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Nietzsche und das Vornehme

Title: Nietzsche und das Vornehme

Term Paper , 2019 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Literature - General
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Die zentrale Frage dieser Hausarbeit ergibt sich aus dem Buch „Jenseits von Gut und Böse“ im Abschnitt „was ist vornehm?“, und zwar was Nietzsche mit dem Vornehmen genauer meint, wie das Buch „Also sprach Zarathustra“ damit zusammenhängt und was Nietzsche dahingehend bewirken will. Die Gliederung ist so aufgebaut, dass ich konzentriert das Kapitel „was ist vornehm“ im Buch „Jenseits von Gut und Böse“ in den Blick nehme und die Aristokratie, die Herren-Moral und Sklaven-Moral darstelle, als auch die Gefahren und Folgen für die Herren-Moral und seiner vornehmen Menschen. Des Weiteren wird vorwiegend die erste Abhandlung „,Gut und Böse‘, ,Gut und Schlecht‘.“ aus dem Buch „Genealogie der Moral“ benutzt, um damit eine Verknüpfung zwischen dem Werk „Also sprach Zarathustra“ bezüglich der vorher erarbeiteten Begriffsdefinitionen und Reziprozitäten herzustellen. Meine kritische Auseinandersetzung, die darauf folgt, wird sich weites gehend darum bemühen, wie der Sinn des Buches „Also sprach Zarathustra“ zu verstehen ist in Verbindung mit den vorher definierten Begriffen. Im Schluss setze ich einen Akzent auf eine rekapitulierende Wirkung und es folgt meine abschließende These.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Einleitung Herren-Moral und Sklaven-Moral

1. Die Aristokratie

2. Definition Herren-Moral

3. Definition Sklaven-Moral

III. Der Verfall der Herren-Moral und seiner vornehmen Menschen

1. Die Schuld am Verfall

2. Die Entwicklung und Folgen des Verfalls

IV. Verknüpfung mit „Also sprach Zarathustra“

V. Der Sinn, die Philosophie durch Zarathustra auszudrücken

VI. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Herren-Moral und Sklaven-Moral bei Friedrich Nietzsche, mit besonderem Fokus auf die kritische Auseinandersetzung in seinem Werk „Also sprach Zarathustra“.

  • Analyse der Begriffe Herren- und Sklaven-Moral sowie deren Ursprung in der Aristokratie.
  • Untersuchung der Ursachen und Folgen des Verfalls vornehmer Werte.
  • Verknüpfung der theoretischen Konzepte mit dem narrativen Kontext von „Also sprach Zarathustra“.
  • Reflektion über die Rolle des „Willens zur Macht“ und die Überwindung moralischer Dogmen.

Auszug aus dem Buch

2. Definition Herren-Moral

Die Herren-Moral besteht aus den vornehmen Menschen, welche solche Wesen als Antipoden haben, an denen sich das Gegenteil stolzer Seelenzustände äußert. Der vornehme Mensch mit einer aristokratischen Moral hat verschiedene Tugenden wie die Unduldsamkeit, er ist ein kriegerischer, klug-schweigsamer, geschlossener und verschlossener Mensch, der mit stetigen ungünstigen Bedingungen zu kämpfen hat, welche ihm hart und fest machen. (vgl. KSA 5, 215) „Man bemerke sofort, in dieser ersten Art Moral der Gegensatz ‚gut‘ und ‚schlecht‘ so viel bedeutet wie ‚vornehm‘ und ‚verächtlich‘[...]“ (ebd., S.209). Für den vornehmen Menschen in dieser Herren-Moral gibt es also als Komplementärfarbe zum Guten das Verächtliche (Schlechte), welches sich in Feigheit, Ängstlichkeit, Kleinlichkeit und an die enge Nützlichkeit denkend, dem Misstrauen, seinem unfreien Blick, dem Sich-Erniedrigen, dem Misshandelten, dem bettelnden Schmeichler und dem Lügner zeigt (vgl., KSA 5. 209).

