Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Théologie - Théologie systématique

Albert Schweitzers und Arthur Schopenhauers Ethik. Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben, Wille zum Leben, Lebensverneinung und Resignation

Titre: Albert Schweitzers und Arthur Schopenhauers Ethik. Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben, Wille zum Leben, Lebensverneinung und Resignation

Dossier / Travail , 2014 , 36 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Hanna Rath (Auteur)

Théologie - Théologie systématique
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Das Anliegen dieser Arbeit besteht darin, die Bezüge von Albert Schweitzers Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben zu Schopenhauers Ethik herauszuarbeiten. In diesem Zusammenhang gilt es sich näher mit der Deutung Schweitzers der Begriffe Wille zum Leben, Lebensverneinung und Resignation, die dieser aus der Ethik Schopenhauers übernimmt, zu befassen. Dabei wird verdeutlicht, inwieweit die mit diesen Begriffen verbundenen Annahmen von Schweitzer in seiner Ehrfurchtsethik geteilt beziehungsweise im Sinne einer optimistisch-ethischen Weltanschauung modifiziert werden.

Auf die Kritik an Schweitzers Ehrfurchtsethik und die Frage nach ihrer praktischen Umsetzbarkeit soll daher im Rahmen dieser Arbeit nicht näher eingegangen werden. Angesichts der Fragestellung dieser Proseminararbeit ergibt sich die folgende Gliederung. Das zweite Kapitel widmet sich zunächst der Persönlichkeit Albert Schweitzer und richtet seinen Fokus auf die Analyse der Quelle Kultur und Ethik, aus der die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben einer näheren Betrachtung unterzogen werden soll. In einem weiteren Kapitel wird näher auf den Philosophen Arthur Schopenhauer und seine in der Quelle Die Welt als Wille und Vorstellung formulierte Mitleidsethik eingegangen. Die Darstellung der Ethiken beider Philosophen beschränkt sich auf die für diese wesentlichen Aspekte, da eine detaillierte Erläuterung den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde.

Ebenso wird dabei auf eine Untermauerung einzelner Inhalte durch entsprechende Textstellen aus den Quellen Wert gelegt. Die Kapitel 2 und 3 bilden die notwendige theoretische Grundlage, um in Kapitel 4 die Bezüge zwischen Schweitzers Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben zu Schopenhauers Ethik herauszuarbeiten. Der Schwerpunkt des Kapitels liegt dabei auf Schweitzers Deutung der schopenhauerischen Begriffe Wille zum Leben, Lebensverneinung und Resignation. Abschließend werden in einem Fazit im fünften Kapitel die gewonnenen Ergebnisse dieser Arbeit zusammengefasst, die in der Einleitung formulierten Fragen beantwortet sowie ein Bezug zum formulierten Erkenntnisinteresse hergestellt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Albert Schweitzer

2.1 Kurzdarstellung der Biografie

2.2 Betrachtung der Quelle Kultur und Ethik von Schweitzer

2.2.1 Der Begriff der Ethik

2.2.2 Die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben

3. Arthur Schopenhauer

3.1 Kurzdarstellung der Biografie

3.2 Betrachtung der Quelle Die Welt als Wille und Vorstellung von Schopenhauer

3.2.1 Die Grunderfahrung des Leidens

3.2.2 Die Mitleidsethik

4. Schweitzers Schopenhauerdeutung

4.1 Allgemeine Bezüge

4.2 Die Deutung ausgewählter Begriffe

4.2.1 Wille zum Leben

4.2.2 Lebensverneinung

4.2.3 Resignation

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit hat zum Ziel, die Bezüge zwischen Albert Schweitzers Ethik der „Ehrfurcht vor dem Leben“ und der Philosophie von Arthur Schopenhauer herauszuarbeiten. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Analyse, wie Schweitzer zentrale Begriffe Schopenhauers – namentlich den „Willen zum Leben“, die „Lebensverneinung“ und die „Resignation“ – in sein eigenes, optimistisch-ethisches System integriert oder modifiziert.

  • Analyse der ethischen Grundgedanken bei Albert Schweitzer
  • Untersuchung der pessimistischen Willensmetaphysik von Arthur Schopenhauer
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Mitleidsethik Schopenhauers
  • Synthese von Lebensbejahung und Lebensverneinung bei Schweitzer
  • Bedeutung der „Ehrfurcht vor dem Leben“ für eine praktische Kultur-Ethik

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Der Begriff der Ethik

Albert Schweitzer sieht die optimistisch-ethische Weltanschauung und die damit verbundene Aufstellung eines „Grundprinzip des Sittlichen“, welches sich „denknotwendig“ ergibt und eine Auseinandersetzung des Menschen mit der Ethik der Gesellschaft anregt, als notwendige Voraussetzung für die Regeneration der Ethik, deren Ziel die „geistig-sittliche Vollendung des Einzelnen“ ist, in unserer Welt an.

