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Marketing für jugendliche Zielgruppen

Title: Marketing für jugendliche Zielgruppen

Seminar Paper , 2018 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Communications - Public Relations, Advertising, Marketing, Social Media
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Zu Beginn dieser Arbeit werden die Grundlagen des Marketings für jugendliche Zielgruppen definiert. Diese setzen sich aus der Definition, der Charakteristika sowie den Konsumarten zusammen. Anhand dieser Grundlagen wird dann der Marketing-Mix abgeleitet und in die vier Instrumente Produktpolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik sowie Distributionspolitik unterschieden. Diese werden anhand verschiedener Beispiele beschrieben. Nach dem Marketing-Mix kommt der bewertende Teil dieser Arbeit. Hier werden die Chancen und Risiken des Jugendmarketings erläutert und eine ethische Bewertung vorgenommen. Als letzter Punkt wird auf Basis der Expertise einer Marketing-Managerin ein Fazit und ein Ausblick gegeben. Insgesamt soll diese Arbeit das Marketing für jugendliche Zielgruppen analysieren und eine zukünftige Tendenz aufzeigen.

Betrachtet man die aktuelle Bevölkerungsstruktur von Deutschland, so ist zur erkennen, dass der Anteil der jungen Generation deutlich geringer ist als der der Älteren. Insgesamt macht die jugendliche Zielgruppe nicht einmal 10 % der Bevölkerung aus. Berücksichtigt man nun den prognostizierten demographischen Wandel, so wird der Anteil der Jugendlichen sogar noch weiter sinken. Um den Bevölkerungszustand zu erhalten, wäre eine Rate von 2,1 nötig. Da zudem die Lebenserwartung weiter steigt, wird sich das relative Verhältnis zwischen den älteren Menschen und den jungen Menschen weiter zu einer Überalterung beziehungsweise einer Unterjüngung verschieben. Daher stellt sich die berechtigte Frage, ob es sich überhaupt rentabel gestalten lässt, diese Zielgruppe werblich anzusprechen, und wenn ja, wie dies marketingtechnisch zu gestalten ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Herangehensweise und Zielsetzung

2 Grundlagen des Marketings für Jugendliche

2.1 Definition der Zielgruppe und Charakteristika

2.2 Konsumarten von Jugendlichen

2.2.1 Direkte und indirekte Kaufkraft Jugendlicher

2.2.2 Jugendliche als potentielle zukünftige Konsumenten

2.3 Einflussfaktoren auf den Konsum Jugendlicher

2.3.1 Gesellschaftliche Trends

2.3.2 Jugendgruppe

2.3.3 Bedeutung der Marke

2.3.4 Gesetzlicher Rahmen

3 Jugendspezifischer Marketingmix

3.1 Produktpolitik

3.2 Preispolitik

3.3 Kommunikationspolitik

3.4 Distributionspolitik

4 Bewertung des Marketings für jugendliche Zielgruppen

4.1 Potentiale und Risiken

4.2 Ethische Bewertung

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen und Strategien des Marketings für die Zielgruppe der Jugendlichen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Dabei wird untersucht, wie Unternehmen durch gezielte Marketingmaßnahmen und den Aufbau langfristiger Markenbindungen diese Zielgruppe effektiv ansprechen können, während gleichzeitig die ethische Verantwortung gegenüber den Konsumenten gewahrt bleibt.

  • Grundlagen und Charakteristika der jugendlichen Zielgruppe
  • Analyse der direkten und indirekten Kaufkraft
  • Einflussfaktoren wie Markenbedeutung und Peergroup-Dynamiken
  • Anwendung des jugendspezifischen Marketing-Mix (Produkt-, Preis-, Kommunikations- und Distributionspolitik)
  • Ethische Bewertung und Chancen/Risiken im Jugendmarketing

Auszug aus dem Buch

2.3.3 Bedeutung der Marke

Kinder sind markenbewusst und beeinflussen das Einkaufsverhalten ihrer Eltern. Markenprodukte haben eine immense Bedeutung für Jugendliche. Laut Bravo haben 70 % der Jugendlichen eine Lieblingsmarke in jedem Produktbereich und genauso viele Befragte gaben an, dass Marken ihnen in der Pubertät geholfen haben. Professor Reinecke fasst dies mit der Aussage „Marken wirken wie ein Fels in der Brandung“, zusammen. Das bedeutet, dass ein Markenprodukt, beispielsweise ein Smartphone von Apple über den funktionellen Nutzen hinaus – man kann telefonieren, fotografieren, sich informieren – insbesondere für Jugendliche einen emotionalen Nutzen hat: Man ist stolzer Besitzer, freut sich an den zahlreichen Möglichkeiten, die das Gerät bietet. Relevant ist auch der symbolische Nutzen: „Ich kann es mir leisten“. Höchste Priorität hat aber sicherlich, dass das Smartphone die Gruppenzugehörigkeit zu einer Peergroup ermöglicht. Kurz gesagt, die Marke übermittelt Botschaften: „Ich freue mich, ein Smartphone zu besitzen und gehöre zu euch.“

