Strategien und Möglichkeiten zum Abbau von Feindbildern anhand der Anti-Corona-Bewegung

Konstruktion und Kommunikation von Feindbildern


Hausarbeit, 2022

33 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Feindbilder
2.1 Merkmale von Feindbildern
2.2 Entstehung von Feindbildern
2.2.1 Individueller Prozess der Kategorisierung und Stereotypisierung
2.2.2 Die negative Bewertung von Kategorien und Stereotypen
2.2.3 Intergruppenprozesse zur Bildung von Vorurteilen und Diskriminierung
2.2.4 Soziale Vermittlung von Wirklichkeit
2.2.5 Bildung von Feindbildern durch Kommunikation als Strategie zur politischen Steuerung
2.2.6 Bildung von Feindbildern durch Einstellungsänderung
2.3 Funktionen von Feindbildern
2.3.1 Funktion der Stabilisierung der Eigengruppe
2.3.2 Funktion zur Steuerung des Verhaltens
2.3.3 Funktion, um die eigene Gruppe zu verteidigen und/oder zu bewaffnen
2.3.4 Funktion des Selbstwerterhalts/ der Selbstwerterhöhung
2.3.5 Funktion der Vereinfachung und Vermeidung psychischen Aufwands

3. Strategien und Möglichkeiten zum Abbau von Feindbildern anhand der Anti-Corona Bewegung
3.1 Die Anti-Corona Bewegung und deren Feindbilder
3.2 In der Informationsblase der Corona Bewegung
3.3 Strategien zum Feindbildabbau
3.3.1 Kontakthypothese
3.3.2 Durchbrechen der Filterblasen und Gegenaufklärung
3.3.3 Kommunikationsstrategien auf der Politischen Ebene

4. Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1, Schematische Darstellung des „Gruppendenken“ Modells

Abbildung 2, Prozess der Kategorisierung und Urteilsbildung

Abbildung 3, Theorie des geplanten Verhaltens nach Ajzen (1991)

Abbildung 4, Kontinuum der personalen/sozialen Identität

Abbildung 5, Einstellungen, der Mitglieder der Anti-Corona Bewegung, gegenüber etablierten Medien – Abwertung und Verzerrung der Proteste

Abbildung 6, Einstellungen, der Mitglieder der Anti-Corona Bewegung, gegenüber den etablierten Medien – Kooperationen zwischen Politik und Medien

1. Einleitung

Vereinzelte Proteste gegen die Maßnahmen des Staates1 zur Eindämmung der Pandemie 2019, sind mittlerweile zu einer sozialen Protestbewegung angewachsen. Die Kritik der Gegner der Corona-Maßnahmen zielt, auf die ihrer Meinung nach, Überbewertung der Gefährlichkeit des Covid-19 Virus hin, sowie auf die freiheitseinschränkenden Maßnahmen, die als nicht verhältnismäßig eingestuft werden (Frei & Nachtwey, 2022, S. 6).

Das zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung erlassene Abstandsgebot, wie auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen Maske wird während der Proteste größtenteils verweigert, was zu einem Konflikt zwischen Demonstrationsfreiheit und Gesundheitsschutz führt (Frei & Nachtwey, 2022, S. 6). Nach Einschätzung der Gegner der Corona Maßnahmen, berichten die Leitmedien nicht wahrheitsgemäß und legen die wahren Hintergründe der Maßnahmen nicht offen (Betche & Hoffmann, 2021, S. 22,23). Ein hoher Anteil der Teilnehmenden der Proteste sind der Meinung, dass Politik und Medien nach gemeinsamen Absprachen agieren (Betche & Hoffmann, 2021, S. 20). Das Feindbild gegenüber journalistischen Medien vereint die Protestbewegung und hilft bei der weiteren Mobilisierung (Betche & Hoffmann, 2021, S. 23).

Feindbilder stellen ein aktuelles Thema der politischen Psychologie dar. Im Rahmen der vorliegenden Fallarbeit soll die Entstehung von Feindbildern, ihre Merkmale und dessen Funktionen erläutert werden. Anhand der während der Pandemie entstandenen Protestbewegung, werden deren Feindbilder analysiert und Möglichkeiten des Abbaus diskutiert.

Zuerst wird eine Klärung des Begriffs Feindbild vorgenommen. Eine weitere sozialpsychologische Betrachtung, in Bezugnahme psychologischer Theorien, soll das Phänomen Feindbild hinsichtlich seiner Merkmale und Funktionen allgemein erörtern. Daran anschließend, werden die Anti-Corona-Bewegung in Deutschland und deren Feindbilder näher betrachtet. Auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhend, werden Möglichkeiten und Kommunikationsstrategien diskutiert, die zum Abbau von den entstandenen Feindbildern beitragen könnten.