Während die Weltanschauung, deren Wurzeln im Erkennen und somit dem rationalen Denken liegen, den Menschen nicht ermöglicht „den Sinn des Ganzen“, also das Wesen der Welt zu verstehen, kann die Lebensanschauung, deren Ursprung nicht das Erkennen, sondern der Wille zum Leben und die in ihm gegebene Welt- und Lebensbejahung und Ethik bildet, einen wichtigen Beitrag für dieses Verständnis leisten.

Für Schweitzer liegt der Ausgangspunkt der Ethik daher in der Welt- und Lebensbejahung, die sich in dem natürlichen Willen zum Leben des Menschen offenbart. Dementsprechend entsteht Ethik für ihn erst, „dadurch, dass ich die Weltbejahung, die mit der Lebensbejahung in meinem Willen zum Leben natürlich gegeben ist, zu Ende denke und zu verwirklichen versuche“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein, skizziert die Fragestellung zur Beziehung zwischen Schweitzers Ehrfurchtsethik und Schopenhauers Philosophie und legt den Aufbau der Arbeit dar.

2. Albert Schweitzer: Dieses Kapitel behandelt das Leben und Werk Albert Schweitzers, insbesondere die Konzeption seiner Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben in seinem Werk Kultur und Ethik.

3. Arthur Schopenhauer: Hier erfolgt eine Darstellung der Biografie Schopenhauers sowie eine Analyse seines Hauptwerkes Die Welt als Wille und Vorstellung mit besonderem Augenmerk auf die Mitleidsethik.

4. Schweitzers Schopenhauerdeutung: In diesem Kapitel werden die theoretischen Bezüge zwischen beiden Philosophen untersucht und Schweitzers spezifische Deutung der Begriffe Wille zum Leben, Lebensverneinung und Resignation analysiert.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und verdeutlicht, dass Schweitzer trotz seiner Kritik an Schopenhauers Pessimismus zentrale Begriffe für sein eigenes Ethiksystem übernahm und modifizierte.

Schlüsselwörter

Albert Schweitzer, Arthur Schopenhauer, Ehrfurcht vor dem Leben, Wille zum Leben, Mitleidsethik, Lebensverneinung, Resignation, Ethik, Philosophie, Weltanschauung, Kulturphilosophie, Bioethik, Selbstvervollkommnung, Lebensbejahung, Moral.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die philosophischen Bezüge zwischen Albert Schweitzers Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben und der Ethik von Arthur Schopenhauer.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der „Wille zum Leben“, die philosophische Auseinandersetzung mit dem Leiden und die Frage nach einer fundierten Ethik für die Kultur.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, inwieweit Schweitzer zentrale Begriffe von Schopenhauer übernimmt und diese in sein eigenes optimistisch-ethisches Weltbild modifiziert einbaut.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematisch-theologische und philosophische Textanalyse, die auf der Auswertung der Primärquellen beider Denker basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Ethikkonzepte beider Denker im Detail und vergleicht diese hinsichtlich ihrer Deutung von Lebensbejahung und Lebensverneinung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Ehrfurcht vor dem Leben, Wille zum Leben, Mitleidsethik, Resignation und Lebensverneinung sind für das Verständnis der Arbeit essentiell.

Warum kritisiert Schweitzer das "indische Kulturverständnis" bei Schopenhauer?

Schweitzer kritisiert, dass eine rein individualistische und auf Rückzug ausgerichtete Kulturauffassung ein unvollständiges Ideal darstellt, da sie das tätige Wirken in der Gesellschaft ausschließt.

Wie unterscheidet sich Schweitzers Verständnis von "Resignation" von dem Schopenhauers?

Während Schopenhauer Resignation als Weltflucht und Abtötung der Bedürfnisse begreift, sieht Schweitzer darin eine Freiheit von der Welt, die gerade die Stärkung des Willens zum Leben für ein tätiges Engagement ermöglicht.

Fin de l'extrait de 36 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Albert Schweitzers und Arthur Schopenhauers Ethik. Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben, Wille zum Leben, Lebensverneinung und Resignation
Université
University of Osnabrück
Note
1,0
Auteur
Hanna Rath (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
36
N° de catalogue
V1181213
ISBN (PDF)
9783346605245
ISBN (Livre)
9783346605252
Langue
allemand
mots-clé
albert schweitzers arthur schopenhauers ethik ehrfurcht leben wille lebensverneinung resignation
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Hanna Rath (Auteur), 2014, Albert Schweitzers und Arthur Schopenhauers Ethik. Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben, Wille zum Leben, Lebensverneinung und Resignation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1181213
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  36  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint