Subjektives Wohlbefinden. Wie können Unternehmen das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter*innen auf Grundlage dieser Untersuchung verbessern?


Bachelorarbeit, 2021

93 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungen

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen der Glücksforschung
2.1 Theoretische Grundlagen von subjektivem Wohlbefinden
2.1.1 Erläuterung von subjektivem Wohlbefinden aus neurobiologischer Perspektive
2.1.2 Erläuterung von subjektivem Wohlbefinden aus psychologischer Perspektive
2.1.3 Erläuterung von subjektivem Wohlbefinden aus ökonomischer Perspektive
2.2 Theoretische Grundlagen der Messung von subjektivem Wohlbefinden
2.2.1 Vorstellung ausgewählter Single-Item-Messverfahren zur Messung des subjektiven Wohlbefindens
2.2.2 Vorstellung ausgewählter Multi-Item-Messverfahren zur Messung des subjektiven Wohlbefindens
2.2.3 Vorstellung von erweiterten Verfahren der Messung des subjektiven Wohlbefindens
2.3 Vorstellung ausgewählter Determinanten von subjektivem Wohlbefinden
2.3.1 Vorstellung ausgewählter ökonomischer Determinanten von subjektivem Wohlbefinden
2.3.2 Vorstellung ausgewählter biologischer-/ psychologischer Determinanten von subjektivem Wohlbefinden
2.3.3 Vorstellung ausgewählter soziodemografischer Determinanten von subjektivem Wohlbefinden

3. Durchführung einer empirischen Untersuchung zur Messung des subjektiven Wohlbefindens
3.1 Gang der Untersuchung
3.1.1 Aufbau und Konzeption der Untersuchung
3.1.2 Vorstellung der Vorgehensweise der durchgeführten Untersuchung
3.2 Entwicklung eines empirischen Konzepts zur Messung von subjektivem Wohlbefinden
3.2.1 Vorstellung des Interviewleitfadens
3.2.2 Vorstellung der befragten Zielgruppe der Untersuchung
3.3 Ergebnisauswertung der durchgeführten empirischen Untersuchung
3.3.1 Vorstellung der inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse
3.3.2 Auswertung und Ergebnisvorstellung der durchgeführten inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse

4. Kritische Würdigung und Ableitung von Handlungsempfehlungen
4.1 Kritische Würdigung der theoretischen Grundlagen der Messung von subjektivem Wohlbefinden
4.1.1 Übergreifende kritische Würdigung der Glücksforschungsmethoden
4.1.2 Kritische Würdigung von ausgewählten Single- und Multi-Item­Messverfahren
4.2 Kritische Würdigung der durchgeführten empirischen Untersuchung
4.2.1 Kritische Würdigung der durchgeführten empirischen Untersuchung mithilfe von qualitativen Interviews
4.2.2 Limitationen der durchgeführten empirischen Untersuchung
4.3 Ableitung von Handlungsempfehlungen auf Grundlage der durchgeführten empirischen Untersuchung
4.3.1 Ergebnisinterpretation der durchgeführten empirischen Untersuchung
4.3.2 Steigerung des subjektiven Wohlbefindens auf Grundlage der Implikationen der durchgeführten empirischen Untersuchung
4.3.3 Handlungsempfehlungen für Unternehmen vor dem Hintergrund der durchgeführten empirischen Untersuchung

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Anhang VIII

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1 Schematische Darstellung einer Synapse

Abb. 2 Exemplarische Bewertungsskala für die Day 14 Reconstruction Methode

Abb. 3 Maße subjektiven Wohlbefindens (SWB)

Abb. 4 Subjektives Wohlbefinden und Pro-Kopf-Einkommen in 17 den USA von 1973-2004

Abb. 5 Subjektives Wohlbefinden in fünf unterschiedlichen 18 Ländern von 1973-2004

Abb. 6 Ablaufschema einer inhaltlich strukturierenden Inhaltsanalyse

Abb. 7 Prozessmodell induktiver Kategorienbildung

Abb. 8 Übersicht Codesystem der durchgeführten empirischen Untersuchung

Tabellenverzeichnis

Tab. 1 Hierarchische Reihung der Dinge, die den befragten Personen am wichtigsten sind

Abkürzungen

BIP Bruttoinlandsprodukt

DRM Day Reconstruction Methode

DTS Delighted-Terrible-Skala

EMA Ecological Momentary Assessment

ESM Experience Sampling-Methode

GABA Gamma-Aminobutyric Acid

GWBS General Well-Being Schedule

LSI Life Satisfaction Index

SWB Subjektives Wohlbefinden

1. Einleitung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem persönlichen „Glück“ der Menschen, welches in dieser Arbeit als „subjektives Wohlbefinden“ (SWB) bezeichnet wird. Die Termini „Glück“ und „subjektives Wohlbefinden“ beziehen sich hierbei stets auf das persönliche Glück einer Person. Das SWB einer Person hat viele Facetten und kann vielfältig definiert werden. Eine mögliche Definition des SWB umfasst die Zufriedenheit einer Person mit dem eigenen Leben sowie positiv und negativ wahrgenommene Stimmungen.1 Sämtliche Aktivitäten einer Person sind im Grunde genommen auf das Streben nach dem persönlichen Glück ausgerichtet. Der Mensch unternimmt Dinge kurz- oder langfristig, weil er sich daraus einen bestimmten Vorteil erhofft.2 Die Konzepte und Ansichten der Glücksforscher darüber, wie das SWB definiert wird und was das SWB ausmacht, werden im weiteren Verlauf dieser Arbeit noch tiefgehender analysiert. Die Forschungsfrage dieser Arbeit lautet „welche Faktoren beeinflussen das subjektive Wohlbefinden einer Person und wie können Unternehmen das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter*innen auf Grundlage dieser Untersuchung verbessern?“. Der erste Teil dieser Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen der Glücksforschung. Hierbei werden zunächst die theoretischen Grundlagen des SWB vorgestellt. Im Zuge dessen wird das SWB aus der neurobiologischen-, der psychologischen- sowie aus der ökonomischen Perspektive heraus erläutert. Hierbei wird herausgearbeitet, inwiefern sich die einzelnen Definitionen des SWB innerhalb dieser drei Disziplinen unterscheiden. Im Anschluss daran werden die theoretischen Grundlagen der Messung von SWB vorgestellt. Dabei werden zunächst ausgewählte Single-Item- und Multi-Item-Verfahren zur Messung von SWB vorgestellt. In einem weiteren Schritt werden zudem noch erweiterte Verfahren der Messung des SWB vorgestellt. Anschließend daran werden ausgewählte Determinanten des SWB einer Person vorgestellt. Hierbei werden neben ökonomischen Determinanten auch biologische-/ psychologische- sowie soziodemografische Determinanten vorgestellt, um einen Überblick darüber zu gewinnen, von welchen Faktoren das SWB einer Person abhängig zu sein scheint. Der Hauptteil dieser Arbeit beinhaltet die Durchführung einer empirischen Untersuchung. Im Zuge dessen wurden qualitative Interviews mit verschiedenen Interviewteilnehmer*innen3 durchgeführt, um herauszufinden, wie die Interviewteilnehmer*innen SWB definieren und was das SWB dieser Personen beeinflusst. Der erste Abschnitt des Hauptteils dieser Arbeit beinhaltet die Vorstellung des Aufbaus und der Konzeption der empirischen Untersuchung. Der zweite Abschnitt des Hauptteils beschäftigt sich eingehend mit der Entwicklung eines empirischen Konzepts zur Messung des SWB. Anschließend daran findet eine Auswertung der durchgeführten qualitativen Interviews mittels einer inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse statt. Den Schlussteil dieser Arbeit bilden die kritische Würdigung sowie die Ableitung von Handlungsempfehlungen. Hierbei werden zunächst die theoretischen Grundlagen der Messung des SWB kritisch gewürdigt. Anschließend daran wird die durchgeführte empirische Untersuchung kritisch gewürdigt. Des Weiteren werden die Limitationen der durchgeführten empirischen Untersuchung aufgezeigt. Ferner werden Ableitungen von Handlungsempfehlungen für Unternehmen auf Grundlage der durchgeführten empirischen Untersuchung vorgestellt.

