Die Krise der deutschen Gewerkschaften im Zuge der Globalisierung


Seminararbeit, 2007
20 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Über die Gewerkschaften in Deutschland
2.1. Geschichte
2.2. Aufbau und Aufgaben des DGB und seiner Gewerkschaften
2.3. Aktuelle Probleme

3. Die Globalisierung
3.1. Definitionsversuch Globalisierung
3.2. Auswirkungen auf die Gewerkschaften

4. Die öffentliche Wahrnehmung der Gewerkschaften

5. Vorschläge zur Organisation von Gewerkschaften heute
5.1 Empfehlungen an die Gewerkschaften
5.2. Internationalisierung der Gewerkschaftsarbeit

6. Schluss

7. Quellenverzeichnis

1. Einleitung

Die Mitgliederzahlen deutscher Gewerkschaften sinken seit den 90-er Jahren beständig. Vor allem der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) als größter Gewerkschaftsbund leidet massiv darunter. Derzeit sind weniger Arbeitnehmer gewerkschaftlich organisiert als jemals zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Nur etwa jeder fünfte Beschäftigte zahlt Gewerkschaftsbeiträge. Gleichzeitig sinkt auch der Organisationsgrad, was zu einem rapiden gewerkschaftlichen Machtverlust führt. In zahlreichen öffentlichen Debatten werden Ursachen für den Mitgliederrückgang gesucht und Lösungsansätze vorgestellt.

Im Folgenden möchte ich nun an diese aktuellen Diskussionen mit Hilfe von ausgewählten Punkten anknüpfen. Der Inhalt meiner Arbeit bezieht sich in erster Linie auf den DGB, da er neben dem CGB (Christlicher Gewerkschaftsbund) und dem DBB (Beamtenbund und Tarifunion) der mit Abstand größte Gewerkschaftsbund Deutschlands ist. Zu Beginn werde ich die Gewerkschaften als Organisationen vorstellen. Dabei wird auf die Entstehungsgeschichte, den Aufbau sowie den Aufgaben des DGB und auf seine aktuellen Probleme eingegangen. Im nächsten Abschnitt soll geklärt werden, was Globalisierung ist und welche Folgen sie für die gewerkschaftliche Struktur beziehungsweise Organisation hat. Der nächste Abschnitt beschreibt die Lage des DGB aus der Sicht der Bevölkerung. Ausgehend von einer Studie von 2005 wird das Spannungsfeld zwischen Kollektivvereinbarungen und Eigenverantwortlichkeit unter den Arbeitnehmern deutlich. Danach werden Lösungsvorschläge skizziert, wie sich die Gewerkschaften mit dem Globalisierungsprozess arrangieren können um somit den Mitgliederrückgang zu stoppen und eine Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft für die Arbeitnehmer wieder attraktiv zu gestalten. Abschließend werde ich die Kernaussagen meiner Ausführungen nochmals zusammenfassen, ein Fazit ziehen und meine eigene Meinung zum Thema kundtun.

2. Über die Gewerkschaften in Deutschland

Zunächst sollen einige grundlegende Dinge bezüglich der Gewerkschaften in Deutschland dargestellt werden, um aufbauend auf diesen Kenntnissen zu den Hauptaussagen meiner Arbeit zu gelangen. Wichtig ist vor allem der Entstehungsprozess, da er die Intention einer Gewerkschaftsgründung verdeutlicht und die Interessen einer solchen Organisation darstellt. Danach wird der Aufbau und die Aufgaben des DGB erläutert. Im dritten Punkt werden die Prozesse (Wiedervereinigung, Deindustrialisierung beziehungsweise Tertiarisierung und Globalisierung), welche zur Strukturkrise der industriellen Beziehungen im 21. Jahrhundert führen, beschrieben. Diese Entwicklung ist unter anderem auch Grund für die sinkenden Mitgliederzahlen des DGB.

