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Chancen und Risiken des demographischen Wandels im Rheingau-Taunus-Kreis

Title: Chancen und Risiken des demographischen Wandels im Rheingau-Taunus-Kreis

Diploma Thesis , 2008 , 147 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Dipl. Geograph Marcel Becker (Author)

Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning
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Summary Excerpt Details

Im Rahmen einer Strukturanalyse wird die demographische Entwicklung im Rheingau-Taunus-Kreis untersucht und dargestellt. Aufbauend auf die Strukturanalyse wird ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, der zur Abmilderung der Auswirkungen des demographischen Wandels im Rheingau-Taunus-Kreis beitragen soll.
Der demographische Wandel hat vielfältige Auswirkungen. Die Diplomarbeit konzentriert sich darauf, wie sich der demographische Wandel im Rheingau-Taunus-Kreis auf seine Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur auswirken wird und wo sich die Problemgebiete befinden, bzw. welche Gemeinden des Kreises hiervon besonders betroffen sind. Die Analyse der Strukturdaten zeigt Chancen und Risiken des Rheingau-Taunus-Kreises auf, die auf den demographischen Wandel bezogen werden.
Die Prognose der Bevölkerungsentwicklung des hessischen Landtages, „Bevölkerung in Hessen 2050“, im Rahmen der koordinierten Bevölkerungsprognose der Bundesregierung sowie aktuelle statistische Daten der Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur bilden hierfür die Datengrundlage. Aus der Analyse soll hervorgehen, wie sich die Bevölkerungszahl bis 2050 entwickeln und wie sich bis dahin die Altersstruktur verändern wird.
Zunächst wird auf den demographischen Wandel in Deutschland und Hessen eingegangen, um einen Überblick über die Problematik zu geben und die Rahmenbedingungen für das Untersuchungsgebiet aufzuzeigen. Der Analyseteil der Diplomarbeit beginnt mit der Erstellung eines Demographietyps der hessischen und rheinland-pfälzischen Landkreise mit Hilfe quantitativer Analysemethoden. Die demographischen Daten der Städte und Gemeinden des Rheingau-Taunus-Kreises werden unter zur Hilfenahme der Bevölkerungsvorausberechnung der Bertelsmannstiftung analysiert.
Des Weiteren erfolgt eine Analyse des Rheingau-Taunus-Kreises in Bezug auf seine Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Der Begriff demographischer Wandel

1.1 Zielsetzung

1.2 Das Untersuchungsgebiet:

Der Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen

2. Demographischer Überblick über Deutschland – Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung bis 2050

2.1 Ursachen des demographischen Wandels in Deutschland

2.2 Geburtenniveau und Wanderungssaldo in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Staaten

2.3 Bevölkerungsvorausberechnung für die Mitgliedsstaaten der europäischen Union von Eurostat

2.4 Die 11. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes

2.5 Hessen – Bevölkerungsvorausberechnung bis 2050

2.6 Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsvorausberechnung bis 2050

2.7 Ergebnisse der regionalisierten Vorausberechnung für die Regierungsbezirke Hessens und landesplanerischen Regionen von Rheinland-Pfalz