2. Feindbilder

Der Begriff „Feindbild“ wird als ein sozial vermitteltes Deutungsmuster verstanden, welches sich in Form von negativen Vorurteilen auf bestimmte Gruppen, Ethnien, Staaten oder Ideologien bezieht (Sommer, 2004, S. 303). Feindbilder sind einerseits geprägt von

schlussfolgernden Vorurteilen, die auf Grund von Erlebnissen, Erfahrungen und Beobachtungen gezogen werden, andererseits aber auch durch Persuasion und Indoktrination implementiert werden können (Benz, 2020, S. 15).

Sozialpsychologisch betrachtet sind Vorurteile negative Einstellungen gegenüber Mitgliedern einer Fremdgruppe, die ausschließlich auf deren Gruppenzugehörigkeit zurückgeführt werden können (Werth, Seibt & Mayer, 2020, S. 229). Vorurteilen bestehen aus einer kognitive Komponente (Stereotyp), einer affektive Komponente und einer verhaltensbezogenen Komponente (Werth, Seibt & Mayer, 2020, S. 229). Stereotype werden als verallgemeinernde Überzeugungen über die Mitglieder einer Gruppe, denen dieselben charakteristischen Merkmale zugeschrieben werden, definiert (Aronson, Akert & Wilson, 2014, S. 476). Stereotype können, im Gegensatz zum Vorurteil, auch mit einer positiven oder neutralen Bewertung verbunden sein (Gollwitzer & Schmitt, 2019, S. 86). Aronson et al. (2014) beschreiben die Stereotypisierung als „geistigen Werkzeugkasten“ auf den zurückgegriffen wird, um die Sichtweise von der Welt zu vereinfachen (S.476).

Unter der affektiven Komponente des Vorurteils werden Emotionen, die gegenüber Mitgliedern einer Fremdgruppe bestehen, verstanden (Werth, Seibt & Mayer, 2020, S. 229).

Mit der Verhaltenskomponente sind Verhaltensweisen gemeint, die Mitglieder einer Gruppe aufgrund ihrer Zugehörigkeit diskriminieren (Aronson et al., 2014, S. 482)

Das Konzept Feindbild beruht auf negativen Vorurteilen, beinhaltet neben einer verzerrten Wahrnehmung und Bewertung oft Phantasien oder Verhaltensweisen, welche dem Feind Schaden zufügen, als auch vernichten wollen (Sommer, 2004, S. 303). Benz (2020) sieht in Rassismus, Antisemitismus und Chauvinismus „generalisierende, ideologisierte Komplexe von Feindbildern“ und verweist weiter darauf, dass Feindbilder Hass und Gewalt evozieren (S.15).

2.1 Merkmale von Feindbildern

Sommer (2004) zählt sechs wesentliche Merkmale von Feindbildern auf, welche im Folgenden beschrieben und erläutert werden (S.304-307):

a. Negative Bewertung

Die als feindlich wahrgenommene Fremdgruppe wird mit negativen Eigenschaften wie böse, grausam, hinterhältig oder auch minderwertig bewertet (Sommer, 2004, S. 305). Umso homogener die Fremdgruppe wahrgenommen wird, desto stärker nimmt die negative Bewertung zu und negative Eigenschaften werden ihr zugeschrieben (Werth, Seibt & Mayer, 2020, S. 266). Jonas, Stroebe und Hewstone (2014) verweisen in diesem Kontext auf eine Eigengruppenbegünstigung. Während die Eigengruppe in ihrem Verhalten und ihrer Bewertung begünstigt wird, wird die Fremdgruppe abgewertet (S.529).

b. Entmenschlichung und Empathie Verweigerung

Den als Feind identifizierten Gegner wird seine Menschlichkeit abgesprochen und dies wird sprachlich mit Begrifflichkeiten verdeutlicht, welche darauf abzielen den Gegner als Tier oder personifiziertes Böse darzustellen (Sommer, 2004, S. 305). Damit wird die Möglichkeit, sich in den anderen empathisch hineinzuversetzen, unausführbar.