2.1. Geschichte

In den Revolutionsjahren 1848/49 wurde der Prozess der gewerkschaftlichen Verbandsbildung eingeleitet und nach der Reaktionsdekade der 1850er Jahre ausgebreitet. Impulse für diese Entwicklung waren zum einen die individuellen Erfahrungen von materieller Not und sozialer Benachteiligung, von politischer Unterdrückung und sozialer Ungleichheit. Durch die Entstehung des neuen Industrieproletariats, dem Niedergang alter Produktionsformen, dem Aufkommen der Fabrikarbeit als Massenphänomen, der Binnenwanderung und der Urbanisierung von industriellen Ballungsräumen kamen Anpassungsprobleme hinzu.3 Nach dem Druckerverband, welcher 1849 gegründet wurde, folgten Berufsverbände der Zigarren-, Textil- und Metallarbeiter, der Bergleute, Schneider, Bäcker, Schuhmacher und der Holz- und Bauarbeiter. Während dieser ersten Gründungsphase war der handwerkliche Einfluss noch prägend.4 Zu betonen ist, dass diesen Prozess der Gewerkschaftsbildung die parallel entstehende politische Arbeiterbewegung entscheidend vorantrieb, denn sowohl sozial-demokratische Partein als auch die Linksliberalen wurden als Gewerkschaftsgründer Ende der 1860er Jahre aktiv. Als Folge ideologischer und organisatorischer Konkurrenzkämpfe zwischen den Parteilagern entstanden drei verschiedene gewerkschaftliche Dachverbände mit unterschiedlichen Emanzipationsmodellen: die sozialdemokratischen, liberalen und christlichen. Erst in der Folgezeit bildete sich langsam ein arbeitsteiliges Organisationskonzept zwischen politischer und gewerkschaftlicher Arbeitsbewegung heraus. Bis zum Ende Kaiser Wilhelms I. 1890 wurden „332 Vereine aufgelöst, die durch sozialdemokratische, sozialistische oder kommunistische Bestrebungen angeblich den Umsturz der bestehenden Ordnung bezweckten, darunter auch viele Gewerkschaften, die offen zur Sozialdemokratie standen.“5 Die Streikwelle von 1889/90, welche sich gegen den vom Staat geführten „Klassenkampf von oben“ richtete, wurde jedoch erneut zum Motor der gewerkschaftlichen Organisation. 1892 wurde der erste Dachverband durch Vertreter von 57 Einzelverbänden in Halberstadt gegründet. Man einigte sich auf das Prinzip der Zentralisation – „Ein Betrieb – eine Gewerkschaft“.6

Im Wilhelminischen Kaiserreich zwischen 1890 und 1914 gelang es dem gewerkschaftlichen Durchbruch zur Massenbewegung zu werden. Vergleicht man Mitgliederzahl und Organisationskraft, so bleiben christliche und sozialliberale Gewerkschaftsrichtungen weit hinter den sozialdemokratischen Verbänden zurück. 1900 verzeichneten sie 680000, die christlichen 77000 und die nach ihren Gründern Max Hirsch und Franz Duncker benannten sozialliberalen „Hirsch- Dunckerschen Gewerkvereine“ rund 92000 Mitglieder.7 Mit der Jahrhundertwende endete auch die parteipolitische Bevormundung der Gewerkschaften. Die christlichen lösten sich langsam vom katholischen Dogmatismus und die sozialdemokratischen ließen sich nicht mehr als „Rekrutenschulen des Sozialismus“ von der SPD gängeln. Kennzeichnend für diese Entwicklungsphase im späten Kaiserreich war weiterhin das Entstehen neuer Verbände für bis dahin unorganisierte Berufsgruppen in eilig expandierenden Industriezweigen und die Verschmelzung beruflich verwandter Organisationen einer Branche zu Industrieverbänden.8

Im darauffolgenden Ersten Weltkrieg verloren alle drei Richtungsgewerkschaften ihren Charakter als unabhängige Interessenorganisationen der Arbeitnehmer, da sie sich in die nationale Einheitsfront einreihten. Aufgrund dessen bestand das primäre Ziel der Gewerkschaften 1918, nach Ausruf der Republik, zunächst darin, wieder als autonome Arbeitsmarktpartei anerkannt zu werden. Dies wurde bereits im November 1918 mit dem „Stinnes-Legien-Abkommen“, welcher den ersten Solidarpakt zwischen den Spitzenverbänden der Gewerkschaften und Unternehmer in der deutschen Geschichte der Arbeitsbeziehungen darstellte, verwirklicht.9 Noch im selben Jahr schließen sich alle freien Gewerkschaften (sozialdemokratische Gewerkschaften) zum Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund (ADGB) zusammen; Vorsitzender wird Carl Legien.

Der ADGB konnte seine Mitgliedszahlen bis 1929 auf fünf Millionen steigern, die Politik der gewerkschaftlichen Führungsgremien fand breiten Anklang unter den Arbeitnehmern.10 Währenddessen stabilisierten und vertieften sich die Ansätze zum einheitsgewerkschaftlichen Handeln in allen drei Richtungsgewerkschaften. 1929, mit dem Beginn der Weltwirtschaftskrise, schrumpfte der Aktionsradius der Gewerkschaften aufgrund Mitgliederverlusten immer mehr, bis sie schließlich 1933 der Diktatur zum Opfer fielen.

