Die vorliegende Arbeit behandelt das Thema „Schulsozialarbeit und das Thema Mobbing an Schulen“. Ziel der Arbeit ist es, herauszufinden, wie weit verbreitet das Phänomen Mobbing ist, welche Ursachen und Folgen daraus einstehen und welche wichtige Rolle die Schulsozialarbeit bei der Prävention und Verbesserung von Mobbing an Schulen spielt.
Zunächst einmal wird darauf eingegangen, worum es sich bei dem Begriff „Mobbing“ handelt. Betrachtet werden dabei die Ursachen und Formen von Mobbing und die daraus entstehenden, teils langwierigen oder schweren, Folgen für die Opfer. Weiter wird die Häufigkeit von Mobbing an deutschen Schulen benannt und wird, anhand einer Studie, verdeutlicht.
Daraufhin wird erläutert, worum es bei der Schulsozialarbeit geht und worum es sich dabei handelt. Die Schulsozialarbeit wird hier definiert und es wird um die rechtlichen Grundlagen, die das Achte Sozialgesetzbuch (SGB VIII) für diese Arbeit gibt, gehen. Es wird also auf die rechtlichen Pflichten und auf die Aufgaben von Schulsozialarbeitern eingegangen.
Abschließend wird die Mobbingprävention und inwiefern die Schulsozialarbeit innerhalb dieser tätig werden kann, in den Blick genommen. Es wird erläutert, was der Begriff Prävention bedeutet und auf Handlungsmöglichkeiten der Schulsozialarbeiter eingegangen werden. Als Beispiel eines Präventionsprogramms, wird dabei das „fairplayer“ Programm vorgestellt.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Definition von Mobbing
2.1 Ursachen für Mobbing an Schulen
2.2 Formen von Mobbing an Schulen
2.3 Folgen von Mobbing
2.4 Häufigkeit von Mobbing an Deutschen Schulen
3 Definition von Schulsozialarbeit
3.1 Rechtliche Grundlagen
3.2. Aufgaben der Schulsozialarbeit
4 Mobbingprävention in der Schule
4.1 Der Begriff Prävention
4.2 Mobbingprävention durch Schulsozialarbeit
4.3 Anti-Mobbing Methoden – Das Programm „fairplayer“
4.3.1 Ziele und Hintergrund
4.3.2 Inhalt und Methoden
5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die Verbreitung, Ursachen und Folgen von Mobbing an Schulen und analysiert, welche zentrale Rolle die Schulsozialarbeit bei der Prävention und der Verbesserung der Situation einnimmt.
- Aktualität und Verbreitung des Phänomens Mobbing an Schulen
- Ursachenforschung und Analyse der psychosomatischen Folgen für Betroffene
- Rechtliche Verankerung und Aufgabenfelder der Schulsozialarbeit
- Handlungsmöglichkeiten und Präventionsansätze durch pädagogische Intervention
- Methodische Vorstellung des Anti-Mobbing-Programms „fairplayer“
Auszug aus dem Buch
2.3 Folgen von Mobbing an Schulen
„Jugendliche und Kinder, die in ihrer Schulzeit Opfer von Mobbing […] geworden sind, leiden oft ihr ganzes Leben daran.“ (vgl. Bundeszentrale für politische Bildung 2010). Durch die Ausgrenzung oder die Schikane über einen langen Zeitraum, leiden die Betroffenen. Oft kommt es dazu, dass die Opfer des Mobbings sich sehr zurück ziehen und nichts von den ihnen gegenüber ausgeübten Attacken erzählen. Das Verheimlichen führt jedoch dazu, dass die Betroffenen sich immer mehr in den Gedanken, an das was sie möglicherweise erwartet, verlieren. Durch Ausgrenzung, Beleidigungen und Übergriffe kommt es sowohl zu Beeinträchtigung des physischen und psychischen Wohlbefindens (ebd.).
Einerseits kann es dazu kommen, dass sich die Betroffenen selbst für das verantwortlich machen, was ihnen geschieht und die Fehler in ihrem Sein suchen. Diese Tatsache verringert das Selbstwertgefühl. Die psychischen Folgen wie Einsamkeit, Angst und Depressionen, können dazu führen, dass die Opfer unter Schlafstörungen, aber auch unter Appetitlosigkeit leiden, welche auch zu Ess-Störungen führen kann (ebd.). Neben der psychischen Belastung kommt es jedoch auch zu Beschwerden, die den Körper betreffen, denn „ist das seelische Befinden erheblich gestört, äußert sich dieses auch häufig körperlich.“ (AWO Psychiatriezentrum o.J.). Als psychosomatische Beschwerden lassen sich beispielsweise Bauch- und Kopfschmerzen nennen (ebd.).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung skizziert die Aktualität von Mobbing als soziales Phänomen und definiert das Ziel der Arbeit, die Rolle der Schulsozialarbeit in diesem Kontext zu beleuchten.
2 Definition von Mobbing: Dieses Kapitel erläutert den Begriff, die Ursachen, die verschiedenen Erscheinungsformen inklusive Cybermobbing sowie die weitreichenden physischen und psychischen Folgen für Opfer.
3 Definition von Schulsozialarbeit: Hier werden die rechtlichen Grundlagen im SGB VIII sowie das Anforderungsprofil und die spezifischen Aufgaben der Schulsozialarbeiter in der Kooperation mit Schulen beschrieben.
4 Mobbingprävention in der Schule: Das Kapitel widmet sich dem Präventionsbegriff und zeigt Interventionsmöglichkeiten auf der Schul-, Klassen- und Individualebene, illustriert durch das Programm „fairplayer“.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der Schulsozialarbeit als unverzichtbare Ressource zusammen, um Mobbing langfristig zu begegnen und soziale Integration zu fördern.
Schlüsselwörter
Schulsozialarbeit, Mobbing, Prävention, Cybermobbing, Sozialklima, SGB VIII, fairplayer, Gewaltprävention, psychosomatische Folgen, soziale Kompetenz, Schüler, Jugendhilfe, Konfliktbewältigung, Schulalltag, Integration.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Problematik von Mobbing an Schulen und die unterstützende Rolle der Schulsozialarbeit bei der Prävention und Intervention.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Mobbing, den Auswirkungen auf Schüler, den gesetzlichen Grundlagen der Schulsozialarbeit und konkreten methodischen Präventionsansätzen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die weitreichenden Folgen von Mobbing aufzuzeigen und zu analysieren, wie Schulsozialarbeiter durch spezifische Methoden dem Phänomen erfolgreich entgegenwirken können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und Analyse aktueller Studien sowie gesetzlicher Grundlagen des SGB VIII.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Mobbingbegriffs, eine rechtliche Einordnung der Schulsozialarbeit und eine praxisorientierte Darstellung von Präventionsmethoden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Schulsozialarbeit, Mobbing, Prävention, Cybermobbing und soziale Kompetenz.
Warum spielt die Digitalisierung eine Rolle beim Thema Mobbing?
Die Digitalisierung hat mit „Cybermobbing“ eine neue, räumlich und zeitlich unbegrenzte Form des Mobbings ermöglicht, die für Betroffene oft anonym und besonders belastend ist.
Was macht das Programm „fairplayer“ besonders?
Es handelt sich um ein wissenschaftlich fundiertes, entwicklungsorientiertes Programm, das in 15 bis 17 Sitzungen soziale und kommunikative Kompetenzen fördert und Zivilcourage stärkt.
- Arbeit zitieren
- Lena Böhnke (Autor:in), 2021, Soziale Arbeit in der Gesellschaft. Schulsozialarbeit und das Thema Mobbing, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1181603