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Subjektives Wohlbefinden. Wie können Unternehmen das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter*innen auf Grundlage dieser Untersuchung verbessern?

Titel: Subjektives Wohlbefinden. Wie können Unternehmen das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter*innen auf Grundlage dieser Untersuchung verbessern?

Bachelorarbeit , 2021 , 93 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jannik Germeroth (Autor:in)

BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem persönlichen "Glück" der Menschen, welches in dieser Arbeit als "subjektives Wohlbefinden" (SWB) bezeichnet wird. Die Termini "Glück" und "subjektives Wohlbefinden" beziehen sich hierbei stets auf das persönliche Glück einer Person. Das SWB einer Person hat viele Facetten und kann vielfältig definiert werden. Eine mögliche Definition des SWB umfasst die Zufriedenheit einer Person mit dem eigenen Leben sowie positiv und negativ wahrgenommene Stimmungen. Sämtliche Aktivitäten einer Person sind im Grunde genommen auf das Streben nach dem persönlichen Glück ausgerichtet. Der Mensch unternimmt Dinge kurz- oder langfristig, weil er sich daraus einen bestimmten Vorteil erhofft. Die Konzepte und Ansichten der Glücksforscher darüber, wie das SWB definiert wird und was das SWB ausmacht, werden im weiteren Verlauf dieser Arbeit noch tiefgehender analysiert. Die Forschungsfrage dieser Arbeit lautet "welche Faktoren beeinflussen das subjektive Wohlbefinden einer Person und wie können Unternehmen das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter*innen auf Grundlage dieser Untersuchung verbessern?".

Das Ziel dieser Arbeit ist es, aus dem Material der qualitativen Interviews heraus Erkenntnisse über das SWB der Interviewteilnehmer*innen zu gewinnen. Des Weiteren soll mit dieser empirischen Untersuchung die Frage beantwortet werden, wie Unternehmen das SWB ihrer Mitarbeiter*innen auf Basis dieser empirischen Untersuchung verbessern können. Des Weiteren dient diese Arbeit als Grundlage für weiterführende Untersuchungen der Glücksforschung, um hieraus weitere Erkenntnisse über das SWB einer Person zu gewinnen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen der Glücksforschung