Nach den zwölf Jahren Verbots- und Verfolgungszeit seitens des NS-Regimes vollzog sich der Wiederaufbau der Gewerkschaften in einem schnellen Tempo. Die richtungspolitische Zersplitterung, die vor dem Zweiten Weltkrieg herrschte, wurde überwunden und es entstand ein weltanschaulich pluralistischer und parteipolitisch unabhängiger Verbund von Einheitsgewerkschaften. Während die Spaltung Deutschlands in Ost und West nach 1945 durch den Neuaufbau in Besatzungszonen seitens der Alliierten sichtbar wurde, gaben die Gewerkschaften mit ihren Interzonenkonferenzen und den Gemeinsamkeiten ihrer Grundprinzipien Hoffnung auf einen gesamtdeutschen Entwicklungspfad. Im Zuge des Kalten Krieges ab 1948 wurde diese Hoffnung jedoch zerstört, da die Besatzungsmächte ihre eigenen gesellschaftspolitischen Vorstellungen beim Aufbau eines ost- und eines westdeutschen Staates in ihrem Teil Deutschlands durchsetzten. Der in der Sowjetischen Besatzungszone gegründete Freie Deutsche Gewerkschaftsbund (FDGB) musste sich der SED anpassen und wurde in der entstehenden DDR immer mehr zu einer kommunistisch kontrollierten „Staatsgewerkschaft“. Vier Jahrzehnte lang wirkte sich die Rolle des FDGB als eine von der SED instrumentalisierte und entmündigte Massenorganisation auf die deutsch-deutsche Gewerkschaftsgeschichte aus. Auch zwischenstaatliche Gewerkschaftskontakte blieben in dieser Zeit des gespaltenen Deutschlands immer politisch belastet und waren zusätzlich ideologisch behaftet mit richtungsgewerkschaftlichen Gegensätzen.

Die Gewerkschaften im Westen sollten als Interessenvertretung der Arbeitnehmer im Rahmen einer parlamentarischen Demokratie westlichen Musters auf Basis einer privatwirtschaftlichen Ordnung wirken, was den Vorstellungen der Gewerkschaften nicht ganz entsprach und zunächst viele Mitglieder enttäuschte.11 Im Oktober 1949 folgt die Gründung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in der Bundesrepublik. Erster Vorsitzender wird Hans Böckler. Die wirtschafts- und sozialpolitischen Leitsätze des DGB fordern die Sozialisierung der Schlüsselindustrien, Wirtschaftsplanung und Mitbestimmung.12 Der DGB mit seinen Mitgliedsgewerkschaften etablierte sich in der Bundesrepublik schnell als mitgliederstarker Interessenverband. Die Mitgliederzahlen stiegen von 5,4 Millionen 1950 auf 7,9 Millionen 1990, wobei die Gewerkschaften in den verschiedenen Branchen unterschiedlich am Anstieg der Mitglieder beteiligt sind. Lediglich in den alten Industrien blieb der gewerkschaftliche Organisationsgrad hoch. Im privaten Dienstleistungssektor und im expandierenden Bereich der bei Staat und Kommunen Beschäftigten bewegte sich die Organisationsbereitschaft nur zwischen zwei und drei Prozent der Erwerbstätigen in diesen ° Positionen.13 Zieht man Bilanz für den Zeitraum von 1950 bis 1990 in der Bundesrepublik, so lässt sich Folgendes festhalten: „In diesen 40 Jahren stieg das um die Preissteigerung bereinigte Realeinkommen der Arbeiter um das Dreieinhalbfache und das der Angestellten um mehr als das Vierfache. In allen Lohn- und Leistungsgruppen behaupten die Männer ihren Spitzenplatz vor den Frauen oder bauten ihn sogar aus.“14 Aus gewerkschaftlicher Sicht war auch die Arbeitszeitbilanz ebenso positiv zu bewerten wie die Einkommensbilanz. Ende der 60er Jahre wurde die 5-Tage-Woche erreicht und nach langem Kampf unterschritt die tarifliche Wochenarbeitszeit die Grenze von 40 Stunden und stand 1990 in der Bundesrepublik bei 38,5 Stunden.

Die deutsche Einheit schließlich konfrontierte die Gewerkschaften mit neuen Herausforderungen, deren Bewältigung bis heute noch nicht gelungen ist.