Das Ziel dieser Arbeit ist es, aus dem Material der qualitativen Interviews heraus Erkenntnisse über das SWB der Interviewteilnehmer*innen zu gewinnen. Des Weiteren soll mit dieser empirischen Untersuchung die Frage beantwortet werden, wie Unternehmen das SWB ihrer Mitarbeiter*innen auf Basis dieser empirischen Untersuchung verbessern können. Des Weiteren dient diese Arbeit als Grundlage für weiterführende Untersuchungen der Glücksforschung, um hieraus weitere Erkenntnisse über das SWB einer Person zu gewinnen.

2. Theoretische Grundlagen der Glücksforschung

2.1 Theoretische Grundlagen von subjektivem Wohlbefinden

2.1.1 Erläuterung von subjektivem Wohlbefinden aus neurobiologischer Perspektive

Um herauszufinden, was das subjektive Wohlbefinden eines Menschen beeinflusst, ist es notwendig zu verstehen, was „Glück“ (SWB) ist und wie es im menschlichen Gehirn entsteht. Viele Psychologen bezeichnen „Glück“ als eine starke positive Emotion. Eine Emotion ist ein komplexes Interaktionsgefüge subjektiver und objektiver Faktoren, das von neuronalen Systemen vermittelt wird und affektive Erfahrungen, wie Gefühle der Erregung (z. B. Lust) bewirken kann. Des Weiteren kann eine Emotion kognitive Prozesse, wie emotionale Wahrnehmungseffekte und Klassifikationsprozesse hervorrufen. Außerdem kann eine Emotion ausgedehnte physiologische Anpassungen an die erregungsauslösenden Bedingungen in Gang setzen und zu einem Verhalten führen, welches oft expressiv, zielgerichtet und adaptiv ist.4 Des Weiteren entstehen Emotionen im menschlichen Gehirn.5 Der hierfür verantwortliche Teil des Gehirns wird als „Limbisches System“ bezeichnet und enthält Strukturen, die wichtig für die Entstehung von Emotionen, Lernprozessen und der Gedächtnisbildung sind.6 Ein Teil des limbischen Systems stellt die „Amygdala“ dar, welche besonders wichtig für die Entstehung von Angst ist, da hier die „Kampf oder Flucht“-Reaktion (fight-or-flight) gesteuert wird.7 Des Weiteren befindet sich der „Nucleus Accumbens“ im limbischen System, welcher auch als „Belohnungssystem“ bezeichnet wird. Im Nucleus Accumbens entsteht das Glück im Gehirn. Dieser Teil des Gehirns ist daher für das SWB eines Individuums verantwortlich. Die Informationen des Nucleus Accumbens werden mittels „Neuronen“ (Nervenzellen) zum Körper transportiert.8 Die Informationen wandern als elektrische Impulse durch die Neuronen. Anschließend werden die elektrischen Impulse über das Axon weitergeleitet. Daraufhin empfangen die Neuronen die Signale anderer Nervenzellen mittels Dendriten.9 Das Axon dient hierbei, bildlich gesprochen, als eine Art „Kabel“ zwischen den Nervenzellen. Damit mehrere Neuronen miteinander kommunizieren und Informationen (in Form von elektrischen Impulsen) austauschen können, wird ein chemischer Neurotransmitter benötigt, welcher als „Brücke“ zwischen den einzelnen Neuronen dient. Die Übertragung zwischen den Neuronen wird als „Synapse“ bezeichnet.10 Hierbei werden Neurotransmitter von dem präsynaptischen Neuron freigesetzt und diese Neurotransmitter wandern anschließend zu den Rezeptoren- welche als „Andockstellen bezeichnet werden können- des postsynaptischen Neurons.11 Die eintreffenden elektrischen Impulse (Informationen) werden an der Synapse in chemische Signale umgewandelt.12 Die Neurotransmitter werden in „Vesikeln“ transportiert und gespeichert.13 Der soeben skizzierte Prozess ist in Abbildung 1 nochmals grafisch dargestellt.

In Abbildung 1 ist die Informationsübertragung von einer Nervenzelle, der Präsynapse, bis hin zu einer anderen Nervenzelle, der Postsynapse, grafisch dargestellt. Die Informationen fließen hierbei nur in eine Richtung, von der Präsynapse hin zur Postsynapse. Die bekanntesten Neurotransmitter sind Glutamate, GABA, Endorphine, Epinephrine, Dopamine, Oxytocin und Serotonin. Hierbei sind Glutamate und GABA die Neurotransmitter, die für die Hauptsignalisierung verantwortlich sind. Die Glutamate haben eine aufregende Wirkung, wohingegen GABA (gamma-aminobutyric acid) eine hemmende Wirkung auf den Körper hat.14 Endorphine lösen den Schmerz und steigern das Vergnügen. Epinephrine (auch bekannt als Adrenaline) werden vom menschlichen Körper in Stresssituationen ausgeschüttet. Der Neurotransmitter Dopamin ist entscheidend für die Motivation und das Belohnungssystem des menschlichen Gehirns. Außerdem ist Dopamin verantwortlich für die Entstehung von Süchten.15 16 17 Dopamin wird unter anderem als „Glücksbotenstoff“ bezeichnet, da Dopamin maßgeblich für die Entstehung von Glück im Gehirn verantwortlich ist. Der Neurotransmitter Serotonin fördert das körperliche Wohlbefinden und wirkt beruhigend. Oxytocin hingegen ist der Neurotransmitter, der die sozialen Interaktionen beeinflusst und wird daher auch als „bonding neurotransmitter“ bezeichnet.16,17 Bei der Entstehung von Glück im Gehirn wird der Neurotransmitter Dopamin ausgeschüttet und von der Präsynapse an die Postsynapse übertragen. Durch diesen Prozess (siehe Abbildung 1) wird das Gefühl vom Gehirn durch den Körper transportiert und führt somit zu einem positiven SWB.

