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Erdmagnetismus und Wirkung der Wünschelrute. Untersuchung von Geodynamo, Deklination und Polsprüngen

Title: Erdmagnetismus und Wirkung der Wünschelrute. Untersuchung von Geodynamo, Deklination und Polsprüngen

Textbook , 2022 , 61 Pages

Autor:in: Carl Niemann (Author)

Physics - Other
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil geht es um den Magnetismus der Erde, der Planeten und der Sonne. Vom Magnetismus im Allgemeinen gibt es klare Vorstellungen, aber die Ursache des Erdmagnetismus ist unbewiesen. Der Magnet Erde besitzt wie jeder andere einen Nord- und einen Südpol, deren Lagen sich angeblich hin und wieder vertauschten. Er würde von einem Dynamo im Inneren der Erde erzeugt. So lauten unzählige Informationen auf tausenden ähnlichen Seiten im Internet und in der Fachliteratur. Beschrieben wird der Erdmagnetismus von Astronomen, Geophysikern oder allgemeinen Physikern wie zum Beispiel von Birkeland, Angenheister, Elsasser, Bullard, aber keinen Elektrophysikern.

Andererseits interessieren sich die Elektrophysiker kaum für die Geophysik. Daran hat sich leider bis heute nichts geändert. Tatsache ist, dass die Thesen von Polsprung und Geodynamo auf Fehlinterpretationen beruhen und nicht funktionieren. Die vorliegende Arbeit stellt einen Lösungsansatz für den Erdmagnetismus vor, der mit den Grundgesetzen der Elektrophysik übereinstimmt. Es wird nachgewiesen, woher die Magnetfelder der Erde, der Planeten sowie der Sonne kommen, was zur Deklination führt und dass Polsprünge unmöglich sind. Im zweiten Teil geht es um den Magnetismus der Erde und die Wirkung der Wünschelrute. Die Wahrscheinlichkeit mit der Wünschelrute Wasser zu finden ist möglich und mit Messungen der magnetischen Intensität nachweisbar.

Es geht hier um den Diamagnetismus als Ursache für die Wirkungsweise der Wünschelrute im Detail. Wikipedia behauptet, oberhalb unterirdischer Flussläufe gäbe es keinerlei Veränderungen im Erdmagnetfeld. Die Benennung Wünschelrute steht im Folgenden symbolisch für jede Art von Wünschelruten, seien es Einhand-, Winkel-, V- oder Vertikalruten. Ausgenommen sind alle Pendel, weil diese dem Carpenter-Effekt oder Kohnstamm-Effekt unterliegen. Es wird auch der Begriff Radiästhesie nicht verwendet, weil keine Strahlung jeglicher Art auf das Funktionieren der Wünschelrute Einfluss hat. Anlass dieser Arbeit sind Erfahrungen als Assistent von David Johnson (USA) beim Rutengehen in Peru und Arizona, damals noch ohne Kenntnis der tatsächlichen Wirkungsweise der Wünschelrute. Im zweiten Teil der Arbeit geht es deshalb um die Wirkungsweise der Wünschelrute.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Teil 1: Über den Magnetismus der Erde, der Planeten und der Sonne

1. Einleitung

2. Der Geodynamo (GD)

2.1 Die Entwicklung von Larmor bis zur Gegenwart

2.2 Gegenwärtige Darstellungen des GDs

2.3 Die Unmöglichkeit des GDs in Bezug auf …

2.3.2 … elektrischen Strom im Erdinneren (Merkmale 6 bis 8)

2.3.3 … die Induktion im Erdkern (Merkmal 4 bis 8)

