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Fear of Missing Out unter besonderer Berücksichtigung der Generation Z und des Selbstwerts

Title: Fear of Missing Out unter besonderer Berücksichtigung der Generation Z und des Selbstwerts

Bachelor Thesis , 2022 , 59 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Yunus Kaynak (Author)

Psychology - Industrial and organizational psychology
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Diese Bachelorarbeit untersucht das Phänomen des Fear of Missing Outs unter besonderer Berücksichtigung der Generation Z. Dazu wurden Hypothesen aufgestellt, um Zusammenhänge zwischen der Nutzung von sozialen Medien und der Ausprägung von FoMO zu untersuchen. Dabei wurden Zusammenhänge des Alters der Nutzer und der Anzahl an genutzten sozialen Medien untersucht sowie zwischen dem Selbstwertgefühl und der Ausprägung des FoMOs.

Die Forschungsfrage wurde mithilfe einer Online-Befragung untersucht, die mit einer quantitativen Methode durchgeführt wurde. Der Befragungszeitraum fand vom 10.10.21 bis zum 15.12.2021 statt. Die Stichprobe (n=178) teilte sich in 51.4% weibliche, 45.3% männliche und 3.4% diverse Teilnehmer auf. Zur Beantwortung der Hypothesen, die sich auf die Generation Z beziehen, wurde ein zweiter Datensatz erstellt, der alle Daten aus dem ersten Datensatz bis zum Alter von 26 Jahren umfasst. Es ergaben sich folgend n=108 für den Teildatensatz der Generation Z.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Vorgehensweise

2 Forschungsstand und theoretischer Hintergrund

2.1 Fear of Missing Out

2.2 Soziale Medien

2.2.1 Gattungen von sozialen Medien

2.2.2 Chancen und Risiken durch die Nutzung sozialer Medien

2.3 Einordnung der Generation Z

2.3.1 Der Generationsbegriff

2.3.2 Babyboomer

2.3.3 Generation X

2.3.4 Generation Y

2.3.5 Generation Z

2.4 Selbstwert

2.4.1 Identitätsentwicklung von Jugendlichen

2.4.2 Selbstwert bei Jugendlichen

2.5 Forschungsstand

2.6 Fragestellungen und Hypothesen

3 Empirische Untersuchung

3.1 Diskussion zur Methodenauswahl

3.2 Prüfungsdesign

3.3 Datenerhebung

3.3.1 Stichprobenauswahl

3.3.2 Vor- und Nachteile einer Onlinebefragung

3.3.3 Fragebogendesign

3.3.4 Technische und organisatorische Umsetzung

3.4 Stichprobenanalyse

3.5 Deskriptivstatistische Analyse

3.6 Inferenzstatistische Analyse

3.6.1 Untersuchung der ersten Hypothese

3.6.2 Untersuchung der zweiten Hypothese

3.6.3 Untersuchung der dritten Hypothese

3.6.4 Untersuchung der vierten Hypothese

3.7 Diskussion der Ergebnisse

4 Fazit

4.1 Limitationen der Untersuchung

4.2 Ausblick

5 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen "Fear of Missing Out" (FoMO) unter besonderer Berücksichtigung der Generation Z und deren Selbstwertgefühl. Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen der Nutzung sozialer Medien, dem Selbstwert und der Ausprägung von FoMO empirisch mittels einer Online-Befragung zu analysieren.

  • Zusammenhang zwischen Nutzungsdauer von sozialen Medien und FoMO
  • Einfluss der Anzahl genutzter sozialer Medien auf das Selbstwertgefühl
  • Verbindung zwischen niedrigem Selbstwertgefühl und hoher FoMO-Ausprägung
  • Nutzerverhalten der Generation Z im Vergleich zu älteren Generationen
  • Einfluss des Alters auf die Intensität der Mediennutzung

Auszug aus dem Buch

2.1 Fear of Missing Out

Das Phänomen des Fear of Missing Outs lässt sich als dauerhafte Angst beschreiben, die sich in der Befürchtung widerspiegelt, dass andere Menschen häufiger positive Erlebnisse und Erfahrungen sammeln als die betroffene Person (Przybilski et al.,2013).

Soziale Medien wie etwa Facebook, Instagram, WhatsApp, Twitter oder Snapchat bieten Möglichkeiten geteilte Beiträge von Nutzern positiv zu bewerten. Dies verstärkt die Wahrnehmung des Verpassten bei einem positiven Feedback auf geteilte Beiträge bzw. Informationen von anderen. Betroffene von FoMO fühlen sich zu sozialen Medien hingezogen, sehnen sich nach der nächsten Möglichkeit soziale Medien nutzen zu können und fühlen sich dadurch befriedigt. Problematisch dabei ist, dass die Zeit, in der die Betroffenen auf sozialen Medien aktiv sind, dauerhaft erhöht werden muss, um das Gefühl der Befriedigung aufrecht erhalten zu können (Dossey, 2013).