2.1.2 Erläuterung von subjektivem Wohlbefinden aus psychologischer Perspektive

Das psychologische Konstrukt des „Glücks“ kann als Krönung des menschlichen Erlebens gesehen werden und übersteigt im Erleben die Phänomene „Wohlergehen, Zufriedenheit und Optimismus“ und kann folglich als positiver Endpunkt betrachtet werden.18 Das Glück einer Person kann als harmonisches Zusammenwirken sämtlicher Anteile des „Ichs“ definiert werden.19 In diesem Zusammenhang ist mit „Glück“ die Glücksempfindung als eine Art „flow“ gemeint. Dieser sogenannte „flow“ ist ein Zustand, in welchem die handelnde Person so sehr in eine Aktivität involviert ist, dass nichts anderes zu zählen scheint. Die Empfindung selbst sei dabei so angenehm, sodass man die Aktivität ungeachtet großer Nachteile tut, nur um des bloßen Tuns willen.20 Das SWB drückt aus, wie ein Mensch insgesamt und persönlich das eigene Leben und seinen allgemeinen Glückszustand sowie seine allgemeine Zufriedenheit beurteilt. Hierbei kann das SWB nur vom jeweiligen Individuum selbst beurteilt werden und nicht von einer anderen Person wie beispielsweise einem Berater (Beraterin) oder einem Lehrer (Lehrerin).21 In diesem Zusammenhang ist das Glück als solches laut Fromm nicht rein subjektiv zu verstehen. Es entstehe vielmehr aus einer produktiven Interaktion mit den objektiven Lebensbedingungen einer Person. Rein subjektive Glücksgefühle werden von Fromm als sogenannte „Pseudo-happiness“ (falsches Glück) bezeichnet und seien daher nicht mit wirklichem Glück („genuine happiness“) zu verwechseln.22 Nach Fromm bedeutet Glück „Eins-Sein mit der Welt und Eins-Sein mit sich selbst.“23 Fromm schließt sich mit seiner Konzeption an das eudaimonistische Glückskonzept des Aristoteles an und verbindet diese Konzeption mit der humanistischen Psychologie, in deren Zentrum ein positives Menschenbild steht.24

Im Folgenden werden nun fünf theoretische Konzepte zum Konstrukt „Glück“ vorgestellt. Die sogenannten „Ressourcenansätze“ definieren Glück über die objektiven Ressourcen, die einer Person zur Verfügung stehen. Diesbezüglich gilt, dass diejenige Person, die unter besonders günstigen (äußeren) Umständen lebt, auch am glücklichsten ist.25 Die „subjektiven Glückstheorien“ hingegen suchen nach intrinsischen Ursachen und Korrelationen von Glück. Hierbei wurde herausgefunden, dass ein hoher Extraversions- und ein geringer Neurotizismuswert (der Neurotizismuswert beschreibt die Gesamtverfassung eines Individuums, die insbesondere durch emotionale Labilität charakterisiert ist) das Glück erhöhen.26 Gleiches gilt für eine interne Kontrollüberzeugung und Optimismus.27 Des Weiteren haben Forscher eine hohe Korrelation zwischen einem positiven Selbstwertgefühl und dem SWB einer Person festgestellt.28 In „handlungsorientierten Konzepten“ entspringt das SWB einer Person aus den menschlichen Aktivitäten. Hierbei führt nicht das Erreichen eines Ziels an sich zu einem gesteigerten SWB, sondern vielmehr die Tätigkeit als solche.29 Die sogenannten „affektiven Konzepte“ beschreiben die Qualität der Glückserlebnisse einer Person. Demnach sind Glücksgefühle als äußerst intensive, positive Emotionen definiert, welche höchst individuell sind.30 Des Weiteren existieren „kognitive Konzepte“, in welchen von einer kognitiven Komponente für Glück ausgegangen wird. Exemplarisch kann hierbei der kontrastierte Zusammenhang von „Glück und Unglück“ angeführt werden. Demnach findet ein temporaler Vergleichsprozess statt, wobei die Erinnerungen einer Person an ein vergangenes Unglück das gegenwärtige Glücksgefühl erhöhen kann, da dieses als Referenzwert dient.31 Abschließend kann daher zusammengefasst werden, dass das Gros der psychologischen Konzeptionen und Ansätze eine positive Lebenseinstellung sowie eine intrinsische Zufriedenheit und ein positiv wahrgenommenes SWB mit dem persönlichen Glück eines Individuums verbindet.

2.1.3 Erläuterung von subjektivem Wohlbefinden aus ökonomischer Perspektive

Auf den ersten Blick scheinen die Begriffe „Glück“ und „Ökonomie“ nur schwer miteinander vereinbar zu sein. So steht die „Ökonomie“ als Generalbegriff für sämtliche Aktivitäten der Wirtschaft und wird häufig von negativen Nachrichten und Meinungen belastet, wohingegen mit dem Begriff „Glück“ etwas grundsätzlich Positives verbunden wird.32 Im Gegensatz zum Begriff „Ökonomie“, welcher sich unmissverständlich abgrenzen und definieren lässt, ist der Begriff des „Glücks“ in hohem Maße hermeneutisch bestimmt, das heißt von Deutungen abhängig.33 Die ökonomische Glücksforschung vereint nun diese zwei Begriffe miteinander und verbindet somit das ökonomische Nutzenkonzept, welches eine abstrakte Größe wie beispielsweise eine Indexzahl darstellt und im Ziel auf die Nutzenmaximierung ausgerichtet ist, mit psychologischen- und biologischen

Komponenten. Infolgedessen lässt sich „Nutzen“ nach dieser Argumentation hedonistisch verstehen, beispielsweise als „subjektives Wohlempfinden“, „Glück“ oder „allgemeine Lebenszufriedenheit“.34 Diesem „Nutzen“ werden die „Kosten“ einer (ökonomischen) Aktion gegenübergestellt, um anschließend daraus eine ökonomische Entscheidung zu treffen. Demzufolge kann exemplarisch das euphorische Erlebnis einer Konsumentscheidung als Nutzen deklariert werden, wohingegen der Stress, der aufgewendet werden muss, um das notwendige Kapital für die Konsumentscheidung aufzutreiben, als Kosten deklariert werden kann. Hierbei konnte festgestellt werden, dass die handelnden Personen dazu neigen, die ökonomischen Vorteile aus einer Aktion zu überbewerten und die ökonomischen Nachteile aus einer Aktion zu unterbewerten.35 Die handelnde Person begibt sich hierbei in einen Zyklus, der als „hedonistische Tretmühle“ bezeichnet wird. Unter der „hedonistischen Tretmühle“ versteht man die Tendenz, dass das Glücksgefühl nach einer äußerst positiven Aktion oder einem äußerst positiven Ereignis wieder relativ schnell zum durchschnittlichen Niveau des Glücksempfindens zurückkehrt. Das gleiche Prozedere lässt sich auch bei negativen Aktionen und Ereignissen feststellen.36 Dieser Prozess wird in der Statistik auch als „Regression zum Mittelwert“ bezeichnet.37 Die Glücksökonomie (Economics of happiness) untersucht, wie neben ökonomischen Faktoren wie beispielsweise Einkommen, Wohlstand oder dem Anstellungsverhältnis auch die nicht-ökonomischen Faktoren wie soziodemografische Faktoren,

Persönlichkeitsmerkmale, Genetik und persönliche Wahlentscheidungen das SWB einer Person beeinflussen.38 Dazu wird auf Theorien und Techniken der Soziologie, Demografie und Sozialpsychologie zurückgegriffen.39 Mithilfe dieses Ansatzes lässt sich ein realistischeres Menschenbild zugrunde legen. Des Weiteren lässt sich auf diese Weise bestimmen, was genau für ein Individuum Nutzen stiftet und das SWB eines Individuums erhöht und wie sich dieser Prozess im Zeitablauf verändert.40 Dieser Ansatz wird in Kapitel 2.3.1 dieser Forschungsarbeit weiterführend aufgegriffen.