2.1 Theoretische Grundlagen von subjektivem Wohlbefinden

2.1.1 Erläuterung von subjektivem Wohlbefinden aus neurobiologischer Perspektive

2.1.2 Erläuterung von subjektivem Wohlbefinden aus psychologischer Perspektive

2.1.3 Erläuterung von subjektivem Wohlbefinden aus ökonomischer Perspektive

2.2 Theoretische Grundlagen der Messung von subjektivem Wohlbefinden

2.2.1 Vorstellung ausgewählter Single-Item-Messverfahren zur Messung des subjektiven Wohlbefindens

2.2.2 Vorstellung ausgewählter Multi-Item-Messverfahren zur Messung des subjektiven Wohlbefindens

2.2.3 Vorstellung von erweiterten Verfahren der Messung des subjektiven Wohlbefindens

2.3 Vorstellung ausgewählter Determinanten von subjektivem Wohlbefinden

2.3.1 Vorstellung ausgewählter ökonomischer Determinanten von subjektivem Wohlbefinden

2.3.2 Vorstellung ausgewählter biologischer-/ psychologischer Determinanten von subjektivem Wohlbefinden

2.3.3 Vorstellung ausgewählter soziodemografischer Determinanten von subjektivem Wohlbefinden

3. Durchführung einer empirischen Untersuchung zur Messung des subjektiven Wohlbefindens

3.1 Gang der Untersuchung

3.1.1 Aufbau und Konzeption der Untersuchung

3.1.2 Vorstellung der Vorgehensweise der durchgeführten Untersuchung

3.2 Entwicklung eines empirischen Konzepts zur Messung von subjektivem Wohlbefinden

3.2.1 Vorstellung des Interviewleitfadens

3.2.2 Vorstellung der befragten Zielgruppe der Untersuchung

3.3 Ergebnisauswertung der durchgeführten empirischen Untersuchung

3.3.1 Vorstellung der inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse

3.3.2 Auswertung und Ergebnisvorstellung der durchgeführten inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse

4. Kritische Würdigung und Ableitung von Handlungsempfehlungen

4.1 Kritische Würdigung der theoretischen Grundlagen der Messung von subjektivem Wohlbefinden

4.1.1 Übergreifende kritische Würdigung der Glücksforschungsmethoden

4.1.2 Kritische Würdigung von ausgewählten Single- und Multi-Item Messverfahren

4.2 Kritische Würdigung der durchgeführten empirischen Untersuchung

4.2.1 Kritische Würdigung der durchgeführten empirischen Untersuchung mithilfe von qualitativen Interviews

4.2.2 Limitationen der durchgeführten empirischen Untersuchung

4.3 Ableitung von Handlungsempfehlungen auf Grundlage der durchgeführten empirischen Untersuchung

4.3.1 Ergebnisinterpretation der durchgeführten empirischen Untersuchung

4.3.2 Steigerung des subjektiven Wohlbefindens auf Grundlage der Implikationen der durchgeführten empirischen Untersuchung

4.3.3 Handlungsempfehlungen für Unternehmen vor dem Hintergrund der durchgeführten empirischen Untersuchung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Bachelor Thesis untersucht die Faktoren, die das subjektive Wohlbefinden (SWB) einer Person maßgeblich beeinflussen, und leitet daraus praxisnahe Empfehlungen für Unternehmen ab, um das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter*innen nachhaltig zu fördern.

  • Multidisziplinäre Analyse der Glücksforschung (neurobiologisch, psychologisch, ökonomisch)
  • Vergleich verschiedener Methoden zur Messung des subjektiven Wohlbefindens
  • Empirische qualitative Untersuchung mittels Interviews zur Erfassung persönlicher Einflussfaktoren
  • Kritische Würdigung der Messmethoden und empirischen Vorgehensweise
  • Ableitung konkreter personalpolitischer Handlungsempfehlungen für Unternehmen

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Erläuterung von subjektivem Wohlbefinden aus neurobiologischer Perspektive

Um herauszufinden, was das subjektive Wohlbefinden eines Menschen beeinflusst, ist es notwendig zu verstehen, was „Glück“ (SWB) ist und wie es im menschlichen Gehirn entsteht. Viele Psychologen bezeichnen „Glück“ als eine starke positive Emotion. Eine Emotion ist ein komplexes Interaktionsgefüge subjektiver und objektiver Faktoren, das von neuronalen Systemen vermittelt wird und affektive Erfahrungen, wie Gefühle der Erregung (z. B. Lust) bewirken kann. Des Weiteren kann eine Emotion kognitive Prozesse, wie emotionale Wahrnehmungseffekte und Klassifikationsprozesse hervorrufen. Außerdem kann eine Emotion ausgedehnte physiologische Anpassungen an die erregungsauslösenden Bedingungen in Gang setzen und zu einem Verhalten führen, welches oft expressiv, zielgerichtet und adaptiv ist.4 Des Weiteren entstehen Emotionen im menschlichen Gehirn.5 Der hierfür verantwortliche Teil des Gehirns wird als „Limbisches System“ bezeichnet und enthält Strukturen, die wichtig für die Entstehung von Emotionen, Lernprozessen und der Gedächtnisbildung sind.6 Ein Teil des limbischen Systems stellt die „Amygdala“ dar, welche besonders wichtig für die Entstehung von Angst ist, da hier die „Kampf oder Flucht“-Reaktion (fight-or-flight) gesteuert wird.7 Des Weiteren befindet sich der „Nucleus Accumbens“ im limbischen System, welcher auch als „Belohnungssystem“ bezeichnet wird. Im Nucleus Accumbens entsteht das Glück im Gehirn. Dieser Teil des Gehirns ist daher für das SWB eines Individuums verantwortlich.

Die Informationen des Nucleus Accumbens werden mittels „Neuronen“ (Nervenzellen) zum Körper transportiert.8 Die Informationen wandern als elektrische Impulse durch die Neuronen. Anschließend werden die elektrischen Impulse über das Axon weitergeleitet. Daraufhin empfangen die Neuronen die Signale anderer Nervenzellen mittels Dendriten.9 Das Axon dient hierbei, bildlich gesprochen, als eine Art „Kabel“ zwischen den Nervenzellen. Damit mehrere Neuronen miteinander kommunizieren und Informationen (in Form von elektrischen Impulsen) austauschen können, wird ein chemischer Neurotransmitter benötigt, welcher als „Brücke“ zwischen den einzelnen Neuronen dient. Die Übertragung zwischen den Neuronen wird als „Synapse“ bezeichnet.10 Hierbei werden Neurotransmitter von dem präsynaptischen Neuron freigesetzt und diese Neurotransmitter wandern anschließend zu den Rezeptoren- welche als „Andockstellen bezeichnet werden können- des postsynaptischen Neurons.11 Die eintreffenden elektrischen Impulse (Informationen) werden an der Synapse in chemische Signale umgewandelt.12 Die Neurotransmitter werden in „Vesikeln“ transportiert und gespeichert.13

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des persönlichen „Glücks“ als subjektives Wohlbefinden (SWB) ein und definiert die Forschungsfrage, welche untersucht, wie Unternehmen das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter verbessern können.