Diese Aufzählung ist wichtig, da Nietzsche auf solche Eigenschaften zu sprechen kommt und den Vornehmen davon polarisiert. Anstatt dass aber nur die höheren Menschen von den vornehmen Zügen profitieren, geben sie in dieser vornehmen Moral während des Gefühls der Fülle der Macht – einem Überfluss gleich – auch den Unglückseligen etwas, was sich zumeist nicht als Mitleid interpretieren lässt (vgl. ebd., 209).

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung legt den Fokus auf Nietzsches Ablehnung der Aufklärung und definiert die zentrale Forschungsfrage im Kontext von „Jenseits von Gut und Böse“ und „Also sprach Zarathustra“.

II. Einleitung Herren-Moral und Sklaven-Moral: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden moralischen Gegensätze und charakterisiert die Aristokratie als notwendige Basis für das Entstehen vornehmer Tugenden.

III. Der Verfall der Herren-Moral und seiner vornehmen Menschen: Es werden die Gefahren des Verfalls, insbesondere durch die Vermischung von Wesensarten und den Einfluss der Sklaven-Moral, untersucht.

IV. Verknüpfung mit „Also sprach Zarathustra“: Hier erfolgt die Anwendung der theoretischen Moralbegriffe auf die Krise der Tugendethik, die Zarathustra im Kontext des „Willens zur Macht“ aufzeigt.

V. Der Sinn, die Philosophie durch Zarathustra auszudrücken: Das Kapitel reflektiert, warum Nietzsche die metaphorische und narrative Form von Zarathustra wählt, um seine philosophischen Thesen jenseits dogmatischer Metaphysik zu vermitteln.

VI. Schluss: Der Schluss fasst zusammen, dass Nietzsches Philosophie eine stetige Suche und Selbstüberwindung darstellt, die den Menschen in seiner Individualität und seinem Willen bestärkt.

Schlüsselwörter

Friedrich Nietzsche, Herren-Moral, Sklaven-Moral, Also sprach Zarathustra, Aristokratie, Wille zur Macht, Moral, Verfall, Übermensch, Dekadenz, Tugend, Metaphysik, Individualität, Philosophie, Selbstüberwindung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Nietzsches Differenzierung zwischen Herren-Moral und Sklaven-Moral und untersucht, wie diese Konzepte in sein literarisch-philosophisches Werk „Also sprach Zarathustra“ einfließen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentral sind die Entstehung von Machtstrukturen, der Verfall vornehmer Werte, die Bedeutung des Instinkts gegenüber äußeren Normen und die Rolle der „Eitelkeit“ als Atavismus.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Verbindung zwischen Nietzsches Moraldefinitionen aus seinen theoretischen Schriften und der narrativen Umsetzung in „Also sprach Zarathustra“ herzustellen und zu interpretieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Text- und Diskursanalyse auf Basis der Kritischen Studienausgabe (KSA) von Nietzsches Werken.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsbestimmungen von Herren- und Sklaven-Moral, die Analyse der Verfallserscheinungen durch gesellschaftliche Vermischung und die anschließende Anwendung auf das Werk Zarathustras.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Herren-Moral, Sklaven-Moral, Wille zur Macht, Aristokratie und die Metaphern der Selbstüberwindung in Nietzsches Werk.

Welche Rolle spielt Zarathustra bei der Überwindung der Moral?

Zarathustra fungiert als Lehrer, der nicht zur bloßen Nachahmung aufruft, sondern das Individuum dazu anleitet, den eigenen „Willen“ zu finden und sich von äußeren moralischen Zwängen zu befreien.

Wie bewertet der Autor die Rolle des „Priesters“ im Kontext von Moral?

Der Priester wird als ein Gegenspieler des vornehmen Menschen gesehen, der ein System schafft, um durch Indoktrination des Volkes eine eigene Machtposition zu sichern.

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Details

Title
Nietzsche und das Vornehme
College
University of Siegen
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
18
Catalog Number
V1180765
ISBN (PDF)
9783346601872
ISBN (Book)
9783346601889
Language
German
Tags
Vornehmer Mensch Herren-Moral Sklaven-Moral
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Nietzsche und das Vornehme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1180765
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