3. Die Demographietypen der hessischen und rheinland-pfälzischen Kreise (mittlere Variante)

3.1 Annahmen der regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung für die hessischen Landkreise

3.2 Zweck der Demographietypen

3.3 Faktorenanalyse der demographischen Daten der Landkreise

3.4 Clusteranalyse der demographischen Daten der Landkreise

3.5 Rheingau-Taunus-Kreis, eine demographische Analyse – Demographietyp 8

3.6 Die Städte und Gemeinden des Rheingau-Taunus-Kreises

3.7 Fazit: demographischer Wandel

4. Strukturanalyse des Rheingau-Taunus-Kreises

4.1 Zweck der Faktoren- und Clusteranalyse bei der Strukturanalyse

4.2 Die Siedlungsstruktur

4.2.1 Faktorenanalyse der Siedlungsstrukturdaten

4.2.2 Clusteranalyse der Siedlungsstrukturdaten

4.2.3 Die Siedlungsstruktur des Rheingau-Taunus-Kreises

4.2.4 Das System der zentralen Orte im Rheingau-Taunus-Kreis

4.2.5 Fazit: Siedlungsstruktur

4.3 Die Wirtschaftsstruktur

4.3.1 Faktorenanalyse der Wirtschaftsstrukturdaten

4.3.2 Clusteranalyse der Wirtschaftsstrukturdaten

4.3.3 Die Wirtschaftsstruktur des Rheingau-Taunus-Kreises

4.3.4 Fazit: Wirtschaftsstruktur

5. Voraussichtliche Auswirkungen des demographischen Wandels

5.1 Siedlungsstruktur/ Wohnbau

5.2 Wirtschaftsstruktur

6. Qualitative, problemzentrierte Interviews

6.1 Situation des Rheingau-Taunus-Kreises

6.2 Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Siedlungsstruktur

6.3 Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Wirtschaftsstruktur und Versorgung

6.4 Defizite der Kommunen/ des Landkreises

6.5 Risiken des demographischen Wandels

6.6 Chancen des demographischen Wandels

6.7 Maßnahmen gegen den demographischen Wandel

7. Konsequenzen für die räumliche Planung

8. Entwicklung von Strategien zur Abmilderung des demographischen Wandels

8.1 Wachstum und Innovation fördern

8.2 Daseinsvorsorge und verkehrliche Erreichbarkeit sichern

8.3 Ressourcen bewahren und Landschaftspotentiale entwickeln

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht im Rahmen einer umfassenden Strukturanalyse die demographische Entwicklung im Rheingau-Taunus-Kreis. Ziel ist es, die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die lokale Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur zu identifizieren, Problemgebiete zu lokalisieren und auf dieser Datengrundlage einen Maßnahmenkatalog zur Abmilderung dieser Auswirkungen zu entwickeln.

  • Demographische Analyse und Bevölkerungsprognose des Rheingau-Taunus-Kreises
  • Strukturanalyse der Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur unter Einbeziehung quantitativer Methoden wie Faktoren- und Clusteranalyse
  • Qualitative Experteninterviews mit kommunalen Akteuren zur Erfassung lokaler Herausforderungen
  • Entwicklung eines strategischen Maßnahmenkatalogs zur zukunftsorientierten Planung

Auszug aus dem Buch

1. Der Begriff demographischer Wandel

Seitdem der Mensch sesshaft wurde, hat sich in einem bestimmten Gebiet eine bestimmte Bevölkerungszahl ergeben. Im Laufe der Jahrtausende entwickelten sich Zentren der Besiedlung, die Hochkulturen hervorgebracht haben. Schon zu dieser Zeit war eine stabile Bevölkerungsentwicklung nötig, um diese Kulturen am leben zu erhalten. Jedoch verursachten Kriege, Hungersnöte und Epidemien eine erhebliche Bevölkerungsabnahme, die den Bestand der Besiedlung in einem Gebiet gefährdete. Demnach ist der demographische Wandel kein neues Phänomen, sondern es gibt ihn schon so lange, wie es den Menschen gibt. Der demographische Wandel hängt mit vielen sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen zusammen. Einerseits kann ein moderater Bevölkerungsanstieg die wirtschaftliche Entwicklung unterstützen, andererseits kann eine Bevölkerungsexplosion wie auch eine Bevölkerungsimplosion eine Gesellschaft im Bestand gefährden.

In Europa des 18. und 19. Jahrhunderts im Zuge der industriellen Revolution verlief die Bevölkerungsentwicklung zum größten Teil positiv, explodierte geradezu, so dass viele Menschen gezwungen waren auszuwandern. Andernfalls hätten sie nicht ernährt werden können oder hätten in Armut gelebt.

Am Anfang des 19. Jahrhunderts und im Laufe des 20. Jahrhunderts sank jedoch die Geburtenzahl in vielen europäischen Staaten aufgrund neuer sozialer Entwicklungen drastisch. Somit entwickelte sich der aktuelle demographische Wandel mit seinen vielfältigen, gravierenden Problemen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der Begriff demographischer Wandel: Einführung in das historische Phänomen des demographischen Wandels und Darstellung der Zielsetzung der Diplomarbeit.

