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Die Kyburger als erfolgreiches Schweizer Grafengeschlecht. Strukturen einer Adelsfamilie im Mittelalter

Titel: Die Kyburger als erfolgreiches Schweizer Grafengeschlecht. Strukturen einer Adelsfamilie im Mittelalter

Seminararbeit , 2012 , 18 Seiten , Note: 5.5

Autor:in: Jonas Maienfisch (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Seminararbeit befasst sich mit der Adelsfamilie von Kyburg, welche in der voreidgenössischen Zeit im Gebiet der heutigen Schweiz über ein bedeutendes Reich verfügte. Das Verfasste versucht die Strukturen innerhalb einer Familie, welche große Macht besaß, aufzuzeigen und steht somit auch sinnbildlich für andere adlige Familien dieser Zeit, welche über ähnliche Chroniken verfügen. Die Familie der Kyburger hat eine spannende Geschichte geliefert, die ins Frühmittelalter zurückreicht und mit dem Aussterben der Dynastie im 13. Jahrhundert endet. Dabei spielen selbstverständlich Erbangelegenheiten eine Hauptrolle. So wird die häufige Teilung des Gesamtreiches von Dillingen-Kyburg eine zentrale Rolle innerhalb dieser Arbeit einnehmen. Damit eng verknüpft ist natürlich die Heiratspolitik, welche zum Machterhalt sowie zur Machterweiterung intensiv betrieben wurde.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Herkunft der Grafen von Dillingen

3 Die Kyburg und deren Besitzer

4 Die ersten Grafen von Dillingen-Kyburg

5 Die Lenzburgische Erbschaft

6 Die Städtegründungen

7 Die Teilung von Dillingen und Kyburg

8 Die Zähringische Erbschaft

9 Die Teilung des Hauses Kyburg

10 Der Untergang der alten kyburgischen Linie

11 Schlussteil

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Bedeutung, Machtstrukturen und Entwicklung der Adelsfamilie von Kyburg während der voreidgenössischen Zeit. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie es der Dynastie durch Heiratspolitik, Erbteilungen und die Gründung von Städten gelang, ihre Stellung im Heiligen Römischen Reich über mehrere Jahrhunderte hinweg zu festigen und auszubauen, bevor sie im 13. Jahrhundert erlosch.

  • Genealogischer Ursprung der Grafen von Dillingen und Kyburg
  • Einfluss der Heiratspolitik auf den Gebietszuwachs und Machterhalt
  • Die Rolle der Städtegründungen als fiskalisches und politisches Machtinstrument
  • Die Auswirkungen von Erbteilungen auf die territoriale Integrität des Adelsgeschlechts
  • Das Ende der alten kyburgischen Linie und die Bedeutung des Erbes für das Haus Habsburg

Auszug aus dem Buch

6 Die Städtegründungen

Um die Territorialherrschaft in seinem grossen Machtbereich zu festigen und zu sichern, begann Hartmann III. mit der Gründung von Städten und Märkten. Allgemein zeichnet sich das 12. Jahrhundert in Mitteleuropa durch etliche Stadtgründungen aus. Die Gründe dafür sind sicherlich die Bevölkerungszunahme sowie der wirtschaftliche Aufschwung, welche zu der Zeit stattfanden. Diese neuen Städte wurden an wichtigen Handelsrouten gegründet, häufig an Fluss- oder Seeufern. Als Merkmale dieser neuen urbanen Gebilde traten ein Markt, eine Mauer und grössere Freiheiten für deren Bürger in Erscheinung. Die Städte standen zwar noch unter der Herrschaft der Grundherren und wurden durch einen Amtmann verwaltet, jedoch galten die Stadtbürger als frei, im Gegensatz zu den Leibeigenen, die auf dem Lande wohnten. Hartmann von Kyburg-Dillingen wurde sehr wahrscheinlich von den Grafen von Zähringen zu den Gründungen inspiriert, welche dafür bekannt waren. Die Kyburger Städte charakterisieren sich häufig durch ihre Lage in einer Ebene. Daraus ergibt sich, dass hinter der Entstehung der Stadt kein militärisches Denken, sondern ein fiskalisches, stand. Die Städte dienten als „Markt- und Gewerbeorte“ und waren für den Handel entscheidend.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit gibt einen Überblick über die Adelsfamilie von Kyburg, deren Machtstrukturen und die chronologische Gliederung des historischen Untersuchungszeitraums.

2 Die Herkunft der Grafen von Dillingen: Dieses Kapitel erläutert die genealogischen Wurzeln der Familie bei den Grafen von Dillingen im schwäbischen Raum.

3 Die Kyburg und deren Besitzer: Hier wird die erste Erwähnung der Kyburg sowie deren wechselvolle Geschichte unter verschiedenen Besitzern vor der Übernahme durch die Dillinger beschrieben.

4 Die ersten Grafen von Dillingen-Kyburg: Dieses Kapitel beleuchtet den Aufstieg der Dynastie durch Hartmann I. und die Etablierung des Hauses im 12. Jahrhundert.

5 Die Lenzburgische Erbschaft: Die Untersuchung befasst sich mit der Erweiterung der kyburgischen Besitztümer durch das Erbe der ausgestorbenen Lenzburger.

6 Die Städtegründungen: Fokus auf die strategische Gründung von Städten und Märkten als zentrales Machtinstrument der Grafen von Kyburg.

7 Die Teilung von Dillingen und Kyburg: Beschreibung der dauerhaften Aufspaltung des Familienbesitzes nach dem Tode Hartmanns III. in zwei unabhängige Linien.

8 Die Zähringische Erbschaft: Erörterung des Erbfalls nach dem Aussterben der Zähringer und der damit verbundenen territorialen Expansion des Hauses Kyburg.

9 Die Teilung des Hauses Kyburg: Darstellung der internen dynastischen Entwicklungen und der Verwaltung des Reiches durch Hartmann IV. und seinen Neffen.

10 Der Untergang der alten kyburgischen Linie: Analyse der Ereignisse, die zum Erlöschen des kyburgischen Mannesstamms und zur Übernahme der Güter durch das Haus Habsburg führten.

11 Schlussteil: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse über die Machtentwicklung und das historische Vermächtnis der Familie.

Schlüsselwörter

Kyburger, Grafen von Dillingen, Mittelalter, Heiratspolitik, Städtebau, Territorialherrschaft, Haus Habsburg, Zähringer, Lenzburger, Genealogie, Staufer, Machtpolitik, Schweiz, Geschichte, Dynastie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit thematisiert die Geschichte und den Einfluss der Adelsfamilie von Kyburg während der voreidgenössischen Zeit im Gebiet der heutigen Schweiz.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Abhandlung behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Genealogie, die territorialen Entwicklungen, die Heiratspolitik zur Machterweiterung sowie die Bedeutung der kyburgischen Städtegründungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Strukturen innerhalb dieser machtvollen Adelsfamilie aufzuzeigen und zu verstehen, wie sie ihre Position im Heiligen Römischen Reich ausbaute und welche Faktoren zu ihrem Untergang führten.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer chronologischen Aufarbeitung historischer Quellen und Sekundärliteratur, um die Geschichte der Kyburger nachzuvollziehen.

Welche Inhalte bilden den Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich chronologisch von den Wurzeln bei den Dillinger-Grafen über die verschiedenen Erbschaften und Gebietsaufteilungen bis hin zum Aussterben der alten Linie im 13. Jahrhundert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kyburger, Heiratspolitik, Territorialherrschaft, Habsburger-Erbe und Städtegründungen geprägt.

Warum spielte die Heiratspolitik eine so entscheidende Rolle für die Kyburger?

Sie diente dazu, Gebiete ohne kostspielige militärische Konflikte durch Erbgänge zu sichern und das Ansehen sowie die Machtbasis gegenüber anderen Adelsgeschlechtern massiv zu vergrößern.

Welche Bedeutung hatte das Erbe der Kyburger für das Haus Habsburg?

Durch die Übernahme der kyburgischen Güter nach dem Erlöschen des Mannesstamms 1264 konnte Rudolf von Habsburg seine Machtbasis signifikant vergrößern, was den Grundstein für den Aufstieg des Hauses Habsburg zur bedeutendsten Dynastie im Heiligen Römischen Reich legte.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Kyburger als erfolgreiches Schweizer Grafengeschlecht. Strukturen einer Adelsfamilie im Mittelalter
Hochschule
Universität Basel
Note
5.5
Autor
Jonas Maienfisch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
18
Katalognummer
V1182250
ISBN (PDF)
9783346614216
ISBN (Buch)
9783346614223
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kyburger schweizer grafengeschlecht strukturen adelsfamilie mittelalter
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jonas Maienfisch (Autor:in), 2012, Die Kyburger als erfolgreiches Schweizer Grafengeschlecht. Strukturen einer Adelsfamilie im Mittelalter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1182250
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Leseprobe aus  18  Seiten
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