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Strategien im Corporate Real Estate Management

Title: Strategien im Corporate Real Estate Management

Project Report , 2008 , 41 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Norbert Müller (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Im Gegensatz zu den Unternehmensressourcen Kapital, Arbeit, Technologie und Information wird die Immobilie i.d.R. oft nur als Produktionsfaktor angesehen. Diese Einstellung, deren hauptsächliche Ursache darin liegt, dass die Immobilie nicht zum Kerngeschäft gehört, hat bei einer Vielzahl von Unternehmen seit Mitte der 1990er Jahre dazu geführt, dass das Immobilienmanagement fester Unternehmensbestandteil wurde. Obwohl die Unternehmen die Potenziale eines aktiv gemanagten Immobilienbestandes erkennen, ist die managementorientierte Auseinandersetzung unter den verschiedenartigen immobilienspezifischen Gesichtspunkten im Unternehmen immer noch eine Herausforderung. Um diese aktiv zu unterstützen sind strategische Ziele für die Unternehmen festzulegen, die sich in der Vergangenheit aber nicht auf das operative Handeln übertragen haben. Gleichzeitig bedeutet diese fehlende Umsetzung auch, dass der oft zitierte Satz „Wir sind nicht im Immobilien-Geschäft!“ bei vielen Unternehmensmanagern immer noch vorherrscht. Schulte/Schäfers et al. weisen darauf hin, dass viele Unternehmen unbewusst ohne klare Marschroute im Immobiliengeschäft tätig sind. Das Fehlen von Strategien ist nicht nur im Umgang mit den betrieblich genutzten Immobilien zu betrachten, sondern darüber hinaus auch eine der wesentlichen Herausforderungen im gesamten Real Estate Management. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den in der Immobilienwirtschaft neuen Begriff des Corporate Real Estate Management (CREM) vorzustellen. strategische Ziele zu bestimmen und aus diesen Zielen Strategien für das CREM abzuleiten und zu beschreiben. Um in das Thema der Strategien im CREM einzuleiten, untersucht Teil 2 Grundlagen, Entwicklung, Definition und Zielstellung des CREM. Aus den Zielen werden Strategien abgeleitet, die im Teil 3 einzeln vorgestellt werden. Im Teil 4 wird der Projektbericht mit einer Schlussbemerkung abgeschlossen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Zielsetzung

1.3. Methodisches Vorgehen

2. Corporate Real Estate Management im Unternehmen

2.1. Corporate Real Estate Management als Teil des Real Estate Management

2.2. Entwicklung und Definitionen des Corporate Real Estate Management

2.3. Ziele des Corporate Real Estate Management

3. Strategien für das Corporate Real Estate Management

3.1. Basisstrategien

3.1.1. Strategien der Immobilienbereitstellung

3.1.2. Strategien der Immobilienbewirtschaftung

3.1.3. Strategien der Immobilienverwertung

3.2. Wettbewerbsstrategien

3.2.1. Allgemeine Betrachtung zu Wettbewerbsstrategien

3.2.2. Strategie der Kostenführerschaft

3.2.3. Strategie der Differenzierung

3.2.4. Strategie der Konzentration

3.3. Risikostrategien

3.3.1. Allgemeine Betrachtung von Risikostrategien

3.3.2. Strategie der Risikovermeidung

3.3.3. Strategie der Risikominderung

3.3.4. Strategie der Risikoüberwälzung

3.3.5. Strategie der Risikoselbsttragung

3.3.6. Strategie des Risikodialogs

4. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, das Konzept des Corporate Real Estate Management (CREM) in die Immobilienwirtschaft einzuführen, strategische Ziele für Unternehmen zu bestimmen und daraus konkrete Managementstrategien abzuleiten und zu systematisieren.

  • Grundlagen und Definitionen des Corporate Real Estate Management
  • Phasenorientierte Basisstrategien (Bereitstellung, Bewirtschaftung, Verwertung)
  • Wettbewerbsstrategien zur Stärkung von Wettbewerbsvorteilen
  • Risikostrategien zum Umgang mit immobilienwirtschaftlichen Unsicherheiten
  • Analyse der Bedeutung von Unternehmensimmobilien als betriebliche Ressource

Auszug aus dem Buch

1.1.Problemstellung

Im Gegensatz zu den Unternehmensressourcen Kapital, Arbeit, Technologie und Information wird die Immobilie i.d.R. oft nur als Produktionsfaktor angesehen. Diese Einstellung, deren hauptsächliche Ursache darin liegt, dass die Immobilie nicht zum Kerngeschäft gehört, hat bei einer Vielzahl von Unternehmen seit Mitte der 1990er Jahre dazu geführt, dass das Immobilienmanagement fester Unternehmensbestandteil wurde. Obwohl die Unternehmen die Potenziale eines aktiv gemanagten Immobilienbestandes erkennen, ist die managementorientierte Auseinandersetzung unter den verschiedenartigen immobilienspezifischen Gesichtspunkten im Unternehmen immer noch eine Herausforderung.