2. Demographischer Überblick über Deutschland – Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung bis 2050: Analyse der Ursachen für den Bevölkerungsrückgang und Vorstellung verschiedener Bevölkerungsvorausberechnungen für Deutschland und die Bundesländer.

3. Die Demographietypen der hessischen und rheinland-pfälzischen Kreise (mittlere Variante): Anwendung von Faktoren- und Clusteranalyse zur Klassifizierung von Kreisen nach demographischen Merkmalen.

4. Strukturanalyse des Rheingau-Taunus-Kreises: Detaillierte Untersuchung der Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur des Rheingau-Taunus-Kreises mittels statistischer Verfahren.

5. Voraussichtliche Auswirkungen des demographischen Wandels: Prognose der zukünftigen Folgen des Wandels auf den Wohnungsbau und die Wirtschaftsstruktur.

6. Qualitative, problemzentrierte Interviews: Auswertung von Experteninterviews mit Vertretern lokaler Kommunen zur Einschätzung der spezifischen Herausforderungen.

7. Konsequenzen für die räumliche Planung: Ableitung der räumlichen Planungserfordernisse aus den vorangegangenen Analysen.

8. Entwicklung von Strategien zur Abmilderung des demographischen Wandels: Vorstellung konkreter Maßnahmenkataloge in den Bereichen Wachstum, Daseinsvorsorge und Landschaftsentwicklung.

Schlüsselwörter

Demographischer Wandel, Rheingau-Taunus-Kreis, Bevölkerungsentwicklung, Strukturanalyse, Siedlungsstruktur, Wirtschaftsstruktur, Clusteranalyse, Faktorenanalyse, Daseinsvorsorge, Regionale Planung, Bevölkerungsprognose, Fachkräftemangel, Stadtumbau, Familienfreundlichkeit, Standortattraktivität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Rheingau-Taunus-Kreis, insbesondere auf die Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur, um daraus Strategien für die zukünftige Planung abzuleiten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Untersuchung umfasst die demographische Entwicklung, die räumliche Siedlungsstruktur, die regionale Wirtschaftsstruktur sowie Strategien der Daseinsvorsorge und räumlichen Planung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Erstellung eines fundierten Maßnahmenkatalogs, der Kommunen dabei unterstützt, die negativen Auswirkungen der Bevölkerungsalterung und -schrumpfung abzumildern.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Der Autor nutzt quantitative Methoden wie die Faktorenanalyse und Clusteranalyse zur Klassifizierung der Landkreise sowie qualitative, problemzentrierte Experteninterviews zur Einordnung der lokalen Situation.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende Analyse der demographischen Daten, eine Strukturanalyse des Untersuchungsgebietes und die Auswertung von Interviews mit kommunalen Verantwortungsträgern.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Analyse?

Kritische Begriffe sind neben dem "demographischen Wandel" auch die "Siedlungsstruktur", "Wirtschaftskraft", "Suburbanisierung", "Daseinsvorsorge" und "regionale Entwicklung".

Welche Rolle spielt die Siedlungsstruktur bei der Bevölkerungsentwicklung im Rheingau-Taunus-Kreis?

Die Arbeit verdeutlicht, dass die Siedlungsstruktur (z.B. suburban vs. ländlich) maßgeblich die Widerstandsfähigkeit gegen demographische Prozesse beeinflusst und Wohnungsleerstände in unattraktiven Lagen fördert.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich des Rheingau-Taunus-Kreises?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Kreis zwar im Mittelfeld vergleichbarer Regionen liegt, jedoch vor allem bei abgelegenen, ländlichen Kommunen mit erheblichen Anpassungsproblemen rechnen muss.

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Details

Title
Chancen und Risiken des demographischen Wandels im Rheingau-Taunus-Kreis
College
Johannes Gutenberg University Mainz
Grade
2,3
Author
Dipl. Geograph Marcel Becker (Author)
Publication Year
2008
Pages
147
Catalog Number
V117801
ISBN (eBook)
9783640208999
ISBN (Book)
9783640209637
Language
German
Tags
Chancen Risiken Wandels Rheingau-Taunus-Kreis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Geograph Marcel Becker (Author), 2008, Chancen und Risiken des demographischen Wandels im Rheingau-Taunus-Kreis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117801
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