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Krise und Entwicklung im Erwachsenenalter

Title: Krise und Entwicklung im Erwachsenenalter

Term Paper (Advanced seminar) , 1999 , 16 Pages

Autor:in: Cornelia Grix (Author)

Pedagogy - Adult Education
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Im Rahmen des Oberseminars „Krisen im Erwachsenenalter“ wird in dieser Arbeit das Thema Krise und Entwicklung behandelt.

Diese Seminararbeit ist in zwei große Abschnitte gegliedert. Im ersten Kapitel wird ein grober Überblick über die Begriffe Krise und Entwicklung (im Erwachsenenalter) gegeben. Außerdem werden Merkmale von Krisen berücksichtigt. Nachdem Krise und Entwicklung getrennt voneinander betrachtet wurden, können im zweiten Abschnitt Ideen vertieft und Zusammenhänge, zum Beispiel anhand der Persönlichkeitstheorie von Thomae, verdeutlicht werden.

Der Schwerpunkt des zweiten Teils liegt auf der Entwicklung in der Krise. Dazu wird sowohl der Neuanfang als auch das Lernen in der Krise allgemein beschrieben. Weil die Entwicklung von sozialer Unterstützung abhängt, werden auch soziale Unterstützungssysteme berücksichtigt und deren Vorteile sowie ihre Notwendigkeit dargestellt. Durch weiterführende Gedanken in der Schlussbemerkung soll die Arbeit abgerundet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Inhaltliche Einführung

1.1 Krise: Begriffliche Annäherung

1.2 Merkmale von Krisen

1.3 Entwicklung

2. Krise und Entwicklung

2.1 Dynamische Persönlichkeitstheorie von Thomae

2.2 Neuer Beginn

2.3 Lernen in der Krise

2.4 Soziale Unterstützungssysteme zur Entwicklung in der Krise

3. Schlussbemerkung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht den komplexen Zusammenhang zwischen Krisen und der menschlichen Entwicklung im Erwachsenenalter, um aufzuzeigen, wie krisenhafte Lebensereignisse als Wendepunkte für persönliches Wachstum und Reifung genutzt werden können.

  • Definition und Merkmale von Krisen im Erwachsenenalter
  • Die Rolle der Persönlichkeitsentwicklung in Krisenzeiten
  • Lern- und Anpassungsprozesse während krisenhafter Umbruchphasen
  • Die Bedeutung von sozialen Unterstützungssystemen bei der Krisenbewältigung
  • Der Einfluss gesellschaftlicher Rahmenbedingungen auf die individuelle Krisenverarbeitung

Auszug aus dem Buch

1.2 Merkmale von Krisen

Der Beginn einer Krise lässt sich normalerweise nicht festlegen (Ausnahmen sind Unfalltod, plötzlich eintretende Katastrophen usw.). Krisen haben meistens soziale, kulturelle, wirtschaftliche oder politische Ursachen und treten oft beim Übergang von einer Phase zur nächsten auf. Sie werden von verschiedenen Menschen unterschiedlich erlebt. Ob es überhaupt zu einer Krise kommt, hängt von der Situation, der Persönlichkeit und deren Fähigkeit zur Auseinandersetzung ab. Dieselbe Situation kann von manchen Personen als positiv und von anderen als Krise erlebt werden. Dieses Phänomen drückt Meueler in folgendem Zitat treffend aus.

„Der eigentliche Kern einer als Krise erlebten Situation wird von mehreren Betroffenen ganz unterschiedlich wahrgenommen und gedeutet, abhängig von ihren jeweiligen Erfahrungen mit sich und anderen, abhängig von ihren je unterschiedlichen Bedürfnissen, Interessen und Lebenszielen und abhängig davon, wie sie die Handlungsspielräume hinsichtlich der Durchsetzung ihrer Interessen einschätzen.“

Außerdem ist eine Krise „ein Merkmal oder eine Qualität von Veränderungen“, denn Veränderungen können einen krisenhaften Verlauf nehmen. Formen und Inhalte dieser krisenhaften Veränderungen hängen von persönlichen Bedingungen sowie gesellschaftlichen und historischen Einflussfaktoren ab. Im Jugendalter z.B. kann eine Krise durch Selbstzweifel ausgelöst werden, wenn Jugendliche ihre eigene Identität nicht finden. Im Alter dagegen werden Krisen eher durch den Gedanken oder das Gefühl einer fehlenden Nützlichkeit ausgelöst.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Inhaltliche Einführung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Krisenbewältigung im Erwachsenenalter ein und definiert den methodischen Rahmen der Arbeit.

1.1 Krise: Begriffliche Annäherung: Hier werden zentrale Definitionen des Krisenbegriffs aus psychologischer Sicht erarbeitet und von alltäglichen Begriffsverwendungen abgegrenzt.

1.2 Merkmale von Krisen: Das Kapitel analysiert die Auslöser, die subjektive Wahrnehmung und die unterschiedlichen Qualitäten krisenhafter Veränderungsprozesse.