Im folgenden Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der Messung von SWB vorgestellt. Hierbei wird zwischen „Single-Item“-Messverfahren und „Multi-Item“- Messverfahren unterschieden.

2.2 Theoretische Grundlagen der Messung von subjektivem Wohlbefinden

2.2.1 Vorstellung ausgewählter Single-Item-Messverfahren zur Messung des subjektiven Wohlbefindens

Um Kenntnisse über das SWB einer Person zu erhalten, bleibt den Glücksforschern nichts anderes übrig, als die Menschen nach ihrem jeweiligen SWB zu fragen, wobei die Antworten hierbei zwangsläufig von den subjektiven Selbsteinschätzungen der befragten Personen abhängen.41 Hierbei werden häufig Fragebögen (ob persönlich, mündlich oder telefonisch, in Form eines standardisierten Interviews, schriftlich oder online vorgegeben) eingesetzt, um interessierende Merkmale zu erfassen.42 Die Befragung eines Menschen umfasst typischerweise sämtliche Aspekte des persönlichen Lebens der Person. Die Messungen decken hierbei entweder einen kurzen Zeitraum von ein paar Wochen oder einen langfristigen Zeitraum von mehreren Jahren ab.43 Hierbei wurden diverse Verfahren entwickelt, um sowohl die affektiven Komponenten als auch die kognitiven Komponenten des SWB einer Person zu messen, wobei hierbei kurzfristige Stimmungsschwankungen oder Depressionen unberücksichtigt blieben.44 Die Messverfahren des SWB basieren dabei in der Regel auf Fragen, wie „wenn Sie Ihr Leben betrachten, würden Sie sagen, dass Sie sehr glücklich, glücklich oder nicht besonders glücklich sind?“45 Einige Forscher sind der Auffassung, dass es für das Konzept des Glücks kein wissenschaftlich objektives Messverfahren gibt.46 Diesem Argument stehen allerdings einige Gegenargumente gegenüber, beispielsweise dass das generelle Prozedere zur Messung eines wissenschaftlichen Zusammenhangs ohne weitere Probleme auch auf die Verfahren zur Messung des SWB einer Person angewendet werden kann.47 Aus diesem Grund werden nun verschiedene Verfahren zur Messung des SWB vorgestellt. Bei diesen Messverfahren wird zwischen „Single-Item“-Messverfahren und „Multi-Item“-Messverfahren unterschieden, um die Qualität des Lebens einer Person zu bewerten und zu messen.48 Bei einem Single-Item-Messverfahren beschränken sich die Untersuchungen auf einen einzelnen Faktor (z. B. allgemeines Wohlbefinden). Im Zuge dessen werden dann die Auswirkungen dieses Faktors auf das SWB einer Person gemessen. Ein Single-Item­Messverfahren ist beispielsweise die „Gurin Skala“ von Gurin, Veroff und Feld (1960). Hierbei wurden verschiedene Personen nach ihrem allgemeinen Wohlbefinden gefragt, woraufhin die Befragten zwischen den Antwortmöglichkeiten „sehr glücklich“, „glücklich“ und „nicht besonders glücklich“ auswählen konnten. Eine weitere Single-Item-Messung ist die „Delighted-Terrible“- Skala (DTS) von Andrews und Withey (1976). Bei dem DTS-Messverfahren wurde den Testpersonen die Frage „wie glücklich bist du darüber, wie glücklich du bist?“ (how happy you feel about how happy you are) gestellt. Die Befragten konnten daraufhin zwischen sieben Antwortmöglichkeiten wählen, die auf einer Skala von „erfreut“ (delighted) bis hin zu schrecklich (terrible) reichten. Auf Grundlage der gegebenen Antworten wurden dann Rückschlüsse über das SWB der befragten Person gezogen. Das SWB einer Person ist multidimensional und umfasst viele Facetten. Aus diesem Grund sollte nicht davon ausgegangen werden, dass mit einer einzigen Single-Item-Frage ein alles umfassender Indikator über das SWB einer Person sichergestellt werden kann. Insbesondere ist zu berücksichtigen, dass das SWB einer Person zum einen aus der Abwesenheit von negativen Effekten und zum anderen aus der Anwesenheit von positiven Effekten resultiert.49 Im folgenden Kapitel werden daher ausgewählte „Multi-Item“-Messverfahren zur Messung des SWB einer Person vorgestellt.

2.2.2 Vorstellung ausgewählter Multi-Item-Messverfahren zur Messung des subjektiven Wohlbefindens

Da das SWB einer Person von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst wird, werden in diesem Kapitel ausgewählte Multi-Item-Messverfahren vorgestellt, um das SWB einer Person zu messen. Eine Multi-Item-Messung dient dazu, die Einstellung der befragten Person zu mehr als einem Attribut zu messen, das sich auf das Stimulusobjekt bezieht. Bei einer Multi-Item-Messung handelt es sich um eine Bewertungsskala, die aus mehreren Elementen besteht, wobei jedes Element eine einzelne Frage oder Aussage darstellt, die jeweils einen eigenen Score-Wert hat und bewertet werden muss.50 Im Folgenden werden Multi-Item-Skalen betrachtet, also die Teile eines Fragebogens oder gesamte Fragebögen, in denen ein Konstrukt mittels mehrerer Items erfasst wird, deren Beantwortung dann gemittelt oder aufsummiert wird.51 Ein Multi-Item-Messverfahren ist beispielsweise der „Life Satisfaction Index“ (LSI) von Neugarten, Havighurst und Tobin (1961), welcher häufig bei älteren Personen angewendet wird, um herauszufinden, welche Personen „erfolgreich“ gealtert sind (successful aging).52 Hierbei wurden Faktoren gemessen, welche beispielsweise die Begeisterung (zest) oder Gleichgültigkeit (apathy) zwischen gewünschten und bereits erreichten Zielen inkludieren. Die Antworten der befragten Personen werden einem Drei-Punkte-Scoring-System zugeordnet, wobei eine „2“ bedeutet, dass die befragte Person befriedigt ist, eine „1“ bedeutet, dass die Person unsicher ist und eine „0“ bedeutet, dass die Person unbefriedigt ist. Wenn ein Individuum Freude an den täglichen Aktivitäten verspürt, einen Sinn im Leben erkennt und ein Erfolgsgefühl bei der Erreichung von Zielen verspürt, indiziert dies gemäß dem LSI ein positives subjektives Wohlbefinden.53 Ein weiteres Multi-Item-Messverfahren ist die „General Well-Being Schedule“ (GWBS) von Dupuy (1978). Bei der GWBS handelt es sich um einen selbst durchgeführten Fragebogen, welcher sich darauf bezieht, wie das befragte Individuum seine/ seinen „inneren persönlichen Zustand“ (inner personal state) beschreibt. Die GWBS beinhaltet sowohl positive als auch negative Fragen. Bei der GWBS wurden sieben spezifische Aspekte des SWB einer Person bewertet: die Lebenszufriedenheit, der Gesundheitszustand, die bedrückte Stimmung, das direkte Umfeld der befragten Person, die Bewältigung von Problemen, das Energielevel der befragten Person sowie das Stresslevel der befragten Person. Die GWBS bezieht sich mit den gestellten Fragen stets auf einen Zeitraum von einem Monat (during the last month). Bei der GWBS werden die Antworten der befragten Person einem Scoring-System zugeordnet. Der Score-Wert reicht hierbei von 0 bis 110, wobei ein niedriger Score-Wert ein niedriges SWB indiziert. Die Score-Werte werden wie folgt eingeordnet: Ein Score-Wert von 0 bis 60 indiziert „schwere Not“ (severe distress). Ein Score-Wert von 61 bis 72 indiziert „mäßige Not“ (moderate distress) und ein Score-Wert von 73 bis 110 indiziert ein positives SWB.54,55