2. Theoretische Grundlagen der Glücksforschung: In diesem Kapitel werden die Definitionen des SWB aus neurobiologischer, psychologischer und ökonomischer Perspektive beleuchtet sowie verschiedene Messverfahren und Determinanten des Glücks vorgestellt.

3. Durchführung einer empirischen Untersuchung zur Messung des subjektiven Wohlbefindens: Dieses Kapitel beschreibt den qualitativen Forschungsansatz, die Konzeption der Interviews mit Probanden sowie die angewandte inhaltlich strukturierende Inhaltsanalyse zur Auswertung der gewonnenen Daten.

4. Kritische Würdigung und Ableitung von Handlungsempfehlungen: Hier erfolgt eine kritische Reflexion der theoretischen Grundlagen und der empirischen Untersuchung, worauf basierend konkrete Empfehlungen für Unternehmen zur Steigerung des Mitarbeiterwohlbefindens abgeleitet werden.

5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Individualität des SWB sowie die Notwendigkeit weiterer Forschung mit größeren Stichproben.

Schlüsselwörter

subjektives Wohlbefinden, Glücksforschung, qualitative Interviews, Arbeitnehmerzufriedenheit, Personalmanagement, intrinsische Motivation, Work-Life-Balance, psychologische Determinanten, ökonomische Faktoren, Inhaltsanalyse, Mitarbeiterwohlbefinden, Unternehmensführung, psychische Gesundheit, Glücksökonomie, Arbeitskultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor Thesis grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Definition und Messbarkeit von „Glück“ bzw. dem „subjektiven Wohlbefinden“ (SWB) und untersucht, welche Faktoren dieses bei Einzelpersonen beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen des Wohlbefindens, die Methoden zu dessen Messung (Single- vs. Multi-Item), die Analyse von Einflussfaktoren (Determinanten) sowie die Übertragbarkeit dieser Erkenntnisse auf den beruflichen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Unternehmen das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter auf Basis einer empirischen Untersuchung gezielt verbessern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein qualitativer Forschungsansatz gewählt. Die Datenerhebung erfolgt durch persönliche, qualitative Interviews, die anschließend mittels einer inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung der Glücksforschung und die Durchführung einer empirischen „Klein-N-Studie“, deren Ergebnisse anschließend interpretiert und in Handlungsempfehlungen für das Personalmanagement überführt werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind subjektives Wohlbefinden, Mitarbeiterzufriedenheit, psychologische Determinanten, Personalmanagement, Work-Life-Balance und qualitative Inhaltsanalyse.

Welche Rolle spielt das Einkommen für das Wohlbefinden der Befragten?

Die Studie bestätigt teilweise das Easterlin-Paradoxon: Ein gewisses Einkommen ist wichtig als Basis, aber ab einem Punkt ist mehr Geld nicht mehr der entscheidende Treiber für das persönliche Glück.

Wie bewerten die Teilnehmer das Thema „Wertschätzung“?

Wertschätzung wird von den befragten Personen als zentraler Treiber für ein positives Wohlbefinden im beruflichen Kontext eingestuft; fehlende Wertschätzung gilt als wesentlicher Faktor für Unglück.

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Details

Titel
Subjektives Wohlbefinden. Wie können Unternehmen das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter*innen auf Grundlage dieser Untersuchung verbessern?
Hochschule
Steinbeis-Hochschule Berlin
Note
1,3
Autor
Jannik Germeroth (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
93
Katalognummer
V1182610
ISBN (PDF)
9783346616296
ISBN (Buch)
9783346616302
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Subjektives Wohlbefinden Glücksforschung Personalentwicklung Personalbindung Empirische Arbeit Qualitative Forschung Inhaltsanalyse Mayring Kuckartz Datenanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jannik Germeroth (Autor:in), 2021, Subjektives Wohlbefinden. Wie können Unternehmen das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter*innen auf Grundlage dieser Untersuchung verbessern?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1182610
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Leseprobe aus  93  Seiten
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