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König Ptolemaios I. und sein Weg vom Diadochen zum Dynastiegründer

Titel: König Ptolemaios I. und sein Weg vom Diadochen zum Dynastiegründer

Akademische Arbeit , 2011 , 19 Seiten , Note: 5.5

Autor:in: Jonas Maienfisch (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Seminararbeit beschäftigt sich mit dem ägyptischen König Ptolemaios I. Es wird aufgezeigt, wie sich der ehemalige Getreue des Alexanders zum Dynastiegründer der Ptolemäer in Ägypten, die das Land bis zur römischen Invasion regierten, entwickelt hat. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Zeit der Diadochenkriege. Alexander der Große hatte die irdische Welt soeben verlassen und seine treusten Gefährten stritten sich um die Nachfolge. Diese Wirrungen, die die mediterrane Welt von da an mehr als vierzig Jahre bestimmen sollten, endeten mit der Spaltung des Alexanderreiches und der Formung dreier Nachfolgestaaten, die in Ägypten, Makedonien und Babylonien ihre Anfänge nahmen. Eines dieser Reiche ist das Ptolemäerreich in Ägypten, welches durch jenen ersten Ptolemäer gebildet wurde.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Quellenlage

2.1 Primärquellen zu Ptolemaios I.

2.2 Werk des Ptolemaios‘ I.

3 Ptolemaios I. während Alexanders Lebzeiten

4 Diadochenzeit

4.1 Satrapienverteilung von Babylon

4.2 Ptolemaios‘ Amtsantritt in Ägypten

4.3 Angriff des Perdikkas‘ auf Ägypten

4.4 Koalition gegen Polyperchon

4.5 Bestrebungen des Antigonos Monophthalmos‘

4.6 Ende des Gesamtreiches

4.7 Formung des Ptolemäerreiches

5 Schlussteil

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Aufstieg des ehemaligen Weggefährten Alexanders des Großen, Ptolemaios I., zum Begründer der Ptolemäerdynastie in Ägypten. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie es ihm gelang, durch strategisches Handeln während der Diadochenkriege ein stabiles und mächtiges eigenständiges Reich zu formen.

  • Analyse der Quellenlage zur Diadochenzeit und zu Ptolemaios I.
  • Der Aufstieg des Lagiden während des Asienfeldzugs unter Alexander.
  • Die Rolle von Ptolemaios während der politischen Wirren der Diadochenkriege.
  • Strategien zur Sicherung und Ausdehnung des ägyptischen Machtbereichs.
  • Die Gründung der Ptolemäerdynastie als erfolgreicher Abschluss eines historischen Prozesses.

Auszug aus dem Buch

4.2 Ptolemaios‘ Amtsantritt in Ägypten

Als Ptolemaios als neuer Satrap nach Ägypten kam, traf er günstige Bedingungen zur Verwaltung seines Gebietes an. Das Land war geographisch ziemlich abgeschieden von dem restlichen Reichsgebiet, was eine annähernde Unabhängigkeit erlaubte. Zudem traf Ptolemaios auf eine grössere makedonisch-griechische Armee, die von Alexander zurückgelassen wurde. Auch galt das Land als sehr fruchtbar und als Kornkammer der damals bekannten Welt. Ausserdem konnte der Lagide, was seine Herkunft vom seinem Vater Lagos betont, von Kleomenes eine bedeutende Menge an Geldmittel übernehmen, mit deren Hilfe sich der neue Satrap ein Heer aufbaute. Dieser Kleomenes, der Vorgänger Ptolemaios als Satrap Ägyptens, stellte jedoch eine Gefahr und eine Einschränkung in der Machtausübung für den neuen Herrscher dar. Zudem suchte jener die Nähe zur Reichsregierung um Perdikkas, was Ptolemaios nicht gefallen haben wird. So wurde Kleomenes kurzerhand durch Ermordung aus dem Weg geräumt.

Im Jahre 322 v. Chr. machte sich Ptolemaios erstmals auf, neue Ländereien zu erobern. Sein Fokus lag auf der Stadt Kyrene und der umliegenden Kyrenaika. Grund dafür dürfte das Ersuchen um Hilfe durch die Herrscher von Kyrene gewesen sein, die nach inneren Unruhen aus ihrer Polis vertrieben wurden. Durch Ophellas, einem Feldherrn des Lagiden, wurde die Kyrenaika unterworfen und danach unter ptolemäischer Oberherrschaft verwaltet und somit ins ptolemäische Reich eingegliedert.

Nach der zweijährigen Bauzeit von Alexanders Leichenwagen, der „wegen der ausserordentlichen Kunstfertigkeit weitberühmt war“, wurde dieser auf Geheiss des Perdikkas mitsamt Leiche nach Makedonien überführt. Ptolemaios, der den Besitz des toten Alexanders als Aufwertung seines Ansehens wahrnahm, fing den Tross in Syrien ab und überführte das Gefährt nach Ägypten, was Perdikkas und die übrigen Regierenden verärgert haben dürfte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der Diadochenkriege ein und formuliert die Fragestellung nach der Machtentwicklung des Ptolemaios I. zum Dynastiegründer in Ägypten.

2 Quellenlage: Es wird der Forschungsstand und die Verfügbarkeit antiker Primärquellen sowie die Bedeutung des (heute nur fragmentarisch erhaltenen) Werkes des Ptolemaios I. dargelegt.

3 Ptolemaios I. während Alexanders Lebzeiten: Dieses Kapitel zeichnet den frühen militärischen Aufstieg des Lagiden unter Alexander dem Großen nach.

4 Diadochenzeit: Der Hauptteil beschreibt chronologisch die politische und militärische Entwicklung von der Satrapienverteilung in Babylon bis zur Festigung der ptolemäischen Herrschaft in Ägypten.

5 Schlussteil: Das abschließende Kapitel resümiert die wesentlichen Faktoren für den Erfolg des Ptolemaios, wie seine defensive Expansionspolitik und die ökonomische Stärke seines Herrschaftsgebiets.

Schlüsselwörter

Ptolemaios I., Alexander der Große, Diadochenkriege, Ägypten, Satrap, Dynastiegründung, Hellenismus, Antigonos, Perdikkas, Seleukos, Kyrenaika, Zypern, Pharao, Machtpolitik, antike Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Figur des Ptolemaios I. und seinem Aufstieg vom Gefährten Alexanders des Großen zum ägyptischen König und Gründer der Ptolemäerdynastie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Diadochenkriege, die politische Instabilität nach Alexanders Tod sowie die Strategien, mit denen Ptolemaios seine Macht in Ägypten festigen konnte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Transformationsprozess des Ptolemaios vom makedonischen Offizier zum ägyptischen Herrscher sowie die Gründe für die Stabilität seines Reiches zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Proseminararbeit, die auf der Analyse antiker Primärquellen und der Auswertung relevanter Forschungsliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in chronologische Abschnitte, die den Aufstieg zum Satrapen, militärische Auseinandersetzungen mit anderen Diadochen und die schrittweise Etablierung des Ptolemäerreiches untersuchen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Ptolemaios I., Diadochen, Ägypten, Dynastiegründung, Alexander der Große und Machtpolitik.

Warum war die Eroberung von Zypern für Ptolemaios so wichtig?

Zypern diente als entscheidender Handels- und Kontrollpunkt im östlichen Mittelmeer, der die strategische und ökonomische Absicherung seines Reiches stärkte.

Wie bewertet der Autor die Ermordung des Kleomenes?

Die Ermordung wird als notwendiger Schritt des Ptolemaios gesehen, um die Machtausübung in seiner neuen Satrapie ohne gefährliche Einschränkungen durch seinen Vorgänger zu sichern.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
König Ptolemaios I. und sein Weg vom Diadochen zum Dynastiegründer
Hochschule
Universität Basel
Note
5.5
Autor
Jonas Maienfisch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
19
Katalognummer
V1182248
ISBN (PDF)
9783346614292
ISBN (Buch)
9783346614308
Sprache
Deutsch
Schlagworte
könig ptolemaios diadochen dynastiegründer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jonas Maienfisch (Autor:in), 2011, König Ptolemaios I. und sein Weg vom Diadochen zum Dynastiegründer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1182248
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Leseprobe aus  19  Seiten
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