Die Durchführung der Befragung im Rahmen der GWBS dauert circa zehn Minuten. Mithilfe der vorgestellten Messverfahren lässt sich das SWB einer Person relativ schnell und einfach bewerten und messen. Die befragten Personen werden bei den vorgestellten Messverfahren keinem großen Belastungsaufwand ausgesetzt. Die vorgestellten Messverfahren können als „globale Messverfahren des subjektiven Wohlbefindens“ beschrieben werden.54 55 56 Im folgenden Kapitel werden nun zwei ausgewählte, erweiterte Verfahren der Messung des SWB vorgestellt. Die erweiterten Messverfahren sind deutlich exakter als die globalen Messverfahren des SWB, stellen die befragten Personen aber auch vor einen deutlich größeren Belastungsaufwand.

2.2.3 Vorstellung von erweiterten Verfahren der Messung des subjektiven Wohlbefindens

In diesem Kapitel werden die „Experience Sampling“-Methode (ESM) und die „Day Reconstruction“-Methode (DRM) als Vertreter der erweiterten Messverfahren des SWB vorgestellt. Die „Experience Sampling“-Methode (ESM) von Scollon und Kollegen (2003)57 (siehe auch „Ecological Momentary Assessment (EMA)58 ) wurde entwickelt, um eine Selbsteinschätzung über das allgemeine Wohlbefinden der befragten Person zu erhalten. Hierbei wurden die Testpersonen wiederholt darum gebeten, oft in unregelmäßigen Zeitintervallen, eine bestimmte Beurteilung zu durchlaufen. Hierbei wurden den Testpersonen entweder simple Einschätzungsfragen, wie bei den Single-Item-Messverfahren, gestellt oder es wurden physiologische Tests wie beispielsweise Blutdruck- und Herzuntersuchungen durchgeführt.59 Das Besondere an der ESM ist, dass die Untersuchungen (hoch-)frequent und häufig auch im alltäglichen Umfeld der Testpersonen durchgeführt wurden, um ökologische Verzerrungen zu vermeiden.60 Bei der ESM gibt es drei verschiedene Durchführungsvarianten. Die erste Variante ist das sogenannte „Interval-contingent sampling“. Hierbei erstellen die Testpersonen Berichte darüber, wie sie sich aktuell fühlen. Diese Berichte werden in vordefinierten Zeitintervallen erstellt, beispielsweise einmal pro Stunde.61 Die zweite Variante ist das „Event-contingent sampling“. Hierbei füllen die Testpersonen ebenfalls einen Bericht über ihr aktuelles Wohlbefinden aus, allerdings nur, wenn ein vordefiniertes Ereignis (Event) stattfindet. Ein solches Ereignis kann beispielsweise der soziale Kontakt mit einer anderen Person sein.62 Die dritte Variante ist das „Signal-contingent sampling“. Hierbei füllen die Testpersonen ebenfalls Berichte über ihr aktuelles SWB aus, allerdings nur, wenn ein bestimmtes (vordefiniertes) Signal ertönt. Diese Variante ist typisch für die Experience Sampling-Methode.63 Das zweite ausgewählte Messverfahren der Glücksforschung ist die „Day Reconstruction“-Methode (DRM), welche von Kahneman und Kollegen (2004) entwickelt wurde.64 Diese Methode hat ähnliche Vorteile wie die eben vorgestellte ESM, ist allerdings einfacher zu implementieren.65 Bei der DRM handelt es sich um eine Retrospektiverhebung zu Tätigkeitsepisoden und damit verbundenen SWB-Indikatoren des Vortages. Durch diese affektive Bewertung von relativ kurzen Zeiträumen nähert sich die DRM in Bezug auf die momentane Erfassung des SWB an die Experience Sampling Methode an. Des Weiteren ähneln die Befragungsbelastung und der Befragungsaufwand den in Kapitel 2.2.2 vorgestellten Multi-Item-Messverfahren.66 Mit der DRM soll ein möglichst vollständiges Bild der Gesamtzufriedenheit als Summe der Zufriedenheit in jeder einzelnen Episode des Tages gezeichnet werden.67 Hierbei wurden die befragten Personen darum gebeten, zu reflektieren, wie sie den gestrigen Tag verbracht haben und wie sie sich in den einzelnen Episoden (z. B. Stunden) des Tages gefühlt haben. Infolgedessen wurde den Testpersonen die folgende Frage gestellt:

Wie haben Sie sich während dieser Episode gefühlt? Bitte bewerten Sie Ihre Gefühlslage auf einer Skala von 0 bis 6, wobei eine Bewertung von 0 bedeutet, dass Sie überhaupt kein Gefühl während dieser Episode verspürt haben und eine Bewertung von 6 bedeutet, dass dieses Gefühl an diesem Tag von großer Bedeutung für Sie war.“68

Die Aufteilung einer exemplarischen Skala ist in Abbildung 2 dargestellt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Vgl. Van Hoorn (2009) S.11.

Abbildung 2: Exemplarische Bewertungsskala für die Day Reconstruction Methode

In Abbildung 2 ist ersichtlich, dass die Testpersonen eine solche Bewertung ihrer einzelnen Emotionen (glücklich, traurig, usw.) vornehmen mussten. Das Ziel der DRM ist es, eine Beschreibung der emotionalen Zustände einer Person zu erhalten, die weniger vom Prozess der Retrospektive verformt ist, um somit das SWB einer Person zu messen.69 Mithilfe der DRM kann außerdem bestimmt werden, welchen Zeitanteil des Tages die befragte Person in negativen kognitiven Gefühlszuständen verbracht hat, um daraufhin ebenfalls Rückschlüsse über das SWB der befragten Person zu ziehen. In Abbildung 3 ist ein Vergleich der Belastung der befragten Personen bei der ESM, der DRM und den globalen Verfahren der Messung des SWB dargestellt.