Somit können bei einer Verhinderung, die bspw. aus beruflichen, privaten oder technischen Gründen erfolgt, soziale Medien nicht nutzen zu können, Konflikte entstehen. Betroffene leiden dann an Nervosität, Überempfindlichkeit oder depressivem Verhalten (Dossey, 2013). Personen mit einer hohen Ausprägung des FoMO sind in ihrem eigenen Bewusstsein gefangen, da das Gefühl der Einsamkeit immer intensiver wird. Kontakte über soziale Medien werden als Ersatz für echten zwischenmenschlichen Kontakt genutzt. Dies führt jedoch zu einer immer stärkeren Isolation im realen Leben und dem Bedürfnis nach Kontakten innerhalb von sozialen Medien, die dann folgend das Gefühl des FoMO verstärken (Dossey, 2013). Przybilski et al. haben ein empirisch untersuchtes und operationalisiertes Bild von FoMO erstellt. Die Forschungsergebnisse wurden dazu genutzt, einen Befragungskatalog zu erstellen, der die Sorgen und Ängste der Befragten messen soll. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen auf, dass es je nach Ausprägung des FoMO‘s unterschiedliche Auswirkungen auf die Psyche der Nutzer folgen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Nutzung sozialer Medien und stellt das Forschungsziel dar, Zusammenhänge zwischen dieser Nutzung, dem Selbstwert und dem Phänomen FoMO bei der Generation Z zu untersuchen.

2 Forschungsstand und theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen zu FoMO, den soziologischen Aspekten sozialer Medien, den verschiedenen Generationen und der psychologischen Identitäts- sowie Selbstwertentwicklung.

3 Empirische Untersuchung: Hier wird das quantitative Forschungsdesign vorgestellt, welches eine Online-Befragung nutzt, um durch statistische Korrelationsanalysen die aufgestellten Hypothesen zu überprüfen.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, die einen Zusammenhang zwischen Mediennutzung, geringem Selbstwert und höherer FoMO-Ausprägung bestätigen, und diskutiert Limitationen sowie zukünftige Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Fear of Missing Out, FoMO, Soziale Medien, Generation Z, Selbstwertgefühl, Identitätsentwicklung, Online-Befragung, Korrelation, Nutzungsverhalten, Psychische Gesundheit, Mediennutzung, Soziale Netzwerke, Impression Management, Jugendliche, Digitale Kommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das psychologische Phänomen "Fear of Missing Out" (FoMO) und dessen Zusammenhänge mit der täglichen Nutzung sozialer Medien sowie dem Selbstwertgefühl, insbesondere innerhalb der Generation Z.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Auswirkungen sozialer Medien auf das Individuum, die spezifischen Merkmale der Generation Z, die Entwicklung des Selbstwerts bei Jugendlichen und die theoretischen Hintergründe des FoMO-Phänomens.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, auf Basis einer empirischen Online-Studie Zusammenhänge zwischen der Intensität der Mediennutzung, dem Selbstwertgefühl der Nutzer und ihrer Neigung zu FoMO zu belegen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine quantitative Methode gewählt: Eine Online-Befragung mit standardisierten Skalen (FoMO-Skala und Rosenberg Self-Esteem Scale), deren Daten mittels Korrelationsanalyse nach Pearson statistisch ausgewertet wurden.

Welche Inhalte umfasst der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende Literaturrecherche zu den theoretischen Grundlagen sowie den empirischen Teil, der das Studiendesign, die Datenerhebung und die inferenzstatistische Analyse der Hypothesen beinhaltet.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind FoMO, Soziale Medien, Generation Z, Selbstwertgefühl, Korrelationsanalyse und Identitätsentwicklung.

Warum wurde die Generation Z als Fokusgruppe gewählt?

Die Generation Z gilt als "Digital Native"-Kohorte, die von Kindesalter an mit digitalen Technologien aufgewachsen ist und somit besonders stark von der ständigen Verfügbarkeit sozialer Medien beeinflusst wird.

Welche Bedeutung hat das "Impression Management" in diesem Zusammenhang?

Das Konzept beschreibt, wie Nutzer versuchen, auf sozialen Plattformen ein bewusstes Bild ihrer selbst zu erzeugen, um positives Feedback zu erhalten, was wiederum das eigene Selbstwertgefühl kurzfristig beeinflussen kann.

Konnte ein direkter Zusammenhang zwischen Selbstwert und FoMO belegt werden?

Ja, die Studie zeigte eine negative Korrelation zwischen dem Selbstwertgefühl und der Ausprägung von FoMO: Ein niedrigerer Selbstwert geht mit einer höheren Ausprägung von FoMO einher.

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Details

Title
Fear of Missing Out unter besonderer Berücksichtigung der Generation Z und des Selbstwerts
College
University of Applied Sciences Essen
Grade
1,7
Author
Yunus Kaynak (Author)
Publication Year
2022
Pages
59
Catalog Number
V1182930
ISBN (PDF)
9783346606358
ISBN (Book)
9783346606365
Language
German
Tags
Fomo Fear of missing out Selbstwertgefühl social media soziale Medien empirische untersuchung Auswirkungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yunus Kaynak (Author), 2022, Fear of Missing Out unter besonderer Berücksichtigung der Generation Z und des Selbstwerts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1182930
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