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Unter der Oberfläche. Tiefenpsychologie und projektive Verfahren

Titre: Unter der Oberfläche. Tiefenpsychologie und projektive Verfahren

Dossier / Travail , 2020 , 11 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Simon Rettenberger (Auteur)

Psychologie - Divers
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Da Sigmund Freud nur auf die qualitativen und nicht auf die objektiveren, quantitativen Arbeitsweisen zurückgegriffen hat, gerät seine Arbeit immer wieder in die Kritik, vor allem von Kollegen, die eher quantitativ-experimentelle Ansätze verwenden. Er
prägte den Begriff der Psychoanalyse, arbeitete über vierzig Jahre daran und modifizierte den Ansatz immer wieder. Im Wesentlichen geht es dabei um eine Anhäufung von klinisch-psychologischen, persönlichkeitspsychologischen, kulturanalytischen und entwicklungspsychologischen Teiltheorien. Die Idee der Triebreduktion steht im Mittelpunkt des
psychoanalytischen Motivationsmodells.

Der Mensch wird dabei von den Triebreizen der Körpermitte angeregt. Unlustvermeidung und der Lustgewinn sind Freud zufolge die primären Absichten des menschlichen Verhaltens. Er geht in seinem Triebkonzept davon aus, dass der Fokus auf ein Triebbefriedigungsobjekt psychische Energie benötigt. Wenn das betreffende Bedürfnis erfüllt ist, wird diese wieder losgelöst. Aufgrund seiner umfangreichen Sexualtriebforschung, vorzugsweise zu unterdrückten sexuellen und aggressiven Triebimpulsen, wurden seine Theorien in der Öffentlichkeit meist abgelehnt. Er integriert in seinen psychoanalytischen Denkansatz das eingangs erwähnte Unbewusste, sowie die drei Persönlichkeitsinstanzen Es, Ich und Über-Ich.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Pioniere der Tiefenpsychologie: Freud und Jung
  • Erfassung des Unbewussten mithilfe projektiver Verfahren
    • Der Rorschachtest
      • Entwicklung, Durchführung und praktischer Wert des Rorschachtests
      • Kritik am Rorschachtest
    • Der Thematische Apperzeptionstest (TAT)
      • Entwicklung, Durchführung und praktischer Wert des TAT
      • Kritik am TAT
    • Weiterentwicklung der Verfahren
  • Fazit
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Dieser Essay befasst sich mit den Pionieren der Tiefenpsychologie, Sigmund Freud und Carl Gustav Jung, und untersucht deren Ansichten über das Unbewusste. Anschließend wird die Verwendung projektiver Verfahren, wie der Rorschachtest und der Thematische Apperzeptionstest (TAT), zur Erfassung des Unbewussten beleuchtet. Der Essay beleuchtet auch die Kritik an diesen Verfahren.

  • Die Rolle des Unbewussten in der Persönlichkeitstheorie von Freud und Jung
  • Die Verwendung projektiver Tests zur Erfassung des Unbewussten
  • Der Rorschachtest: Entwicklung, Durchführung und Kritik
  • Der Thematische Apperzeptionstest (TAT): Entwicklung, Durchführung und Kritik
  • Die Weiterentwicklung projektiver Verfahren

Zusammenfassung der Kapitel

1. Pioniere der Tiefenpsychologie: Freud und Jung

Dieses Kapitel stellt die beiden einflussreichsten Persönlichkeiten der Tiefenpsychologie, Sigmund Freud und Carl Gustav Jung, vor. Es werden ihre jeweiligen Theorien über das Unbewusste, die Bedeutung von Träumen und die Struktur der Persönlichkeit beleuchtet. Auch die Unterschiede in ihren Ansätzen werden herausgestellt.

2. Erfassung des Unbewussten mithilfe projektiver Verfahren

Dieses Kapitel behandelt die Verwendung projektiver Verfahren zur Erfassung des Unbewussten. Der Fokus liegt auf den beiden prominentesten Verfahren: dem Rorschachtest und dem Thematischen Apperzeptionstest (TAT). Es werden die Entwicklung, Durchführung und die Kritik an diesen Verfahren im Detail dargestellt.

Schlüsselwörter

Tiefenpsychologie, Unbewusstes, Freud, Jung, projektive Verfahren, Rorschachtest, TAT, Kritik, Persönlichkeit, Traumdeutung, Abwehrmechanismen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der zentrale Fokus der Psychoanalyse nach Sigmund Freud?

Die Psychoanalyse nach Freud konzentriert sich auf das Unbewusste sowie die drei Persönlichkeitsinstanzen Es, Ich und Über-Ich. Ein zentrales Element ist das psychoanalytische Motivationsmodell, in dem die Triebreduktion und das Streben nach Lustgewinn bzw. Unlustvermeidung im Mittelpunkt stehen.

Warum wird Freuds Arbeit oft kritisiert?

Kritik kommt vor allem von Kollegen, die quantitativ-experimentelle Ansätze verfolgen, da Freud primär auf qualitative und weniger auf objektive, quantitative Arbeitsweisen zurückgegriffen hat.

Was sind projektive Verfahren in der Tiefenpsychologie?

Projektive Verfahren sind Methoden zur Erfassung des Unbewussten. Zu den bekanntesten Beispielen gehören der Rorschachtest (Tintenkleckstest) und der Thematische Apperzeptionstest (TAT), bei denen Probanden unstrukturierte Reize interpretieren.

Was ist der Rorschachtest?

Der Rorschachtest ist ein projektives Verfahren, bei dem Versuchspersonen symmetrische Tintenkleckse interpretieren. Er dient dazu, tiefliegende Persönlichkeitsmerkmale und unbewusste Prozesse sichtbar zu machen, steht jedoch wegen mangelnder Objektivität in der Kritik.

Was untersucht der Thematische Apperzeptionstest (TAT)?

Der TAT ist ein bildthematisches Verfahren, bei dem Probanden Geschichten zu mehrdeutigen Szenen erfinden. Ziel ist es, Erkenntnisse über die Persönlichkeit, Bedürfnisse und Konflikte der Testperson zu gewinnen.

Worin unterschieden sich Freud und Jung in Bezug auf das Unbewusste?

Während Freud das Unbewusste primär als Speicher für verdrängte Triebe sah, erweiterte Carl Gustav Jung das Konzept um das kollektive Unbewusste und Archetypen, was zu unterschiedlichen Schwerpunkten in ihren Persönlichkeitstheorien führte.

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Résumé des informations

Titre
Unter der Oberfläche. Tiefenpsychologie und projektive Verfahren
Université
University of Applied Sciences Essen  (FOM)
Cours
Differentielle Psychologie
Note
2,0
Auteur
Simon Rettenberger (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
11
N° de catalogue
V1181216
ISBN (PDF)
9783346602824
Langue
allemand
mots-clé
Unter der Oberfläche: Tiefenpsychologie und projektive Verfahren
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Simon Rettenberger (Auteur), 2020, Unter der Oberfläche. Tiefenpsychologie und projektive Verfahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1181216
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Extrait de  11  pages
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