1.3 Entwicklung: Dieser Abschnitt beleuchtet den Lebenszyklus nach Levinson und zeigt auf, wie Entwicklungsaufgaben innerhalb einzelner Lebensphasen die Grundlage für Stabilität und Umbruch bilden.

2. Krise und Entwicklung: Hier wird der theoretische Zusammenhang zwischen krisenhaften Ereignissen und der individuellen Persönlichkeitsentwicklung vertieft.

2.1 Dynamische Persönlichkeitstheorie von Thomae: Das Kapitel erläutert die Theorie von Thomae und beschreibt, wie Daseinsthematiken und Daseinstechniken das Handeln in Krisen prägen.

2.2 Neuer Beginn: Dieser Teil befasst sich mit den Phasen der Neuorientierung nach einer Krise und den damit verbundenen Herausforderungen für die persönliche Identität.

2.3 Lernen in der Krise: Es wird untersucht, wie krisenhafte Anspannungen als Lernanlass dienen und welche Bewältigungsstrategien eine Rückkehr zum seelischen Gleichgewicht ermöglichen.

2.4 Soziale Unterstützungssysteme zur Entwicklung in der Krise: Dieses Kapitel erörtert die Notwendigkeit und Funktion von sozialen Netzwerken und zwischenmenschlicher Hilfe bei der Krisenverarbeitung.

3. Schlussbemerkung: Der abschließende Teil fasst die Notwendigkeit sozialer Unterstützung zusammen und betont die gesellschaftliche Relevanz der Krisenprävention und -begleitung.

Schlüsselwörter

Krise, Erwachsenenalter, Persönlichkeitsentwicklung, Lebensstruktur, Krisenbewältigung, Soziale Unterstützungssysteme, Identitätsfindung, Lernprozesse, Psychologie, Umbruchphasen, Daseinsthematik, Lebenszyklus, Bewältigungsstrategien, Resilienz, Individuation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Thema "Krisen im Erwachsenenalter" und untersucht, wie krisenhafte Lebensereignisse als Entwicklungschancen verstanden und durch psychologische und soziale Faktoren bewältigt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören die Definition des Krisenbegriffs, die Dynamik von Entwicklungsprozessen im Lebenszyklus, die Bedeutung der Persönlichkeitstheorie sowie die Funktion sozialer Netzwerke bei der Bewältigung von Umbruchsituationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Krise und Entwicklung aufzuzeigen und zu verdeutlichen, dass Krisen zwar belastend sind, aber durch die aktive Auseinandersetzung und soziale Unterstützung zur persönlichen Reifung beitragen können.

Welche wissenschaftlichen Perspektiven und Theorien werden verwendet?

Die Autorin stützt sich auf entwicklungspsychologische Konzepte, insbesondere die Lebenszyklus-Theorie von Levinson, die dynamische Persönlichkeitstheorie von Thomae sowie soziologische Ansätze zur sozialen Unterstützung.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Wechselwirkung zwischen krisenhaften Veränderungen und der individuellen Identitätsentwicklung, dem Lernpotenzial in Krisen sowie der spezifischen Rolle, die Freunde, Familie und Institutionen bei der Krisenbewältigung einnehmen.

Welche Schlüsselwörter beschreiben diese Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Krise, Lebensstruktur, Bewältigungsstrategien, Identitätsentwicklung, Soziale Unterstützungssysteme und Erwachsenenalter charakterisieren.

Warum betont die Autorin die Rolle sozialer Unterstützung so stark?

Die Autorin argumentiert, dass der Mensch in schweren Lebenskrisen oft auf externe Ressourcen angewiesen ist, da die reine Selbstbewältigung ohne soziale Spiegelung und emotionale Zuwendung häufig nicht ausreicht, um Krisen konstruktiv zu überwinden.

Welche Rolle spielt die "Lebensstruktur" nach Levinson für die Krisenerfahrung?

Die Lebensstruktur bildet den Rahmen, in dem sich die Person bewegt. Wenn diese Struktur durch äußere oder innere Faktoren ins Wanken gerät, entsteht eine Krise; die notwendige Neuordnung dieser Struktur ist laut Levinson jedoch essenziell für die weitere Entwicklung der Persönlichkeit.

Wird die Krise in der Arbeit ausschließlich negativ bewertet?

Nein, die Arbeit betrachtet Krisen dialektisch: Einerseits als Gefahr für die psychische Stabilität, andererseits als notwendige Chance für Wachstum, Reifung und die Entwicklung neuer Lebensperspektiven.

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Details

Title
Krise und Entwicklung im Erwachsenenalter
Course
Oberseminar: Krisen im Erwachsenenalter
Author
Cornelia Grix (Author)
Publication Year
1999
Pages
16
Catalog Number
V1181382
ISBN (PDF)
9783346602565
ISBN (Book)
9783346602572
Language
German
Tags
Krise und Entwicklung Erwachsenenalter Erwachsenenbildung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cornelia Grix (Author), 1999, Krise und Entwicklung im Erwachsenenalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1181382
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