Abbildung 3: Maße subjektiven Wohlbefindens (SWB)

In Abbildung 3 ist ersichtlich, dass die ESM zwar die genausten Messergebnisse liefert, da die ESM in Echtzeit durchgeführt wird und somit weniger vom Prozess der Retrospektive verzerrt wird, gleichzeitig aber auch die größte Belastung für die befragten Personen darstellt. Die DRM bildet hierbei den Mittelweg zwischen den globalen Messverfahren des SWB und der ESM und ist aufgrund der episodenhaften Rekonstruktion des Vortrages ebenso geringer vom Prozess der Retrospektive verzerrt.70

2.3 Vorstellung ausgewählter Determinanten von subjektivem Wohlbefinden

Die eingangs gestellte Forschungsfrage bezieht sich auf die verschiedenen Determinanten des SWB . Im folgenden Kapitel werden daher ausgewählte Determinanten des SWB vorgestellt. Das folgende Kapitel ist in drei Unterkapitel untergliedert. Das erste Unterkapitel bilden die ausgewählten ökonomischen Determinanten des SWB. Das zweite Unterkapitel bilden ausgewählte biologische- / psychologische Determinanten des SWB. Abgerundet wird dieses Kapitel mit ausgewählten soziodemografischen Determinanten des SWB.

2.3.1 Vorstellung ausgewählter ökonomischer Determinanten von subjektivem Wohlbefinden

Der erste Faktor der ökonomischen Determinanten ist das Einkommen einer Person. In der Glücksforschung ist das Einkommen der Faktor, der am häufigsten untersucht wurde, da das Einkommen in der ökonomischen Glücksforschung als der maßgebende Indikator für SWB gilt.71 Viele empirische Untersuchungen stellten eine Korrelation zwischen einem höheren Einkommen und einem höheren SWB fest. Die Kontroverse beginnt allerdings, wenn der Zusammenhang zwischen Einkommenssteigerungen und der Entwicklung des SWB betrachtet wird.72 Die Befürworter des sogenannten „Easterlin Paradoxon“ führen an, dass fortwährende Einkommenssteigerungen ab einem gewissen Punkt zu keiner Steigerung des SWB einer Person führen. Der Forscher Easterlin (1974) fand ein Paradoxon in der Beziehung zwischen dem ökonomischen Wachstum eines Landes (Bruttoinlandsprodukt), dem Einkommen und dem SWB fest.73 Er fand heraus, dass wohlhabendere Menschen eine höhere Lebenszufriedenheit hatten als ärmere Menschen. Im Durchschnitt neigt die Bevölkerung in wohlhabenderen Ländern zu einer höheren Lebenszufriedenheit als die Bevölkerung in ärmeren Ländern. Der positive Zusammenhang von einem erhöhten Bruttoinlandsprodukt (BIP) und damit verbunden einem höheren Wohlbefinden der Bevölkerung innerhalb des Landes konnte mehrfach nachgewiesen werden.74 Trotz allem stellte Easterlin fest, dass das SWB im Zeitablauf nicht mit steigendem Einkommen anstieg (Easterlin Paradoxon).75 Campbell (1981) führte eine Untersuchung für die USA von 1946 bis 1978 durch und stellte fest, dass das allgemeine Wohlbefinden der Bevölkerung gesunken ist, obwohl es in dieser Periode zu einem starken ökonomischen Wachstum in den USA kam.76 Sobald die grundlegenden Bedürfnisse einer Person befriedigt und abgedeckt sind, scheinen weitere Einkommenssteigerungen zu keiner signifikanten Erhöhung des SWB zu führen. Es scheint zu einer Stagnation des SWB zu kommen, sobald ein gewisses Einkommens-Plateau erreicht wurde.77 Diese Hypothese konnten Kahneman und Deaton (2010) unterstützen. Kahneman und Deaton fanden heraus, dass Personen in den USA, die mehr als $75,000 pro Jahr verdienten, nicht glücklicher oder weniger unglücklicher waren als Personen, die etwas weniger verdienten.78 79 80 Diesen Aussagen stehen diverse Untersuchungen gegenüber, die herausgefunden haben, dass ein höheres absolutes Einkommen auch zu einer Steigerung des SWB führt.79,80 Personen mit einem höheren Einkommen scheinen demnach mehr Möglichkeiten zu haben als Personen mit einem geringeren Einkommen und sollen demnach auch ein höheres Wohlbefinden aufweisen.81 Dieser Zusammenhang scheint allerdings auf die Tatsache zurückzuführen zu sein, dass ökonomisches Wachstum Hand-in-Hand mit qualitativen Veränderungen einhergeht, die die Lebensqualität der Menschen verbessern. Der Anstieg des SWB scheint daher nicht allein auf monetären Veränderungen zu beruhen.82 Die durchgeführten statistischen Untersuchungen und Studien sind nicht aussagekräftig genug, um die Hypothese von Easterlin (1974) zurückzuweisen. Im Gegenteil, eine Studie von Clark und Kollegen (2007) untersuchte den Zusammenhang von Pro-Kopf-Einkommen eines Landes und dem SWB für die USA von 1973 bis 2004. Hierbei konnte das Easterlin-Paradoxon bestätigt werden. Die Ergebnisse für die USA sind in Abbildung 4 dargestellt: Clark und Kollegen (2007) fanden heraus, dass das SWB im Median (median happiness) nicht mit einem Anstieg des BIP eines Landes mitzog.83 Dieser Zusammenhang gilt neben den USA auch für Japan, welches seit dem Zweiten Weltkrieg einen der stärksten Anstiege des Pro-Kopf-Einkommens verzeichnete und auch für Europa.84 Clark und Kollegen (2007) untersuchten für das Vereinigte Königreich, Frankreich, Deutschland, Italien und die Niederlande das allgemeine Wohlbefinden von 1973 bis 2004. Die Forscher stellten hierbei fest, dass das subjektive Wohlbefinden in den fünf aufgeführten europäischen Ländern, trotz eines Anstiegs des Bruttoinlandsproduktes, nicht nennenswert angestiegen ist. Die Ergebnisse der Studie von Clark und Kollegen (2007) sind in Abbildung 5 grafisch dargestellt:

Die Untersuchung von Clark und Kollegen (2007) kann als Indiz dafür herangezogen werden, dass das Easterlin-Paradoxon weiterhin Gültigkeit besitzt. Des Weiteren konnten die Forschungsergebnisse von Clark und Kollegen (2007) von Chen und Kollegen (2019) mithilfe des „Gurobi Optimierers“85 bestätigt werden. Chen und Kollegen (2019) kamen ebenfalls zu dem Entschluss, dass das Easterlin Paradoxon (1974) nach wie vor Gültigkeit besitzt.86

Das absolute Einkommen scheint weniger bedeutsam für das SWB zu sein als vielmehr das relative Einkommen im Vergleich mit anderen Menschen im sozialen Umfeld.87 Ein höheres relatives Einkommen im Vergleich zum relevanten sozialen Umfeld (peer group), korreliert mit einem höheren SWB (income comparisons).