3. Die tatsächliche Entstehung des Erdmagnetfeldes

3.1 Allgemeines

3.2 Das Urmagnetfeld

3.3 Das Folgemagnetfeld

3.4 Das geregelte, rezente Magnetfeld – der Plasmadynamo

4. Die Deklination

5. Polsprünge

5.1 Gegenwärtige Darstellungen

5.2 Besonderheiten des Verhaltens von Materie im Magnetfeld

5.3 Die Unbestimmbarkeit der historischen Polarität

5.4 Beurteilung einiger Behauptungen der Polumkehr

5.5 Die elektrophysikalische Unmöglichkeit der Polsprünge

6. Der Plasmadynamo im Sonnensystem

6.1 Allgemeines

6.2 Der Magnetismus der Planeten

6.3 Der Magnetismus der Sonne

7. Zusammenfassung

Teil 2: Über den Magnetismus der Erde und der Wirkung der Wünschelrute

1. Einleitung

2. Grundsätze

3. Die Besonderheiten von Wasser

3.1 Wasseradern (Aquifers)

3.2 Der Einfluss des Erdmagnetismus auf Wasser

4. Beobachtungen und Messungen

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die gängige Theorie des Geodynamos kritisch zu hinterfragen und einen alternativen Lösungsansatz für die Entstehung des Erdmagnetfeldes vorzustellen, der auf den Grundgesetzen der Elektrophysik basiert. Es wird nachgewiesen, dass Magnetfelder der Erde, der Planeten und der Sonne durch einen "Plasmadynamo" erklärt werden können und Polsprünge physikalisch unmöglich sind.

  • Kritische Analyse der Geodynamo-Theorie
  • Einführung des Plasmadynamo-Modells
  • Elektrophysikalische Widerlegung von Polsprüngen
  • Erklärung des Magnetismus von Planeten und Sonne
  • Untersuchung der Wünschelruten-Wirkung durch diamagnetische Effekte

Auszug aus dem Buch

3.2 Das Urmagnetfeld

Um die tatsächlichen Entstehung des Erdmagnetfeldes zu ergründen, muss man gedanklich bei einem Zustand der Erde beginnen, als es noch keinen Magnetismus gab. Man stelle sich vor, die Erde kreiselt zuerst ohne Magnetfeld um die Sonne und wird von ihr beschienen. Der Sonnenschein ist nicht nur Schein, sondern eine Gesamtheit verschiedener Strahlung. Den Hauptteil dieser Strahlung bildet der so genannte Sonnenwind mit seinen elektrischen Ladungen. Bis zur Erde fliegen die Ladungen gemischt und ungestört von äußeren Einflüssen oder gegenseitigen Wirkungen mit durchschnittlich 400 km/s auf im Wesentlichen geraden Bahnen. In der Nähe der Erde ändern sich die Flugverhältnisse grundsätzlich. Die unterschiedlichen Ladungen werden getrennt. Während die schweren, magnetisch schwachen Protonen aus einem größeren Raum als dem Erddurchmesser von der Gravitation der Erde eingefangen werden, bilden die leichten, magnetisch starken Elektronen eine über der Sonnenseite der Erde schwebende Stauwolke.

Diese Konstellation entspricht der eines Elektromagneten, weil: die Protonen nahe der Erdoberfläche als Magnetkern mit der Erde mit rotieren; die Elektronen in Form der Elektronenwolke mit Abstand um diesen Magnetkern herum angehäuft sind, und nach Einstein es gleichgültig ist, ob sich die Elektronen in Ruhe befinden und sich der Kern bewegt, oder ob sich die Elektronen um einen sich in Ruhe befindlichen Kern bewegen.

Das bedeutet, wenn man sich die Erde in Ruhe seiend vorstellt, dass sie von einem Strom geladener Teilchen von Osten nach Westen mit viel mehr als 0,5 km/h umströmt wird wie von einem Stromring. Da ein Ringstrom immer ein Magnetfeld erzeugt, entsteht so ebenfalls ein Magnetfeld quer zur umströmten Fläche. Aus der Richtung des Ringstromes von Osten nach Westen ergibt sich die Feldrichtung – magnetischer Nordpol am geografischen Südpol. Dieses Feld weist noch nicht die rezente Feldstärke auf, ist aber als ein magnetisches Urfeld nicht zu verwechseln mit dem undefinierten Anfangsfeld im Erdkern, welches im Zusammenhang mit dem GD behauptet wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Stellt das Ziel der Arbeit vor, die Ursache des Erdmagnetismus basierend auf elektrophysikalischen Gesetzen zu erklären, da die Geodynamo-Theorie als fehlerhaft eingestuft wird.