Marken dienen jedoch nicht nur der Integration in die Peergroup, sie dienen auch der persönlichen Selbstdarstellung und durchaus auch der Meinungsäußerung. Hier ist unter anderem die ausgeprägte Fankultur der Fußballvereine zu nennen oder das Tragen von Fair-Trade Kleidung. Viele fühlen sich ihren Idolen näher, wenn sie dessen Marken benutzen. Außerdem geben Marken auch Sicherheit bei Kaufentscheidungen, da sie für Qualität, Einzigartigkeit und Identität stehen und den komplexen Markt vereinfachen. Dies gipfelt darin, dass Marken oft die Bezeichnung des Produktes ersetzen: mit „Tempo“, „Pampers“ oder „Coke“, assoziiert man eher Gebrauchsgegenstände als Marken. Letztendlich findet bei zahlreichen Marken eine emotionale Bindung statt, die oft lebenslang anhält und die Relevanz des Jugendmarketings für die Werbewirtschaft unterstreicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert den demografischen Wandel und die damit verbundene Relevanz einer zielgerichteten Ansprache der jugendlichen Konsumenten.

2 Grundlagen des Marketings für Jugendliche: Dieses Kapitel definiert die Zielgruppe, analysiert deren Konsumverhalten und beleuchtet zentrale Einflussfaktoren wie soziale Trends, die Peergroup und den gesetzlichen Rahmen.

3 Jugendspezifischer Marketingmix: Hier wird der Marketing-Mix mit den vier Instrumenten Produkt-, Preis-, Kommunikations- und Distributionspolitik anhand praxisnaher Beispiele erläutert.

4 Bewertung des Marketings für jugendliche Zielgruppen: Dieser Abschnitt bewertet die Potenziale und Risiken des Jugendmarketings und führt eine ethische Analyse der Werbepraktiken durch.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Marketings unter Einbeziehung von Expertenwissen.

Schlüsselwörter

Jugendmarketing, Zielgruppe, Konsumverhalten, Markenbindung, Peergroup, Marketingmix, Kaufkraft, demografischer Wandel, Werbewirtschaft, Konsumenten, E-Commerce, soziale Medien, Jugendkultur, Ethische Bewertung, Markenstrategie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse der Zielgruppe „Jugendliche“ im Kontext des Marketings und untersucht, wie Unternehmen trotz demografischer Herausforderungen erfolgreich und ethisch vertretbar werben können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Definition der jugendlichen Zielgruppe, ihre Kaufkraft, die Bedeutung von Marken, den Einfluss des sozialen Umfelds sowie die strategische Gestaltung des Marketing-Mix.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu analysieren, wie die jugendliche Zielgruppe marketingtechnisch angesprochen werden kann und ob sich diese Ansprache vor dem Hintergrund des demografischen Wandels rentabel gestalten lässt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, der Auswertung bestehender Studien (z.B. Shell-Jugendstudie, JIM-Studie, Sinus-Studie) sowie der Analyse von Praxisbeispielen bekannter Unternehmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die detaillierte Ausarbeitung des jugendspezifischen Marketing-Mix sowie eine kritische Bewertung der Chancen, Risiken und ethischen Aspekte des Jugendmarketings.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Jugendmarketing, Kaufkraft, Peergroup, Markenbindung, Marketing-Mix, Konsumverhalten und ethische Verantwortung.

Welche Rolle spielt die Peergroup für das Konsumverhalten?

Die Peergroup fungiert als wichtige Bezugsgruppe, die dem Jugendlichen Sicherheit und Struktur gibt und maßgeblich das Kaufverhalten sowie die Akzeptanz bestimmter Marken beeinflusst.

Warum ist das Red Bull Beispiel für die Arbeit relevant?

Red Bull dient als Beispiel für eine intensive Kommunikationspolitik, die durch Eventmarketing und geschickte Nutzung digitaler Kanäle eine starke emotionale Bindung zur Zielgruppe aufbaut, aber gleichzeitig ethische Fragen aufwirft.

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Details

Title
Marketing für jugendliche Zielgruppen
College
University of Applied Sciences Trier; Environment - Campus
Course
Marketing und Präsentation
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
21
Catalog Number
V1181224
ISBN (PDF)
9783346606785
ISBN (Book)
9783346606792
Language
German
Tags
Marketing Jugendliche BWL Umwelt-Campus Jugendliche Zielgruppen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Marketing für jugendliche Zielgruppen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1181224
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