Ein weiterer ökonomischer Faktor ist die Beschäftigung einer Person. Mehrere Studien kamen zu dem Ergebnis, dass arbeitslose Personen auch nach Erhalt von Sozialleistungen ein deutlich geringeres SWB verzeichneten als Personen mit einem Job.88 Des Weiteren wirken sich hohe Inflationsraten (verminderte Kaufkraft) ebenfalls negativ auf das SWB einer Person aus.89 Auch die Bildung einer Person wirkt sich auf das SWB aus. So konnten verschiedene Studien bestätigen, dass eine höhere Bildung mit einem höheren SWB einhergeht.90 Hierbei scheint aber auch der eingeschlagene Bildungsweg eine Auswirkung auf das SWB einer Person zu haben. Marwell und Ames (1981) fanden heraus, dass Studenten ökonomischer Fachrichtungen egoistischer sind als Studenten anderer Fachrichtungen,91 woraufhin Konow und Early (2008) herausfanden, dass egoistisches Verhalten mit einem geringeren SWB einhergeht.92

2.3.2 Vorstellung ausgewählter biologischer-/ psychologischer Determinanten von subjektivem Wohlbefinden

Einen bedeutenden Einfluss auf das SWB haben die in diesem Kapitel vorgestellten ausgewählten biologischen- und psychologischen Determinanten. Glücksforscher haben herausgefunden, dass das Alter einer Person das SWB beeinflusst. Der Glücksforscher Hayo (2004) entdeckte einen nicht-linearen Zusammenhang zwischen Alter und SWB. Hierbei konnte festgestellt werden, dass mit jedem Jahr, welches eine Person älter wurde, die Wahrscheinlichkeit, zur Kategorie der glücklichsten Menschen zu gehören, um 1 % abnahm. Gleichzeitig erhöhte sich die Wahrscheinlichkeit mit jedem Jahr, das eine Person älter wurde, zur Kategorie der unglücklichsten Menschen zu gehören, um 0,4 %.93 Bezüglich des Faktors „Alter“ gehen die Meinungen der Glücksforscher weit auseinander. So konnten Blanchflower und Oswald (2004) eine „U-förmiger“-Korrelation zwischen Alter und SWB feststellen, wobei das SWB im Altersbereich zwischen dreißig und vierzig Jahren am geringsten ist.94 Dieser Altersabschnitt wird häufig als „Midlife­Crisis“ bezeichnet.95 Die Forschungsergebnisse von Blanchflower und Oswald (2004) können von einer Studie von Frey und Stutzer (1999) untermauert werden. Diese fanden heraus, dass das SWB der Deutschen mit Eintritt in den Ruhestand angestiegen ist.96 Diese Annahme gilt allerdings nur, wenn die befragten Personen im Alter auch noch in einem guten gesundheitlichen Zustand sind, da die Gesundheit einen bedeutenden Einfluss auf das SWB einer Person hat. So konnten Glücksforscher eine negative Korrelation zwischen Krankheit und SWB dokumentieren.97 98 99 Personen mit einem guten Gesundheitszustand verzeichneten ein höheres SWB und umgekehrt verzeichneten Personen mit einem schlechteren Gesundheitszustand ein schlechteres SWB.98,99 Die Glücksforscher Frey und Stutzer (2002) wiesen allerdings darauf hin, dass dieser Effekt nur für subjektive Gesundheitsberichte gilt. Der beobachtete Effekt bei objektiv erstellten Gesundheitsberichten ist bedeutend geringer.100 Das Geschlecht scheint keine Auswirkungen auf das SWB einer Person zu haben. Einige Studien kommen zwar zu dem Entschluss, dass Frauen ein höheres SWB verzeichnen als Männer, allerdings verschwinden diese Differenzen häufig wieder, wenn andere demografische Variablen mitberücksichtigt werden.101 Frauen scheinen hierbei sowohl positive als auch negative Emotionen stärker zu empfinden als Männer.102 Einige Glücksforscher kommen zu dem Entschluss, dass auch die genetische Veranlagung eine große Auswirkung auf das SWB einer Person hat. So konnte mithilfe einer Zwillingsstudie nachgewiesen werden, dass genetische Variationen bis zu 33 % der Varianzen des SWB erklären.103 Die Ausprägung der Gene scheint hierbei stark von weiteren Einflüssen wie beispielsweise dem Gesundheitszustand abhängig zu sein. Einige Gene (5-HTT Gen) sind hierbei gute Kandidaten für ein positives SWB, wobei die Forscher explizit darauf hingewiesen haben, dass es kein gesondertes „Glücksgen“ („happiness gene“) gibt.104 Auch die Ausprägung der Persönlichkeit hat einen starken Einfluss auf das SWB einer Person. So haben Diener und Kollegen (1992) herausgefunden, dass extrovertierte Personen ein höheres SWB aufwiesen als introvertierte Personen, da extrovertierte Personen besser in die Umwelt passen (personality-environment fit).105 Einen ausführlichen Überblick über dieses umfangreiche Themengebiet liefern Diener und Kollegen in ihrer Studie aus dem Jahr 1999.106 Des Weiteren haben die Anpassungsfähigkeit und die Fähigkeit, Ereignisse zu bewältigen, einen Einfluss auf das SWB. Der Mensch passt sich bis zu einem gewissen Grad an positive sowie negative Situationen und Ereignisse an, sodass dieser nicht zu lang in einem positiven oder negativen Zustand verharrt.107 Hierbei reagiert das Nervensystem des Menschen stärker auf kürzlich eingetretene Ereignisse. Ereignisse aus der Vergangenheit verblassen somit über die Zeit.108

2.3.3 Vorstellung ausgewählter soziodemografischer Determinanten von subjektivem Wohlbefinden

Den Abschluss des zweiten Kapitels dieser Forschungsarbeit bilden ausgewählte soziodemografische Determinanten des SWB. Die soziodemografischen Determinanten haben großen Einfluss auf das SWB einer Person und so fasste Ernst (1997) zusammen, dass „Liebe, Freundschaft, Geselligkeit und Kameradschaft“ die Eckpfeiler des Glücks im Leben der meisten Menschen sind.109 Glückliche Menschen investieren empirisch betrachtet mehr Zeit und Energie in ihre sozialen Beziehungen als weniger glückliche Menschen.110 Ein bedeutender Faktor ist in diesem Zusammenhang die „Ehe“. Über die Jahre konnten viele Glücksforscher den positiven Zusammenhang von Ehe und SWB bestätigen.111 Die gleichen Erkenntnisse können auch für zusammenlebende Paare herangezogen werden.112 113 114 Viele Studien zeigen auf, dass verheiratete Personen glücklicher sind als Personen, die nie geheiratet haben, geschieden oder verwitwet sind.113,114 Die familiäre Verbundenheit ist ein wichtiger Faktor für das.

[...]


1 Vgl. Diener (1984), S. 542-575.

2 Vgl. Eyunni (2011).

3 Der Terminus „Interviewteilnehmer*innen“ wird unabhängig von der Anzahl der an den Interviews teilnehmenden Personen verwendet.