Um diese aktiv zu unterstützen sind strategische Ziele für die Unternehmen festzulegen, die sich in der Vergangenheit aber nicht auf das operative Handeln übertragen haben. Gleichzeitig bedeutet diese fehlende Umsetzung auch, dass der oft zitierte Satz „Wir sind nicht im Immobilien-Geschäft!“ bei vielen Unternehmensmanagern immer noch vorherrscht.

Schulte/Schäfers et al. weisen darauf hin, dass viele Unternehmen unbewusst ohne klare Marschroute im Immobiliengeschäft tätig sind. Das Fehlen von Strategien ist nicht nur im Umgang mit den betrieblich genutzten Immobilien zu betrachten, sondern darüber hinaus auch eine der wesentlichen Herausforderungen im gesamten Real Estate Management.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung des Immobilienmanagements in Unternehmen, das oft nicht als Kerngeschäft wahrgenommen wird, sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.

2. Corporate Real Estate Management im Unternehmen: Hier werden die Grundlagen, Definitionen und Ziele des CREM definiert sowie dessen Einordnung innerhalb des übergeordneten Real Estate Managements vorgenommen.

3. Strategien für das Corporate Real Estate Management: Das Hauptkapitel detailliert die verschiedenen strategischen Optionen, unterteilt in Basisstrategien (Phasen der Immobilie), Wettbewerbsstrategien und Risikostrategien.

4. Schlussbemerkung: Abschließend wird die wachsende Bedeutung von CREM für Unternehmen zusammengefasst und die Priorisierung der Basisstrategien hervorgehoben.

Schlüsselwörter

Corporate Real Estate Management, CREM, Immobilienmanagement, Immobilienbereitstellung, Immobilienbewirtschaftung, Immobilienverwertung, Wettbewerbsstrategie, Risikostrategie, Immobilienwirtschaft, Outsourcing, Facility Management, Redevelopment, Nicht-Kerngeschäft, Unternehmensimmobilien, Immobilienstrategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die strategische Steuerung von Immobilienbeständen in Unternehmen, deren Kerngeschäft nicht die Immobilienwirtschaft ist (sog. "non-property companies").

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die systematische Strukturierung von CREM-Strategien, unterteilt in Basis-, Wettbewerbs- und Risikostrategien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Vorstellung des CREM-Begriffs, die Bestimmung strategischer Ziele und die detaillierte Beschreibung der daraus ableitbaren Handlungsstrategien.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine theoretische Analyse auf Basis der bestehenden immobilienwirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Fachliteratur (u.a. Schulte/Schäfers) vorgenommen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Basisstrategien der Immobilienphasen (Bereitstellung, Bewirtschaftung, Verwertung), ergänzt um Wettbewerbs- und Risikostrategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Corporate Real Estate Management, Basisstrategien, Wettbewerbsvorteile, Risikomanagement und die betriebliche Immobilienressource.

Warum ist das Immobilienmanagement für Unternehmen heute so wichtig?

Da Immobilien langfristig Kapital binden und erhebliche Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg haben, ist ein aktives Management zur Ergebnisoptimierung für Unternehmen unerlässlich geworden.

Welche Rolle spielt die Unterscheidung zwischen "Kauf" und "Leasing"?

Diese Entscheidung ist eine der wesentlichen Basisstrategien der Immobilienbereitstellung; sie beeinflusst die Kapitalbindung, Flexibilität und das Risikoprofil des Unternehmens.

Was unterscheidet die aktive von der passiven Verwertungsstrategie?

Die aktive Strategie nutzt Instrumente wie das Redevelopment zur Wertsteigerung, während die passive Strategie auf die direkte Verwertung durch Vermietung oder Verkauf ohne strukturelle Änderungen setzt.

Warum sind Risikostrategien im CREM nur zweitrangig?

Weil die CREM-Einheit in der Regel innerhalb eines Unternehmens operiert und somit durch die Unternehmensstruktur abgesichert ist, im Gegensatz zu reinen Immobilienunternehmen.

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Details

Title
Strategien im Corporate Real Estate Management
Grade
2,0
Author
Norbert Müller (Author)
Publication Year
2008
Pages
41
Catalog Number
V117757
ISBN (eBook)
9783640200993
ISBN (Book)
9783640206384
Language
German
Tags
Strategien Corporate Real Estate Management CREM Corporate Real Estate Management Strategy
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Norbert Müller (Author), 2008, Strategien im Corporate Real Estate Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117757
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