöglichst mit ihm die finanzielle Situation zu besprechen.

In der Literatur wird empfohlen, für den Betroffenen weiterführenden Hilfen im Blick zu haben. Denn „es ist wichtig, dass er seine noch offenen Türen zum Rückfall fest verschließt. Dazu ist es wichtig, dass er zunächst alles Geld und auch Scheckkarten dem Partner oder vertrauten Angehörigen übergibt, bis er sich einigermaßen gefestigt fühlt. Seine Wege sollten auch in der ersten Phase der Abstinenz an Spielotheken vorbeiführen, und er sollte sich einen neuen Freundeskreis schaffen.“ (Fritzsche 2018, S.228)

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung erläutert die Relevanz der Kommunikation als zentrales Werkzeug für Berufsbetreuer und stellt die zwei gewählten Fallbeispiele vor.

2 BLOCK 1 – FALL 2: Dieses Kapitel behandelt die Problematik der Spielsucht bei einem Betreuten, analysiert Entstehung und Phasen der Sucht und zeigt Beratungsansätze auf.

3 BLOCK 2 – FALL 1: Dieses Kapitel fokussiert sich auf eine Verhandlungssituation mit einer Krankenkasse und wendet Methoden des sachorientierten Verhandelns an.

4 FAZIT: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zur Gesprächsführung und den angewandten Verhandlungsstrategien zusammen und betont die Bedeutung von Wertschätzung und Zielorientierung.

5 QUELLENANGABEN: Dieses Kapitel listet alle verwendeten wissenschaftlichen Publikationen und Internetquellen auf.

Schlüsselwörter

Berufsbetreuer, Beratung, Kommunikation, Spielsucht, Verhandlungsführung, Suchtprävention, Gesprächsgestaltung, Klientenarbeit, Konfliktmanagement, Harvard-Konzept, Motivationsförderung, Ressourcenorientierung, Abstinenz, Verhaltensänderung, Beziehungsarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die kommunikativen Anforderungen in der Tätigkeit eines Berufsbetreuers und analysiert, wie Beratungs- und Verhandlungsprozesse professionell gestaltet werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Gesprächsführung, dem Umgang mit Abhängigkeitserkrankungen wie der Spielsucht sowie der Anwendung von Verhandlungsstrategien in der beruflichen Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch die Analyse zweier fiktiver Fallbeispiele Handlungsstrategien abzuleiten, die dem Betreuer helfen, seine Klienten motivierend zu beraten und erfolgreich zu verhandeln.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Anwendung etablierter Modelle der Beratungspsychologie und Kommunikation, wie beispielsweise Rogers' Modell der Basisqualitäten oder dem Harvard-Konzept.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil ist zweigeteilt: Zuerst wird die Problematik der Spielsucht und der Beratungsprozess beleuchtet, anschließend folgt ein Abschnitt zur sachorientierten Verhandlungsführung mit Behördenvertretern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Berufsbetreuung, Beratung, Kommunikation, Spielsucht, Verhandlungsführung, Motivationsförderung und Beziehungsarbeit.

Wie geht ein Betreuer methodisch mit den Widerständen eines spielsüchtigen Klienten um?

Der Autor empfiehlt eine wertschätzende und empathische Haltung, kritisches Hinterfragen statt Konfrontation sowie die Einbindung der Bedürfnispyramide, um die Motivation zur Veränderung zu stärken.

Was ist die Kernbotschaft für die Verhandlungsführung mit einer Krankenkasse?

Die Kernbotschaft lautet, sich auf Interessen statt auf starre Positionen zu konzentrieren, sachorientierte Argumente zu liefern und eine Alternative für den Fall eines Scheiterns vorzubereiten.

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Details

Titel
Beratung, Schlichtung und Verhandlung. Falldiskussionen am Beispiel Spielsucht
Hochschule
Hochschule Wismar
Note
1,7
Autor
Mandy Zunder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
18
Katalognummer
V1177300
ISBN (PDF)
9783346601377
ISBN (Buch)
9783346601384
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Beratung Schlichtung Verhandlung Sucht Rechtliche Betreuung Betreuungsrecht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mandy Zunder (Autor:in), 2019, Beratung, Schlichtung und Verhandlung. Falldiskussionen am Beispiel Spielsucht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1177300
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Leseprobe aus  18  Seiten
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