2. Der Geodynamo (GD): Analysiert und kritisiert die etablierte Geodynamo-Theorie, insbesondere die physikalischen Annahmen zu elektrischen Strömen und Induktionsvorgängen im Erdkern.

3. Die tatsächliche Entstehung des Erdmagnetfeldes: Präsentiert das alternative Modell des Plasmadynamos, das die Entstehung des Magnetfeldes durch Wechselwirkungen mit dem Sonnenwind außerhalb der Erde erklärt.

4. Die Deklination: Begründet die Abweichung des Magnetfeldes durch die Permeabilität der Erdkruste und die asymmetrische Verteilung von magnetischem Material.

5. Polsprünge: Argumentiert elektrophysikalisch gegen die Existenz von Polsprüngen und entkräftet gängige Beweise wie die paläomagnetischen Messungen an Gesteinen.

6. Der Plasmadynamo im Sonnensystem: Überträgt das Plasmadynamo-Prinzip auf die Planeten unseres Sonnensystems und die Sonne selbst, um deren Magnetismus konsistent zu beschreiben.

7. Zusammenfassung: Fasst die Kernergebnisse der Arbeit zusammen und bekräftigt die Bedeutung des Plasmadynamos sowie die Widerlegung der klassischen Theorien.

Schlüsselwörter

Erdmagnetismus, Geodynamo, Plasmadynamo, Sonnenwind, Polsprung, Elektrophysik, Magnetfeld, Wasserader, Wünschelrute, Diamagnetismus, Erdrotation, Magnetosphäre, Induktion, Gesteinsmagnetisierung, Strahlungsgürtel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht kritisch die etablierte Geodynamo-Theorie zur Entstehung des Erdmagnetfeldes und schlägt ein alternatives Modell vor, das auf den Gesetzen der Elektrophysik basiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Erdmagnetismus, die Widerlegung von Polsprüngen, die magnetischen Eigenschaften von Planeten und Sonne sowie die physikalische Erklärung der Wünschelruten-Wirkung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist der Nachweis, dass der Geodynamo physikalisch nicht haltbar ist und durch das Modell des "Plasmadynamos" ersetzt werden sollte, welches mit elektrophysikalischen Grundgesetzen übereinstimmt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretische Analyse auf Basis elektrophysikalischer Grundgesetze sowie eine Verknüpfung von Messdaten (z.B. der PTB) mit dem Plasmadynamo-Modell angewendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Mechanismen hinter Erd-, Planeten- und Sonnenmagnetfeldern, widerlegt die Hypothese der Polsprünge und erklärt die Wirkung der Wünschelrute durch diamagnetische Effekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Plasmadynamo, Erdmagnetismus, Elektrophysik, Sonnenwind und Diamagnetismus charakterisiert.

Warum wird die klassische Geodynamo-Theorie abgelehnt?

Der Autor lehnt sie ab, da sie keine Grundlage in der Elektrophysik habe, das Fließen von elektrischen Ladungen im Erdkern physikalisch unmöglich sei und die Induktionsannahmen Zirkelschlüssen unterliegen.

Wie erklärt der Autor die Wirkung der Wünschelrute?

Die Wünschelrute reagiert laut Autor auf die Verringerung der Z-Komponente des Erdmagnetfeldes, die durch die diamagnetischen Eigenschaften von Wasseradern im Untergrund verursacht wird.

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Details

Title
Erdmagnetismus und Wirkung der Wünschelrute. Untersuchung von Geodynamo, Deklination und Polsprüngen
Author
Carl Niemann (Author)
Publication Year
2022
Pages
61
Catalog Number
V1181053
ISBN (PDF)
9783346602930
ISBN (Book)
9783346602947
Language
German
Tags
Deklination Diamagnetismus Erdmagnetfeld Geodynamo Lorenzkraft Permeabilität Plasmadynamo Polsprung Ringstrom Sonnenwind Van-Allen-Gürtel Wünschelrute
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carl Niemann (Author), 2022, Erdmagnetismus und Wirkung der Wünschelrute. Untersuchung von Geodynamo, Deklination und Polsprüngen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1181053
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