2.2. Aufbau und Aufgaben des DGB und seiner Gewerkschaften

Der Deutsche Gewerkschaftsbund besteht aus 8 Einzelgewerkschaften (IG Bauen- Agrar- Umwelt; IG Bergbau, Chemie, Energie; Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft; IG Metall; Gewerkschaft Nahrung- Genuss- Gaststätten; Gewerkschaft der Polizei; TRANSNET; ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft), welche sich nach dem Einheitsgewerkschafts- und Industrieverbandsprinzip strukturieren. Der DGB bezeichnet sich als Einheitsgewerkschaft, da er Heimat für alle Arbeiter/Arbeiterinnen und Angestellte ohne Rücksicht auf deren politische oder weltanschauliche Überzeugung darstellt. Der DGB und seine Einzelgewerkschaften unterliegen also strenger Neutralität in politisch-weltanschaulichen Fragen. Das Industrieverbandsprinzip sagt aus, dass immer nur eine Gewerkschaft, aus der jeweilig zutreffenden Branche, für alle Beschäftigten eines Unternehmens zuständig ist; „ein Betrieb – eine Gewerkschaft“.15

Unterhalb der Bundesebene gliedert sich die Organisationsstruktur des Dachverbandes und seiner acht Mitgliedsgewerkschaften in 88 Regionen und neun Bezirke. Die Delegierten aus den Einzelgewerkschaften wählen auf diesen Ebenen, einschließlich auf der Ebene des Bundes, ihre Vorstände. Alle vier Jahre kommen 400 Delegierte zum DGB-Bundeskongress zusammen. Hier erfolgt die Wahl des fünfköpfigen hauptamtlichen Geschäftsführenden Bundesvorstands. Gemeinsam mit den Vorsitzenden der acht DGB-Einzelgewerkschaften bildet er den DGB-Bundesvorstand. Da wichtige strategische Lösungen nicht nur alle vier Jahre im DGB-Bundeskongress gefunden werden können, trifft zudem der Bundesausschuss einmal im Jahr bedeutsame Entscheidungen. Neben 70 Mitgliedern der Gewerkschaften gehören ihm die Vorsitzenden der DGB-Bezirke und die Mitglieder des Bundesvorstandes an.16

[...]


3 Vgl. Wolfgang Schröder, Bernhard Wessels: Die Gewerkschaften in Politik und Gesellschaft der

Bundesrepublik Deutschland: ein Handbuch. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 2003. S. 44

4 Vgl. Ralf Engeln: Bewegte Zeiten: Mitgestalten, Mitbestimmen, Mitverantworten. Deutscher Gewerkschaftsbund, 1999. S. 13

5 Ebd.

6 Vgl. ebd. S. 14

7 Vgl. ebd. S. 15

8 Vgl. Wolfgang Schröder, Bernhard Wessels: Die Gewerkschaften in Politik und Gesellschaft der

Bundesrepublik Deutschland: ein Handbuch. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 2003. S. 46

9 Vgl. ebd. S. 48

10 Vgl. Ralf Engeln: Bewegte Zeiten: Mitgestalten, Mitbestimmen, Mitverantworten. Deutscher

Gewerkschaftsbund, 1999. S. 17

11 Vgl. ebd. S. 30

12 Vgl. ebd. S. 26

13 Vgl. Wolfgang Schröder, Bernhard Wessels: Die Gewerkschaften in Politik und Gesellschaft der

Bundesrepublik Deutschland: ein Handbuch. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 2003. S. 52

14 Ebd. S. 55

15 Vgl. Stefan Zimmer: Jenseits von Arbeit und Kapital? Unternehmerverbände und Gewerkschaften im Zeitalter

der Globalisierung. Opladen: Leske + Budrich, 2002. S. 52

16 Vgl. www.dgb.de/dgb/aufbau.htm/

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Die Krise der deutschen Gewerkschaften im Zuge der Globalisierung
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
Einführung in die Industrie- und Arbeitssoziologie
Note
2,0
Autor
Jahr
2007
Seiten
20
Katalognummer
V117910
ISBN (eBook)
9783640210954
ISBN (Buch)
9783656834878
Dateigröße
445 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Krise, Gewerkschaften, Zuge, Globalisierung, Einführung, Industrie-, Arbeitssoziologie
Arbeit zitieren
Katrin Schrimpf (Autor), 2007, Die Krise der deutschen Gewerkschaften im Zuge der Globalisierung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117910

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