4 Vgl. Kleinginna u. Kleinginna (1981), S. 355.

5 Vgl. Adolphs u. Andersson (2018).

6 Vgl. Banich u. Compton (2018).

7 Vgl. Horstman (2009).

8 Vgl. Banich u. Compton (2018).

9 Vgl. Max-Planck-Gesellschaft (online, Stand 16.09.2016).

10 Vgl. Gibb (2007).

11 Vgl. Banich u. Compton (2018).

12 Vgl. Max-Planck-Gesellschaft (online, Stand 16.09.2016).

13 Vgl. ebenda.

14 Vgl. ebenda.

15 Vgl. LeDoux (2002), S.323.

16 Vgl. Austin (2015), S. 826-829.

17 Vgl. LeDoux (2002), S.323.

18 Vgl. Freiburger u. Egger (2002), S. 2-13.

19 Vgl. Deutsch (1927), S. 410-419.

20 Vgl. Csikszentmihalyi (1990), S. 4.

21 Vgl. Furnham (2010), S. 52.

22 Vgl. Fromm (1947), S. 182.

23 Vgl. ebenda, S. 191.

24 Vgl. Mayring (2012), S. 48-49.

25 Vgl. Altenhofen (1993).

26 Vgl. Costa u. McCrae (1980).

27 Vgl. Ernst (1997), S. 20-25.

28 Vgl. Diener (1984), S. 542-575.

29 Vgl. Egger (2010), S. 45.

30 Vgl. ebenda.

31 Vgl. Altenhofen (1993).

32 Vgl. Schmid (2013), S. 6.

33 Vgl. ebenda.

34 Vgl. Max-Planck-Gesellschaft (online, Stand 11.01.2021).

35 Vgl. Horbach (2008), S. 45 ff.

36 Vgl. Binswanger (2006), S. 94 ff.

37 Vgl. Gnädinger u. Kleist (2014), S. 1-4.

38 Vgl. Haucap u. Heimeshoff (2014), S. 2.

39 Andresen (2009), S. 167.

40 Vgl. ebenda.

41 Vgl. Binswanger (2019), S. 20.

42 Vgl. Rammstedt (2004), S.2.

43 Vgl. Diener (1984), S. 544 ff.

44 Vgl. ebenda.

45 Vgl. Gurin et. al. (1960), S. 411.

46 Vgl. Beckerman (1975), S. 53.

47 Vgl. Diener et.al. (2009).

48 Vgl. Campbell (1976), S. 117-124.

49 Vgl. Van Hoorn (2009), S. 6-7.

50 Vgl. Robinson (2017).

51 Vgl. Rammstedt (2004), S. 2.

52 Vgl. Neugarten, et al. (1961), S. 134-143.

53 Vgl. ebenda.

54 Vgl. Dupuy (1977), S.206-213.

55 Vgl. Dupuy (1984), S.170-183.

56 Vgl. Bohlender u. Glemser (2017), S. 4.

57 Vgl. Scollon et al. (2003), S. 5-34.

58 Vgl. Stone et al. (1999), S. 26-39.

59 Vgl. Van Hoorn (2009), S. 9 ff.

60 Vgl. Stone et al. (1999), S. 27-28.

61 Vgl. Scollon et al. (2003), S. 7.

62 Vgl. ebenda.

63 Vgl. ebenda.

64 Vgl. Kahnemann et. al. (2004), S. 1776-1780.

65 Vgl. Van Hoorn (2009), S. 10-11.

66 Vgl. Bohlender u. Glemser (2017), S. 4.

67 Vgl. ebenda, S. 11.

68 Vgl. Van Hoorn (2009), S. 10-11.

69 Vgl. Stutzer u. Frey (2012), S. 3-4.

70 Vgl. Bohlender u. Glemser (2017), S. 4.

71 Vgl. Stutzer u. Frey (2012), S. 5ff.

72 Vgl. ebenda.

73 Vgl. Easterlin (1974).

74 Vgl. Stevenson u. Wolfers (2008), S. 1-102.

75 Vgl. Grimes u. Reinhardt (2015), S. 4.

76 Vgl. Campbell (1981).

77 Vgl. Diener (1984), S. 553.

78 Vgl. Kahneman u. Deaton (2010).

79 Vgl. Larson (1978), S. 109-125.

80 Vgl. Stevenson u. Wolfers (2008), S. 1-102.

81 Vgl. Frey u. Stutzer (2009), S. 5.

82 Vgl. Clark u. Senik (2011), S. 42.

83 Vgl. Clark, et al. (2007), S. 2 ff.

84 Vgl. ebenda.

85 Vgl. Gurobi (online, Stand 17.01.2021).

86 Vgl. Chen, et al. (2019), S. 19.

87 Vgl. Easterlin (1995), S. 12.

88 Vgl. Eyunni (2011).

89 Vgl. Frey u. Stutzer (1999), S. 8.

90 Vgl. Oswald (1997), S. 1815-1831.

91 Vgl. Marwell u. Ames (1981), S.295-310.

92 Vgl. Konow u. Early (2008), S. 1-33.

93 Vgl. Hayo (2004), S. 12.

94 Vgl. Blanchflower u. Oswald (2004), S. 1359-1386.

95 Vgl. Oberbergkliniken (online, Stand 20.01.2021).

96 Vgl. Frey u. Stutzer (1999), S. 8.

97 Vgl. Stutzer u. Frey (2012), S. 9.

98 Vgl. Shields u. Price (2004), S. 513-537.

99 Vgl. Mojoyinola (2007), S. 308-314.

100 Vgl. Frey u. Stutzer (2002).

101 Vgl. Inglehart (1990).

102 Vgl. Wood et al. (1989), S. 249-264.

103 Vgl. De Neve, et al. (2012), S. 25-26.

104 Vgl. ebenda.

105 Vgl. Diener, et al. (1992), S. 205-215.

106 Für weitergehende Informationen, siehe Diener, et al. (1999).

107 Vgl. Diener, et al. (1999), S. 285.

108 Vgl. Suh, et al. (1996), S. 1091-1102.

109 Vgl. Ernst (1997), S. 20-25.

110 Vgl. Egger (2010), S.45.

111 Vgl. Diener, et al. (1998).

112 Vgl. Pedersen u. Schmidt (2009), S.16.

113 Vgl. Diener, et al. (1999). S. 289-290.

114 Vgl. Frey u. Stutzer (2005), S. 207-228.

Ende der Leseprobe aus 93 Seiten

Details

Titel
Subjektives Wohlbefinden. Wie können Unternehmen das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter*innen auf Grundlage dieser Untersuchung verbessern?
Hochschule
Steinbeis-Hochschule Berlin
Note
1,3
Autor
Jahr
2021
Seiten
93
Katalognummer
V1182610
ISBN (eBook)
9783346616296
ISBN (Buch)
9783346616302
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Subjektives Wohlbefinden, Glücksforschung, Personalentwicklung, Personalbindung, Empirische Arbeit, Qualitative Forschung, Inhaltsanalyse, Mayring, Kuckartz, Datenanalyse
Arbeit zitieren
Jannik Germeroth (Autor:in), 2021, Subjektives Wohlbefinden. Wie können Unternehmen das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter*innen auf Grundlage dieser Untersuchung verbessern?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1182610

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Blick ins Buch
Titel: Subjektives Wohlbefinden. Wie können Unternehmen das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter*innen auf Grundlage dieser Untersuchung verbessern?



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden