Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema der Distributionspolitik und soll diese in ihren Grundlagen veranschaulicht darstellen. Die Distributionspolitik beschäftigt sich mit der Wahl des Distributionsweges eines Produktes, dem zu wählenden Distributionsorgan und der Distributionslogistik. Das bedeutet, dass es das Ziel der Distributionspolitik ist, eine erstellte Leistung beziehungsweise ein Produkt zur richtigen Zeit, im richtigen Zustand und in der erforderlichen Menge zur Verfügung zu stellen.
Die Distributionspolitik stellt als letzter Teilbereich, im Rahmen der 4 P's aus dem Marketing-Mix unter dem Begriff "Place" das vierte P neben "Product", "Price" und "Promotion" dar. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass diese immer in Verbindung zu einander stehen - sprich, sobald man den gewählten Absatzkanal wechselt, hat dies automatisch auch einen Einfluss auf die anderen 3 P's.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Funktionen und Ziele
2.1 Akquisitorische Maßnahmen
2.2 Physische Distribution
3. Wirkungsfaktoren auf die Wahl eines Distributionssystems
4. Wahl der Distributionswege
4.1 Direkter Vertrieb
4.1.1 E-Commerce
4.2 indirekter Vertrieb
4.2.1. Franchising
5. Distributionsorgane
6. Distributionslogistik
7. Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit befasst sich mit den Grundlagen der Distributionspolitik als Teilbereich des Marketing-Mix, um zu veranschaulichen, wie Produkte effizient und zielgerichtet vom Produzenten zum Endkonsumenten gelangen.
- Definition und Ziele der Distributionspolitik
- Unterscheidung zwischen akquisitorischer und physischer Distribution
- Wirkungsfaktoren bei der Wahl eines Vertriebssystems
- Direkte und indirekte Vertriebsformen im Vergleich
- Rolle der Distributionslogistik und Distributionsorgane
Auszug aus dem Buch
4.1 Direkter Vertrieb
Der direkte Vertrieb ist neben dem indirekten Vertrieb einer der beiden Möglichkeiten, die ein Unternehmen als Absatzweg wählen kann. Man spricht von einem direkten Vertrieb, wenn zwischen dem Produzenten und dem Endverbraucher kein Absatzmittler zwischengeschaltet ist und diese somit unmittelbar in Kontakt zu einander treten.
Beispiele zum direkten Vertrieb:
- Haustürgeschäft
- Wochenmärkte
- Factory- Outlets
- Eigene Verkaufsstellen
- Der persönliche Online Shop
Der direkte Vertrieb eignet sich am besten für Güter, die sehr individuell sind und ein dem entsprechend ausgebildetes Vertriebsteam benötigen. Auch personenbezogene Dienstleistungen fordern einen direkten Verkauf; wie beispielsweise Friseure, Steuerberater, Anwälte und Ärzte.
Daraus lässt sich entnehmen, dass Vertrauen und Qualifikation beim direkten Vertrieb einen besonders hohen Stellenwert haben. Man wählt diese Vertriebsart zudem, wenn das Produkt sehr teuer oder transportempfindlich ist und nur einen relativ kleinen Abnehmerkreis hat, da hiermit eine deutlich höhere Intensität und Steuerbarkeit des Kundenkontakts erzielt werden kann.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung der Distributionspolitik als viertes P (Place) im Marketing-Mix ein und definiert das übergeordnete Ziel, Produkte effizient bereitzustellen.
2. Funktionen und Ziele: Dieses Kapitel erläutert die wesentlichen Aufgabenbereiche der Distribution, insbesondere die Kostenminimierung und die Sicherstellung einer hohen Marktpräsenz durch optimale Absatzwege.
3. Wirkungsfaktoren auf die Wahl eines Distributionssystems: Hier werden die verschiedenen Einflussfaktoren, wie produkt-, kunden-, unternehmens- und wettbewerbsbezogene Kriterien, auf die Entscheidung für ein bestimmtes Vertriebssystem analysiert.
4. Wahl der Distributionswege: Dieser Abschnitt differenziert zwischen direktem und indirektem Vertrieb, inklusive spezieller Formen wie E-Commerce und Franchising.
5. Distributionsorgane: Es werden die verschiedenen Akteure im Vertriebsprozess kategorisiert, von Absatzhelfern bis hin zu betriebseigenen und betriebsfremden Distributionsorganen.
6. Distributionslogistik: Das Kapitel beschreibt die logistischen Kernaufgaben der Warenverteilung, darunter Auftragsabwicklung, Lagerpolitik und Transportmanagement.
7. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine erfolgreiche Distributionspolitik eine ganzheitliche Betrachtung aller Einflussfaktoren erfordert, um die angestrebte Verfügbarkeit der Leistung zu gewährleisten.
Schlüsselwörter
Distributionspolitik, Marketing-Mix, Absatzweg, Direkter Vertrieb, Indirekter Vertrieb, E-Commerce, Franchising, Logistik, Distributionsorgane, Kundenbindung, Kostenminimierung, Marktpräsenz, Absatzmittler, Transport, Warenverteilung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die grundlegenden Konzepte der Distributionspolitik als Teil des Marketing-Mix, mit Fokus auf die Gestaltung der Wege vom Produzenten zum Kunden.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Kernbereichen zählen die Wahl der Absatzwege, die Abgrenzung von direktem und indirektem Vertrieb, die Rolle der Distributionslogistik und die verschiedenen Absatzorgane.
Was ist das primäre Ziel der Distributionspolitik?
Das Hauptziel ist es, ein Produkt oder eine Dienstleistung zur richtigen Zeit, im richtigen Zustand und in der erforderlichen Menge beim Kunden verfügbar zu machen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Grundlagen aus einschlägiger Marketing-Fachliteratur zusammenführt und systematisiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Funktionen und Ziele, die Darstellung von Einflussfaktoren bei der Systemwahl sowie eine detaillierte Erläuterung von Vertriebswegen, Organen und logistischen Prozessen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Distributionspolitik, Absatzweg, Logistik, direkter/indirekter Vertrieb und Marketing-Mix.
Was unterscheidet den direkten vom indirekten Vertrieb?
Beim direkten Vertrieb steht der Produzent ohne Zwischenhändler unmittelbar mit dem Endverbraucher in Kontakt, während beim indirekten Vertrieb Zwischenhändler wie Groß- oder Einzelhändler die Absatzkette ergänzen.
Welche Rolle spielt die Logistik bei der Distributionspolitik?
Die Distributionslogistik fungiert als Bindeglied, das durch effiziente Lagerhaltung, Auftragsabwicklung und Transport sicherstellt, dass die Waren zuverlässig und schnell beim Abnehmer ankommen.
Was ist das Besondere an Franchising als Absatzform?
Franchising basiert auf einer vertraglichen Partnerschaft, bei der ein Franchise-Nehmer gegen Gebühr ein bereits erprobtes Geschäftsmodell und Marketingkonzept des Franchise-Gebers nutzt.
- Quote paper
- Liridona Gashi (Author), 2020, Distributionspolitik. Grundlagen, E-Commerce und Franchising, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1181187