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Symbolik und psychoanalytische Elemente im Märchen

Titel: Symbolik und psychoanalytische Elemente im Märchen

Hausarbeit , 2008 , 15 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Verena Büchel (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Hausarbeit „Symbolik und psychoanalytische Elemente im Märchen“ wird im
Folgenden ein Bogen gespannt von der Klärung des Begriffs „Märchen“, über die Bedeutung von
Märchen und deren Symbolik bis hin zur psychoanalytischen Theorie unter Berücksichtigung des
Strukturmodells der menschlichen Psyche von Sigmund Freud. Die Ausarbeitung soll damit
vertiefend darlegen, welche Bedeutung der Symbolik in der Märchenwelt zugeschrieben werden
kann und inwieweit diese auf Kinder einwirkt bzw. sich auf Kinder auswirkt.

[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was sind Märchen?

3. Warum sind Märchen wichtig?

4. Das Strukturmodell der menschlichen Psyche nach Sigmund Freud

5. Psychoanalytische Elemente im Märchen

6. Analyse des Märchens „Die drei Federn“

7. Fazit

8. Anhang:

Die drei Federn (1857)

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die symbolische und psychoanalytische Dimension von Märchen und analysiert, wie diese Erzählungen zur Identitätsfindung und persönlichen Reifung von Kindern beitragen können. Dabei wird insbesondere das Strukturmodell der menschlichen Psyche nach Sigmund Freud auf märchenhafte Allegorien angewandt, um die Integration unbewusster Anteile an der Persönlichkeit aufzuzeigen.

  • Psychoanalytische Deutung von Märchensymbolen
  • Strukturmodell der Psyche (Es, Ich, Über-Ich) im Märchen
  • Die Rolle der Phantasie für die kindliche Bewältigung von Krisen
  • Fallbeispielanalyse des Märchens „Die drei Federn“
  • Identifikationspotenziale von Kindern mit Märchenfiguren

Auszug aus dem Buch

6. Analyse des Märchens „Die drei Federn“

In dem Märchen „Die drei Federn“ von den Gebrüder Grimm spielt die Zahl 3 eine besondere Rolle: drei Federn, drei Brüder, drei Bedingungen. Allerdings steht die Zahl 3 in diesem Märchen nicht für die Dreiteilung der menschlichen Persönlichkeit, sondern es geht vielmehr darum, uns mit dem Unbewussten vertraut zu machen, dessen Macht einschätzen zu lernen und uns seiner Kraft zu bedienen. Der Held des Märchens tut genau dies, indem er den Sieg davon trägt, obwohl er von allen für dumm gehalten wurde.

Außerdem identifiziert sich das Kind, dem die Geschichte vorgelesen wird, mit dem Helden des Märchens – also dem Dummling. Dadurch vermittelt das Märchen dem Kind die Überzeugung, dass eine abschätzige Meinung von sich selbst irrsinnig ist und eine Verwirklichung seiner Fähigkeiten kann beginnen.

Am Anfang des Märchens steigt der Dummling in die Unterwelt hinab. Er unternimmt diese Reise ins Erdinnere, während seine beiden Brüder auf der Erdoberfläche herumstreifen. Hier beginnt der Dummling also sein Unbewusstes zu erforschen. Diese Möglichkeit zeichnet sich schon ganz am Anfang der Geschichte ab, wo die Klugheit der Brüder der Einfalt und Schweigsamkeit des Dummlings gegenübergestellt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit gibt einen Überblick über die Themen Märchen, Symbolik und Psychoanalyse und deren Einfluss auf die kindliche Entwicklung.

2. Was sind Märchen?: Es wird erläutert, dass Märchen aus vorindustriellen Epochen stammen, menschliche Emotionen widerspiegeln und eine klare Struktur besitzen, die Kindern hilft, sich in der Welt zurechtzufinden.

3. Warum sind Märchen wichtig?: Märchen dienen als psychologische Unterstützung, um Krisen zu bewältigen, die Phantasie zu fördern und Frustrationen leichter zu ertragen.

4. Das Strukturmodell der menschlichen Psyche nach Sigmund Freud: Darstellung der Instanzen Es, Ich und Über-Ich und deren Konflikte im menschlichen Geist.

5. Psychoanalytische Elemente im Märchen: Untersuchung der Parallelen zwischen Freudschen Begriffen und märchenhaften Personifizierungen, wie etwa der Symbolik von Tieren als Ausdruck animalischer Triebe.

6. Analyse des Märchens „Die drei Federn“: Exemplarische Analyse eines Märchens, in dem die Reise in das Unbewusste und die Integration der Persönlichkeit thematisiert werden.

7. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung, dass Märchen wertvolle, kindgerechte Hilfe bei der Lebensbewältigung leisten.

8. Anhang:: Beinhaltet den Originaltext des Märchens „Die drei Federn“ von 1857.

Schlüsselwörter

Märchen, Psychoanalyse, Sigmund Freud, Symbolik, Identitätsfindung, Unbewusstes, Es, Ich, Über-Ich, Dummling, Persönlichkeitsintegration, Märchenanalyse, kindliche Entwicklung, Psychologie, Märchensymbole

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Verbindung zwischen den Inhalten klassischer Märchen und psychoanalytischen Theorien, insbesondere im Hinblick auf deren Bedeutung für die kindliche psychische Entwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Symbolsprache in Märchen, das Strukturmodell der Psyche nach Freud sowie die Funktionen, die Märchen als unterstützendes Medium für die menschliche Reifung erfüllen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit soll darlegen, welche Bedeutung der Märchensymbolik zugeschrieben werden kann und wie diese Prozesse auf die kindliche Persönlichkeitsentwicklung einwirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse unter Einbeziehung psychoanalytischer Fachliteratur, um die symbolische Ebene des Märchens zu entschlüsseln.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Definition von Märchen, die psychologische Bedeutung, das Modell von Freud und eine detaillierte Analyse des Märchens „Die drei Federn“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Psychoanalyse, Symbolik, das Freudsche Strukturmodell (Es, Ich, Über-Ich) sowie die Konzepte der Identitätsfindung und Persönlichkeitsintegration.

Warum wird speziell das Märchen „Die drei Federn“ analysiert?

Es dient als Fallbeispiel, um zu zeigen, wie ein als „töricht“ wahrgenommener Held durch den Abstieg ins Unterbewusstsein (Unterwelt) und die Integration seiner Erfahrungen zu Weisheit und Herrschaft gelangt.

Welche Rolle spielt die „Kröte“ im analysierten Märchen?

Die Kröte symbolisiert die ursprünglichen und animalischen Kräfte des Unbewussten, die, wenn sie für höhere Zwecke genutzt werden, den Protagonisten zu Erfolg und Reifung verhelfen.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Symbolik und psychoanalytische Elemente im Märchen
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Deutsche Sprache und Literatur I)
Veranstaltung
Hauptseminar
Note
1,7
Autor
Verena Büchel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
15
Katalognummer
V117920
ISBN (eBook)
9783640201402
ISBN (Buch)
9783640671038
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Symbolik Elemente Märchen Hauptseminar
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Verena Büchel (Autor:in), 2008, Symbolik und psychoanalytische Elemente im Märchen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117920
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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