Eine Variable, welche in einem Intergruppenkonflikt das Verständnis und die Empathie für die andere Gruppe weiter dezimiert, ist das Einsetzen von Gewalt als politisches Mittel (Zmerli & Feldman, 2022, S. 307). Der Grad der Dehumanisierung der gegnerischen Gruppe wiederum, sagt zuverlässig die Akzeptanz und Unterstützung von Aggressionen voraus (Werth, Seibt & Mayer, 2020, S. 237). Hier wird eine mögliche Spirale der Gewalt und Eskalation eines Konflikts sichtbar.

c. Schuldzuschreibung

Ursachenzuschreibungen für Ereignisse werden von Menschen nicht immer korrekt vorgenommen. Zum einen attribuieren Menschen so, dass sie selbst oder die Eigengruppe weiterhin selbstwertdienlich wahrgenommen werden (Jonas et al., 2014, S. 97). Dies führt zum Beispiel dazu, Erfolge eher internal und Misserfolge eher external zu attribuieren (Jonas et al., 2014, S. 83). Die kausale Verantwortung eines negativen Ereignisses, einer als Gegner oder Feind wahrgenommenen Gruppe zuzuschreiben, ist demnach eine selbstwertdienliche Handlung. Sommer (2004) weist weiter daraufhin, dass das gesamte Verhalten des „Feindes“ nun negativ bewertet und misstrauisch beobachtet wird (S.306). Die eigene Wahrnehmung wird nun selektiv auf negative Merkmale gelenkt, die auf uns als besonders salient wirken (Werth, Denzler & Mayer, 2020, S. 165). Durch die Tendenz das Verhalten der Fremdgruppe, deren Charaktereigenschaften oder Persönlichkeitsmerkmalen zuzuordnen und situative Einflüsse und Zwänge zu negieren, wird eine Schuldzuschreibung weiter begünstigt (Werth, Denzler & Mayer, 2020, S. 160–162). Watzlawick (2016) verwies darauf, dass die Interpretation der Wirklichkeit von Interpunktionskonflikten abhängig sind und Kontrahenten widersprüchliche Einschätzungen bezüglich Ursache und Wirkung haben (S. 60). Weiter bemerkt Watzlawick (2016) : „ Pragmatisch gesehen, besteht kaum ein Unterschied zwischen den Interaktionen von Nationen und von Individuen, sobald einmal verschiedene Interpunktionen zu verschiedenen Wahrnehmungen der Wirklichkeit (das Wesen der Beziehung zum anderen inbegriffen) und damit zu internationalen oder zwischenpersönlichen Konflikten geführt haben.“ (Watzlawick, 2016, S. 61)

d. Nullsummendenken und doppelter Standard

Mit „Nullsummendenken“ ist das simplifizierte, kognitive Schema gemeint, wonach alles was dem Gegner nutzt als negativ betrachtet wird und somit alles was dem Gegner schadet als positiv bewertet wird, frei nach dem Motto der Feind meines Feindes ist mein Freund (Sommer, 2004, S. 306). Als „doppelter Standard“ wird in diesem Kontext die unterschiedliche Bewertung von gleichem Verhalten der Opponenten bezeichnet (Sommer, 2004, S. 306).

e. Gruppendenken

Unter Gruppendenken (groupthink) wird das Phänomen verstanden, wonach Mitglieder einer kohäsiven Eigengruppe nach einvernehmlichen Entscheidungen streben und realistische Bewertungen ausbleiben, sowie die Einbeziehung von Alternativhandlungen ausgeschlossen werden (Jonas et al., 2014, S. 302).

Die Gruppenmitglieder sind motiviert sich den Gruppennormen zu fügen und Mitglieder mit anderen Meinungen auszugrenzen (Zmerli & Feldman, 2022, S. 299).

Ist eine Entscheidung innerhalb der Gruppe gefällt, wird an dieser festgehalten (Zmerli & Feldman, 2022, S. 299).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1, Schematische Darstellung des „Gruppendenken“ Modells

Quelle: Eigene Darstellung nach Jonas et al. (2014, S. 303)

f. Spiegelbilder

Sich feindlich gesinnte Gruppen beeinflussen sich wechselseitig dahingehend, dass jeweils die anderen als Aggressoren wahrgenommen werden und die teils identischen, negativen Eigenschaften ausschließlich beim Gegenüber verortet werden (Sommer, 2004, S. 307).

2.2 Entstehung von Feindbildern

Ein Feindbild ist, wie oben bereits beschrieben, ein sozial vermitteltes Deutungsmuster, welches mit negativen Vorurteilen behaftet ist (Sommer, 2004, S. 303). Um nun die Entstehung solcher Bilder oder Kategorien zu erklären, bedarf es das Verständnis über die Bildung von Vorurteilen im Individuum, als auch den Prozess der Vermittlung von Zuschreibungen innerhalb einer Gruppe. Sommer (2004) zählt individuelle, soziale und politische Faktoren auf, die bei der der Entstehung von Feindbildern wechselseitig zusammenwirken (307). Im Folgenden werden die Prozesse, die zur Entstehung von Feindbildern beitragen, dargestellt und erläutert.

2.2.1 Individueller Prozess der Kategorisierung und Stereotypisierung

Soziale Kategorien sind Gruppen von Menschen, die aufgrund eines Merkmals als zusammengehörig aufgefasst werden und aufgrund dessen spezifische Erwartungen bezüglich ihren Eigenschaften und Verhaltensweisen bestehen (Petersen & Six, 2020, S. 23). Diese spezifischen Erwartungen werden als Stereotype bezeichnet (Petersen & Six, 2020, S. 23). Zmerli und Feldman (2022) betonen, dass dieser Prozess zutiefst menschlich ist und eine effiziente Methode darstellt, um der sozialen Welt Sinn zu geben (S.315,316). In diesem Informationsverarbeitungsprozess werden zunächst Reize wahrgenommen und aufgrund unserer begrenzten Verarbeitungskapazität gefiltert (Werth, Denzler & Mayer, 2020, S. 20). Entweder werden Reize wahrgenommen, auf denen unsere Aufmerksamkeit gelenkt ist oder die Reize besonders salient sind. Als nächstes werden die Reize, mit Hilfe von im Gedächtnis gespeichertem Vorwissen, enkodiert, interpretiert und kategorisiert (Werth, Denzler & Mayer, 2020, S. 20). Auf das bereits gespeicherte Vorwissen, und wie es entstand, wird in folgendem Absatz eingegangen.

2.2.2 Die negative Bewertung von Kategorien und Stereotypen

Die in dem beschriebenen Prozess der Kategorisierung, verarbeiteten Reize, werden nun einer Bewertung, ebenfalls im Abgleich mit gespeichertem Vorwissen, unterworfen und diese Schlussfolgerungen und Urteile haben dann Einfluss auf das Verhalten (Werth, Denzler & Mayer, 2020, S. 21). Wenn gespeichertes Vorwissen über die zu verarbeitenden Information negativ ist, erfolgt eine negative Bewertung (Werth, Denzler & Mayer, 2020, S. 21). Allerdings ist dies mit der Einschränkung zu sehen, dass nicht immer das gesamte Vorwissen für die Kategorisierung untersucht wird, sondern die Gedächtnisinhalte, die gerade leicht verfügbar sind, werden kapazitätssparend für die Bewertung herangezogen (Werth, Denzler & Mayer, 2020, S. 26). Dies gilt insbesondere dann, wenn der Prozess zum großen Teil automatisiert und unbewusst abläuft und wir nicht die Motivation haben systematisch vorzugehen (Werth, Denzler & Mayer, 2020, S. 26).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2, Prozess der Kategorisierung und Urteilsbildung

Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Werth, Denzler und Mayer (2020, S. 21)

2.2.3 Intergruppenprozesse zur Bildung von Vorurteilen und Diskriminierung

Gruppen bieten dem Menschen aus evolutionspsychologischer Sicht grundsätzlich Schutz vor Gefahren, sie ermöglichen die Befriedigung von Bedürfnissen und bieten durch die Kooperation mehr Erfolg beim Jagen und Verteidigen von Ressourcen (Kappeler, 2020, S. 432; Jonas et al., 2014, S. 525).

[...]


1 Hier und im Folgenden ist mit Staat, die Bundesrepublik Deutschland gemeint, auch wenn in anderen Ländern teils ähnliche Abläufe zu beobachten waren/sind.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten

Details

Titel
Strategien und Möglichkeiten zum Abbau von Feindbildern anhand der Anti-Corona-Bewegung
Untertitel
Konstruktion und Kommunikation von Feindbildern
Hochschule
SRH Fernhochschule
Veranstaltung
Politische Kommunikation und politische Psychologie
Note
1,0
Autor
Jahr
2022
Seiten
33
Katalognummer
V1181567
ISBN (Buch)
9783346603050
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Feindbilder, Anti-Corona, Politische Psychologie, Protestbewegung, Vorurteile, COVID, Covid-19, Filterblase, Konstruktion von Feindbildern
Arbeit zitieren
Sascha Köppke (Autor:in), 2022, Strategien und Möglichkeiten zum Abbau von Feindbildern anhand der Anti-Corona-Bewegung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1181567

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Strategien und Möglichkeiten zum Abbau von Feindbildern anhand der Anti-Corona-Bewegung



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden