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Überprüfung des Gedichts Brabbelback (Jabberwocky) auf Textualität

Title: Überprüfung des Gedichts Brabbelback (Jabberwocky) auf Textualität

Term Paper , 2018 , 13 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Literature - General
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In dieser Arbeit werde ich mich speziell auf die Textualität beziehen und darauf bezogen der Frage dieser Hausarbeit nachgehen, wann ein Text als solcher in der Kommunikation verstanden wird und wie ich ihn rekonstruieren kann. Zunächst musste ich einen Text bestimmen, den ich auf seine Textualität prüfen wollte. Da es ein unendliches Feld an Texten gibt, war die Wahl nur mit Eingrenzungen von Faktoren möglich. So habe ich nach einem für mich interessanten, wie auch für die
Aufgabenstellung sinnvollen Text gesucht. Meine Wahl ist bezüglich der Ausschlusskriterien auf das Werk „Brabbelback“ gefallen. Der Text „Brabbelback“ von Lieselotte und Martin Remane ist eine deutsche Übersetzung des Unsinns-Gedicht „Jabberwocky“ von Lewis Carroll. Da es sich um ein geschriebenes Medium handelt, werde ich mich auch nur auf die geschriebene Textkommunikation beziehen.

Bei meiner Gliederung wird als Erstes die Definition der Textualität Stück für Stück aufgebaut und der Schwerpunkt wie auch die Richtung der Arbeit deutlich. Des Weiteren konzentriere ich mich auf den Begriff „Textkonstitution“. Um den Rahmen festzulegen, indem ich arbeite, wird der Übergang von de Beaugrande und Dresslers Kriterien zu den Kriterien Hausendorf und Kesselheims dargestellt. Zusätzlich muss der Begriff „Akzeptabilität“ im Einzelnen aufgezeigt werden, weil es sich um ein abstraktes Kriterium handelt. Die Textualitätsquellen, die aus dem Übergang entstehen, werden separat zu der Analyse des Textes erläutert, weil ich sie in dieser nur implizit erwähnen werde. Damit habe ich den Wechsel der beiden Ansätze endgültig deutlich gemacht und kann mich mithilfe dieses vorgefertigten Wissens auf den Text „Brabbelback“ beziehen.

Dafür verknüpfe ich ihn mit den jeweiligen Unterkategorien der Textualität von Hausendorf und Kesselheim – und zwar den Textualitätsmerkmalen und die sich auf diese beziehenden Textualitätshinweise, um eine qualitative Analyse zu gewährleisten. Im Schlussteil zeige ich auf, wie gut mir die Analyse gelungen ist; ob es Komplikationen oder Schwierigkeiten wegen des Textes gab.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von Textualität

3. Die Textkonstitution

3.1. Die Akzeptabilität

4. Textualitätsquellen

5. Analyse des Textes „Brabbelback“ nach Textualität

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die textlinguistischen Voraussetzungen, die einen Text als solchen in der Kommunikation konstituieren und analysierbar machen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie ein Text rekonstruiert werden kann und unter welchen Bedingungen die Kommunikation durch diesen Text gelingt, angewandt auf das Beispielgedicht „Brabbelback“.

  • Grundlagen der modernen Textlinguistik und Textualitätskonzepte.
  • Die Rolle der Textkonstitution durch Kohäsion und Kohärenz.
  • Bedeutung der Textualitätsquellen für die Identifikation und Lesbarkeit.
  • Qualitative Analyse eines literarischen Textes mittels textlinguistischer Kriterien.
  • Erörterung der pragmatischen Nützlichkeit und des Textverstehens.

Auszug aus dem Buch

Die Textkonstitution

Bezogen auf die Beaugrande und Dresslers Textualitätsbegriffe gibt es zwei bedeutende Merkmale, die hier kurz Erwähnung finden sollen, damit die Textkonstitution im weiteren Verlauf besser dargestellt werden kann. Es handelt sich um die Begriffe Kohäsion und Kohärenz.

Der Unterschied von Kohäsion und Kohärenz fällt also mit zwei Unterscheidungen zusammen: mit der von grammatischen vs. semantischen Abhängigkeiten von Textkomponenten und mit der von Oberfläche und Tiefe, wobei Oberfläche für die sichtbaren sprachlichen Signale von Textualität steht und die suggerierte (wenn auch nicht explizit so benannte) ,Tiefe‘ für den Beitrag der Sprachbenutzer zur Verknüpfung von ,Textwissen‘ und ,Weltwissen‘. (Hausendorf et. al. 2017: S. 18)

Kohäsion bezieht sich somit auf die grammatische Oberflächenstruktur, beispielsweise die Syntax, und Kohärenz setzt den Schwerpunkt auf die semantischen Abhängigkeiten, die einem Text zugrunde liegen (vgl. Hausendorf et. al. 2017: S.9). Beide Merkmale können erst in Verbindung mit der Beschäftigung eines Textes angewendet und analysiert werden.

Deswegen wird bei de Beaugrande und Dressler differenziert zwischen den sogenannten „text-zentrierten“ und „verwender-zentrierten“ Begriffen (vgl. Hausendorf et. al. 2017: S. 9). Mit „verwender-zentriert“ ist die Person an sich gemeint, welche ihre eigene Interpretation der Bedeutung von Text in ihren „Wissensschatz“ aktiviert. „Text-zentriert“ hingegen meint wiederum alles, was dem Text allein inhärent ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Zielsetzung ein, textlinguistische Kriterien zur Rekonstruktion von Texten anhand des Beispiels „Brabbelback“ zu untersuchen.

2. Definition von Textualität: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Textualität als Bedingung für sprachliche Gebilde, um als kommunikativer Text wahrgenommen und verarbeitet zu werden.

3. Die Textkonstitution: Hier werden die zentralen Begriffe Kohäsion und Kohärenz sowie die Differenzierung zwischen text- und verwender-zentrierten Kriterien erörtert.

3.1. Die Akzeptabilität: Dieser Unterpunkt behandelt die Bedingungen für den Rezipienten, den Sinn eines Textes in der Kommunikation erfolgreich zu erschließen.

4. Textualitätsquellen: Dieses Kapitel definiert Sprache, Wahrnehmbarkeit und Vertrautheit als Hilfsmittel, um Textualitätshinweise zu identifizieren und anzuwenden.

5. Analyse des Textes „Brabbelback“ nach Textualität: Die praktische Anwendung der zuvor erarbeiteten theoretischen Kriterien auf das Gedicht „Brabbelback“ unter Berücksichtigung rhetorischer Mittel.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und reflektiert die Herausforderung, einen komplexen lyrischen Text innerhalb der textlinguistischen Rahmenbedingungen zu erfassen.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der in der Arbeit verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Texte.

Schlüsselwörter

Textlinguistik, Textualität, Textkonstitution, Kohäsion, Kohärenz, Brabbelback, Kommunikation, Textanalyse, Akzeptabilität, Textualitätsquellen, Sprachwissenschaft, Lesbarkeit, Textrekonstruktion, Pragmatik, Literaturanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen der Textlinguistik und untersucht, wie Texte durch verschiedene Kriterien wie Kohäsion und Kohärenz in der Kommunikation konstituiert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Textualität, die Rolle der Textkonstitution sowie die Bedeutung von Textualitätsquellen wie Sprache und Wahrnehmbarkeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu ergründen, wann ein Text als solcher wahrgenommen wird und wie er unter Berücksichtigung linguistischer Konzepte für den Rezipienten rekonstruierbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewendet?

Die Autorin wählt eine qualitative Analyse, bei der theoretische Kriterien (nach Beaugrande, Dressler, Hausendorf und Kesselheim) auf ein konkretes Beispiel angewendet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Begriffe und eine konkrete Analyse des Gedichts „Brabbelback“, inklusive der Untersuchung von Stilmitteln und Verknüpfungsmerkmalen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit besonders?

Wichtige Begriffe sind Textualität, Textkonstitution, Kohäsion, Kohärenz sowie die spezifischen Textualitätsquellen, die für die Analyse von literarischen Texten zentral sind.

Warum wurde das Gedicht „Brabbelback“ für die Analyse gewählt?

Das Gedicht dient als Beispiel für einen komplexen Text, der trotz zahlreicher Neologismen als Ganzes rekonstruierbar bleibt, was ihn für eine linguistische Analyse besonders ergiebig macht.

Welche Rolle spielt die „Nützlichkeit“ bei der Textrekonstruktion?

Die pragmatische Nützlichkeit fungiert als Merkmal, das den Rezipienten dabei unterstützt, den Text im Kontext seiner Lesesituation sinnvoll zu verknüpfen und zu interpretieren.

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Details

Title
Überprüfung des Gedichts Brabbelback (Jabberwocky) auf Textualität
College
University of Siegen
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
13
Catalog Number
V1181474
ISBN (PDF)
9783346601896
Language
German
Tags
überprüfung gedichts brabbelback jabberwocky textualität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Überprüfung des Gedichts Brabbelback (Jabberwocky) auf Textualität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1181474
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